THEMA: Endlich Regen über der Kalahari
08 Apr 2013 18:05 #284708
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Endlich Regen über der Kalahari

Unsere erste Idee, wie wir den Reisebericht nennen könnten, war eigentlich: „Auf den Spuren des Casimodo“ B) , da wir viele Infos und Anregungen für unsere Tour aus dem Reisebericht „Katzen und Mäuse unfenced in SA“ entnommen haben. Allerdings wussten wir nicht so genau, ob der Carsten damit einverstanden gewesen wäre :whistle: und die beeindruckenden Erlebnisse im KTP gaben schließlich den Ausschlag dafür, dass es eigentlich nur einen Titel geben kann: Endlich Regen über der Kalahari

Besonders spannend finden wir im Moment die vielen Berichte über den KTP und wie unterschiedlich man den Park im Abstand von nur 2 oder 3 Wochen erleben kann. Für uns war es der vierte Besuch im Park und es waren zum vierten Mal ganz unterschiedliche Erlebnisse. Der schönste Spruch auf dem Weg zum KTP von Marco war: „Eigentlich müssen wir uns bei der Trockenheit nur ans Wasserloch stellen und warten, die Löwen kommen schon von ganz alleine!“ Doch manchmal kommt alles gaaanz anders als man denkt :silly:

Für alle, die Lust haben mitzureisen, ist hier schon einmal der Reiseverlauf:

Flug mit LH Frankfurt-München-Kapstadt
3 Nächte Kapstadt – Ansela´s Place
1 Nacht Tulbagh – Schalkenbosch Wine Estate
3 Nächte Tankwa Karoo NP – Elandsberg Cottage
2 Nächte Keimoes – The Overlook
1 Nacht KTP – Kieliekrankie
2 Nächte KTP – Kalahari Tented Camp / Honeymoon Tent
2 Nächte KTP – Nossob
2 Nächte KTP – Kalahari Tented Camp / Honeymoon Tent
1 Nacht Upington – A la Fugue Guesthouse
Flug mit LH Upington-Johannesburg-Frankfurt

Liebe Grüße

Kathy & Marco
Letzte Änderung: 04 Aug 2013 19:34 von Kathy_loves_Africa. Begründung: Die Sonne
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09 Apr 2013 19:31 #284912
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Dienstag, 19. März 2013

Juhu, heute war es endlich wieder soweit, auf geht’s nach Südafrika! Eigentlich hatten wir einen Nonstop-Flug von Frankfurt nach Kapstadt gebucht. Als wir von unserer Botswana/Caprivi-Tour 2012 zurückkamen, gab es eine unangenehme Überraschung: Unser Reisebüro informierte uns, dass aufgrund des Nachtflugverbotes in Frankfurt teilweise Flüge auf andere Flughäfen verlegt wurden. Und natürlich war unser Kapstadt-Nonstop-Flug dabei :angry: Dieser wurde nun von München aus durchgeführt und wir mussten einen Zubringerflug dahin nutzen. Da der Flug nach München bereits um 19 Uhr ging, war es für mich noch etwas stressig, denn morgens musste ich ja noch arbeiten gehen. Ein wenig Bauchschmerzen machten uns auch noch das Schneechaos eine Woche vorher, bei dem viele Inlandsflüge gestrichen wurden und die angekündigten Streiks. Und wir hofften nur, dass wir davon verschont blieben.

Letztendlich waren alle Sorgen unbegründet, denn in Frankfurt ging alles ganz zügig, am Schalter war nichts los, wir durften die Sicherheitskontrolle für die Crew benutzen und wir mussten mit unserem Fotorucksack heute nicht einmal zur Sprengstoffuntersuchung :silly:

Der Flug nach München war ein rasches Auf und Nieder, denn eigentlich war die Fahrt zur Startbahn in Frankfurt und zum Terminal in München gefühlt länger als der gesamte Flug. Auch der Aufenthalt in München verging rasch und schon saßen wir im A340 nach Kapstadt. Schon vor dem Servieren der Getränke fielen uns erstmals die Augen zu und da der Flug sehr ruhig war, schlummerten wir sehr lange. Über Namibia wachten wir so langsam auf und der erste Tag in Afrika konnte beginnen!

So, in der nächsten Fortsetzung geht es dann richtig los in Kapstadt und dann gibt es auch die ersten Bilder!

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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10 Apr 2013 19:22 #285095
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Mittwoch, 20. März 2013

Kapstadt


Unterkunft: Ansela´s Place
Kosten: Appartement, ZAR 1050,- (Ü)
Strecke: 121 km

Mit den ersten schönen Ausblicken auf afrikanischen Boden gab es dann Frühstück im Flieger und dann folgte auch schon ein traumhafter Anflug auf Kapstadt. Der Tafelberg lag frei, keinerlei Wölkchen am Himmel.





Wir hatten dann am Flughafen eine Außenparkposition und beim Aussteigen mussten wir uns erst einmal an 25°C und Sonnenschein gewöhnen B)



Die Passkontrolle verlief zügig, das Gepäck war auch da, wir zogen am Automaten noch schnell Geld und dann ging es an den Schalter von Europcar. Juhu, ein Hilux Doublecab Diesel, das war unser Wunsch, dazu noch mit wenigen Kilometern und tipptopp, alles lief wie am Schnürchen! Noch ein netter Plausch mit dem Mitarbeiter, Autoübergabe, Verstauen des Gepäcks und noch ein kurzer Anruf bei der Vermietung des Appartements, dass wir nun gelandet und auf dem Weg Richtung Kapstadt sind. Nach etlichen Kilometern dann meine Frage an Marco: „ Hast du eigentlich die Papiere von Europcar bekommen?“ Hui... Papiere… neee!!! Die hatten sowohl wir vergessen, als auch der nette Mitarbeiter, weil wir einfach sooo froh waren über den tollen Mietwagen. Na, das ist uns ja noch nie passiert. Glücklicherweise ist der Flughafen nicht so weit von der Stadt entfernt und so beschlossen wir, zuerst unser Appartement zu beziehen und dann noch einmal zum Flughafen zu fahren. Dumm gelaufen, könnte aber schlimmer sein.







Ansela´s Place ist ein Appartement im Zentrum von Kapstadt, welches in einem ArtDeco-Building (Mutual Heights) ist. Da der Eigentümer „von Overseas“ aber selbst gerade da war, bekamen wir eine identische Unterkunft zwei Stockwerke darunter. Wir hatten diese Unterkunft gewählt, da wir dort 2008 unsere ersten Nächte in Südafrika verbrachten. Alles ist sehr stylisch eingerichtet, allerdings fehlte mir dieses Mal das Tageslicht. Dieses Appartement war von den Farben dunkler angelegt, außerdem waren an den Fenstern zum „Lichthof“ noch Jalousien, die man nicht wirklich hochziehen konnte. Vorteil ist der eigene Parkplatz in der Tiefgarage.

Nun ging es wieder zum Airport um die Papiere abzuholen… Im Nachhinein hätten wir sie zwar nicht gebraucht, aber was wäre gewesen, wenn etwas passiert wäre??? Alles ging ratzfatz und so fuhren wir noch zur Head Office des Table Mountain NP, wo wir unsere Wildcard besorgten. Danach ging es direkt zur Gardens Centre Mall zum Einkaufen. Und da stieg Marco zum ersten Mal aus, da man sich bei einem normalen PKW bei einer Einfahrt mit 2 Metern keine Gedanken macht, mit einem Hilux allerdings schon :silly: Aber es passte! Mittlerweile hatten wir bei der „Hitze“ einen solchen Durst, dass wir bereits im Pick´n´Pay eine ganze Flasche Wasser tranken (und danach natürlich auch bezahlten :) )

Zurück im Appartement verstauten wir unsere Einkäufe und machten uns auf den Weg zum Signal Hill, um den ersten Sonnenuntergang zu schauen. Der Blick über das erleuchtete Kapstadt und die Table Bay war wunderschön!







Auf dem Rückweg erlebten wir noch eine kleine unfreiwillige Kapstadt-Rundfahrt und da wir schon etwas müde waren und keine Lust mehr hatten irgendwo lange Essen zu gehen, holten wir kurzerhand etwas im KFC und nahmen es mit nach Hause :whistle:

Am morgigen Tag geht es dann zu den süßen Pinguinen am Boulders Beach, ans Kap der Guten Hoffnung und zum Chapman´s Peak Drive.

Bis dahin, liebe Grüße

Kathy & Marco
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11 Apr 2013 20:30 #285291
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Donnerstag, 21. März 2013

Kapstadt


Unterkunft: Ansela´s Place
Kosten: Appartement, ZAR 1050,- (Ü)
Strecke: 158 km

Heute Morgen war etwas Ausschlafen angesagt und der Wecker klingelte erst nach 7 Uhr. Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Waterfront, denn wir wollten heute gerne nach Robben Island fahren. Beim ersten Parkhaus schien uns das Parkhaus mit 1,80 m zu niedrig für unseren Hilux (wer weiß es, passt der da rein???) so fuhren wir ein Stückchen weiter ins zweite Parkhaus. Hui, sind das Preise, hier kann man einen ganzen Tag parken und zahlt so viel wie in manchen deutschen Parkhäusern in einer Stunde :silly:

Wir liefen zum Nelson Mandela Gateway und erfuhren, dass es erst wieder für den Nachmittag Tickets nach Robben Island gibt. Kurzerhand kauften wir dann Tickets für den nächsten Tag und entschieden uns, heute ans Kap zu fahren.

Erster Stopp war Boulders Beach mit den niedlichen Pinguinen. Es machte viel Spaß, die kleinen Gesellen zu beobachten.













Nach einer guten Stunde fuhren wir weiter zum Kap. Im Park gab es einen kleinen Bus- /Auto-Auflauf, da am Straßenrand ein Pavian saß :woohoo: Am Cape Point fuhren wir mit der Bahn nach oben und liefen zum Leuchtturm, hier war echt der Bär los und wir suchten schnell das Weite. Trotzdem war die Aussicht traumhaft. Den Weg nach unten ging es dann zu Fuß.







Nächstes Ziel war das Kap der Guten Hoffnung, uuups was war denn hier los??? Autos über Autos und Busse :pinch: 2008 waren wir hier fast ganz alleine. An ein Bild vom Kap-Schild ohne Leute war gar nicht zu denken, dort war eine richtige Invasion und die Leute standen in einer Reihe an, um ein Bildchen zu schießen. Ich machte mir dann den Spaß und fotografierte lieber das ganze Geschehen von der anderen Seite :silly:





Nach ein paar ruhigen Augenblicken auf den Felsen (irgendwie liefen die anderen Leute keine 100m weit und schossen nur ihre obligatorischen Bilder :whistle: ) fuhren wir weiter, um dem Trubel zu entfliehen.







Die Straße zum Chapman´s Peak Drive war schon recht spektakulär, doch was war das??? Am Abzweig zur Panoramastraße stand auf einer Anzeigetafel in roten Lettern: CLOSED :evil: Nicht schon wieder, denn bereits 2008 konnten wir hier nicht entlang fahren! Wir bogen trotzdem ab, zum Glück, denn der Chapman´s Peak Drive war offen. Die Panoramastraße und die Landschaft dort sind wirklich toll, aber ich finde, dass es noch spektakulärere Straßen gibt.





Nach einem Stopp „Zuhause in Kapstadt“ fuhren wir abends zur Waterfront. Hier war wieder richtig was los und wir genossen die tolle Atmosphäre. Zum Abendessen wählten wir das Quay Four: Schöne Sicht, leider nicht ganz ruhig, da eine Live-Band spielte und eine Gruppe am Nebentisch schon ordentlich „getankt“ hatte… Essen ging so, mein Fisch war ganz gut, Marcos Burger nicht der Kracher :pinch: Nochmal würden wir nicht hingehen.







Nach dem Essen liefen wir zurück zum Parkhaus, fuhren zurück in unsere Unterkunft und fielen wieder hundemüde ins Bett.

Wir freuten uns schon auf den nächsten Tag, denn dann geht es nach Robben Island. Marco hatte das Buch „Der lange Weg zur Freiheit“ von Nelson Mandela schon fertig gelesen, ich war mittendrin… Und deshalb war Robben Island ein absolutes MUSS für uns!

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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12 Apr 2013 21:19 #285468
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Freitag, 22. März 2013

Kapstadt


Unterkunft: Ansela´s Place
Kosten: Appartement, ZAR 1050,- (Ü)
Strecke: 38 km

Kurz vor 10 Uhr fuhren wir zur Waterfront, da wir die Robben-Island-Tickets für 11 Uhr gekauft hatten. Dort angekommen, sahen wir schon die ersten Wolken aufziehen und der Tafelberg bekam langsam sein sagenumwobenes Tischtuch.









Um 11 Uhr ging es dann Richtung Robben Island. Zuvor hatte ich gelesen, dass die Überfahrt manchmal recht „holprig“ sein kann, aber es hielt sich in Grenzen. Als wir dann Robben Island betraten, waren wir schon sehr beeindruckt. Nach dem Lesen des Buches von Nelson Mandela waren wir nun wirklich hier!



Zuerst machten wir eine kleine Bustour auf der Insel. Wir hielten an verschiedenen Punkten an, unter anderem am Steinbruch und an der Stelle, von der aus man auf Kapstadt sieht.





Danach folgte eine Führung mit einem Ex-Häftling durch das Gefängnis. Er erzählte sehr ergreifend über das Leben und die Zustände, die er während seiner Haft erlebt hatte. Nun sahen wir auch Nelson Mandelas Einzelzelle und den Gefängnishof, die so oft im Buch beschrieben werden. Es war sehr beeindruckend, aber auch nachdenklich stimmend.







Die Rückfahrt war dann etwas holpriger, doch wir überstanden alles gut. Zurück in Kapstadt erledigten wir noch ein paar Einkäufe und fuhren zum Tafelberg. Die Wolken hatten sich verzogen und der Fahrt mit der Cableway stand nichts mehr im Wege. Die Ernüchterung kam dann am Abzweig: Seilbahn „closed“. Oh nein, aber wir fuhren trotzdem hin und bekamen die Antwort: Zu starker Wind. Aber die Aussicht auf Kapstadt ist trotzdem schön!





So fuhren wir dann, doch etwas enttäuscht, zum Signal Hill. Heute waren wir etwas früher und bekamen sogar noch ganz oben einen Parkplatz. Nach und nach kamen immer mehr Leute, sogar zwei der roten Sightseeing-Busse. Nun war das Verkehrschaos auf dem Parkplatz perfekt. Wieder genossen wir den tollen Sonnenuntergang, hier oben ist wirklich „Sundowner-Place-No.1“!









Nachdem die Sonne untergegangen war, hefteten wir uns gleich an einen der Busse, der uns den Weg durch das Auto-Kuddelmuddel bahnte. Auf dem Weg nach unten noch schnell ein Schnappschuss vom WM-Stadion von 2010.



Zum Abendessen entschieden wir uns wieder für die Waterfront, schlenderten zuvor noch ein wenig umher, besorgten noch Postkarten und Briefmarken und entschlossen uns dann für Mitchell´s Ale House. Hier gibt es zwar keinen Hafenblick, aber das Essen war lecker.





Auf dem Heimweg entdeckten wir ein Plakat, auf dem stand, dass am morgigen Tag im Cape Town Stadium ein WM-Qualifikationsspiel der Bafana Bafana stattfinden würde. Oh Mann, hätten wir das nur früher gewusst :S

Im Appartement richteten wir noch ein paar Sachen zusammen, Marco brachte schon ein paar Dinge ins Auto, schließlich war morgen um 9 Uhr Schlüsselübergabe, denn dann geht es weiter über den Bain´s Kloff Pass nach Tulbagh ins Schalkenbosch Wine Estate.

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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13 Apr 2013 22:14 #285567
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Samstag, 23. März 2013

Kapstadt - Tulbagh


Unterkunft: Schalkenbosch Wine Estate
Kosten: ZAR 600,- (Ü)
Strecke: 168 km

Heute war für 9 Uhr die Schlüsselübergabe geplant. Wir brachten schon alle unsere Sachen nach unten ins Auto und waren kurz vor 9 Uhr startbereit. Doch niemand kam zur Schlüsselübergabe. Kurz vor halb zehn riefen wir dann doch mit dem Handy bei der Vermietung an und kurz darauf kam der „Internet-Manager“, übernahm den Schlüssel und wir konnten starten. Nun zum letzten Mal der Anlauf zum Tafelberg. Durch die Häuserschluchten konnten wir bereits erkennen, dass viele Wolken am Berg hingen. Trotzdem fuhren wir noch kurz hoch, am Abzweig dann wieder das Schild „Closed“. Es sollte einfach nicht sein und so haben wir einen Grund, wieder nach Kapstadt zurück zu kehren :)

So drehten wir und fuhren in Richtung unseres heutigen Ziels. In Wellington stoppten wir und sorgten im Bottle Store für Vorrat an Alkoholischem. Für mich Savanna und Rotwein, für Marco lieber ein paar Bierchen. Auf der R301 fuhren wir zum Bain´s Kloff Pass. Erst am Abend vor dem Abflug hatte ich auf „Ingrid´s Welt“ über den Pass gelesen. Die Fahrt durch das Gebirge war wunderschön, die Landschaft wirklich toll.









Auf der R46 erreichten wir zügig den Abzweig zum Schalkenbosch Wine Estate und die letzten Kilometer waren dann die erste Gravel-Road für diesen Urlaub. Das Anwesen wurde im 18. Jahrhundert erbaut und liegt richtig idyllisch vor einer Gebirgskette.



Das für uns vorgesehene Cottage, welches gemütlich eingerichtet war, besaß leider nur einen kleinen Kühlschrank und ein winziges Gefrierfach, so dass wir dort nicht alles unterbringen konnten, was wir für die ganzen nächsten Tage eingekauft hatten.







Auf kurzes Nachfragen erhielten wir das andere Cottage, welches einen großen Kühlschrank mit größerem Gefrierfach hatte. Nach 3 Tagen Kapstadt war die Ruhe hier absolut genial, wir chillten ein wenig, beobachteten Vögel und schauten uns ein wenig das Grundstück an.





Am Nachmittag fuhren wir noch nach Tulbagh, um die hübschen Häuser in der Church Street anzuschauen. Um die Stämme vieler Bäume waren wegen des bevorstehenden Osterfestes rote Stoffbahnen gewickelt.









Bevor wir das Feuer zum ersten Braai anzündeten, gab es noch den obligatorischen Sundowner, heute zusammen mit „Sundowner-Hund“ Oscar :silly: Kurz nach Sonnenuntergang verjagte er dann die Ibisse, die am Teich nach Futter suchten.







Heute gab es leckeres Lamm und Ostrich, außerdem Salat und Kartoffeln. Castle und ein Pinotage vom Weingut durften natürlich nicht fehlen. Und schon wieder ging ein toller Tag zu Ende.

Morgen geht es in den Tankwa Karoo NP, darauf freute ich mich gaaanz besonders. Aufmerksam auf Tankwa Karoo wurden wir durch Carstens und Kerstins Reisebericht :) :) :)

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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