1. Februar 2026 : Umzug ins Serolo Safari Camp (Tuli Wilderness)
Nach dem Frühstück packen wir in Ruhe,
verabschieden uns vom Team und von dem schönen Ausblick.
SK lädt unsere Taschen in den Anhänger, tschüss Mohave und los geht’s!
Das vierbeinige Abschiedskomitee steht auch schon bereit!
Nach einer knappen Stunde erreichen wir Serolo,
bekommen unsere Chalets zugewiesen
und chillen danach am kleinen Pool (eher ein Tauchbecken) mit Blick aufs Wasserloch.
Dort ist immer Betrieb, die Paviane, die mit viel Gebrüll noch viel mehr Blödsinn machen, fotografiere ich aus Protest nicht, aber dafür
die Elefanten
das Impala
und den Waterbuck.
So lässt es sich aushalten

!
Um 15.30 Uhr werden wir wie üblich zum Nachmittagssnack, Hightea, Late-lunch oder wie immer man das nennen will, gebeten.
Kennedy, der Koch, hat ein Faible für Gläser

- darin serviert er gerne dies und das....
Danach bleibt uns noch ausreichend Zeit bis zum Nachmittags-Game-Drive, die wir - wie man unten sehen kann - wie üblich für gute Gespräche, tiefsinnigen Gedankenaustausch, gemeinsames Staunen über Sichtungen am Wasserloch und Lachen über Anekdoten von unseren Erlebnissen nutzen. Kommunikation und Unterhaltung vom Feinsten eben

– und das schätze ich an unseren Langweiler-Touren ja auch so sehr!
Um 16.30 Uhr geht es dann wieder ab in den Busch. Und zwar für länger als gedacht – das ist uns zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht klar!
Zunächst fahren wir zum Limpopo – finde den Fehler

.
Der Fluss führt sehr viel Wasser, entsprechend wenig kann man dort herumfahren.
Wir knipsen ein paar Vögelchen – und glaubt mir, es gab noch viel mehr, auch insgesamt auf der Reise, aber ich packe jetzt nicht von jedem LGJ oder unscharfen Piepmatz ein Foto in den Bericht, nur um zu beweisen, dass wir ihn gesehen haben und ich werde auch nicht aufzählen, was es zu sehen gab. Dann würde ich nämlich noch bis Weihnachten hier am Rechner sitzen…. Ich denke, dass euch Matthias am Ende mitteilen wird, wie viele Vögel er gesehen hat, ich bin für so etwas ja zu schludrig (und/oder faul)! Mir hat er es schon gesagt – und es waren wirklich VIELE!
Ich freue mich besonders über den Bateleur Eagle, auch wenn sein Ansitz etwas anstrengend für unsere Nackenmuskulatur ist.
Es läuft uns noch ein bisschen Kleinkram über den Weg
sowie ein bisschen Großkram. Es ist ein sehr schöner Anblick (was auf dem Foto gar nicht so rüberkommt wie in der Realität), wie die Elefanten vor dem Bergrücken mit den bizarren Pflanzen im sanften Spätnachmittagslicht Richtung Wasser ziehen.
Dieses Foto kommt nicht wegen der Warthog-Familie in den Bericht, sondern weil darauf eine echte Rarität unserer Reise zu erkennen ist: Staub

!
Als es zu dämmern beginnt, fährt SK einen extrem steilen Berg hinauf

! Wir können es kaum glauben, dass das vollbesetzte Auto dort hochklettern kann

.
Sicher oben angekommen genießen wir den Blick auf den Sonnenuntergang auf der einen
und den Mondaufgang auf der anderen Seite.
Eine ganz spezielle Stimmung – die wir natürlich mit einem Getränk in der Hand zu genießen wissen.
Vor der Abfahrt graut uns ein bisschen

,
aber SK schaukelt uns souverän den steilen Pfad hinab und fährt in der Dunkelheit mit uns ins Camp zurück.
Ins Camp

? „Das ist doch nicht unser Camp

!“, höre ich jemanden hinter mir murmeln, als wir auf diese Lichtung gelangen!
Nein, das ist die Überraschung des Abends

! Ich gestehe den anderen, dass ich mehr oder weniger davon wusste. Ich hatte während unserer Planungen auf der Website von Tuli Wilderness gelesen, dass man gegen Aufpreis ein Bush-Dinner buchen könne.
In einer meiner zahllosen Mails frage ich vorsichtig bei Julie an, was dies denn für uns kosten würde, um danach dann die Idee mit der Gruppe durchzudiskutieren.
Julie meint ganz locker: Ach, Ihr habt doch 5 Nächte All- Inclusive bei uns gebucht, da bekommt Ihr ein Bushdinner ohne Aufpreis dazu!
Wow

– das ist eine schöne Überraschung und so kann ich sie auch – da ich ja keine Genehmigung wegen der Kosten von der Gruppe benötige – bei mir behalten

.
Seitdem hatte ich mit Julie aber nie wieder über dieses Thema gesprochen und war mir daher nicht sicher, ob es auch tatsächlich stattfinden würde oder eventuell sogar vergessen worden war. Vor Ort kann ich mir dann ausrechnen, dass eigentlich nur der vorletzte Abend dafür in Frage käme und hoffe, dass es auch tatsächlich so sein wird und die Langweiler dadurch mal etwas aus ihrer Lethargie gerissen werden

!
Ich denke, die Überraschung ist geglückt – selbst ich bin über das Ausmaß des Aufwands, der dafür betrieben wird, erstaunt. Tolle Beleuchtung, ein festlich gedeckter Tisch, Handwaschbecken, ein Feuer auf der Wiese, Getränke zum Auswählen…..
So verbringen wir einen sehr netten Abend hier – zumal Julie auch dabei ist und nochmal viel aus ihrem Leben erzählt! (Danke an Tanja, Matthias und Tom für die Fotos.)
In tiefer Dunkelheit und pappsatt fahren wir zurück ins Serolo Camp, wo uns SK noch die dort ansässige Barn Owl zeigt. Was für ein gelungener Abschluss für diesen tollen Tag!
Der nächste und gleichzeitig letzte Tag in Tuli-Wilderness wird sehr im Zeichen der Braunen Hyänen stehen – sie eröffnen und schließen sozusagen den Gamedrive-Tag. Das ahnen wir aber heute noch nicht, als wir in unsere Bettchen sinken – sehr wohl aber wissen wir und freuen wir uns unbändig darauf, dass es morgen ein Wiedersehen mit Diteko und KD geben wird

.