THEMA: CuF im KTP und Moremi Juli-August 2014
03 Mär 2015 18:31 #375791
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  • Champagner am 03 Mär 2015 18:31
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fotomatte schrieb:
ein Accipiter--also ein Habicht/ Sperber. Welche Art genau ? ?

liebe Grüsse vom fotomatte

Ein Black Harrier?

Liebe Grüße von Bele
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03 Mär 2015 19:46 #375805
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  • fotomatte am 03 Mär 2015 19:46
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Hi Ma Bele,

da passt aber der helle Überaugstreif nicht.
Aber sonst? Warum nicht. Wobei ich die Bänderung des Stosses so nur von Accipitern kenne.
Ich habe aber den Black Harrier noch nicht gesehen, drum von mir keine klare Ansage.

Gibt es ein Bild von vorne, mit Brustgefieder?

LG, fotomatte
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03 Mär 2015 20:03 #375808
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  • Champagner am 03 Mär 2015 18:31
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fotomatte schrieb:
Hi Ma Bele,

da passt aber der helle Überaugstreif nicht.
Aber sonst? Warum nicht. Wobei ich die Bänderung des Stosses so nur von Accipitern kenne.
Ich habe aber den Black Harrier noch nicht gesehen, drum von mir keine klare Ansage.

Gibt es ein Bild von vorne, mit Brustgefieder?

LG, fotomatte

"Grey-barred tail" steht in der Beschreibung und das Bild im Sasol "sagt" das auch.....Aber der Vogel auf dem Foto ist vielleicht ein bisschen zu braun....(wobei die juvenilen dark brown upperparts haben...). An welchen Vogel denkst du denn? Kann der Überaugstreif nicht auch eine Täuschung sein?

Ich glaub, ich muss mir jetzt endlich mal den Raptor Guide bestellen - vielleicht ist das heute der richtige Impuls?

LG Bele

Edit: ICH HABS SOEBEN GETAN :lol:
Letzte Änderung: 03 Mär 2015 20:11 von Champagner.
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04 Mär 2015 11:42 #375898
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Hallo Champagner,
Hallo fotomatte,

leider habe ich nur die beiden Fotos, die auch noch etwas an Schärfe vermissen lassen.
Die breite, 3/4fache Bänderung des Stoßes, Augenstreif, gelber Schnabelgrund, gelbe, unbefiederte lange Ständer, und die braune Grundfärbung (im Gegenlicht etwas dunkel ), führten mich nach dem Ausschlußverfahren zum:African Harrier-Hawk und Little banded Goshawk (Shikra). (juv, imm.) Gruppe Goshawk, Sparrowhawk evtl. melanistic form`?
Die Unterseite ist bei den meisten Greifen hell bis zu weißen Flügelunterseiten.

Bücher, die ich zu Rate gezogen habe: Newman's, Roberts, SinclairRyan

Die Fotos stelle ich noch einmal ein.
Danke und Gruß
Claus




Letzte Änderung: 05 Mär 2015 09:09 von CuF.
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04 Mär 2015 15:19 #375926
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6.August Twee Rivieren

Auf dem Weg nach Twee Rivieren, wohin wir wegen der Formalitäten wegen der geplanten Ausfahrt durch das Kaa-Gate ein paar Tage später fuhren und auch dort auf der Campsite übernachteten, hatten wir wieder Glück und sichteten zwei Geparden unter einem Baum, die sich nach einiger Zeit einen sichtgeschützten Platz suchten. Beim Absuchen mit dem Fernglas entdeckten wir noch einen, der langsam den Hügel hinauf schritt und lange als sphinxähnliche Silhouette am Horizont zu sehen war.
Auf einem Rastplatz unterhielten wir uns eine Weile mit einer Kapkrähe, deren gurgelnd-quorrende Laute uns sehr belustigten.
Belustigend war später auch der Anblick des Kuhreihers, der ganz nahe an (s)einem Springbock hin-und her wanderte und ihn keinen Augenblick unbewacht ließ. Chrissie hat dieses eng verbandelte Pärchen ein paar Wochen später auch fotografiert. Da haben sich zwei fürs Leben gefunden, so scheint es. Außer den Springböcken und Oryxen sahen wir noch Gackeltrappen, aber sie taten uns nicht den Gefallen aufzusteigen und zu gackeln.






















Letzte Änderung: 04 Mär 2015 15:24 von CuF.
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04 Mär 2015 16:58 #375961
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7. August von Twee Rivieren über Nossob nach Bitterpan Red Cabin

Wieder hatten wir Glück und sahen unterwegs eine Gepardin mit drei grösseren Jungen, die zuerst herumzogen und sich dann gemeinsam niederließen. Kurz vor dem Gate in Nossob lief uns noch ein Stachelschwein über den Weg, das mit wogenden Stacheln im Gebüsch verschwand. Das war das erste Mal, dass wir in den letzten Jahren eines gesehen hatten.
In Nossob machten wir eine kurze Mittagspause und ließen uns dann das Tor Richtung Bitterpan öffnen. Nachdem wir die Luft in den Reifen reduziert hatten, ging es dann über die Achterbahnpads durch überwältigend schöne rote Landschaft.
Der Weg ist das Ziel!
Auf jeder Anhöhe waren wir gespannt, was uns dahinter erwarten würde: Steinböckchen, kreischend auffliegende Korhähne, Oryxe, Steppenfalken, Singhabichte und einzelne Strauße. Im Laufe des Nachmittags bewölkte sich der Himmel immer mehr und das ergab ein sehr schönes Licht. Immer mal wieder sahen wir Strähnen von Regen, die verdunsteten, bevor sie die Erde erreichten. Die Beleuchtung und Farben änderten sich minütlich. Je später der Tag umso mehr überwogen die Violettöne.
An einer Wasserstelle beobachteten wir lange das Treiben von Weißrückenmausvögeln.
Am Zielort angekommen, wurde uns unsere Zeltplanenunterkunft auf Stelzen gezeigt, die wie ein kleines Doppelzimmer eingerichtet war und zu der jeweils noch ein enger Dusch/Wasch/Toilettenraum gehörte. Vor uns waren schon die anderen Bewohner der insgesamt acht „Doppelzimmer“ angekommen, schwergewichtigte Südafrikaner, die ihre Proviantkisten in der gemeinsamen Küche stapelten und die Kühlschränke beluden – unvorstellbare Mengen für unsere Begriffe. Die Frauen waren sehr nett und machten bereitwillig Platz. Während sie mächtige Weißbrotscheiben mit viel Butter, dicken Käsescheiben und Schinken belegten, die später als Vorspeise gegrillt werden sollten, machten sie sich selbst über ihre Rundungen lustig.
Die viel zu kurze, aber aufregend und schöne Fahrt wurde am Abend noch durch ein Gewitter mit Regenbogen belohnt. Mehr kann man wirklich nicht verlangen.
Der Blick auf die ovale, weiß leuchtende, einsam wirkende Pan nach Sonnenuntergang war phantastisch.
Wir gingen früh zu Bett, eine Eule rief dumpf – und dann fing einer der Schwergewichte im Doppelzimmer nebenan, nur durch eine Zeltplane von uns getrennt, grunzend zu schnarchen an und stöhnte jedes Mal beim Sichumdrehen auf dem – zugegeben – sehr schmalen Bett laut jammernd auf. C. ist von F. ja allerhand gewohnt. Männer schnarchen bekanntlich, um ihre Frauen vor den wilden Tieren zu beschützen, bei uns ist frau dafür zuständig. Gegen dieses Gegrunze, eindeutig nicht von Löwen, half nicht einmal das sonst sehr bewährte Oropax.
Wir waren froh, als die – sehr kalte – Nacht zu Ende ging und bei Sonnenaufgang waren wir schon fix und fertig zur Abfahrt.
Wie fast jeden Morgen priesen wir den Kauf der Wärmflaschen, die wir jeden Abend mit heißem Wasser füllten und ans Fußende der Schlafsäcke legten.



































Steinböckchen, fem.





Burchell's Sandgrouse, Fleckenflughuhn





















Letzte Änderung: 04 Mär 2015 18:30 von CuF.
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