27. Januar 2026: Es geht los (u.a. zum Forumstreffen nach Zürich)
!
Bei einem Vorlauf von 2 Jahren sind die Befürchtungen, dass bei dem einen oder der anderen vor der Abreise etwas schiefläuft, nicht ganz aus der Luft gegriffen

. Entsprechend glücklich sind wir, dass wir am Abreisetag alle zumindest flugtauglich sind. In den letzten beiden Wochen vor dem Abflug haben die meisten von uns größere Menschenmengen gemieden und sich mit Obst und sonstigen Vitaminen vollgepumpt, um alles dafür zu tun, dass man gesund bleibt. Ein paar hat es aber doch erwischt und vor allem die arme Elke hat mit einem schlimmen Husten zu kämpfen

, der auch ihr ständiger Begleiter auf der Reise sein wird.
Und wenn es nicht so ärgerlich und nervig wäre, dann könnte man es schon fast witzig finden

: ich bin zwar körperlich gesund, aber mich ereilt mal wieder knapp zwei Wochen vor Abreise ein Wasserschaden

(Heizungsrohrbruch, sozusagen eine Neusichtung

, das hatte ich noch nicht…). Es wird gelästert, dass ich mich in Zukunft vielleicht mehr für Wüsten in Namibia als für das Flutgeschehen in Botswana interessieren solle, mein Hobby würde wohl auf mein Haus abfärben…

Der Schaden wird provisorisch repariert, der Rest dann nach meiner Rückkehr. Also kann es nun tatsächlich losgehen!
Aus wohnorttechnischen Gründen und teilweise wegen diverser Vorlieben fliegen wir in drei Gruppen nach Johannesburg. Elke und Uwe ab München, Tom, Birgitta, Tanja und Uwe ab Frankfurt.
Simone, Matthias und ich fliegen von Stuttgart über Zürich mit Swiss nach Johannesburg. Dies war bei der Buchung preislich und auch geografisch die beste Lösung, der Gabelflug mit Rückflug ab Maun war um die 900 Euro rum zu haben. Noch ein weiteres Argument für die Regenzeit…
Auf Zürich freuen wir uns sehr, auch wenn wir durch die Stornierung des Abendflugs und Umbuchung auf mittags einen ewig langen Aufenthalt dort vor uns haben. Aber da wir ein kleines Forumstreffen mit Sam (kalachee) geplant haben, passt das perfekt und wird sogar zum Vorteil. Sam arbeitet als Load Coordinator bei Swissport am Flughafen und ist für die Planung und Kontrolle der Beladung der Flugzeuge zuständig. Er macht am Schluss der Abfertigung das so genannte Loadsheet mit allen relevanten Informationen für die Cockpit Crew zu Gewicht und Balance der Maschine, dazu kommt er vor dem Abflug dann ins Flugzeug.
Eigentlich wollte er seinen Dienst so legen, dass er unsere Maschine abfertigt und uns schnell auf unseren Plätzen besucht, aber das hat nicht geklappt (er hat bereits Feierabend, als wir ankommen), was aber nun den Vorteil hat, dass wir viel Zeit füreinander haben. Er darf als Mitarbeiter direkt ans Gate kommen und macht ein Foto von unserer Maschine, als wir gerade an unserem Parkplatz ankommen.
Beim Aussteigen werden wir von ihm direkt am Gate empfangen und er führt uns in ein schönes Restaurant in einer ruhigen Ecke des Flughafens.
Die Wartezeit vergeht dadurch sehr schnell und vor allem auf eine besonders schöne Art, natürlich gibt es viel zu erzählen und Sam ist so ein lieber und herzlicher Mensch. Besser kann so eine Reise nicht beginnen!
Die restliche Wartezeit verdaddeln wir im Internet und kaufen viel zu teure Schokolade...
Der Weiterflug ist so angenehm, wie ein langer Nachtflug eben sein kann, das Essen und der Service von Swiss sehr gut.
Nach der Ankunft am
28. Januar 2026 ziehen wir schnell ein paar Rand und informieren das Sunrock Guesthouse, dass sie uns nun abholen können. Der Shuttle ist im Preis inbegriffen. Als wir auf den Parkplatz kommen, wo wir auf den Fahrer warten sollen, steht dort schon die Frankfurter Gruppe. Was für eine Freude

!
Zusammen kommen wir im Guesthouse an, wo die Münchner Crew schon eingecheckt hat. Als wir alle am Pool sitzen, beginnt es zu tröpfeln und dann bricht ein Gewitter über uns herein, das sich gewaschen hat

! Die Zelle scheint sich keinen Millimeter über uns zu bewegen, es blitzt und donnert und schüttet!
Na hoffentlich ist das kein schlechtes Omen

. Wir lassen es uns aber gut gehen bei Gin Tonic und von Birgitta gebackenen Giraffen-Keksen
und später einem Buffet und hoffen, dass die gute Wettervorhersage für die nächsten Tage stimmt. Außerdem freuen wir uns, dass unsere Anreise perfekt geklappt hat. Hier noch ein paar Fotos (teilweise vom nächsten Morgen) vom Sunrock Guesthouse, das übrigens Tanja für uns ausfindig gemacht hatte.
Müde fallen wir alle recht früh ins Bett und sind gespannt, ob die Abholung durch das von Julie von Tuli Wilderness organisierte Shuttleunternehmen morgen früh klappt und wie es uns im Tuli Block gefallen wird

.