THEMA: KTP Brownies for breakfast und 1 Fortuner Kill
08 Apr 2015 21:11 #380863
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Tag 10
Nossob nach Bitterpan


Voller Vorfreude wird das Tor zum Bitterpan Trail geöffnet.



51 Kilometer schönste Landschaft liegen vor uns.







Natürlich haben wir jetzt immer den Platten im Hinterkopf.



Doch bei dem schönen Polfilterhimmel tritt das dann auch wieder in den Hintergrund.





An einem Wasserloch treffen wir auf Oryxe.



Leider ist die Pad diesmal viel, viel schlechter und ausgefahrener, als bei unseren letzten zwei Besuchen. Das Gerüttele nervt auf die Dauer ganz schön.

Und so erreichen wir um Punkt 15:00 Uhr das Camp.



Willem nimmt uns in Empfang.

Wir relaxen etwas und beschließen Heute alleine zu grillen. Die anderen Gäste sind unauffällig.
Schade. Bei unseren letzten Besuchen hatten wir jedesmal supernette Begegnungen.

So wird diesmal der Grill am Chalet angeheizt. Nebenan grillt eine alleine reisende Südafrikanische Reporterin. Sie hat sich bereits mit zwei Schweizern am anderen Ende des Camps angefreundet.



Dann geht die Sonne stimmungsvoll unter. Ganz kurz sehen wir in der Pfanne eine braune Hyäne, dann kehrt sie aber um.





Als es dunkel ist, gehe ich kurz zum Auto, um den Kühlschrank auszuschalten. Vorgewarnt durch unser Kapkobra- Erlebnis im letzten Jahr leuchte ich intensiv den Boden nach Schlangen ab. Nichts !
Auf dem Rückweg gefriert mir an der Holzrampe zum Camp das Blut in den Adern !



Unter dem untersten Brett schaut der Kopf einer Puffotter heraus. Da war eben noch nichts. Ich bin etwas seitlich versetzt direkt über die Schlange gelaufen und habe nichts gesehen. Sie hat sich inzwischen ein kleines Stück weiter nach vorne bewegt.

Ich rufe Willem und die anderen Gäste.

Willem kommt mit seinem Schlangengreifer, den ich letztes Jahr noch selbst in der Hand hatte.
Die Puffotter hat keine Lust auf Zange und zieht sich unter die Planken zurück. Mit der Handytaschenlampe leuchte ich Willem.



Dann hat er sie und präsentiert sie uns.



Die Schlange wirkt etwas hoffnungslos, würde Willem aber gerne eine mitgeben.





Schließlich bietet er uns an, dass wir sie einmal anfassen könnten. Da sie ruhig wirkt, fasse ich das Tier auch einmal an. Sie hat eine sehr grob schuppige, angenehme Haut und hat vor kurzem irgendetwas dickes gefressen. Man kann es in der Mitte fühlen. Mir tut die Schlange dann doch etwas Leid.



Für ein Foto legt Willem die Puffotter dann noch auf das Trittbrett der Südafrikanerin.





Dann bringt er sie ein gutes Stück weiter weg in die Dunkelheit.

Wir sind etwas nachdenklich, denn ich hatte echt aufgepasst. Puffottern legen sich wohl gerne unter die letzten Treppenstufen. Wir haben das jetzt mehrfach gehört. Also immer schön aufpassen in der Zukunft.

Also Glück gehabt ! Müde fallen wir ins Bett ! Morgen früh sollte es dann eine Brownie zum Frühstück geben. Aber das ist eine andere Geschichte ;-)
Letzte Änderung: 19 Apr 2015 22:06 von casimodo.
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11 Apr 2015 16:50 #381236
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Tag 11
Bitterpan nach Tented Camp


Unsere noch etwas müden Augen werden durch diese warme Morgenstimmung erhellt.





Ich koche eine Kanne Kaffee, während die Südafrikanerin gerade Hilfe von den Schweizern bekommt. Sie hat über Nacht den Kühlschrank angelassen und die Batterie ist leer. So sind wir mit einem leider sehr schlecht englisch sprechenden Tschechischen Paar die letzten im Camp.



Dann ruft Kerstin voller Freude „ Die Brownie ist wieder da!“





Sie trinkt in aller Ruhe zusammen mit diesem Schakal.



Und dann läuft sie auf einmal ganz gemütlich direkt auf uns zu.



Dann läuft sie nicht weit von der Nr. 1 vorbei durchs noch dunkle Morgenlicht wohin ?





Im Bogen zu Willems kleinen Privatwasserloch !





Zusammen mit den ebenfalls begeisterten Tschechen stehen wir vielleicht 20 Meter von der Brownie entfernt im Sand und ballern die Speicherkarten mit Browniefotos voll.





Das ist sosooo schööön !









Die Bilderauswahl fällt mir echt schwer. Aber zu dem neuen Trend mit den Pinkelbildern kann ich auch etwas beitragen ;-)





Dann tun wir uns mit den Tschechen zu einem Minikonvoi zusammen und verlassen den netten Willem und Bitterpan mit einem breiten Grinsen im Gesicht....



Die Pad ist in diesem Jahr auch hier ziemlich übel ausgefahren.



Der Tscheche bleibt an einer ganz üblen Düne (die mit den zwei Auffahrten) zweimal hängen.
Unser Fortuner meistert das mit deutlich mehr Motorpower ganz locker.

Dann rennt plötzlich in vertiabler Entfernung ein Honeybadger weg. Das Foto gelingt gerade noch so....



Inzwischen hat auch Kerstin ihren Spaß an dem üblen Links und Rechts Geschwanke an den ausgefahrenen Dünenkämmen.



Und so erreichen wir gegen 10:30 Uhr das Auob Tal. An Dalkeith und Vertiende ist nichts los.



So sind diese Red headed Finches eine schöne Abwechslung.



Dann werden wir Zeugen eines erneuten Mordes. Diesmal musste eine Heuschrecke sterben.



Es ist heiß geworden und die Tiere ziehen sich in den Schatten der Bäume zurück.



Dann erreichen wir Mata Mata, wo wir einen River Bungi gebucht haben.



Nach all den Wilderness Camps ist es uns hier neben dem Campingplatz aber zu rummelig. Kerstin legt Ihren „Du darfst jetzt nicht Nein sagen Blick“ auf und fragt ohne große Hoffnung in der Rezeption nach Verfügbarkeit im Tented Camp..... und kommt mit einem breiten Grinsen zurück. Was sind wir froh......
Letzte Änderung: 16 Apr 2015 19:40 von casimodo.
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16 Apr 2015 21:32 #382026
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Tag 11 Kalahari Tented Camp

Gegen 13 Uhr erreichen wir in fröhlicher Stimmung das Tented Camp, checken ein und beziehen die 13 (?!?!) vielleicht war es auch die 14 …... es war die 14 !



Der Himmel ist bestückt mit schönsten Polfilterwolken und wir richten uns häuslich ein. Irgendwie war die Umbuchung für uns 100 % richtig !





Da es richtig heiß ist, wandern wir zum Pool. Dort sind wir alleine.



Es dauert eine gute Zeit, bis ich diese Vogel-Erstsichtung (Ashy Tit?) erwische.



Den Pool muss man selbst säubern, mache ich aber gerne ;-)



Und dann genießen wir die angenehme Kühle im Pool. Und jetzt werde ich ein kleines Geheimnis Preis geben. In so einem Schlunzurlaub ohne gestylte Mitmenschen und fernab von Anzügen und Krawatten hat der Casimodo seine kurze Hose schon mal etwas länger an. Und da es im KTP keinen Waschsalon gibt, muss der Pool langen, um die Hose noch eine weitere Woche tragen zu können ;-)





Der Gamedrive verläuft unspektakulär.





Bei der Rückkehr im Camp kommen wir mit den Nachbarn ins Gespräch. Es sind die Nachbarn aus Gharagab. Während wir reden, entdeckt Kerstin auf der Düne oberhalb des Camps zwei Löwen, die uns neugierig beobachten !



Wir machen einige Fotos, aber sie sind schon ein ganzes Stück weg (vielleicht ganz gut so) !



Nach einem Sundowner folgt das allabendliche Braai.



Heute gibt es ein vom Slaghuis mit Bacon umwickeltes Schweinefilet. Auf dem Feuer angegrillt und dann noch in der Alofolie weitergeschmort schmeckt es ganz ausgezeichnet.



Zusammen mit Gemüsepäckchen und einer Flasche vom köstlichen Franzicke/Helmut-Wein (knutsch!) geniessen wir die Stimmung und den Sternenhimmel in der Kalahari. Kurz vor dem Schlafen besucht uns noch dieser Schakal.



Einfach schön ist es hier im Tented Camp.
Letzte Änderung: 16 Apr 2015 21:39 von casimodo.
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17 Apr 2015 22:10 #382210
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Tag 12 Ganzer Tag Kalahari Tented Camp

Nach all den Highlights und hunderten KM Pad ist der ganz große Druck auf dem Kessel raus.
Wir frühstücken ganz gemütlich und genießen die Ruhe und den Ausblick auf die schöne Landschaft.



Erst gegen 08:00 Uhr fahren wir eine Runde bis zum 13ten Bohrloch.







Es ist heiß und die Vögel haben Durst.







Auf der Rückfahrt treffen wir diesen Crimson-breasted Shrike



und diese Groundscraper Thrush.



Ein Pygmy Falcon



Auf der Rückfahrt gibt es in Sitzas eine interessante Oryx Show. Der Chef jagt die Schwächeren umher.





Wenn man schon etwas größer ist, muss man im Knien trinken.





Und die kleinen üben für später ;-)



Gegen 11 sind wir zurück, frühstücken und schlunzen herum. Es ist so heiß, das im Tal nichts passiert. Gegen Abend fahren wir nur kurz bis Sitzas, wo die Gnus in Reihe ans Wasserloch ziehen.



Ein stimmungsvolles, unspektakuläres Bild.









Am Abend wandert wieder lecker eingelegtes Fleisch auf den Grill und eine Flasche Diemersfontein Pinotage...... hach was schmeckt sie gut !





Und zum Abschluss kommt wieder unser Schakal, der kurz vorher mit seinen Kumpels noch ein sagenhaft schönes Konzert angestimmt hatte.



Ein unspektakulär entspannter Tag geht zu Ende......
Letzte Änderung: 17 Apr 2015 22:53 von casimodo.
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19 Apr 2015 11:35 #382347
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Tag 13 Abreise Tented Camp nach Killiekrankie und zwei Sternschnubis

Etwas wehmütig sitzen wir bei angenehmen Temperaturen auf der Terrasse und frühstücken.
Die Nachbarn haben uns letzte Nacht fast zur Weißglut gebracht ! Zwei Männer räumten irgendwelches Equipment bis spät in die Nacht um und Morgens wieder das Gleiche ! Das ist der Nachteil von den Tented Camps, es ist sehr hellhörig.

Nachdem die Krachmacher weg sind, kehrt Ruhe ein. Und plötzlich kommt ringsherum das Kleintierleben in Gang. Die kleine Manguste ist sehr rege und wunderschön.













Im Tal machen die Springis Frühsport.





Ein Glanzstar genießt die Morgensonne.



Dann packen wir unsere 7 Sachen zum letzten Umzug im KTP. Unser Equipment ist inzwischen sehr stark geschrumpft. Schließlich hatten wir anfänglich Lebensmittel für zwei Wochen dabei.

Unterwegs sehen wir diesen Capped Wheatear (?), noch eine Erstsichtung



Der folgende Raubvogel ist stark vergrößert und noch unbestimmt. Demnächst werde ich mal wieder die Hilfe unserer Vogelexperten benötigen ;-)





Die nächste Sichtung auf dem Weg nach Killie ist wieder eine Erstsichtung. Und was für eine !
Frontal nähert sich uns ein langsamer werdender Bushcamper aus dem es uns fränkisch entgegenschallt „Mojn!“



Wir freuen uns, denn hier stehen unsere Slaghuis-Tipp-Geber (zusammen mit Claudi und Thomas) leibhaftig gegenüber. Wir hatten vorher mehrfach gemailt und wussten gegenseitig, mit welchen Autos wir unterwegs sind. Nach einigem Quatschen laden uns die beiden auf eine Tasse Kaffe in Urikaruus ein. Unterwegs überholen wir den Grader light, der für die Pad gerade richtig kommt.



In Urikaruus angekommen, lassen wir uns den Kurzbesuch beim Ranger genehmigen (Eric hat gerade frei). Und dann verfliegen die Minuten wie im Flug. Bei Kaffee und Afrikalatein lernen wir uns gegenseitig Kennen. Schon wieder so eine nette Begegnung mit zwei afrikaverrückten Fomis.



Wir hätten noch ewig Quatschen können....... Zwischendurch gelingt noch ein annehmbares Bild vom Lannerfalken.



Dann brechen wir schweren Herzens auf nach Killie, wo unterwegs noch ein Bee-Eater mitgenommen wird.

Letzte Änderung: 19 Apr 2015 11:53 von casimodo.
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19 Apr 2015 22:14 #382413
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Tag 13
Killiekrankie


Gegen 14.00 Uhr erreichen wir Killie. Willem zeigt uns unsere Nr. 2. Wir waren ja schonmal hier, und so kommen wir sehr, sehr gerne wieder hierhin zurück. Der Blick über die Dünen und das nette Chalet sind einfach toll. Wir sollen die Eingangstür immer schön geschlossen halten wegen der Schlangen.



Und am Wassertank unserer Nr. 2 wohnt ein Barn Owl Pärchen.



Der Nachmittag wird gemütlich im Camp verbracht.



Diese Strausse kommen zum Trinken ans Wasserloch.



Und rundherum passieren bei genauem Hinschauen die kleinen Dinge.









Gegen 17:00 Uhr fahren wir noch eine kleine Runde ins Auob Tal. Lange keine Katzen mehr über den Weg gelaufen, Gelle ;-) ! Morgen schon, aber Heute nicht ! An Auchterlonie läuft ein Kori Bustard herum.



Und ein Tawny Eagle.



Die kleinen Antilopen könne wir nie auseinanderhalten, das müssen wir noch lernen.



Noch ein Lannerfalke.



Und dann geht’s zurück ins Camp. Die Abendstimmung beginnt mit Vollmond und einem sich am Horizont abspielenden Gewitter.



Im Dunkeln hat es überall Blitze und Wetterleuchten.





Die Temperatur ist stark zurückgegangen und wir müssen mal nicht schwitzen.

Letztendlich wird der stimmungsvolle Abend mit einem Leoparden am Wasserloch abgeschlossen.
Kein gutes Photo, aber eine schöne Erinnerung für uns.

Letzte Änderung: 19 Apr 2015 22:21 von casimodo.
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