THEMA: Dem Lockruf gefolgt.. ein Landy Abenteuer!
07 Dez 2014 15:30 #365379
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Vorwort
Diese Zeilen und Bilder stellen unsere persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen dar. Unsere Bilder sollen einen Eindruck von Landschaften, Tieren und Menschen vermitteln. Die Texte dienen als Erklärung und vervollständigen die Hintergründe. Grundlage für unsere Reiseroute waren die Reiseführer aus dem Ilona Hupe und Stefan Loose Verlag. Dennoch erheben wir keinen Anspruch auf Richtigkeit der Inhalte.
Häufig waren wir den Menschen sehr nah und von ihrem Leben so fasziniert, dass wir dieses mit vielen Fotos dokumentiert haben. Insbesondere in Malawi wollten die Menschen gerne fotografiert werden. Es fiel mir ausgesprochen schwer, nicht jedem Kind oder Erwachsenen diesen Wunsch erfüllen zu können. Hier gab es dann nur wenige Tieraufnahmen.
So, jetzt sollt ihr aber wissen, wer wir sind.





Da ist zuallererst unser Chefpilot, mein Mann Manfred (71 Jahre) und ich (50 Jahre) die Reiseleitung, unser Sohn Julian (22 Jahre) und seine Freundin Isabell (21 Jahre, kurz Isa genannt).
Gemeinsam sind wir in Benoni/Johannesburg gestartet, über Botswana und Sambia nach Simbabwe zu den Mana Pools gereist, anschließend zurück nach Sambia in den Lower Sambesi Nationalpark. Hier endete die Reise mit den Kindern, die wir nach gut 2 Wochen, in Lusaka am Flughafen abgaben.
Nun sind wir zu zweit quer durch Sambia in den South Luangwa NP und anschließend zum Lake Malawi weitergereist. Leider konnten wir nicht wie geplant, über Mosambik zurückfahren, sondern mussten wieder über Sambia und Simbabwe nach Südafrika reisen. In Mosambik beherrscht derzeit die Rebellengruppe der Renamo den Nordteil des Landes. Es kommt immer wieder zu Übergriffen und das Fahren ist teilweise nur im Konvoi möglich. Also mussten wir umdisponieren.

Mit einem Landrover Defender Puma begann dann also unser Afrika-Abenteuer 2014
und wer Lust hat, unsere Reise hier noch einmal zu verfolgen, ist herzlich eingeladen.

Herzlichst
Biggi und Manfred


Reiseverlauf 2014

- Start Johannesburg, Fahrzeugübernahme, erster Einkauf und Weiterfahrt bis
zur Gnu Ranch (Ü)
- Grenzübertritt nach Botswana, Khama Rhino Sanctuary (Ü)
- Tiaan`s Camp (Ü) am Boteti, Makgadikgadi NP
- Planet Baobab (Ü) Weiterfahrt über Nata nach Kasane
- Senyati Camp (Ü) Chobe NP und Boatcruise
- Kubu Lodge (Ü)
- Grenzübertritt nach Simbabwe, Victoria Falls, Amadeus Garden Lodge (Ü),
- Grenzübertritt nach Sambia bei Livingston, The Moorings (Ü)
- Siavonga am Lake Kariba, Eagles Rest (Ü)
- Grenzübertritt zurück nach Simbabwe, Mana Pools Nationalpark, Campsite
- Grenzübertritt nach Sambia, Lower Sambesi Nationalpark, Mvuu Lodge (Ü)
- Lusaka, Pioneer Camp (Ü)
- Chipata, Mama Rula (Ü)
- South Luangwa, Wildlife Camp (Ü)
- Grenzübertritt nach Malawi, Senga Bay, Safari Beach Lodge (Ü) never again!
- Lake Malawi Nationalpark, Cape Maclear, Chembe Eagle`s Nest Resort (Ü)
- Liwonde NP, Mvuu Lodge (Ü)
- Sambia, Chipata Mama Rula (Ü) und Pioneer Camp (Ü),
- Grenzübertritt nach Simbabwe bei Kariba, Kushinga Campingplatz (Ü)
- Gweru, Antelope Game Park (Ü)
- Bulawayo, Matopo NP, Maleme Dam (Ü)
- Grenzübertritt nach Südafrika, Forever Resort Tshipise
- Panoramaroute, Forever Resort Blyde River Canyon
- Krüger Nationalpark, Malelane Camp (Ü), Letaba Hut (Ü), Buckler`s Africa (Ü),
- Hazyview: Hamiltons Park (Ü)
- Rückflug ab Johannesburg nach Frankfurt - Hamburg.
Letzte Änderung: 07 Dez 2014 15:39 von tiggi.
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08 Dez 2014 15:35 #365488
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Reisebericht Afrika 2014
Dem Lockruf gefolgt... kein Nutella, kein Zahnarzt und eine Charakterstudie über die Grenzbeamten

Ende Juli 2014. Ein Mittwoch. Es ist wieder soweit. Wir fliegen nach Afrika.
Die letzten Tage waren in diesem Jahr besonders hektisch, um so mehr freuen wir uns, all das hinter uns zu lassen und nur noch nach vorne zu schauen.
Julian und Isa, unser Sohn mit Freundin, verabschieden sich von uns gegen 12.00 Uhr. Die Großeltern bringen sie zum Flughafen nach Hamburg, wir folgen 2 Stunden später. Meine Schwester mit Sohn fährt uns. Schnell gehen wir in Gedanken noch einmal unser Gepäck durch, es sollte alles dabei sein! Der rote Rucksack, der Monchichi, die Kamera, Pässe usw.
Wir erreichen den Flughafen gerade so rechtzeitig, dass wir den Start und Abflug der Emirates Maschine nach Dubai noch filmen können. Mit der Maschine fliegen Julian und Isa über Dubai nach Jo`burg. Ich winke von der Aussichtsterrasse. Ob sie mich sehen? Wir sollen sie erst wieder in Benoni in Südafrika treffen.




Dieses Mal dürfen wir sogar mit einer früheren Maschine von Hamburg nach Frankfurt fliegen, als ursprünglich gebucht. Komisch, im letzten Jahr war dieses aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Wir haben am Automaten von Lufthansa eingecheckt, geben unser Gepäck auf und werden gefragt, ob wir nicht eine Stunde eher fliegen wollen. Natürlich wollen wir nicht länger in Hamburg herumsitzen. Immerhin kommen wir so Afrika schon 400 Kilometer näher!
Frankfurt: Mit der Sky Line fahren wir zum nächsten Terminal, stärken uns bei einer bekannten Fast Food Kette und setzen uns anschließend zum Drink in die Flyaway Bar. Das Forum-Zebra steht vor uns auf dem Tisch, aber niemand scheint heute Abend Interesse an uns zu haben.
Irgendwann wird es Zeit mit der Sky Line zurück zufahren. Der Weg zum Gate ist wieder einmal sehr lang. Dort angekommen reihen wir uns am Gate ein und warten. Plötzlich erfolgt eine Durchsage: Die Maschine sei überbucht. Ungefähr 30 Personen seien zu viel, erfahren wir später. Gegen eine Erstattung stellt man ein Hotelzimmer zur Verfügung und könne am nächsten Tag fliegen.
Tja, für uns kommt das nicht in Frage, denn die Kinder würden ja in Südafrika auf uns warten und jeder Tag ist kostbare Urlaubszeit.
Wir setzen uns und kommen mit einem Pärchen ins Gespräch, die zwar gebürtige Deutsche sind, aber seit 20 Jahren in Johannesburg leben. Sie waren zu einem 3-monatigen Motorradtrip in Europa unterwegs. So vergeht die Zeit bis zur Boardingtime sehr schnell.
Nach dem Start stellen wir fest, dass niemand steht, auch die Toiletten sind frei, also gab es wohl doch Freiwillige, die zurückgetreten sind und einen Tag später fliegen. Häufig ist so ein Angebot auch finanziell sehr lohnenswert, wenn man ausreichend Zeit im Gepäck hat.

Afrika wir sehen dich !
Wir erleben gegen 6.11 Uhr einen tollen Sonnenaufgang über Afrika und landen pünktlich um 8.35 Uhr mit dem A 380 in Johannesburg. Ein Blick durchs Fenster verrät schon, dass dort Winter ist. Die Landschaft ist braun-grau und wenig einladend. Das Flugzeug dockt am Schnorchel an und wir betreten wieder afrikanischen Boden. Was für ein Gefühl! Es ist das erste Mal, dass wir nicht weiter fliegen, sondern den Flughafen hier verlassen.
Sawubona Afrika - hallo Afrika
Eine lange Schlange baut sich vor den Einreiseschaltern auf. Wir stellen uns irgendwo an, durchlaufen einen Fieberscanner. Glück gehabt, wir dürfen einreisen! Aufgrund der Ebola Epidemie in Westafrika ist man auch hier sehr vorsichtig. Am Gepäckband erscheinen sehr schnell unser Koffer und unsere olivgrüne Reisetasche. Ich bin immer wieder erleichtert, wenn das Gepäck vollständig ankommt. Unsere Schlafsäcke, sowie die warmen Outdoorhosen und unsere Trekkingschuhe, Stirnlampen oder anderes Equipment für die Wildnis sind kaum zu ersetzen. Für Bele: Ich habe auch eine lange Skiunterhose dabei.
Im Duty-Free Shop versorgen wir uns mit 2 Flaschen Amarula, die hier tatsächlich etwas günstiger sind als im Bottleshop. Wir verlassen nun den Zoll und treten in die afrikanische Freiheit hinaus.
Ein nettes Schild mit unserem Namen verrät, dass man uns bereits erwartet. Die Frau von Neil (ihren Namen habe ich vergessen!) holt uns ab, bevor es aber zum Auto in die Parkpalette geht, ziehe ich noch Geld aus dem ATM. Um 10.30 Uhr erblicken wir dann unser Zuhause auf vier Rädern für die nächsten 5,5 Wochen! Das Auto sieht gut aus und gefällt uns gleich. Ein Auto zum Verlieben oder ....?




Wir bauen die Zelte auf, legen unsere Schlafsäcke hinein, verstauen das restliche Gepäck. Unseren großen Koffer und den Trolley lassen wir gleich bei Neil stehen. Die Reisebekleidung bleibt ebenfalls hier und Pumps und Jeans werden gegen Outdoorkleidung getauscht. Im Auto befinden sich ausreichend Schubladen und Kisten, die unser Gepäck verschlucken. Es folgt noch eine kurze Einweisung ins Fahrzeug und dann müssen wir noch ein paar papiertechnische Dinge erledigen. Bei einer Tasse Tee und Plätzchen unter blauen Himmel, ist das auch schnell erledigt. Wir erhalten eine Mappe mit einigen Zetteln und denken, dass die Dokumente in Ordnung sind. Es wird sich aber nach ein paar Tagen herausstellen, dass wir doch genauer alle Papiere hätten durchsehen sollen.


Zeltauf- und Abbau klappt gut, die Zelte sind auch beide in Ordnung! Prima!



In der Zwischenzeit holt Neils Frau Julian und Isa vom Flughafen. Sie landen 2 Stunden nach uns. Wenig später sind wir komplett, gegen 13.00 Uhr verlassen wir das Grundstück. Doch schon recht bald sollen wir Neil wiedersehen.



Der Kilometerstand beträgt beim Start 96600 Km, damit ist der Wagen gerade eingefahren. Es ist ein 6 Jahre alter oder junger Land Rover Defender! Versprochen wurde uns allerdings ein 2-3 Jahre junges Fahrzeug. Erst nach unserer Rückkehr erfahren wir, dass der ursprünglich für uns reservierte Landy noch in der Reparatur war, weil die Vormieter einen größeren Schaden verursacht hatten.

Abenteuer Einkauf folgt gleich!
Letzte Änderung: 08 Dez 2014 15:44 von tiggi.
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08 Dez 2014 16:16 #365492
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Die ersten Schritte mit dem Landy...


Unser erstes Ziel ist der Sparmarkt auf dem Weg zur Autostraße. Dort kaufen wir ordentlich ein, zumindest einen Teil der Nahrung (Müsli, Nutella, Honig, Käse, Tee, Joghurt, Nudeln usw.). Denn am nächsten Tag wollen wir die Grenze nach Botswana passieren und manchmal darf man kein Fleisch oder Gemüse einführen. An der Kasse müssen wir fast 100 € zahlen. Die Kassiererin schaut mich sehr erstaunt an. In Afrika hat man eher selten den Einkaufswagen so voll. Zum Trost bekomme ich einen Blumenstrauß geschenkt. Was für eine nette Geste, die Verkäufer haben wohl wirklich Mitleid mit uns. Im Bottleshop decken wir uns noch mit Savanna ein. Das Auto füllt sich, es wird eng im Gepäckraum!







Als ich vom Bottleshop zum Auto zurück komme, steht meine Familie mit Neil zusammen. Was ist nun geschehen? Möchte er auch hier einkaufen? Nein, da haben wir wohl die falschen Stühle im Auto. Die Privatstühle von Neil standen direkt neben unserem Landy, als wir alles einluden. Nun kommt er um die Stühle zu tauschen. Schade, Neils Stühle waren top, die jetzigen schon sehr gebraucht.
Der Landy hat eine sogenannte Blackbox mit einem GPS-System, so dass man uns jederzeit orten kann. Also stellte Neil schnell fest, wo wir uns befinden und kommt zum Tauschen der Stühle vorbei.
Aber dann geht es endlich los, nach Norden über die N1 in Richtung Modimolle. Wir zahlen hier bereits einmal 9 Rand und später noch 22,50 Rand Autobahngebühr. In Modimolle verlassen wir die Autobahn in Richtung Vaalwater und ca. 50 KM vor Lephalale finden wir dann unsere Übernachtung auf der Gnu Ranch.

Was uns dort erwartet, folgt demnächst.

Biggi
Letzte Änderung: 08 Dez 2014 16:18 von tiggi.
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09 Dez 2014 18:35 #365669
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Übernachtung Gnu Ranch


Auf dem Weg zur Ranch bei Elmeston/Lephalale

Inzwischen ist es bereits 17.45 Uhr als wir auf der Ranch eintreffen und auch gleich zwei bzw. drei große Überraschungen erleben.
Zur ersten: Ich hatte zwei Luxury Tents (Zelte) gebucht. Als ich an der Rezeption stehe, fragt mich der Eigentümer, ob wir denn nur ein Auto hätten. "Ja", sage ich, "warum?". Wir erfahren, dass die Zelte 2 Kilometer auseinander liegen. Das war leider aus dem Internet nicht so deutlich erkennbar und da wir ja einen Braai-Abend geplant haben und auch das gesamte Gepäck im Auto verteilt ist, wird es schwierig, wenn wir so weit auseinander wohnen. Was also tun?
Zum Glück gibt es noch eine freie Rock Lodge. Dieses hat man uns zum gleichen Preis angeboten. „Was für ein Glück“, denken wir. Nun ist das Gelände der Gnu Ranch 3500ha groß und die Pads unbeleuchtet. Der nette Besitzer will uns zum Haus bringen, inzwischen ist es dunkel geworden und er meint, es sind ca. 4 Kilometer bis zum Haus. Er fährt vorweg, nur wir kommen nicht hinterher.
Und das ist dann die zweite Überraschung: Der Schlüssel des Landys lässt sich weder aus dem Lenkradschloss, noch ins Schloss stecken, nachdem es uns gelungen ist, ihn heraus zu ziehen. Der Landy fährt also nicht. Aber wieder haben wir Glück und der Mechaniker der Ranch ist zugegen und meint, er kenne das Problem und mit etwas Silikon-Öl funktioniert das Schloss wieder.
Es dauert noch etwas, aber dann folgt auch der Landy dem Eigentümer hinterher. Über Hoppelwege finden wir das Haus und man lässt uns alleine in der Wildnis. Genauso wollen wir das auch immer. Vor uns befindet sich ein schönes Häuschen, die Lampen finden wir irgendwie und auch die Zimmer. Uns stehen 12 Betten zur Verfügung. Da fällt die Entscheidung schon schwer, welches wir benutzen sollen? Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad, aber irgendwie ohne Wasser. Das gab uns ein Rätsel auf! Aus dem Wasserhahn kommt nichts. Und wir in der Wildnis! Warum soll auch immer alles perfekt sein – wir müssen schließlich merken, dass wir in Afrika sind und „That`s Africa!“
Mit Taschenlampen bewaffnet schleichen wir ums Haus, können aber nichts finden, was uns auf Wasser hoffen lässt. Den Besitzer versuchen wir inzwischen telefonisch zu kontaktieren, aber leider meldet sich niemand mehr.
Eigentlich ist dieses Wasserproblem Überraschung drei und das alles innerhalb einer Stunde!
In einiger Entfernung sehe ich dann einen Lichtschein. Wir haben Nachbarn, die man fußläufig erreichen kann. Also besuche ich unsere Nachbarn, stelle mich vor und schildere unser Problem. Es ist eine Familie aus Südafrika. Der Mann kommt mit seinem Sohn zu unserem Haus (sie haben auch so ein Ranchhaus gemietet) und helfen bei der Suche. Etwas entfernt gibt es einen Wasserturm. Unser Weg führt unseren Sohn zum Wasserturm und wir müssen feststellen, dass der Tank für unser Haus leer ist. Über einen Hebel gibt es aber die Möglichkeit, den Tank des Nachbarhauses zu benutzen. Er klappt und wir haben Wasser, zumindest heute Abend.
Eine große Braai-Fläche (Braai = so bezeichnen die Südafrikaner das Grillen) mit viel Holz lädt zum Essen ein. Unsere Steaks, mit Eisbergsalat, Kartoffeln aus dem Potjie und Sourcream sind lecker, dazu gibt es ein erstes Savanna. (Cidre ähnliches Bier)







Zwischendurch müssen wir allerdings noch wegen des Schlossproblems mit dem Vermieter telefonieren. Die Ferndiagnose hilft uns jedoch nicht weiter. Dieses Problem hat uns übrigens den ganzen Urlaub begleitet, wir wissen aber später damit umzugehen. Dafür haben wir unseren Chefpiloten dabei und in der Werkzeugkiste befindet sich ein Q20 Öl für den Notfall.


Ein herrlicher Abend am Feuer unter der Milchstraße entschädigt uns für die Strapazen des Tages und geschlafen haben wir wie Steine. Die Betten sind klasse!
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09 Dez 2014 19:28 #365675
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Da strapaziere ich wohl das System? Noch einmal drei Bilder zum Text hochladen, will mein PC nicht.
Dann versuche ich es jetzt erneut: ;) :whistle: :ohmy: :S

Biggi



Am Feuer!




Der Blick ins Schlafzimmer - das ging dann doch noch!
Letzte Änderung: 09 Dez 2014 19:43 von tiggi.
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Am nächsten Morgen sehen wir zum ersten Mal die Umgebung, in der wir die Nacht verbracht haben - wunderbar! Steinig, wild, aber leider zeigen sich keine Tiere. Es soll hier schon Zebras, Gnus u.ä. geben.









Der Himmel strahlt blau unter der Sonne hervor und ganz langsam steigen auch die Temperaturen.
Auf der Terrasse gibt es ein köstliches Frühstück. Es ist im Schatten allerdings noch recht frisch und wir ziehen immer wieder in die Sonne.



Nach dem Frühstück wollen wir eigentlich noch abwaschen, aber es kommt wieder kein Wasser aus der Leitung. Nun müssen wir, wohl oder übel, das gesamte Geschirr stehen lassen. Zum Dank stellen wir unseren herrlichen Blumenstrauß auf dem Tisch. Die Putzfrau hat sich hoffentlich darüber gefreut und ihn an sich genommen.





Für uns gibt es heute Morgen Geschenke. Ich habe für unsere Reisegruppe Poloshirts bedruckt. Julian und Isa haben auf der Brust allerdings einen Staat weniger, aber der Rücken ist identisch.

Nun beginnt unser Urlaub endgültig ... das sind wir!

Letzte Änderung: 09 Dez 2014 20:52 von tiggi.
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