THEMA: Unter Geiern in Südafrika
29 Sep 2013 09:59 #306262
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  • cfm2010 am 29 Sep 2013 09:59
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Tag 2: Safari im Mokala Nationalpark
Ca. 70km
Tagestemperaturen: 9°C - 19°C

Die Unterkunft im Lillydale Camp ist mit Klimaanlage, die auch zum Heizen verwendet werden kann, ausgestattet. Somit sind die Temperaturen in der Unterkunft erträglich, auch wenn mal nicht die Sonne scheint, wie an diesem Morgen.

Im Mokala leben keine Raubkatzen, so dass wir auf den Morningdrive verzichtet haben. Stattdessen ging es bei kühlen 9°C gegen 9:00 Uhr auf Safari. Man will ja nicht am ersten Safari-Tag der Reise gleich übertreiben. :whistle:

Unser „Tagesziel“ war es wieder die Breitmaul-Nashörner im Park zu finden, weshalb wir uns entschlossen haben bis in den anderen Parkbereich zur Mosu Lodge zu fahren, dort Mittag zu essen und auf dem Weg viele Tiere zu sehen. Gesagt getan.

Direkt beim Lillydale Camp befindet sich in der Graslandschaft ein etwas erhöhter Viewpoint mit überdachter Aussichtsplattform. Leider war der Wind sehr unangenehm und die Tiere waren auch nicht sehr zutraulich.
Aber unser erstes Weissschwanzgnu (Black Hartebeest) in freier Wildbahn war doch auch schon sehenswert.



Eine Herde Red Hartebeest (Kuhantilope) zog majestätisch über die Savannenlandschaft. Ebenfalls sehr sehenswert.



Danach ging es wieder an „unserem“ Erdmännchenbau vorbei und der kleine Wachmann von gestern Abend war wieder auf seinem Posten. Der Bau befindet sich kurz hinter dem Parkeingang (ca. 800m) auf der linken Seite in Richtung Lillydale.

Von der seltenen Pferdeantilope (Roan) hatten wir bei unserem letzten Besuch nur ein Exemplar zu Gesicht bekommen. Diesmal hatten wir mehr Glück, da wir eine ganze Herde mit ca. 20 Tieren direkt auf der Pad zu sehen bekamen. Allein diese Sichtung hat die lange Anreise schon mal mehr als „gerechtfertigt“.






Am Bird Hide gab es eine ordentliche Überraschung. Diesmal war der See ordentlich gefüllt und sehr viele verschiedene Tiere zu sehen:

Black-winged Stilt


Kudus


Nyala-Bock


South African Shelduck (Weibchen im Hintergrund)


African Red-eyed Bulbul


Glanzstar im Streit um den besten Platz...


Three-banded Plover



Danach ging es weiter in Richtung Mosu Lodge durch die Hügellandschaft.

Violet-eared Waxbill


Wer sieht die beiden Büffel?


Zielsicher steuerten wir das Restaurant in der Mosu Lodge an, wo wir freundlich und zuvorkommend bedient wurden. Auch waren die angebotenen und schmackhaften Gerichte zu empfehlen. Als dann noch ein Kamerateam vom staatlichen Fernsehsender SABC hereinkam und Filmaufnahmen für eine Nachrichtensendung machte, war für Abwechslung gesorgt.
Am Wasserloch waren noch eine Herde Red Hartebeest zu sehen und die Warzenschweine waren ebenfalls in der Nähe.





wird fortgesetzt
Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst da doch nicht lebend wieder raus!
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29 Sep 2013 15:41 #306302
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Oh ja, es hilft sogar sehr. Ich war wegen der Ermelo-Strecke noch unsicher. Da hatten wir vor Jahren Richtung Berge auch reichlich Kohle-Lkws. An eine Übernachtung im Großraum Joburg hatte ich nicht gedacht, da käme Vereeniging wohl ganz gelegen.
So, jetzt lese ich bis zum Abflug Deinen Reisebericht weiter - das steigert die Vorfreude. :) Nochmals herzlichen Dank und LG

Ruth
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29 Sep 2013 17:27 #306313
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Tag 2: Safari im Mokala Nationalpark Fortsetzung


Erdmännchen am Tsessebe-Loop


Giraffe gab's auch diesmal wieder zu sehen. Er/Sie sollte jedoch die einzige für heute bleiben.


Tsessebes (Leierantilopen)


Red-crested Korhaan (Rotschopftrappe)


Blessbock


Die zwei Löffelhunde waren am Nachmittag auch auf Futtersuche.


Southern Pale Chanting Goshawk


Crimson-breasted Shrike (German Bird, sagen zumindest die Engländer)


Eland


Oryx


Wasserbock


Diesmal hatten wir richtig Glück was die Wasserböcke hier im Park anbelangt. Gleich eine ganze Herde zeigte sich uns auf der Rückfahrt nach Lillydale.


Nachdem wir noch eine Roan-Antilope sehen konnten standen plötzlich zwei Breitmaul-Nashörner neben der Pad. Vollbremsung.
Nun ein stehendes Ding bedeutet für die Tiere da hat uns jemand entdeckt. Also nichts wie weg und so kamen wir dann doch noch zu unseren Fotos von diesen imposanten Tieren.

In weitere Ferne sollten wir noch zwei weitere Nashörner sehen.

Bontebock

Der Unterschied zwischen Blessbock und Bontebock ist wahrlich minimal. Nur der durchgängige weisse Streifen zwischen den Augen ist das eindeutige Merkmal, wenn man die Tiere nur von vorn sehen kann.

In der Abendsonne konnten wir in aller Ruhe diese Büffelherde noch beobachten. Natürlich waren wir wieder erst kurz vor 18 Uhr im Camp.


Auch Zebras, Blue Wildebeest und Strauße konnten wir an diesem Tag sehen, womit sich der Zwischenstopp hier auf halber Strecke zwischen Kapstadt und Johannesburg wahrlich gelohnt hat. Wir werden sicher wiederkommen und den Mokala Nationalpark erneut besuchen. Die Ruhe, wenig Besucher und die vielen verschiedenen Tiere machen einen Besuch hier besonders.
Die Unterkünfte im Park, Mosu Lodge und Lillydale sind ebenfalls auf ordentlichem SANparks-Niveau und zu empfehlen.
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Letzte Änderung: 03 Okt 2013 09:13 von cfm2010. Begründung: Vogelname
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02 Okt 2013 19:28 #306662
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  • chrissie am 02 Okt 2013 19:28
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Vielen Dank für deinen informativen Bericht und die schönen Bilder.
Ich hoffe, es geht bald weiter :)
Gruss Chrissie
___________
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02 Okt 2013 23:28 #306691
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  • fotomatte am 02 Okt 2013 23:28
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Hallo cfm,

wahrlich schöne Fotos zeigst Du hier,und alle akribisch bestimmt/beschriftet.Deshalb wage ich es ,dich auf einen Fehler hinzuweisen.Der Kaptriel ist mitnichten ein solcher.Der gezeigte Vogel gehört überhaupt nicht zu den Limikolen,er bevorzugt einen völlig anderen Lebensraum.
Zu welcher Spezies dein Vogel genau gehört,weiss ich ohne einen Blick ins Vogelbuch nicht,auch weil ich mich in Südafrika nicht auskenne,aber ich denke mal,mehr als drei Möglichkeiten gibt es nicht.

Einheitliche Grüße
fotomatte
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03 Okt 2013 07:59 #306699
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Hallo Fotomatte,
Danke für den Hinweis. Nun bin ich aber neugierig und habe mich mal auf die weitere suche begeben. :)
Bislang war es immer unser "Spotted Thick Knee" hier in SA.

Die lateinische Bezeichnung ist m.E. Burhinus Capensis, zu Deutsch Kaptriel:
de.wikipedia.org/wiki/Kaptriel

Laut Wiki gehört dieser dann zu den Regenpfeiferartigen:
de.wikipedia.org/wiki/Regenpfeiferartige

Dort ist der Kaptriel ebenfalls aufgeführt.
Anbei noch ein größeres Foto zur Bestimmung.




Was es noch gibt ist der Water Thick-Knee (Burhinus Vermiculatus), der lebt im Gegensatz aber in Wassernähe.
Würde mich sehr freuen, wenn es weitere Meinungen zu dem Thema gibt. :)

VG
cfm

P.S. Reisebericht wird heute fortgesetzt.
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