THEMA: Löwen haben auch mal frei!!!
13 Mai 2012 16:00 #235601
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Dienstag, 3. April 2012

Mapungubwe NP


Unterkunft: Leokwe Camp
Kosten: Cottage, ZAR 870,-
Kilometer: 63 km

Diesen Morgen ließen wir geruhsam angehen, genossen die erste afrikanische Freiluftdusche, frühstückten gemütlich und sahen uns noch das Camp ein wenig an. Schon toll so ein Pool mitten zwischen den Felsen.





Zuerst fuhren wir Richtung Main Gate, da wir uns noch für den Night Drive anmelden wollten. Die kurzen Abstecher zum Limpopo Valley View und zum Nwatinugu Wasserloch ließen wir aber nicht aus. Letzteres hatte zwar zurzeit kein Wasser, dennoch zeigten sich drei ausgewachsene Kudubullen in ihrer ganzen Pracht nahe der Pad.







Vom Main Gate fuhren wir die Rundtour weiter entgegen dem Uhrzeigersinn. Teilweise sah man links und rechts des Weges Spuren, wo Elefanten „gewütet“ haben mussten. Zwei Singhabichte versuchten einen Greifvogel (ein junger Tawny Eagle?) zu attackieren.







Kurz vor der Zebra Pan waren sie dann da: Die ersten Elefanten in diesem Urlaub! Während 3 der riesigen Dickhäuter genüsslich fraßen, machte sich wenige Meter weiter ein stattlicher Elefantenbulle an einem Baobab zu schaffen.







Der Weg zum Confluence Viewpoint war teilweise recht holprig, aber für unseren kleinen Terios kein Problem. Ein kurzer Fußweg führte zu den verschiedenen Viewpoints und die Aussicht war überwältigend. Der Limpopo River führte Wasser, aber der Shashe River, Grenzfluss zwischen Botswana und Zimbabwe, war total ausgetrocknet. Unten im Limpopo-Tal trottete ein großer Elefant gemütlich entlang. Es war schon sehr beeindruckend, von SA aus auf die anderen beiden Länder zu schauen. Hier wollte ich morgen Abend noch einmal zum Sonnenuntergang hin, das war sicher! Vor dem Urlaub hatte ich mir diesen Ort schon aus Casimodos Reisebericht als „Geheimtipp“ herausgeschrieben, danke dafür :)











Richtung Treetop Walk sahen wir wieder einige Tiere und am Hide konnten wir unzählige Vögel, ein Krokodil und einen African Fish Eagle beobachten, den wir zuerst nur hörten, der sich dann aber erhob und über den Limpopo flog.







Nun war es an der Zeit wieder ins Camp zurück zu fahren, denn der Night Drive stand ja noch auf unserem Programm. Bisher hatten wir bei Night Drives nicht unbedingt das große Glück mit Tiersichtungen. Dennoch finde ich es immer wieder spannend, in der Dunkelheit durch die „Wildnis“ zu fahren. Im Mapungubwe NP finde ich es außerdem toll, dass man vom Leokwe Camp nach Toreschluss zuerst einmal mit dem eigenen Auto zum Main Gate fahren darf, so dass man schon den ersten „Night Drive“ alleine hat.

Wir brachen um 18:30 Uhr auf und da war es auch schon recht dunkel in dieser Jahreszeit. Um 19:30 Uhr begann dann unsere gebuchte Tour. Eigentlich sollten noch 2 weitere Personen mitkommen, aber sie sind nicht erschienen. Auch nicht schlecht, sozusagen ein „Private Night Drive“.
Unser Guide war total nett und glaube ich sehr angetan davon, dass wir nicht unbedingt Löwen sehen wollten. Er erzählte uns, dass die meisten Touristen bei der Frage was sie sehen wollten, immer nur „Löwen“ als Antwort gaben. Wir hatten unsere Löwen ja schon im Pilanesberg NP gesehen und waren sicher, dass wir im Krüger-Park noch unzählige Löwen sehen würden ;)

Und so war der Drive einfach nur gigantisch, denn so viele Tiere hatten wir nachts noch nie gesehen: Die üblichen Verdächtigen wie Scrub Hares, Impalas, Gnus und Zebras durften natürlich nicht fehlen. Schlafende Giraffen, die auf dem Boden lagen, Elandantilopen, die in der Stille der Nacht mit den Hufen klickend umherzogen, ein White Rhino, das an einem Wasserloch seinen Durst stillte (eines von fünf Rhinos in Mapungubwe!) und zwei Black Eagle in ihrem Horst an der Felswand. Dann sahen wir noch Paviane, die tagsüber recht munter, draufgängerisch, ja teilweise schon frech sind, und in der Nacht wie „kleine Hosenscheißer“ auf den winzigsten Felsvorsprüngen Schutz vor Leoparden suchten. In den Felsen, in Bäumen und auf den Berghängen funkelten immer wieder die Augen von Antilopen, African Civets und Genets. Es war wirklich ein wundervoller Night Drive!

Auf dem Rückweg zum Camp, den wir wieder mit unserem eigenen Auto fahren durften, sahen wir noch einmal Zebras und Impalas. Auf unserer Terrasse erzählten wir noch ein wenig von unseren heutigen Erlebnissen und hörten auf einmal Geräusche. Schnell die Taschenlampe geholt und hui, Wasserböcke grasten genüsslich vor unserem Chalet. Da nahezu Vollmond war, konnten wir sie im Mondschein noch eine lange Zeit beobachten. Was für ein Tag!

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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14 Mai 2012 18:54 #235718
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Mittwoch, 4. April 2012

Mapungubwe NP


Unterkunft: Leokwe Camp
Kosten: Cottage, ZAR 870,-
Kilometer: 54 km

Heute war unser erstes Ziel der Treetop Walk. Hier wollten wir noch etwas mehr Zeit verbringen, da es uns gestern so gut gefallen hatte. Bereits auf dem Weg dahin hatten wir einige nette Sichtungen und am Limpopo River hörten wir wieder den Ruf eines African Fish Eagles.





Nun fuhren wir weiter zur Zebra Pan. An dem Felsen, an dem wir gestern beim Night Drive die Black Eagle sahen, konnten wir zwar deren Horst ausmachen, allerdings war von den Vögeln nichts zu sehen.

Der 4x4-Loop zur Khongoni Plain erinnerte wieder sehr an den KTP :) Elandantilopen streiften in kleineren Gruppen durch die Landschaft oder ruhten sich unter den wenigen Bäumen im Schatten aus.







Auf dem Rückweg fuhren wir am Interpretive Centre vorbei, das wirklich sehr interessant ist. Wir fragten uns jedoch immer wieder, wie dieses Gebäude und das ganze Personal wohl bezahlt werden würden. Wir waren eine der wenigen Gäste (wir sahen keine weiteren…) und genossen in jedem Raum die Aufmerksamkeit eines Angestellten, schade eigentlich für diese tolle Ausstellung…

Zurück im Camp stellten wir fest, dass wir keinerlei Kleingeld mehr hatten, welches wir am nächsten Tag als Trinkgeld nehmen konnten. Kurzerhand lief Marco zum Nachbarchalet um zu fragen, ob sie uns nicht die größeren Scheine wechseln könnten. Nachdem etwas Zeit vergangen war und sich mein Mann wieder „verquatscht“ hatte (ich wollte doch zum Sonnenuntergang an den Confluence Lookout!!!!) stellte sich heraus, dass unsere Nachbarn ausgewanderte Deutsche waren, die nun schon seit vielen Jahren in SA wohnten. Kurzerhand luden sie uns am Abend zu einem Drink ein!

Irgendwie schafften wir es dann doch noch zum Pinnacles Viewpoint und dem schönen Sonnenuntergang am Confluence Lookout. Es war traumhaft schön, wir sahen Rock Dassies auf den Felsen und als die Sonne untergegangen war, kamen unzählige Fledermäuse aus den Felsnischen hervor, ein tolles Schauspiel!















Im Halbdunkeln machten wir uns auf den Rückweg und nahmen die nette Einladung unserer Nachbarn an. Auf deren Terrasse unterhielten wir uns angeregt mit ihnen und ihren südafrikanischen Freunden bei Bier, Wein und selbstgemachter Gnu-Boerewors. So erfuhren wir wieder viel über das Leben in Südafrika.

Als wir wieder zurück in unserem Chalet waren und noch etwas die Stille auf der Terrasse genossen, bekamen wir wieder Besuch von einer African Civet. Hier würden wir es noch länger aushalten. Doch morgen geht es weiter in den Krüger-Park (gell, bayern schorsch?!?!)

Liebe Grüße

Kathy & Marco
Letzte Änderung: 04 Aug 2013 15:55 von Kathy_loves_Africa. Begründung: Die Sonne
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16 Mai 2012 17:24 #235953
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Donnerstag, 5. April 2012

Mapungubwe NP – Krüger NP


Unterkunft: Punda Maria Rest Camp
Kosten: Safari Tent, ZAR 735,-
Kilometer: 305 km

Morgens besuchte uns noch einmal ein Steinböckchen und gegen 9 Uhr verließen wir etwas wehmütig das tolle Leokwe Camp. Ach, hier war es wirklich schön :)

Obwohl ich mich seeehr auf den Krüger-Park freute, hatte ich auch noch die etwas älteren, muffigen Unterkünfte vor Augen, bzw. in der Nase :pinch: die wir 2008 und 2009 erlebten.

In Musina füllten wir noch unsere Vorräte für die nächsten 9 Tage auf und die letzten 10 km vor dem Pafuri Gate waren eine riesige Baustelle. Nach dem kurzen Einchecken waren wir im Park und die ersten Tiere, die uns begrüßten, waren IMPALAS. Kurz darauf folgten auch schon jede Menge Elefanten.





Im Punda Maria Camp angekommen, waren wir froh, ein Tent gebucht zu haben, denn diese liegen etwas abseits. Tent 1&2 waren relativ neu gemacht, wir bekamen allerdings noch ein älteres Tent. Im Nachhinein war es trotzdem schön, insbesondere die riesige Terrasse fand ich toll!











Etwas später fuhren wir noch die ersten Kilometer des Mahonie Loops. Wir sahen Elefanten, Kudus, Impalas, Zebras und eine Büffelherde.







Kurz vor 18 Uhr kamen wir ins Camp zurück und machten das erste Mal Feuer mit Holzkohle, da es sehr, sehr windig war. Währenddessen konnten wir eine Büffelherde hören, die direkt unten am Zaun entlang zog und graste.

Heute Abend gab es Geburtstagsessen: Kudu-Burger, Boerewors und Lamm, dazu Grillbrot und „Ufozucchinies“. Während des Essens sah ich auf einmal etwas huschen. Wir bekamen Besuch von einem zuckersüßen Buschbaby :kiss: und beobachteten es eine ganze Weile, denn es hätte wohl sooo gerne etwas von unserem Essen abgestaubt :silly: Nachdem sich das Bushbaby verzogen hatte, raschelte es wieder ganz leise: Im Schein der Taschenlampe entdeckten wir, zum ersten Mal so nah, zwei Ginsterkatzen. Die größere Ginsterkatze ließ sich direkt auf einem Stein vor dem Tent nieder und putzte sich, während die Kleinere etwas weiter hinten saß. Wir waren so fasziniert, dass wir nicht bemerkten, dass sich das Buschbaby nun wieder von hinten anschlich :whistle:









Na, wer hat schon zum Geburtstag solch amüsante, tierische Gäste, einen wunderschönen afrikanischen Abendhimmel und wahnsinnig schöne Geräusche in der Wildnis??? Schöner als jede Geburtstagsfeier!!!

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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17 Mai 2012 20:33 #236108
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Freitag, 6. April 2012

Krüger National Park


Unterkunft: Punda Maria Rest Camp
Kosten: Safari Tent, ZAR 735,-
Kilometer: 105 km

Diesen Morgen wollten wir einen frühen Game Drive machen, kamen aber erst um 6:20 Uhr los. Trotzdem begegneten uns auf dem Mahonie Loop Elefanten, ein grimmiger Büffel, stattliche Kudu- und Nyala-Bullen und noch einmal eine größere Herde Büffel.

















Gegen Ende des Loops entdeckten wir im weichen Sand Leopardenspuren, sie waren sehr deutlich zu erkennen, denn es schienen vor uns höchstens zwei Autos gefahren zu sein. Wir drehten noch einmal um, folgten den Spuren, aber den Leoparden konnten wir im dichten Grün nirgendwo finden. Wir fuhren noch kurz zum Punda Maria Gate, einfach um es einmal gesehen zu haben und auf dem Rückweg zum Camp stolzierten Hornraben im hohen Gras neben der Straße.





Auf der Terrasse frühstückten wir, schrieben Postkarten und genossen das ganze Ambiente. Am frühen Nachmittag liefen wir den Flycatcher Trail im Camp, sahen Buschböcke und konnten so auch die Pflanzen näher betrachten. Riesige Euphorbien standen mitten in der dichten Vegetation.



Danach liefen wir noch zum Hide. Zuerst kamen „Pumbas“, die sich genüsslich im Schlamm suhlten, zwei Marabus nutzten den Rand des Wasserlochs als Landebahn und Nyala-Kühe zogen vorbei.











Am späteren Nachmittag brachen wir noch einmal zu einem Game Drive auf.





Im Licht der untergehenden Sonne erschien eine riesige Silhouette auf der Straße. Es war ein einsamer Elefantenbulle, der gemütlich auf uns zu trottete. Tja, unser Weg zum Camp war versperrt. Aber der Elefant entschied sich nach einer Weile, doch in den Busch abzubiegen. Erleichtert fuhren wir weiter und bestaunten die enormen Fußabdrücke des Elefanten auf der Pad. Die untergehende Sonne blendete immer mehr und wir konnten nicht mehr viel vor uns auf der Straße sehen. Und dann stand kurz darauf ein weiterer riesiger Elefantenbulle direkt neben der Piste. Wir hatten ihn zu spät entdeckt und er wedelte schon mit den Ohren, machte eine schnelle Bewegung auf uns zu. Marco legte sofort den Rückwärtsgang ein. Ein Elefantenbulle hinter uns, einer vor uns… Uns lief wieder mal die Zeit davon, um pünktlich ins Camp zurück zu kommen. Doch auch dieser Elefantenbulle beruhigte sich nach einiger Zeit und wählte einen anderen Weg.

Auf dem restlichen Weg zurück ins Camp hätten wir noch viel mehr Zeit gebrauchen können, denn überall waren Tiere versammelt. Das große Highlight stand aber noch bevor: Wir beschlossen, noch einmal an den Hide zu gehen, und uuups, eine riesige Büffelherde war gerade da! Grob gezählt waren es über 100 Tiere. Was für ein Schauspiel! Anfangs konnten wir sie noch gut beobachten, später funkelten nur noch die Augen der Tiere.





Nach dem Braai besuchte uns wieder die Ginsterkatze, wohl in der Hoffnung, etwas Essbares abzustauben. Sie kam sogar auf die Terrasse gesprungen. Wir blieben aber hart, Wildtiere werden nicht gefüttert, was aber manchmal schwer fällt…

Lieber Gruß

Kathy & Marco
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Samstag, 7. April 2012

Krüger National Park


Unterkunft: Mopani Rest Camp
Kosten: Bungalow, ZAR 770,-
Kilometer: 195 km

Da heute eine längere Fahrt bevorstand, ließen wir den Morning Drive aus. Nach einem schnellen Frühstück, bei dem wir von den um uns herumturnenden Vervet Monkeys beobachtet wurden, luden wir das Auto.

Auf dem Weg nach Shingwedzi sahen wir immer wieder riesige Elefantenbullen alleine durch das Mopane-Sträucherveld ziehen, ebenso Zebras und die ersten Strauße im Krüger-Park. In Shingwedzi legten wir, naja ich :whistle: einen kurzen Toilettenstopp ein und fuhren dann noch einen kleinen Umweg zum Kanniedood Hide.











Richtung Mopani machten sich die Tiere rar, nur hin und wieder tauchten sie aus dem dichten Grün auf. Vögel sahen wir immer wieder einmal.







Gegen 14.30 Uhr erreichten wir Mopani, kauften im Shop noch etwas Wildfleisch und Briefmarken, denn die bekommt man nicht überall. Am Chalet angekommen, mussten wir zuerst einmal lüften... hier war der original "Krüger-Park-Rest-Camp-Fledermaus-Geruch" :pinch: Ich hatte es ja noch schlimm in Erinnerung, aber sooo sehr??? Das Chalet war okay, eben mit dem typischen "Krüger-Park-Charme". Nichts Besonderes, eben zweckmäßig.









Um 16.00 Uhr starteten wir noch einmal zu einem Game Drive, zuerst zum Mooiplaas Wasserloch, wo wir Zebras und die ersten Gnus im Park sahen.

Dann folgte der Tsendze Loop, den wir aber nur noch ein kleines Stückchen fahren konnten, denn aus Zeitgründen mussten wir wieder umdrehen. Auf dem Rückweg stoppten wir noch kurz am Confluence Viewpoint und genossen dann einen schönen Sonnenuntergang.



Im Camp liefen wir noch zur Fish Eagle Terrace, von der man einen tollen Blick auf den Pioneer Dam hat. Und dann war es schon wieder an der Zeit das Feuer zu schüren. Wir hatten noch einen riesigen Holzklotz und der brauchte sehr lange, bis er richtig durchgezogen war. Umso leckerer waren dann Blesbok-Steak, Grillkartoffeln und Gemsquash.

Kurze Zeit nachdem wir im Bett lagen, hörten wir ein Rascheln im Reetdach. Bitte keine Fledermäuse :woohoo: Da wir jedoch nichts erkennen konnten und irgendwie immer etwas hin und her lief, vermuteten wir, dass es eine kleine Maus war. Vor Müdigkeit schliefen wir aber schnell ein. Etwas später wurden wir noch einmal durch das Brüllen von Löwen geweckt, nächtliche Geräusche in Afrika, grandios…

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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Sonntag, 8. April 2012

Krüger National Park


Unterkunft: Mopani Rest Camp
Kosten: Bungalow, ZAR 770,-
Kilometer: 149 km

Heute Morgen starteten wir gegen 6.30 Uhr unseren Morning Game Drive. Irgendwie schafften wir es immer nicht, pünktlich zur Toröffnungszeit fertig zu sein, da musste ich mir noch etwas einfallen lassen :whistle:

Zuerst fuhren wir die H1-6 hoch und bogen dann in den Tropic of Capricorn Loop ein. Auf einem Baumwipfel saß ein Black-chested Snake Eagle und beobachtete die Umgebung. An einem Wasserloch legten wir unseren „Frühstücks-Keks-Stopp“ ein und beobachteten Zebras, Gnus und Strauße. Gut gestärkt fuhren wir weiter, mussten aber gleich wieder anhalten, da links und rechts der Pad insgesamt 3 Elefanten genüsslich fraßen. Am Abzweig zum Mooiplaas-Wasserloch mussten wir ebenfalls anhalten und dann rückwärts fahren, da ein Elefant die Pad für sich beanspruchte. Am Nshawu 2-Wasserloch beobachteten wir zwei Elefanten, die direkt aus dem Wassertank ihren Durst stillten.

















Zurück auf der H1-6 fuhren wir weiter zum Tsendze Loop, den wir heute ganz fahren wollten, auf der Sightings-Tafel von gestern waren dort schließlich mehrere rote Punkte (Löwen) angebracht worden. Dieser Loop ist sehr schnell beschrieben: Landschaft SUUUPER, Tiere (außer zwei Impalas) bei uns Fehlanzeige.

Kurz nach 11 Uhr waren wir wieder zurück im Camp. Auf der Sightings-Tafel waren auch keine Katzen vermerkt. Wir dachten noch, sie haben wegen Ostern frei…

Zum Mittagessen gab es heute ein Highlight :woohoo: In unserem Kühlschrank befanden sich noch einige dieser Südafrikanischen „Wiener-Würstchen“. Marco mag diese manchmal gerne, es gibt auch in SA eine Sorte, die schmeckt. Irgendwie greife ich aber im Supermarkt immer zur „Pappwurst-Sorte“. Nachdem ich nun in diesem Urlaub mehrmals erwähnt hatte, dass diese Würstchen nach „Pappe“ schmecken, wollte Marco sie auch nicht mehr. Verfüttern an Tiere war nicht drin, wegwerfen auch nicht, deshalb, Weiterverwertung :whistle: So machte ich kurzerhand aus der „Pappwurst“ einen „Pappwurst-Wurst-Salat“ mit frischen Zwiebeln, Knoblauch, Senf und etwas Käse… und siehe da… das Mittagessen war gerettet ;)





Nach einem kurzen Aufenthalt auf der Fish Eagle Terrace starteten wir unseren Afternoon Game Drive. Zuerst hielten wir am Hide des Tsendze River. Hier tummelten sich Hippos, am Ufer lag ein Krokodil und an der gegenüberliegenden Seite zupften Giraffen Blätter von den Bäumen.





Dann fuhren wir weiter zum Hide am Pioneer Dam, in dessen Nähe wir eine größere Gruppe Wasserböcke sahen. Vom Hide aus beobachteten wir einen African Fish Eagle, der mehrmals seinen Ruf erklingen ließ. Auf der H1-6 fuhren wir die beiden River Loops, dann bogen wir auf die S49. Am Mooiplaas-Wasserloch war dann ein kleiner Autoauflauf. Anscheinend hatte sich dort ein Löwe ins dichte Gras gelegt… Wir konnten aber nichts erahnen :(









Zurück in Mopani bereitete ich das Abendessen zu, Marco schrieb das Roadbook. Währenddessen bedienten sich zwei Gottesanbeterinnen im „Restaurant Außenleuchte“. Als uns das ganze „Gevieche“ zu viel wurde, schalteten wir die Außenleuchten aus, und zack, hatte ich die große Gottesanbeterin auf meinem Bein sitzen. Nach einem „Wischer“ mit der Hand saß die arme dann den ganzen Abend etwas benommen auf dem Boden, machte sich aber schlussendlich doch auf und davon.

Kurz nachdem wir uns hingelegt hatten, bemerkte ich, dass etwas von der Decke getropft war. Und kurz darauf sahen wir eine Fledermaus :evil: im Chalet ihre Kreise ziehen. Oh, nein, was würde das für eine Nacht geben?

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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