THEMA: Viel Krüger und noch 'n bisschen was anderes
27 Mai 2014 20:21 #338760
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  • Susi65 am 27 Mai 2014 20:21
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Sooo, langsam aber sicher geht es weiter ;) .

Michael hat sich gestern Abend tapfer der Couch verweigert und hat fleissig in die Tasten gehauen, und während er sich gleich in der Sporthalle austoben darf, stelle ich das "Ergebnis seiner Mühen" hier mal ein :whistle: .
Anmerkungen und Reklamationen bitte direkt an den Verfasser, und nicht an die Überbringerin :P .


Tag 15 / Samstag 21.09.2013: vom Pafuri River Camp zum Mapungubwe NP und
Tag 16 / Sonntag 22.09.2012: im Mapungubwe NP


Da heute früh zum ersten Mal seit längerer Zeit kein Gamedrive auf unserem Programm steht, gönnen wir uns eine Mütze mehr Schlaf. Um 7.30 Uhr gehen wir Frühstücken. Nach den ganzen Tagen Selfcatering ist es auch wieder mal schön, wenn einem die zubereiteten Eier an den Tisch gebracht werden. Eine Stunde später verabschieden wir uns von unseren Gastgebern des Pafuri Rivercamps und von natürlich auch von Bonsai



und machen uns auf den Weg Richtung Mapungubwe NP.

Die Fahrt zum Park verläuft ohne besondere Highlights. Dazu passend präsentiert sich der Himmel heute die ganze Zeit über in verschiedenen Grauschattierungen (SMILEY). Wie Cfm2010 uns schon „vorgewarnt“ hatte, fehlt in Masisi die Brücke über den Fluss. Sie ist ein Opfer der Fluten geworden und wurde noch nicht wieder aufgebaut. „Road closed“ ignorieren wir und fahren durch das tiefsandige Flussbett. Ohne 4x4 wäre das nicht gegangen und wir sind froh, dass uns ein Umweg erspart bleibt, zumal eine Umleitung nicht ausgeschildert ist :dry: . In Musina kaufen wir noch ein paar Lebensmittel ein, tanken und nehmen die letzten 85 Kilometer in Angriff. Heute sind wir offenbar die einzigen auf der Straße. Wir werden nicht überholt und uns kommt auch niemand entgegen. Dann taucht ein weiteres Schild „Road closed“ auf. Straßenschäden sind nicht zu sehen und es gibt auch keine Hinweise auf eine Umleitung. Gut, dass wir auch hier schon entsprechend „gebrieft“ sind. So fahren wir weiter, ohne uns unnötige Gedanken zu machen, wie bzw. ob es weitergeht. Das Schild liegt schon viele Kilometer zurück und wir fragen uns, ob die Straße wirklich noch gesperrt ist. Dann taucht weit vor uns doch noch eine Straßensperre auf. Als wir sie erreichen sehen wir die beschriebene Umleitung Richtung Farmland. An der „Schranke“ werden wir freundlich darauf hingewiesen, dass wir uns nun auf Privatland bewegen und vorsichtig und langsam fahren sollen. Das machen wir natürlich auch und gewinnen bei dem „Ausflug“ durch die Felder einen kleinen Eindruck von der Größe einer solchen Farm.
Schließlich werden wir zurück auf die Straße geführt und erreichen wenig später das Maingate für den östlichen Teils des Mapungubwe, auf den sich unser Besuch dieses Mal beschränken wird. Nach dem Einchecken geht’s es aber erst einmal direkt weiter zum Leokwe Camp. Unser Cottage ist ein Doppel-Rondavel. Eine Hütte dient als Schlafzimmer und Bad mit Außendusche, die andere als Wohn-/Essbereich und Küche. Außerdem gibt es noch eine mit einer Mauer umfasste Terrasse mit schönem Ausblick auf die Hügel.








Wir sind absolut begeistert :woohoo: .

Wir drehen eine kurze Runde durch das Camp und sehen uns auch den Infinity-Pool mit seiner tollen Aussicht an. Aufs Planschen verzichten wir aber, da das Wetter nicht so toll ist und der Pool zudem einigermaßen lautstark bevölkert wird. Zurück auf unserer Terrasse faulenzen wir ein wenig und machen uns dann noch einmal auf den Weg. Unser erstes Ziel ist der Treetop Walk, der mittlerweile fast vollständig repariert ist. Nur die vorderste Aussichtsplattform ist noch nicht ganz fertiggestellt. Tiere sehen wir kaum, hauptsächlich ein paar Affen, die in den Bäumen herumturnen und vereinzelt ein paar Vögel :huh: .











Dann geht es weiter zu den Confluence Viewpoints. Hier weht es ganz schön kalt. Außer uns ist nur eine Familie unterwegs, die uns jeweils einen Aussichtspunkt voraus ist. Der weite Blick hinunter in das Tal des Limpopo Rivers ist wirklich toll, allerdings fehlt die Sonne für ein richtig schönes Panorama :( .









Anschließend geht’s zurück in unsere schicke Unterkunft.


(vorher noch eine unserer wenigen Tiersichtungen - leider ein bisschen pixelig :angry: )


(und unser einziges Sonnenuntergangsfoto :dry: )

Ich werfe den Grill an und der Hunger macht sich breit. Essen müssen wir jedoch drinnen, weil es sich weiter abgekühlt hat. Der Temperaturunterschied zu gestern Abend ist schon krass. Wir lassen den Abend mit einer netten Flasche Wein ausklingen und ziehen uns dann ins Schlafgemach zurück.


Da hier kein Gamedrive ansteht können wir ausschlafen und ausgiebig frühstücken. Das ist schließlich auch mal wichtig. Draußen verpassen wir eh nicht viel, denn die Wolkendecke ist schwer und dicht und es hat sich noch weiter abgekühlt. Wir machen uns auf zur Parkumrundung. Zunächst fahren wir wieder an den Viewpoints vorbei. Der Weg führt entlang des Limpopo Rivers, der aber nur selten zu sehen ist. Erstes Ziel ist der kleine 4x4 Loop an der Khongoni Plain. Die Strecke dorthin und der Loop selbst sind einfach zu fahren, aber eng und unübersichtlich. Auf ein Zusammentreffen mit Elefanten haben wir aufgrund unserer Erfahrungen im Krüger NP keine große Lust. Die Dickhäuter lassen sich aber auch nicht blicken. Anschließend wollen wir uns den Schroda Dam ansehen, finden jedoch keinen Abzweiger dorthin nicht. Da wir keine Lust haben, lange zu suchen machen wir uns auf den Weg zum Kanniedood Loop, die zweite 4x4 Strecke. Auch dieser Streckenabschnitt ist zumindest bei Trockenheit keine eigentliche 4x4 Strecke, zumal die steilen Wegstrecken befestigt sind.



Aber das Fahren macht Spaß und die Ausblicke von den Hügelkuppen sind wieder toll, sogar bei diesem Licht, dass eigentlich gar keins ist. Gern hätten wir die Felsen im Sonnenlicht glühen sehen. Vielleicht ja nächstes Mal. Auf diesem Streckenabschnitt sehen wir in einiger Entfernung Elefantenherden und einige Antilopen. Wir fahren ins Camp zurück und machen Siesta.

Gegen 16 Uhr starten wir wieder und fahren auf der Suche nach ein paar Sichtungen wieder Richtung Main Gate und weiter zum Schroda Dam. Viel Glück haben wir jedoch nicht. Allerdings haben die Elefanten überall unübersehbare Spuren hinterlassen.



Auf dem Rückweg landen wir dann mehr oder weniger mitten in einer Herde. Also heißt es Motor aus und abwarten. Die Burschen wollen aber nicht so recht weiterziehen. Leider können wir den Weg nur ein kurzes Stück einsehen, bevor Buschwerk den Blick um die nächste Kurve verhindert. Irgendwann fahren wir dann ganz langsam und so leise wie möglich los. Die Fantis sind nun um uns herum quasi auf Tuchfühlung. Ein paar Halbwüchsige schieben sich rangelnd hin und her, für uns interessiert sich jedoch keiner von den Burschen.





Trotzdem sind wir froh, als wir die letzten Tiere der Herde hinter uns lassen. Indianer Jones wäre da sicher anders "durchgeritten", aber der muss im Zweifelsfall ja auch dem Autovermieter nicht die Beulen im Wagen erklären :whistle:
Kurz vor Toresschluss sind wir im Camp zurück. Unser Abendessen bereiten wir heute Indoor zu.

Das wir aus dem Park nur relativ wenig Bilder mit nach Hause nehmen (und hier zeigen können) liegt nicht nur am tristen Wetter, sondern auch daran, dass Susi verdaddelt hat die Lichtempfindlichkeit an ihrer Kamera zurück zustellen und seit den Spotted Genet-Fotos im Pafuri River Camp mit ISO 800 fotografiert :S . Da leidet die Qualität schon spürbar und die Delete-Taste kommt häufiger zum Einsatz :P .


Viele Grüße

Michael


...und natürlich fehlen auch viele Bilder, weil Michael sich auf mich "verlassen" hat und z.B. die Hütten im Leokwe Camp und den Pool und die wenigen Tiere die wir gesehen nicht auch noch einmal fototgrafiert hat :evil: .
Aber alles ein Grund noch einmal in den Mapungubwe zu fahren. Dann buchen wir wir auch Sonne und Tiere gleich mit und bleiben mindestens 3 Nächte B) .

Liebe Grüße

Susi
Letzte Änderung: 27 Mai 2014 20:33 von Susi65.
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Na sehr ihr ... geht doch :laugh: Was so ein bischen Dränglen doch alles ausmacht :whistle:

Hallo ihr Zwei,

schön, dass es endlich wieder weitergeht. Hatte schon gedacht,ihr wärd im Krüger verloren gegangen .... :woohoo:
Ach nee, kann ja nicht sein, wir haben uns ja zwischenzeitlich im KTP getroffen.

Och, der kleine Bonsai würde mir ja auch gefallen, den hätte ich glatt mitgenommen.
Unser Cottage ist ein Doppel-Rondavel. Eine Hütte dient als Schlafzimmer und Bad mit Außendusche, die andere als Wohn-/Essbereich und Küche. Außerdem gibt es noch eine mit einer Mauer umfasste Terrasse mit schönem Ausblick auf die Hügel.
Bescheidenheit sieht ja anders aus :dry:

Tolle Bilder von der Untekunft, da würde es mir auch gefallen. Zumal ich bei unserem Südafrika-Urlaub so stark zwichen der Nordroute mit Mapungubwe und der Südroute mit Isimangalisco geschwankt. bin. Wieder ein Grund, um nochmal hinzufahren.

Irgendwann fahren wir dann ganz langsam und so leise wie möglich los. Die Fantis sind nun um uns herum quasi auf Tuchfühlung. Ein paar Halbwüchsige schieben sich rangelnd hin und her, für uns interessiert sich jedoch keiner von den Burschen.

Ganz schön mutig nach eurer Begegnung mit dem wütenden Elefanten im Krüger.
Das wir aus dem Park nur relativ wenig Bilder mit nach Hause nehmen (und hier zeigen können) liegt nicht nur am tristen Wetter, sondern auch daran, dass Susi verdaddelt hat die Lichtempfindlichkeit an ihrer Kamera zurück zustellen und seit den Spotted Genet-Fotos im Pafuri River Camp mit ISO 800 fotografiert :S . Da leidet die Qualität schon spürbar und die Delete-Taste kommt häufiger zum Einsatz
Aaach Michael, das ist nun aber zu einfach, die Schuld auf andere zu schieben. :huh:

Ist mir dieses Jahr aber auch passiert und ich habe mich mächtig geärgert nur grobpixelige Bilder zu haben bzw. die Delete Taste drücken zu müssen. But that is life ! Und ein schöner Grund um wieder hinzufahren.

Freue mich auf eure Fortsetzung
Ganz liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

Zu den Reiseberichten:
www.namibia-forum.ch...n-afrika.html#471572
Letzte Änderung: 27 Mai 2014 20:57 von take-off.
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  • Susi65 am 27 Mai 2014 20:21
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Hallo Dagmar,

also im Mapungubwe hat es uns schon sehr gut gefallen, auch wenn das Wetter leider nicht so mitgespielt hat. Wir wollen auf jeden Fall noch einmal dort hin...fragt sich natürlich nur wann :dry: (das typische Luxusproblem - zuviele Urlaubsziele, zu wenig Urlaub :whistle: ).

Den Bonsai hätte ich übrigens auch klauen können, aber sein Frauchen hatte den ganz, ganz besonders lieb.
Wir haben auch den Bruder von dem Bonsai, aus dem gleichen Wurf, kennengelernt. Der war fast doppelt so groß. Deswegen heißt der Bonsai ja auch Bonsai :lol: :lol: .

Das mit den Elefanten war uns ehrlich gesagt nach der Begegung im KNP auch nicht so ganz geheuer :S . Aber ehe wir uns versehen haben, waren auf einmal überall links und rechts von uns Elefanten und gerade bei den Halbstarken, die auf der Straße gerangelt haben, waren wir schon ein wenig bange, dass die uns bei ihrem Hin- und Hergeschiebe ein wenig zu Nahe kommen könnten.

Wegen der Bilder habe ich mich übrigens beinahe mehr geärgert als der Michael. Vorher haben wir beide alles doppelt und dreifach fotografiert und gerade im Mapungubwe mache ich deutlich mehr Fotos... das ganze hat sich dann leider noch ein paar Tage länger hingezogen, bevor mir das erst aufgefallen ist :angry: .

So...ich gehe jetzt noch ein paar Erdbeeren essen ;) .

Ganz liebe Grüße

Susi
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28 Mai 2014 09:34 #338854
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Hallo,

und vielen Dank für die Fortsetzung. Die Bilder vom Mapungubwe haben sofort wieder Sehnsucht geweckt. Wir fanden den Park ja 2012 trotz unserer fast erfolglosen Elefantensuchaktion unglaublich schön und wollen dort unbedingt nochmals für ein paar Tage hin.

Habt ihr den Stein-Frosch und die Stein-Ente auch gesehen? Mara war damals total begeistert von den Baobabs, ich weiß nicht mehr, wie oft ich die Geschichte über sein Aussehen dann erzählen musste... B)

LG
Susanne
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