Tsitsikamma Nationalpark
Nach den entspannten Tagen in Knysna folgen wir der Garden Route nach Osten. Unser erster Stopp ist an der Bloukranbridge über den Bloukran Revier. Von einem Restaurant aus, kann man die waghalsigen Bungeespringer beobachten.
Man muss schon ein bisschen verrückt sein, um sich kopfüber in die Schlucht zu stürzen. Wir wunderten uns, wie viele Leute, nicht nur junge Menschen, sich dieses zutrauen! Wow!
Viele Souvenirstände haben sich dort etabliert, das Cultural Village der Buschmänner ist leider geschlossen und verfällt langsam.
Anschließend sind wir in den Tsitsikamma NP gefahren und zur Suspension Bridge gewandert. Vom Parkplatz aus führt der Weg durch eine wilde Landschaft, immer über angelegte Wege. Anfangs glaubten wir, es sei gut in Trekkingstiefeln zu laufen, aber wir stellten schnell fest, dass auch Sandalen reichen. Der gesamte Weg besteht aus einem künstlichen, weichen Gummi-Holz-Imitat. Der Weg ist nicht anspruchsvoll und gleicht einem Spaziergang. Viele Reisegruppen sind dennoch nicht bis zu den Brücken gelaufen, sondern haben diese von Weitem betrachtet. Ich glaube, es wäre sonst auch sehr voll geworden. Schließlich war der Osterreiseverkehr in vollem Gang.
Dann soll es heute weitergehen....
Hier nun die Fotos von unserer kurzen Wanderung...
Zum Parkplatz gehören Grillplätze, die aber an dem Tag größtenteils als Parkfläche herhalten mussten.
Interessante Baumwurzeln am Wegesrand...
Am Wegesrand entdecke ich eine schlafende Puffotter. Es ist bereits die zweite in diesem Urlaub. Unterwegs treffen wir auf die putzigen Dassies, sehen ein paar der schwarz-braunen Eidechsen und genießen die herrlichen Ausblicke.
Und nun kommen unsere Wegbegleiter....
Manche schliefen und manche waren dafür etwas harmloser...
Dann näherten wir uns dem Ziel
Und kamen den Brücken immer näher...
Der Blick in die Schlucht... von der Hängebrücke.
Von den Brücken schaut man entweder in die Schlucht des Storms River oder aufs Meer. Farbliche Abwechslung bieten die Kanuten oder eines der Eko-Boote. Die Kanutour haben wir mit den Augen und den Gedanken begleitet. Wir waren über die Kürze dieser Tour sehr erstaunt. Lediglich einmal unter der Brücke aufs Meer hinaus und wieder zurück, ein kleines Stück in die Schlucht hinein und damit war es dann auch schon!
Ein paar Blüten erfreuen auch immer wieder das Auge!
Es gibt wirklich schöne Streckenabschnitte im Tsitsikamma Nationalpark. Vom Campingplatz führt ein wunderschöner Wanderweg zu Wasserfällen. Der Campingplatz war allerdings hoffnungslos überfüllt. Viele Gäste hatten nur einfache Iglozelte dabei und es folgte noch ein fürchterliches Gewitter.
Am Parkplatz reihten sich die Reisebusse aneinander, ein Restaurant, Toiletten und ein gut sortierter Shop lockten mehr Touristen, als die Natur!

Vor den Chalets parken die Autos und der angrenzende Campingplatz schien dann wegen Überfüllung geschlossen zu sein. Nur gut, dass wir hier nicht bleiben wollen.
Das Wetter wurde schlechter und wir verließen deshalb schnell den Park.
Recht früh erreichten wir an dem Nachmittag die Tsitsikamma Lodge und bezogen ein sehr uriges, wunderschönes Stelzenhäuschen. Ich gönnte mir eine Massage und Manfred probierte unser Bubblespa aus. Ein anschließender Spaziergang in den angrenzenden Wald bot noch ein wenig Bewegungsmöglichkeit, bevor wir wieder mit einem guten Dinner "vollgestopft" wurden.
Blütenpracht vor unserem Häuschen
Aufgrund des schlechten Wetters haben wir an der Storms Riverbridge nicht mehr gehalten und sind erst am nächsten Morgen (nur zum Schauen) dorthin gefahren. Es lohnt aber nur, wenn man die Tank-Raststätte besuchen will.
Der Blick ist nicht so spektakulär
Wir freuen uns nun auf den Addo Nationalpark....
Biggi