THEMA: Löwen haben auch mal frei!!!
06 Mai 2012 14:11 #234775
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LÖWEN HABEN AUCH MAL FREI!!!

An unseren ersten beiden Urlaubstagen noch recht aktiv, nahmen sich die netten Gesellen pünktlich mit Beginn der südafrikanischen Osterferien frei und schienen, ihren bestimmt verdienten Urlaub angetreten zu haben ;)

Trotzdem hatten wir einen wunderschönen Urlaub, bei dem riesige Elefanten in Sekundenschnelle im dichten Grün unsichtbar wurden, sich enorme Büffelherden an Wasserlöchern sammelten, eine Tankanzeige in wenigen Kilometern rapide auf Null ging :woohoo: , wunderschöne Unterkünfte und Tiere, die wir im bereits 5. Afrikaurlaub zum ersten Mal sahen. Löwen hatten wir ja in früheren Urlauben schon genügend zu Gesicht bekommen :laugh:

Unsere Unterkünfte bzw. Aufenthalte für die zweieinhalb Wochen waren so geplant:
Pilanesberg NP – Marakele NP – Mapungubwe NP – Krüger NP

Den Krüger-Park kannten wir bereits aus zwei vorherigen Urlauben und entschieden uns bewusst dafür, einmal im April den Park zu besuchen. Bisher waren wir einmal im Juli und einmal im Oktober dort und kannten den Park nur sehr trocken, mit karger Vegetation und kahlen Bäumen. Außerdem konzentrierten wir uns damals mehr auf den südlichen Teil, während wir dieses Mal den Park von Norden nach Süden durchqueren wollten.

Pilanesberg NP, Marakele NP und Mapungubwe NP waren komplettes Neuland, und ich war wirklich sehr positiv überrascht, da ich mir Einiges ganz anders vorgestellt hatte. Soviel als kleine Vorausschau, denn los ging es am…

Mittwoch, 28. März 2012

Bereits am Abend zuvor standen die Taschen fertig gepackt bereit, denn ich musste ja wieder einmal noch arbeiten gehen, während Marco schon frei hatte… Doch die letzten Arbeitsstunden vergingen rasch, die Vorfreude auf Afrika stieg immer mehr. Insbesondere nach dem netten Forumstreffen in Kronau war die Vorfreude eh noch viel größer!!!

Der schlimmste Moment vor dem Urlaub ist eigentlich immer der, wenn die beiden „Hauslöwen“ dastehen und genau wissen, dass sie wieder einige Zeit alleine sind. Aber wir wissen ja, dass sie bestens versorgt werden und sie wissen es sicherlich auch: Denn so viele Leckerlies gibt’s das ganze Jahr über sonst nicht :P

Am Flughafen konnten wir schnell all unser Gepäck abgeben und genossen noch die Zeit bis zum Abflug. Irgendwie ist es immer wieder schön nach AFRIKA zu fliegen!!!



Der Flug mit SAA war sehr angenehm und bald verschwanden wir ins Reich der Träume. Und über Nacht sieht die Welt ganz anders aus…


Liebe Grüße und wir hoffen, dass ihr viel Spaß beim Lesen unseres Reiseberichts habt!

Kathy & Marco
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07 Mai 2012 19:35 #234974
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Donnerstag, 29. März 2012

Johannesburg – Pilanesberg NP

Unterkunft: Valley View Guest House
Kosten: Double Room, ZAR 750,-
Strecke: 288 km

AFRIKA wir sind da! Die Passkontrolle ging zügig, das Gepäck kam schnell und auch an der Vermietstation fürs Auto war nicht so viel los. Glück gehabt :silly: Alles verstaut, machten wir uns auf den Weg und kamen kurz hinter dem Airport gleich in die erste Polizeikontrolle. Glücklicherweise hatten wir unsere internationalen Führerscheine dabei, die wir noch nie in einem Urlaub gebraucht hatten. Irgendwie verstanden wir die „coolen Witze“ des Polizeibeamten nicht wirklich. Mag es daran liegen, dass wir einen Nachtflug hinter uns hatten, oder daran, dass er Deutschland nicht gerade gut fand??? Naja, kurz darauf kam eine total nette Polizistin und die Freude auf Afrika stieg!

Der Weg führte Richtung Rustenburg, wo wir unsere ersten Einkäufe tätigten. Am „vermeintlichen WM-Stadion“ vorbei stellten wir fest, dass das eigentliche WM-Stadion doch woanders stand :whistle: Etwas geschockt war ich von den noch immer vorhandenen „WM-Wänden“, die an einer Ausfahrtsstraße standen. Sie sahen mittlerweile sehr verkommen aus. „Welcome to Rustenburg“, naja… Es hatte sicherlich 2010 einen Grund für diese Wände!?

In unserem bereits vorgebuchten B&B in Mogwase machten wir uns etwas frisch und beschlossen, gleich unseren ersten Game Drive zu machen, von dem ich mir im Pilanesberg NP gar nicht so viel versprach.











Gleich nach dem Main Gate sahen wir zuerst natürlich… IMPALAS! Wie toll, wenn man diese wunderschönen Tiere einige Monate nicht gesehen hat! Bestimmt würden sie wieder diejenigen sein, die einem am frühen Morgen als erste begrüßen und als letzte verabschieden :silly: Am ersten Tag in SA sind natürlich alle Tiersichtungen immer wieder etwas ganz Besonderes: Hornbills, die an die Autoscheibe klopfen, Waterbucks, Hippos, die ersten Rhinos und, und, und… Überall im Park stand noch richtig viel Wasser und es war unbeschreiblich grün!













Doch was war das? Ein kleiner Auflauf von Autos, ich glaube es waren 3 Stück. Es würde doch nicht etwa am ersten Tag im Pilanesberg NP eine Katze sein??? Ne, das konnte ja nicht sein! Und doch!!! Zuerst sahen wir nur eine Löwin und kurz darauf 2 Junge, die an einem Riss fraßen. Die Kamera mit dem großen Objektiv war natürlich noch bestens verpackt im Fotorucksack :evil:



Die Zeit bis zum Torschluss drängte. Hui, bereits am ersten Abend wieder „STRESS“, aber 2 Minuten vor Schluss erreichten wir das Gate.

Bei der Suche nach einem Restaurant im netten Örtchen blieb heute nur… ein Drive Inn Schalter :dry: Sonst gab es nichts, zumindest entdeckten wir nichts anderes! Wir nahmen unser Essen mit ins Zimmer, und so schlecht war es gar nicht. Wir waren aber auch so müde, dass wir gleich in unsere gemütlichen Betten fielen.

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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08 Mai 2012 19:33 #235086
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Freitag, 30. März 2012

Pilanesberg NP

Unterkunft: Valley View Guest House
Kosten: Double Room, ZAR 750,-
Kilometer: 108 km

Heute Morgen war es richtig neblig, doch nach dem leckeren Frühstück fiel es nicht schwer, sofort wieder in den Pilanesberg NP aufzubrechen. Schon auf dem Weg zum Gate klatschten die ersten Regentropfen auf die Scheiben. Ich hatte mir im Vorfeld immer einen Tag im Krüger-Park mit Regen gewünscht, bei dem ich schöne Aufnahmen von Tieren im Regen machen konnte. Allerdings verkrochen sich diese irgendwo und waren nicht zu sehen. Nur Hippos, Waterbucks und Impalas trotzten dem Regen.

Der Regen hielt jedoch nicht lange an und während unserer Fahrt durch den Park wurde es klarer und immer mehr Tiere zeigten sich.









Nach einem kurzen Picknick-Stopp am Kubu Picnic Area verließen wir den Park am Bakubung Gate, um nach Sun City zu fahren. Die Gefühle waren gemischt, aber sehen wollten wir Sun City doch. Eigentlich wollten wir zuerst dort übernachten, waren im Nachhinein aber froh, in unserem B&B gewesen zu sein. Eigentlich passt für Sun City genau ein Wort: KRASS! Mitten in Afrika ein kleines Las Vegas.











Doch nach knapp zwei Stunden zog es uns zurück in den Park :)
Wir beschlossen noch einmal zu dem Ort zu fahren, an dem gestern die Löwen waren und es war tatsächlich die richtige Entscheidung! Die jungen Löwen waren sehr munter und zeigten sogar einige Raufeinlagen.











Heute begannen jedoch auch die südafrikanischen Osterferien und scheinbar war es für die Löwen die Vorfreude auf ihre Auszeit...

Auf dem Rückweg fuhren wir am Mankwe Hide vorbei, wo wir Kingfisher beobachten konnten. Langsam zogen dunkle Wolken auf und die näher kommenden Blitze wirkten bedrohlich. Trotzdem kamen wir wieder einmal erst kurz vor Schluss ans Gate, aber während es weiter blitzte, blieb es dennoch trocken.





Das Abendessen hatten wir für heute im B&B vorbestellt und bekamen ein superleckeres Essen! Na, hätten wir das nur mal gestern schon gewusst :laugh: Marco bekam ein Steak, ich seeehr leckeren Fisch. MIAM, MIAM!

Währenddessen brach ein heftiges Gewitter los. Weitere Kerzen wurden vorsorglich bereitgestellt falls der Strom ausfallen würde. Der kleine Kater versteckte sich in der letzten Ecke unter einem Tisch. Es schien hier, nach Aussagen der Besitzerin des B&B´s, schon ein sehr heftiges Gewitter zu sein und für unser Zimmer bekamen wir noch eine extra Lampe mit Kerze bereitgestellt. Doch das Gewitter verzog sich langsam wieder und nach dem leckeren südafrikanischen Rotwein und Bier zum Abendessen schliefen wir hundemüde ein.

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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09 Mai 2012 19:33 #235233
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Samstag, 31. März 2012

Pilanesberg NP – Marakele NP

Unterkunft: Tlopi Tented Camp
Kosten: Safari Tent, ZAR 915
Kilometer: 155 km

Nach dem wieder leckeren Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und bezahlten den Rest unserer Rechnung. Wir verabschiedeten uns (nicht wissend, dass wir dieses Jahr noch einmal wieder kommen würden ;) ), kauften in einer kleinen Butchery noch etwas Fleisch und Boerewors und an einem Straßenstand Gemüse und Obst ein. In Thabazimbi erledigten wir die restlichen Einkäufe für die nächsten Tage und auch ein Besuch im Bottle Shop durfte nicht fehlen :whistle: Noch kurz getankt und den Reifendruck überprüft und schon ging es zum Gate des Marakele NP.





Beim Einchecken waren wir ganz gespannt, ob wir wie gewünscht das Lourie Tent bekommen würden. Und tatsächlich, wir bekamen das Tent ganz am Rand!!! Neben vielen weiteren Tieren sahen wir auf dem Weg zum Camp unsere ersten Klippspringer. Leider waren sie doch recht scheu und verzogen sich rasch ins Gebüsch.

Vom Tlopi Camp und unserem Tent waren wir gleich sehr angetan und genossen die wunderschöne Aussicht auf die Berge und den See. Ein Buschbock graste wenige Meter von uns entfernt, direkt neben der Terrasse lagen zwei große Warane und die riesigen Welse platschten im Wasser. Einfach toll!















Am späten Nachmittag brachen wir noch zu einem Game Drive auf. Ziel war der Lenong Viewing Point. Bereits in Kronau berichteten uns Carsten und Kerstin (Casimodo & Esmeralda 68) von der doch abenteuerlichen Strecke dahin, und mir war schon etwas mulmig zumute. Der Lenong Drive ist zwar geteert, aber einige Kilometer haben es wirklich in sich. Die Straße ist teilweise gerade breit genug für ein Auto und ich hoffte immer inständig, dass nicht irgendwo ein anderes Auto entgegen kommen würde, denn ich saß ja auf der linken Seite, direkt am Abgrund :woohoo: Immer höher ging es hinauf und eine Leitplanke war natürlich Fehlanzeige! Auf dem höchsten Punkt angekommen entschädigte aber die herrliche Aussicht für die nervenaufreibende Fahrt und mit dem Fernglas konnten wir unzählige Kapgeier beobachten, die majestätisch ihre Kreise zogen.







Der Weg zurück war ebenfalls sehr beeindruckend, zumal ich es etwas mehr genießen konnte, da ich ja jetzt an der Hangseite saß :P Autos würden zu dieser späten Zeit sicherlich auch nicht mehr entgegenkommen, somit konnte ich die Aussicht und die Landschaft richtig genießen.







Mit einer Punktlandung kamen wir um 17.59 Uhr wieder im Camp an und beobachteten mit einem Sundowner das rege Treiben am Tlopi Dam. Das erste Grillfeuer wurde angezündet und es gab zum allerersten Mal in diesem Urlaub leckere Boerewors, Salat und ziemlich schwarze (eigentlich verbrannte…) Kartoffeln, uuups… In der Nacht war es recht frisch, so dass sogar Marco eine dicke Decke brauchte, ich fror diese Nacht ziemlich!

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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10 Mai 2012 20:11 #235361
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Sonntag, 1. April 2012

Marakele NP


Unterkunft: Tlopi Tented Camp
Kosten: Safari Tent, ZAR 915
Kilometer: 64 km

Heute Morgen war selbst Frühstück machen angesagt. Da Marco meist immer zuerst aufsteht, holte er vier Brötchen zum Auftauen aus dem Gefrierschrank. Hatte ich im Halbschlaf nicht noch erwähnt, dass er sie im Küchenzelt auftauen lassen soll??? Ne, hatte ich sicherlich geträumt :unsure:

Originaleintrag von Marco aus unserem „Roadbook“ (so heißt unser Buch, in dem Marco abends immer die Erlebnisse aufschreibt): Ich stellte die Brötchen auf einem Teller in die Sonne. Am Auto unterhielt ich mich kurz mit dem südafrikanischen Nachbarn. Und schon sah ich hilflos mit an, wie ein Vervet Monkey zwei Cheese Rolls vom Teller klaute. Tja, das fünfte Mal im südlichen Afrika und noch immer nicht gelernt, dass man Essen nicht ohne Aufsicht lässt.“

Ne, ich hatte es nicht geträumt ;) Somit fiel das Frühstück etwas spärlicher aus, macht ja aber auch nichts.

Heute Morgen wollten wir uns die untere Sektion anschauen und die kleinen Loops abfahren. Auf dem Weg dorthin sahen wir auch wieder die hübschen Klippspringer und viele andere Tiere.







Gegen Mittag kehrten wir zu unserem Tent zurück und legten eine kleine Pause ein, bevor am späteren Nachmittag der Game Drive auf der Mbidi Road bevor stand. Die Pad war sehr ausgewaschen und Tiere machten sich an diesem Nachmittag rar, Verlass war aber wie immer auf Impalas :) Dennoch hatten wir von einem Viewpoint einen tollen Blick auf das Camp, sahen hübsche Go-away-birds, einen großen Greifvogel und eine tolle Landschaft!











Zurück im Camp sahen wir an einem der ersten Tents einen Safaribus stehen. Ohje, eine „Hummeldumm-Gruppe“ war unser erster Gedanke. Und es schien sich zu bestätigen ;-) Als ich noch einmal ans Auto ging, erblickte ich den neuen Zeltnachbarn: Ausgestattet mit Safarihose, Safarihemd, kleiner Videokamera auf einem riiieeesigen Stativ und TROPENHELM :woohoo: Eigentlich war es kein richtiger Tropenhelm, sondern ein aus Stoff gefertigtes Tropenhelmimitat :silly: Aber sofort schoss mir Champagners Reisebericht „I did it …“ mit Tropenhelmträger Achim in den Kopf. Das gibt es doch nicht, wirklich ein Mensch mit Tropenhelm!!!

Heute machten wir etwas früher Feuer, genossen unseren Sundowner und legten Rinderfilet, Boerewors, Gemüse und Knoblauchbrot auf den Grill. Und was in Afrika nicht fehlen darf: Dosenbohnen mit ordentlich Knoblauch ;) Nach dem Abwasch genossen wir noch ein wenig die Stille auf der Terrasse, die manchmal durch die an einem der vorderen Zelte versammelte „Hummeldumm-Gruppe“ unterbrochen wurde, was uns aber nicht weiter störte.











Durch Zufall entdeckte ich heute Abend in den Betten Heizdecken. Warum hatte ich denn letzte Nacht so gefroren??? Im schön vorgewärmten Bett ließ es sich richtig gut einschlafen.

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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Montag, 2. April 2012

Marakele NP – Mapungubwe NP


Unterkunft: Leokwe Camp
Kosten: Cottage, ZAR 870,-
Kilometer: 460 km

Bereits früh am Morgen belagerten viele Vervet Monkeys das Küchenzelt, hüpften über die Zeltplanen und hofften auf Essen. Doch nicht mit uns, wir hatten gelernt!!! Zum Abschied von Marakele zeigten sich noch einmal alle: der Buschbock, die Warane, der Francolin und die großen Welse.

Zum letzten Mal ging es die holprige Piste hinab zum Big-Five-Gate. Und dieses war… defekt!!! Super, heute hatten wir eine lange Strecke vor uns, sind extra früh aufgestanden und jetzt das. Auf der anderen Seite des Gates sahen wir, dass wohl jemand die komplette Toröffnungsanlage niedergefahren hatte. Auf unserer Seite hing ein Zettel: „Tor defekt“ – den Rest konnten wir nicht entziffern. Na klasse! Anruf per Handy auf der „Notfallnummer“ – keiner ging ran. Somit warteten wir einige Zeit, doch es kam kein Auto, wir standen da, noch immer in der Big-5-Section. Nach einiger Zeit beschlossen wir, dass doch jemand (Marco :whistle: )aussteigen musste, um das Tor zu öffnen. Hui, Elektrozaun links, Elektrozaun rechts, aber einem Elektriker mag das ja nichts anhaben…

Eintrag von Marco aus dem Roadbook: Nach einer Weile öffnete ich das Gate mit dem Fuß (Elektrozaun) auf der anderen Seite konnten wir dann den Zettel lesen: „Tor mit Hand öffnen“.

Toll, das hätte man ja auch auf die andere Seite des Gates schreiben können und alle Aufregung wäre umsonst gewesen :angry:

Weiter ging es dann zum Main Gate, wo wir noch weitere Tiere und eine Giraffe sahen, die vermutlich einen Dorn verschluckt hatte und immer würgte. Hier in Deutschland kann man einen Tierarzt verständigen, mit seinen Haustierchen dorthin gehen, aber in Afrika??? Sie tat mir richtig leid…





Nachdem wir Marakele verlassen hatten fuhren wir nach Thabazimbi und weiter nach Lephalale. Einige Kilometer vor Lephalale entdeckten wir einen Shop, der Wildfleich verkaufte. Dort deckten wir uns mit tollen Sosaties, Game-Burgern, Boerewors und Billtong ein. In Lephalale kauften wir die restlichen fehlenden Dinge und brauchten mal wieder Bargeld. Am ATM am Pick´n´Pay war eine riesige Schlange, nächster Automat leer, nächster Automat… leer… Es war Monatserster und auch direkt bei der Bank war eine Schlange, die ich in Deutschland nie zuvor an einer Bank gesehen hatte! Ein paar wenige Rand hatten wir noch und beschlossen, nicht eine Stunde in der Schlange anzustehen.

Also fuhren wir weiter Richtung Alldays. Kurz nach Grobler´s Bridge wurde die Straße schlechter, die Schlaglöcher waren so groß, dass man darin hätte verschollen gehen können. Total abgelenkt von den Potholes kam irgendwann der Blick auf die Tankanzeige. Heute Morgen war noch alles okay, der Tank meeehr als halb voll. Mit einem Schlag ging die Anzeige gegen Null, die Tankleuchte sprang an und es waren noch über 50 Kilometer bis zur nächsten Tankstelle. Na, das fehlte heute ja gerade noch.
Ich sah mich schon mit unserem ganzen Hab und Gut mitten in Afrika stehen, während Marco irgendwo Benzin besorgte, mit dem wenigen Bargeld, das wir noch hatten. Wir zählten jeden Kilometer, den wir näher an eine Tankstelle kommen würden. Die Nadel der Tankanzeige war schon lange am Anschlag, bis die ersten Anzeichen einer Siedlung kamen. Alldays, juhu und direkt am Ortseingang eine Tankstelle!!! Viel weiter wären wir wohl nicht mehr gekommen und die letzten Kilometer waren Anspannung pur!

Das Auto getankt und am ATM auch noch Geld bekommen, fuhren wir entspannt und glücklich Richtung Mapungubwe weiter.



Am Gate checkten wir ein und fuhren zum Leokwe Camp. Der Weg dahin war komplett anders als die Pads im Marakele NP. Es erinnerte ein wenig an die Kalahari, roter Sand und karge Vegetation.







Dann sahen wir unser Chalet, das einfach nur traumhaft war.













Wir relaxten auf der Terrasse, richteten das Grillfeuer und brutzelten Kudu-Spieße, Eland-Wurst, Gemüse und Knoblauchbrot. Nach dem Abendessen genossen wir die Stille auf der Terrasse, schauten die Sterne und lauschten den Geräuschen. Plötzlich hörten wir etwas näher kommen. Im Schein der Taschenlampe stand eine African Civet. Hatte sie den Duft unseres Grillfleischs in die Nase bekommen?

Liebe Grüße

Kathy & Marco
Letzte Änderung: 04 Aug 2013 15:53 von Kathy_loves_Africa. Begründung: Die Sonne
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