BriZA schrieb:
Bitte schreib´ bald weiter.
LG,
BriZA
Dein Wunsch ist mir Befehl
Dienstag, Mapungubwe NP
Als der Wecker klingelt, können wir vom Bett den Sonnenaufgang beobachten. Nach einer ersten Tasse Tee bzw. Kaffee geht es um 06:30 h los an Zebras und Gnus vorbei zum Tree Top Walk, wo wir eine gute Stunde verbringen:
Ein Graufischer ist erfolgreich beim Sturzflug ins Wasser und verspeist anschließend einen kleinen Fisch.
Nicht ganz so spektakulär sind Waffenkiebitze, Hagedasch-Ibis und Nilgänse anzusehen. Auf der Weiterfahrt zum Confluence Lookout sehen wir Giraffen und ein Eland, leider nicht in fotografischer Reichweite. Auch am Lookout verweilen wir ein Weilchen und sehen in weiter Entfernung eine kleine Gruppe, wahrscheinlich beim Morning Walk.
Nach dem Frühstück schauen wir uns den Pool an, der sich schön in die Felsenlandschaft einpasst. Noch ist das Wasser a…kalt, so dass wir die Zeit lieber auf unserer Terrasse genießen, bevor wir erneut um Treetop Hide aufbrechen. Wir sehen dort in weiter Entfernung einen Elefanten und wünschen uns, er würde bei uns unter dem Boardwalk vorbeilaufen. Auf die anwesenden Bärenpaviane kann Christian verzichten. Den schönen Weißstirnspint lasse ich mir nicht entgehen:
Danach fahren wir zum Gate, da wir uns für einen weiteren Versuch zur Nachtsafari entschlossen haben. Bisher waren unsere diesbezüglichen Versuche nicht sonderlich erfolgreich. Ich würde einerseits gerne auch den westlichen Teil des Mapungubwe NPs besuchen, aber 40 Minuten pro Weg lassen den Aufwand für uns nicht sinnvoll erscheinen, so setzen wir unsere Rundfahrt entgegen dem Uhrzeigersinn fort. Auch hier scheinen die Tiere bis auf eine einzelne Eland-Antilope und eine Oryx Siesta zu halten. Leider ist die Oryx in den Büschen verschwunden, bevor wir die Kamera schussbereit haben.
Bei der Abzweigung zum Schroda Dam und zur Poaches Corner sind wir irritiert, da beides als 4X4 –Route ausgewiesen ist, die Angestellte an der Rezeption mir jedoch den Rundweg als 2x4 eingezeichnet hat. Da es jedoch keine Alternative ist, fahren wir Richtung Poaches Corner an der Zebra Pan vorbei.
Weiter geht es in Flussnähe, wo wir wieder auf Elefanten treffen, die über den Zaun hinwegsteigen. Hier gefällt mir die Atmosphäre hier besonders gut. Am Picknickplatz des Confluence-Lookout endet die 4x4- Strecke. Ich weiß nicht, ob ich die Angestellte missverstanden habe oder ob das inzwischen als 4x4-Route zählt, denn auf der groben Karte, die wir beim Einchecken erhalten haben, ist diese Strecke nicht als 4x4-Strecke gekennzeichnet. Mit einem Wagen, der hohe Bodenfreiheit hat, war sie zu unserem Zeitpunkt problemlos machbar, mit einem „normalen“ Auto könnte es sein, dass man ab und an mal „aufsetzt“. Wir stärken uns am Picknickplatz, jedoch können wir es nicht unbeschwert genießen, da uns die Fliegen arg belästigen. Ich wedele permanent mit der Hand vor meinem Gesicht, um die lästigen Viecher loszuwerden, das Pärchen in einiger Entfernung missversteht diese Geste und winkt zurück.

Dennoch gehen wir zum dem Confluence Point gegenüberliegenden Viewpoint, von dem wir einen schönen Blick über die Landschaft haben. Leider steht die Sonne für Fotoaufnahmen im Gegenlicht und der hübsche Gecko mit dem blauen Schwanz stellt sich nicht für eine Fotoaufnahme zur Verfügung.
Zurück im Camp gehen wir noch mal zum Pool, sind es doch 35 ° C, testen, ob das Wasser sich inzwischen aufgewärmt hat. Es ist immer noch recht kalt, aber ich finde es herrlich, die Beine darin abzukühlen. Fotoapparat und Camcorder haben wir im Auto gelassen, welch ein Fehler! So haben wir leider keine Aufnahmen von den Klippspringern, wie sie ihren Durst am Pool stillen. Bis Christian das Equipment geholt hat, sind die Klippspringer mit dem Trinken fertig.
Schade, aber wenigstens kann ich zwei Geckos auf den Chip bannen.
Christian fängt zeitig zu grillen an: T-Bone-Steak, Burenwurst, Shakalaka (Grüße an Sanne und Moose on the Loose

), Kartoffeln, Gemsquash.
Die Nachtsafari startet um 19:00 h am NP-Eingang. Bis dorthin sehen wir Zebras (eins fährt Christian beinahe an

), Buschhasen und Impalas. Wir sind die einzigen, die am Nightdrive mit Lennart teilnehmen. Er gibt sich sehr viel Mühe, leuchtet alles ab, aber besondere Sichtungen sind uns in den zwei Stunden leider nicht gegönnt: Impalas, Zebras, viele Gnus, Klippspringer, Elefanten, Busch- und Springhase, Eland. Laut seiner Aussage ist der Vollmond schlecht für Sightings. Die Rückfahrt zum Leokwe Camp erfolgt ereignislos. Müde fallen wir gegen 22:00 h ins Bett.
Tageskilometer: 74
ÜN: Leokwe Camp