THEMA: Gaskocher oder Benzinkocher
04 Mär 2021 22:37 #608808
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adkstr schrieb:
Zum Kaffeekochen benutze ich seit einigen Jahren einen 1000W Tauchsieder, Euro-Stecker ab, sicherheitshalber einen Baustellen-FI-Schalter dazwischen, den man auch primat zum Schalten benutzen kann und an das anderen Ende einen afrikanischen Stecker 'dran.
MfG Peter, der Rentner
Ich frag mich gerade, wo man an so Stellen wie Brandberg Safe the Rhino Trust oder im Richtersveld oder Savuti oder oder oder die passende Steckdose zu dem Teil findet...? :blink: Da ist mir mein stets zuverlässiger Gaskocher dann doch lieber! :laugh:
Denkt sich
HeiVi
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04 Mär 2021 22:43 #608809
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  • BikeAfrica am 04 Mär 2021 22:43
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yanjep schrieb:
Das ist der Grund, warum der Mensch das Pferd domestiziert hat. Man muß nicht laufen oder radeln, kann einen Planwagen drantüddeln und eine Kuh noch hinten dran festbinden.

… deshalb sind Planwagen in Namibia über Monate im voraus ausgebucht, besonders solche mit Klimaanlage. ;-)
Mit Kuh und zweitem Ersatzrad wird es noch schwieriger, aber immerhin hat so ein Pferd standardmäßig 4x4-Antrieb.

Vielleicht nach diesem Abstecher wieder zurück zur eigentlichen Frage.

Ich hatte auch mal 'nen alten Lkw ausgebaut. Da lief die Heizung mit Diesel, Kocher und Kühlschrank aber auch mit Gas.
Bei einer Reise durch kalte Regionen würde ich einen Benzinkocher vorziehen. Bei großen Höhenlagen macht das wohl auch Sinn. Ansonsten finde ich den Gaskocher praktischer. Natürlich muss man vorher in Erfahrung bringen, ob es in der Reiseregion Gaskartuschen gibt bzw. Gasflaschen auffüllbar sind und ob sie den gleichen Anschluss verwenden oder man Adapter benötigt.
Beim Benzinkocher braucht man halt eben nur das Benzin. Beides hat Vor- und Nachteile. In waldreichen Gebieten könnte man auch über einen Hobo-Kocher nachdenken. Den kann man sogar aus einer Konservendose bauen.

Gruß
Wolfgang
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04 Mär 2021 22:55 #608810
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Sorry für den Abschwiff, war halt für mich eine Steilvorlage :whistle: .

Vermutlich ist es bei Mietfahrzeugen einfacher und sicherer, das Fahrzeug mit einen Gaskocher nebst Gasflasche auszustatten statt die Mieter mit einem Benzinkocher herumhantieren zu lassen. Wir hatten mit Gaskochern noch nie Probleme, das Wasser für den für uns unverzichtbaren und nicht verhandelbaren Morgenkaffee aufzukochen.

Yanjep
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04 Mär 2021 23:04 #608811
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yanjep schrieb:
Vermutlich ist es bei Mietfahrzeugen einfacher und sicherer, das Fahrzeug mit einen Gaskocher nebst Gasflasche auszustatten statt die Mieter mit einem Benzinkocher herumhantieren zu lassen.

Das wird zumindest bei Mietfahrzeugen der Hauptgrund sein. Einen Gaskocher kann eigentlich jeder bedienen.
Bei einem Benzinkocher muss man die Leute einweisen (Vorheizen, ggf. Düse reinigen, Pumpe bedienen, Ersatzkanister Benzin nicht gerade geöffnet neben den Kocher stellen). Als Vermieter würde ich auch keine Benzinkocher mit auf den Weg geben.

Gruß
Wolfgang
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05 Mär 2021 08:30 #608820
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@Yanyep;
Das mit Kuh anbinden habe ich ja verstanden.....
Ich habe halt das Problem eine Kuh zu finden die mit dem Hilux mithalten kann!..... :woohoo: :evil:

@Thema;
Ich habe jahrelang ein Petroleum-Kocher vom Typ "Primus" betrieben! Das Ding ist unschlagbar, wenn, ja wenn er erst mal läuft! Bis dahin sind Ruß, Petroleumfontänen, Gestank usw. usw. angesagt, was dann auch dazu geführt hat, dass ich, schweren Herzens, das gute Teil in den Ruhestand geschickt habe (liegt bei uns, jederzeit startbereit, im Keller)!
Seitdem betreibe ich bei kurzen Touren und bei solchen wo Gepäck begrenzt werden muss (Radtouren) auch einen Gaskocher. Bei längeren Reisen bevorzuge ich meinen treuen Spirituskocher vom Typ "Trangia", den ich bereits seit den späten 1970ern betreibe. Der ist gut gegen Wind geschützt und hat im Set eigentlich alles was man braucht. Nur den Teekessel habe ich durch einen größeren ersetzt. Spiritus hat die Vorteile, dass es nicht so unangenehm stinkt, leicht verdampft und mit Wasser abgewaschen werden kann.....notfalls auch als Desinfektionsmittel* (in der heutigen Zeit der Seuche vielleicht ein Vorteil?!) eingesetzt werden kann.

Liebe Grüße,
busko

*Da vergällt, leider nicht auch noch als 10%ige Lösung in z.B. Cola, als "internes Desinfektionsmittel" einsetzbar! :evil:
Letzte Änderung: 05 Mär 2021 10:58 von busko.
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05 Mär 2021 11:05 #608853
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Nettes Thema, da ich über diese Probleme mit dem Kaffeewasser auch nachgedacht habe.
Bei unserer ersten Namibia-Runde, die auch gleichzeitig unser erster Campingurlaub war, hatten wir so unseren Kampf mit dem Gaskocher. Wir wurden von Savanna mit zwei Gasflaschen und zwei Brenneraufsätzen ausgestattet.
Erste Benutzung eines solchen Gerätes ist kläglich fehlgeschlagen. Morgens kühl und windig und ich habe versucht Wasser zu erhitzen. Erster Aufsatz funktionierte nicht, er konnte einfach nicht angezündet werden. Also weg mit dem Ding und den Zweiten aufgeschraubt. Großer Jubel als das Ding brannte. Nun schnell Wasser in einen Topf und mit einem Kaffeebecher in der Hand, das Wasser beobachtet. Nach 10 Minuten überkam mich die Erkenntnis, dass selbst ein geringer Luftzug auslangt, die Flammen so zu verwehen, dass es mit meinem kochenden Wasser nichts wird. Auch der Versuch hinter dem Autoreifen und somit im Windschatten, zu kochen scheiterte.
Nach diesem Mist, habe wir am Morgen immer die Glut vom Vorabend entzündet oder schnell ein kleines Feuerchen entfacht, Gusseisen Topf mit Wasser direkt in die Glut und somit schnell unser Wasser zum kochen gebracht. Spiegeleier am Morgen direkt vom Feuer sind auch ein super Nebeneffekt.
Einige Tage später gab es auch noch eine richtig dumme Sache mit den Gasflaschen. Wir hatten die Flaschen ohne besondere Halterungen direkt auf der Ladefläche. Damit diese dort nicht rumfliegen haben wir Sie zwischen unser Gepäck geklemmt. Leider hatten wir Gasflaschen ohne Schutzbügel und ohne Abdeckkappe. Diese beiden Sicherheitsausstattungen sind hier in Deutschland Standard.
Bei einer längeren Fahrt wunderte ich mich über einen merkwürdigen Geruch am Steuer. Der Gestank wurde immer übler und wir hielten an um der Sache auf den Grund zu gehen. Nach dem Öffnen des Canopy erkannte ich die Ursache des Geruches. Die Gasflasche hatte sich durch das Scheuern am Gepäck geöffnet und der gesamte Inhalt war im Wagen. Darüber, dass wir einschließlich meiner beiden Kinder, auf einer scharfen Bombe gefahren sind, darf ich gar nicht nachdenken.
Auf unserer zweiten Runde haben wir nur eine Flasche, natürlich diesmal mit Schutzbügel, für den Notfall mitgenommen. Soweit ich mich erinnere, haben wir den Gasbrenner nicht benutzt. Für vier Personen ist es eh sehr schwer auf dem kleinen Ding zu kochen und meine Jungs als auch Ich sind echte Feuerteufel und haben immer Freude daran ein Feuerchen zu entzünden.

Gruß
Markus
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