THEMA: Südafrika 2012 - Zwei Seelen in einer Brust
03 Mär 2012 11:17 #226841
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  • TanjaH am 03 Mär 2012 11:17
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Hallöchen ihr 2!

Ich will ja nicht drängen, aber wann geht es denn weiter??? Ihr habt da ein paar Stationen absolviert, wo mich euere Eindrücke extrem interessieren - schließlich bin ich gerade bei der Planung unserer Reise im November :)

Liebe Grüße,

Tanja
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03 Mär 2012 11:25 #226843
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  • chrissie am 03 Mär 2012 11:25
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Hallo Ihr beiden,
besonders SA- Reiseberichte haben es mir angetan, daher warte auch ich gespannt auf die Fortsetzung, auch wenn ich eigentlich selbst genug mit unseren Reisevorbereitungen zu tun habe: nächsten Samstag geht es los: Namibia +KTP :cheer:
Aber ich lasse mich vorher gern noch von euren Eindrucken im Krüger Park ablenken.
Gruss Chrissie
___________
Namibia 2012DVD
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03 Mär 2012 11:41 #226847
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  • dirkmandy am 03 Mär 2012 11:41
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Hallo Chrissie, hallo Tanja und hallo alle :)

Sorry, die Zeit rast momentan und wir haben beruflich totalen Stress...
Wir versuchen, heute Nachmittag mindestens den nächsten Tag einzustellen.

Und wir geloben Besserung!!! :laugh:

Schön zu lesen übrigens: die Einen planen gerade die nächste Reise und die Anderen sind schon beim Packen... Ihr habt's soooo gut!!!

Also, wir beeilen uns.

Bis später!

Dirk
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03 Mär 2012 14:26 #226871
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  • dirkmandy am 03 Mär 2012 11:41
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02.01.2012 Mohlabetsi Lodge (Balule GR) -> Olifants Camp (Krüger NP)
"Oh, es ist heiß hier drin..."


Heute Morgen klopft es bereits kurz nach 4 Uhr. Schließlich durften wir gestern nur wegen Silvester ausschlafen (zur Erinnerung: bis 5 Uhr) - Danke! Nach ein paar Spritzern kalten Wassers und einem heißen Kaffee sind wir aber wach. Unsere Erwartungen sind auch heute nicht kleiner. Irgendwas muss ja an dem Gerücht dran sein, dass man morgens die besten Tiersichtungen macht :unsure:
Oder stehen am Ende einfach nur alle gern so zeitig auf?? :laugh:

Wir klettern also in den Landi und werden auch gleich gefragt, was wir heute sehen wollen. Dirk und ich schreien gleich: Giiirrraaafffeeeenn!!!! Immer schön tiefstapeln, außerdem mögen wir diese putzigen Tierchen.

Wir fahren also los und, gesagt-getan, sehen wir auch schon die ersten Giraffen.






Irgendwann ziehen die Giraffen weiter und auch wir setzen uns in Bewegung nur um 500 Meter weiter wieder zu stoppen. Sam zeigt aufgeregt in einen Busch. Wir wundern uns schon - dieser Busch ist doch ein bisschen klein für einen Löwen. Und tatsächlich, Sam zeigt nicht auf einen Löwen, sondern eine Boomslang. Die Begeisterung aller Insassen hält sich in Grenzen "Uahhh, Schlangen!". Doch je länger man dieses grazile Wesen beobachtet, umso interessanter wird es. Erst als sich die Schlange langsam aus dem Busch in Richtung Auto bewegt, rufen alle einvernehmlich "let´s go, Sam!!"!

Es folgen weitere schöne Sichtungen und so vergeht die Zeit bis zum Kaffeestopp wie im Flug. Wir halten ganz in der Nähe einer Gruppe Giraffen und können diese bei einem Plausch mit Sam beobachten. Interessant was so ein Guide mit den Jahren erlebt, von Japanern, die bei jedem Tier fragen "Ist der Echt?" bis zu Amerikanern, die Ihn quasi den Löwen zum Fraß vorgeworfen haben.

Nach dem Kaffee sichten wir noch einige Giraffen (sogar mit Baby – wie süß) und fahren dann langsam zurück zum Camp.

Oh ich habe vergessen zu erwähnen: Wir haben Impalas gesehen - natürlich! (Bilder ersparen wir Euch.)

Nach dem Frühstück (heute gibt es wieder Käse-Omelette mit Bacon und Tomaten) machen wir uns langsam auf den Weg Richtung Krüger Park.

Fazit Mohlabetsi Lodge:
Wir haben uns hier richtig wohlgefühlt. Die Lodge hat für unseren Geschmack genau die richtige Größe mit 12 Häuschen. Alle Mitarbeiter sind nett und zuvorkommend und haben stets ein Lächeln auf den Lippen.
Das Essen ist gut, wenn auch nicht das Beste in Südafrika. Das Frühstück lässt keine Wünsche offen, alles wird frisch und nach Wunsch zubereitet.
Die Gamedrives sind klasse. Was man zu Gesicht bekommt, hängt ja immer vom Glück ab. Wir haben zwar keine Löwen gesehen, aber zwei Tage vor uns, gab es für die Gäste gleich eine neun köpfige Gruppe. Die Guides geben sich sehr große Mühe und sind mit riesiger Begeisterung dabei. Das macht halt wirklich viel aus!

Bei der kurzen Fahrt aus dem Balule GR sehen wir noch eine ergreifende Situation:



- - - - - -

Fahrt zum Krüger

Lena, die Managerin (eine von dreien) von Mohlabetsi hat uns empfohlen, über das Phalaborwa Gate in den Krüger zu fahren. Auf dem Weg dorthin fahren wir an zahlreichen Obstplantagen vorbei und am Straßenrand werden immer wieder Mangos und Litschis verkauft.

Gegen 12:00 Uhr erreichen wir das Gate und organisieren das Permit. Zahlen muss man dies dann im ersten Übernachtungs-Camp. Die ganze Prozedur ist sehr organisiert und professionell. Was will man bei Massentourismus auch anderes erwarten? Alle Buchungen werden gleich im System gecheckt. Das ganze sogar mit einem Lächeln auf den Lippen. Super! Wir kaufen auch gleich eine Mappe mit sämtlichen für Selbstfahrer freigegeben Straßen. Eine absolute Empfehlung, denn gerade die Länge einiger Loops können zum Erreichen des Gates zum Torschluss den Schweiß auf die Stirn treiben lassen. Also, Länge und Zeitaufwand nicht unterschätzen! ;)

Den ersten Loop nehmen wir auch gleich mit. Wir haben eh vor, die meiste Zeit auf den Nebenstraßen zu fahren. Denn im Gegensatz zu den Hauptwegen sind diese nicht geteert. Für uns wichtig, denn so hat man noch einen Hauch mehr "Abenteuer". :laugh:




Und kurze Zeit später sehen wir schon einen Büffel. Jippie! Jetzt haben wir unsere Big Five voll!!! Wir sind jetzt mal großzügig und legen Namibia 2011 und Südafrika 2012 zusammen. Sonst wird das ja nichts ;)




Wir fahren weiter und sehen eine ganze Weile nichts. Gut, wir sind in der Mittagshitze unterwegs und draußen sind es mittlerweile an die 40°C im Schatten. Da würde ich mich auch nicht in die Sonne stellen, um irgendwelche Touris im Park zu begrüßen. :laugh:

Nach einer Weile sehen wir dann doch noch einen recht kräftigen Elefantenbullen, wenn auch aus einiger Entfernung. Aber das zählt. Mittlerweile steht es beim Elefantenranking Namibia:Südafrika auch schon 1:5.



Dann entdecke ich Geier am Himmel. In meinem Kopf sehe ich die verrücktesten Bilder. Eine Horde Löwen, die mit vollen Bauch im Schatten liegen und Geier, die sich langsam an den Resten laben wollen. Da muss ich hin - sofort. Als wir uns dem Wasserloch nähern, riechen wir ziemlich schnell, dass das kein frischer Löwenriss sein kann. Und dann entdecken wir das, was von dem Elefanten noch übrig geblieben ist. Es wimmelt nur so vor Geiern, interessant zu beobachten, aber bei dem Gestank treten wir doch schnell den Rückzug an.



Nach den ganzen einzelnen Elefanten hoffe ich nun insgeheim mal eine größere Gruppe zu sehen.

Kaum habe ich es ausgesprochen, da sind sie auch schon. Eine Familie mit einem ganz Kleinen. Wie süß!! Das würde ich am liebsten mit nach Hause nehmen, schließlich habe ich noch Platz im Koffer! :laugh: Über mangelnde Elefanten können wir uns in diesem Urlaub jedenfalls nicht beschweren. Und das ist erst der Anfang.










Kurz nach 17:00 Uhr erreichen wir dann das Olifants Camp und bekommen unseren Bungalow zugewiesen. Der Parkplatz vor unserem Häuschen ist leicht vom Bootsanhänger unseres Nachbarn blockiert, aber wir quetschen uns rein. Im Bungalow neben uns wohnt ein Südafrikaner, der auch gleich auf uns zukommt und fragt, ob er Platz machen soll. Dirk verneint und bedankt sich natürlich. Was dann folgt, macht mich fassungslos. Ich bin wütend und entsetzt gleichermaßen. Dirk schafft es in solchen Momenten immer ruhig zu bleiben. Es beginnt also ein Gespräch, wir sind Touristen, aus Deutschland, toll ... genießt das Land ... aber ... (und dann ging es los) ... Seid jaaa vorsichtig ... die Schwarzen, die sind faul und stehlen und morden ... und wir Südafrikaner sind ein fleißiges Volk, aber die Schwarzen ...
Und die Krönung kam zum Schluss: "Man sollte halt nicht zusammenbringen, was nicht zusammen gehört." Ich kann mir das gar nicht anhören und flüchte nach drinnen. Mit solchen Leuten will ich nichts zu tun haben.

Im Bungalow ist es aus anderen Gründen kaum zum Aushalten. Es ist brutal heiß. Ich schalte sofort die Klimaanlage an, um wenigsten ein wenig Abkühlung zu bekommen. Dirk erscheint auch schnell und wir beschließen, zum View Point und anschließend zum Essen zu gehen.









Leider ist die Terrasse vom Restaurant schon komplett belegt. So bleibt also nur ein Innen-Platz. Gar nicht so leicht einen Platz zu finden, wo man nicht sieht, was der Vorgänger gegessen hat. Iihh! Naja bringt nichts, wir haben Hunger. Buffet gibt es hier keins, von daher bleibt nur die Wahl zwischen Burger, Sandwich, Steak und anderen Snacks. Die komplexen Menüs, wie Kudusteak, trauen wir hier niemandem zu. Dafür ist das Personal viel zu unmotiviert und unfreundlich. Das Essen fällt dann auch eher kurz aus. So wären wir auch schnell wieder im Zimmer gewesen, hätte man uns mal bezahlen lassen.

Nach gut 30 Minuten dürfen wir dann auch bezahlen und laufen zurück zum Zimmer… und meine Nacht des Grauens beginnt. Kurz nach 22:00 Uhr schließen wir die Augen und schlafen ruhig ein. Natürlich ohne Klimaanlage, denn das vertragen wir beide nicht so gut. Nach anderthalb Stunden wache ich aber schon wieder auf. Ich bin Schweiß gebadet und mir ist so heiß, leichte Übelkeit steigt in mir hoch. Um mir Abhilfe zu verschaffen, hole ich mir erstmal Wasser aus dem Kühlschrank. Doch auch das bringt nicht die gehoffte Abkühlung. Fenster öffnen ist leider auch nicht möglich. Die Moskitonetze haben leider Faustgroße Löcher. Die Zeit verrinnt, die Übelkeit wird nicht besser, und ich muss schlafen. Gegen drei Uhr weiß ich mir nicht anderes zu helfen und schalte die Klimaanlage an. Dirk merkt nichts von meiner Qual - er schläft mal wieder wie ein Stein ... mmh ... vielleicht hätte ich einfach "Spinne!!!" rufen sollen! :laugh: (siehe Namibia-Bericht)

Die Klimaanlage bringt mir leider keine Erleichterung. Ich liege weiter in der heißen Luft – ist das Scheiß Ding kaputt??? Nach einer schier endlosen Nacht und max. zwei Stunden Schlaf stehe ich um 6:00 Uhr unter der Dusche. Heißes Wasser gibt es keines, aber das ist mir egal ;-) Als ich aus dem Bad komme, schaut mich ein verknautschter Dirk an. Ahja, die Klimaanlage hat doch was gebracht: Halsschmerzen! Die kalte Luft wurde schön über mich hinweg geblasen, dafür mitten auf Dirk. Upps.......
Letzte Änderung: 31 Jul 2013 21:39 von dirkmandy.
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03 Mär 2012 18:48 #226895
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  • Beate2 am 03 Mär 2012 18:48
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Hallo Mandy, hallo DIrk,

schön, dass es weiter geht :)

Bei dem Südafrikaner seid ihr aber an einen üblen Zeitgenossen geraten :angry:
Ich hoffe, ihr hattet ansonsten positivere Begegnungen...

Liebe Grüße
Beate
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05 Apr 2012 19:27 #230765
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  • chrissie am 03 Mär 2012 11:25
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Hallo Ihr zwei,
da ist man fast vier Wochen nicht im Forum gewesen (dafür in Nam :laugh: ) und ihr babt euren Reisebericht noch nicht fortgesetzt :( . Ich hoffe, ihr seid nicht im Osterurlaub und nutzt die Zeit für die Fortsetzung des Berichtes :whistle:
LG Chrissie
Gruss Chrissie
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