THEMA: Botswana 2025 - Okavango Delta, Chobe & Vic Falls
24 Okt 2025 09:14 #714781
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31.08.25 - Ihaha -> Senyati Teil 2

Gestern war ich ein wenig zu voreilig, denn nachdem wir in Senyati angekommen waren, haben wir vor unserer Weiterfahrt an die Riverfront noch das Auto bestmöglich aufgeräumt, geputzt und die meisten Sachen zusammen gepackt, da wir unser Auto am nächsten Tag abgeben mussten.
Unseren Sunset Cruise haben wir direkt bei African Bush Lovers Safari gebucht. Dort hat er P490 pro Person gekostet und wir konnten die Permit für den Nationalpark verwenden, die wir bereits hatten. Wir sind relativ pünktlich zur vereinbarten Zeit um 15:00 Uhr an der Bootstation angekommen, wo man bereits auf uns gewartet hat, denn eigentlich hätten wir schon 30 Minuten früher da sein sollen, allerdings hatte man vergessen uns das mitzuteilen. Das war aber kein Problem und dafür ging es auch schnell los. Wir haben noch eine Kiste mit kalten Getränken erhalten und ein älteres Pärchen war so nett und hat sich extra umgesetzt, sodass wir nebeneinander sitzen konnten - und das ohne zu fragen. Super!
Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung und einem Stopp am Parkeingang ging es los. In den 3 Stunden wird die Sidudu/Kazakili Island umfahren. Unser Fahrer hat sich alle Mühe gegeben für alle Insassen des Bootes bestmögliche Sicht auf alle Tiere zu ermöglichen und hat gerne alle Fragen beantwortet. Wir hatten eine durchaus schöne Fahrt und haben allerlei Tiere gesehen.



























Die andere Perspektive ist für uns eine schöne Alternative aber wir merken schnell, dass wir doch eher Fan der Game Drives an Land sind. Trotzdem können wir jedem nur empfehlen einen Sunset Cruise einmal zu machen, es ist eine wirklich schöne Tour.

Nach dem Sunset Cruise haben wir uns zurück auf den Weg nach Senyati gemacht, wo wir in der Bar noch eine Pizza gegessen und etwas getrunken haben. Auch am Wasserloch waren noch ein paar Elefanten, denen wir gespannt beim Trinken zugesehen haben. Aber wir vermissen das Lagerfeuer und die Stille in tieferer Wildnis jetzt schon. Danach legen wir uns für die letzte Nach in Botswana schlafen.

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24 Okt 2025 11:26 #714797
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01.09.25 - Senyati -> Pioneers Lodge Teil 1

Auch am heutigen Tag sind wir früh aufgestanden, haben nochmal in Ruhe gefrühstückt und haben die letzten Sachen sortiert. Bei der Vorbereitung des Frühstücks sind wir dann erstmals in diesem Urlaub Opfer von Diebstählen geworden. Als wir die Heckklappe öffnen, kommt aus dem Nichts ein Pavian, springt ins Auto und schnappt sich eine Packung Müsli. Nach einem ersten Schreck sind wir eigentlich ganz froh, hatten wir doch den Rest des Urlaubs Glück, dass wir in keinem der Camps auch nur einen Affen gesehen haben und, dass er sich nur eine Packung Müsli geschnappt hat. Danach hat er uns auch in Frieden gelassen und hat die anderen Gäste des Camps terrorisiert.
Gegen 7 verlassen wir das Camp und suchen einen Abnehmer für unsere restlichen Lebensmittel und sonstigen brauchbaren Gegenstände. Wir finden ein paar Kinder am Spielen und geben Ihnen alles, was wir abgeben können. Sichtlich erfreut danken sie uns und wir fahren mit einem Tankstopp direkt zu Bushlore.
Weil wir noch etwas zu früh dran sind und Bushlore erst um 8 Uhr öffnet, müssen wir noch einige Zeit vor den Toren warten, bevor wir eingelassen und das Auto ohne weitere Probleme abgeben können. Direkt bei Bushlore wurden wir mit kleiner Verspätung abgeholt und zur Grenze nach Simbabwe gebracht. Zu unserer Freunde geht der Grenzübergang extrem schnell und wir sind kurz nach 10 schon in Victoria Falls in der Pioneers Lodge angekommen.
Hier werden wir herzlich begrüßt und uns wird sprichwörtlioch jeder Handgriff abgenommen - und schon jetzt merken wir, dass wir das eigentlich gar nicht wollen.
Nach einem kurzen Willkommensgruß inkl. dem wohl besten Eistee, den wir je getrunken haben, wurden wir ins Zimmer gebracht. Die Anlage ist sehr schön und wir fühlen uns insgesamt wohl.











Nachdem wir uns frisch gemacht haben, sind wir zurück an an die Rezeption gegangen und haben für heute Abend ein Taxi gebucht, das uns zum Abendessen zum Baines Restaurant bringen sollte und wir haben darüber hinaus eine Buchungsanfrage die angebotene Reitsafari im Zambezi National Park angefragt, da uns das Reiten in Maun so gut gefallen hat. Dann haben wir uns noch erkundigt, wie wir am besten zu den Victoria Falls kommen. Ein wenig überrascht sind wir von der Aussage, dass der Weg zu Fuß sogar im Dunkeln sicher sei. Wir hatten uns über Victoria Falls im vorhinein sehr wenig informiert und sind aufgrund der Lage in Zimbabwe davon ausgegangen, dass es dort angespannter sei, als in Botswana und auch in Südafrika, aber vor Ort wurden wir äußerst positiv überrascht, was diese Belange angeht.
Wir entscheiden uns für den Fußweg zu den Falls, der ungefähr 30 Minuten gedauert hat. Auf dem Weg freuen wir uns m,ehrmals darüber, dass wir Warzenschweine an überraschenden Stellen ruhen sehen.

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24 Okt 2025 11:32 #714798
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01.09.25 - Senyati -> Pioneers Lodge Teil 2

Der Eintrittspreis in den Victoria Falls National Park ist schon ziemlich happig. Auch interessant ist der sehr einfache Umrechnungskurs: 50$, 50€ oder 50 Pound. Wir bestehen darauf in Dollar zu bezahlen und werden eingelassen.
Die Parkanlage ist sehr schön und da wir durch zahlreiche Reisen nach Norwegen schon ein wenig wasserfallgesättigt sind, ist vor allem der schmale Streifen Regenwald entlang des Wasserfalls unser Highlight. Auch einige wunderschöne Vögel, die wir bisher noch nie gesehen haben und die wir leider nicht geschafft haben zu fotografieren, sehen wir. Als Abschluss gibt es noch einen Brownie im Cafe und dann gehen wir den Weg zurück. Die für Afrika bekannten aufdringlichen Verkäufer versuchen uns auf dem Rückweg ganz besonders etwas zu verkaufen und auch von ein paar zwielichten Gestalten kriegen wir etwas(vermutlich Drogen?) angeboten.



















Zurück in der Lodge fragen wir nach unserer Buchung für das Reiten und man teilt uns mit, dass sich hierzu noch keine Neuigkeiten ergeben haben. Das Taxi für heute Abend bestätigt man uns aber. Nach einer Dusche und ein wenig Entspannung im Zimmer, machen wir uns auf den Weg zum Abendessen, das Taxi sollte vor der Lodge auf uns warten und als wir die Rezeption passieren, fragen wir nochmals nach unserer Buchung für den nächsten Morgen zum Reiten. Wieder vertröstet man uns und verweist darauf, dass sie bis 22 Uhr bescheid bekommen. Dann gehen wir raus und warten auf das Taxi.. und warten.. und warten.. Dass die Afrikaner nicht unbedingt für ihre Pünktlichkeit bekannt sind, wissen, aber nach über einer halben Stude fragen wir an der Rezeption nochmal nach, wo das Taxi denn bleibt. Vor allem, weil wir beim Restaurant extra nach einem Tisch mit guter Sicht angefragt haben, wollten wir dort zum Sonnenuntergang sein.
An der Rezeption hat zwischenzeitlich ein Personalwechsel stattfgefunden und die sehr nette Mitarbeiterin ruft nach unserer Nachfrage direkt beim Taxiunternehmen an und es stellt sich heraus, dass gar kein Taxi für uns bestellt wurde. Glücklicherweise war nur wenige minuten später das Taxi da und wir können endlich los. Auf die Nachfrage nach dem Preis erleiden wir den nächsten Schrecken: ganze 10 Dollar soll die etwa 9-minütige Fahrt kosten. Wir handeln 15 Dollar für die Hin- und Rücktour aus und einigen uns auf eine Abholzeit mit dem netten Fahrer.

Leider haben wir es nur noch in der Dämmerung in Baines Restaurant geschafft, das aber trotzdem einen tollen Blick direkt über den Zambezi River bietet. Wir bestellen das Venison of the Day - Eland - und ein Straußenkebap und sind begeistert vom essen und auch den Getränken. Inkl. üppigem Trinkgeld bezahlen wir hier 70 Dollar für wirklich hochwertige Speisen und sind damit zufrieden.





Unser Fahrer holt uns auf die Minute püntktlich zur verabredeten Zeit ab und hat sich dafür ein Trinkgeld verdient. In der Lodge stellen wir unsere übliche Frage nach dem Reiten und wir werden weiterhin vertröstet, dass sie uns immer noch nichts dazu sagen können. Deswegen wird uns immer klarer, dass das nichts werden kann und wir schauen uns selbstständig im Internet um, was wir so spontan noch für morgen früh buchen könnten. Die einzige Alternative scheint ein Game Drive im Zambezi Nationalpark zu sein. Gegen 22 Uhr gehen wir ein letztes mal zur Rezeption, wo wir dann schließlich die Bestätigung kriegen, dass das Reiten am nächsten Morgen nicht klappt. Enttäuscht und irgendwie auch ein wenig verärgert gehen wir zurück ins Zimmer. Wahrscheinlich vor allem, weil es mit dem Taxi nicht geklappt hat und wir so oft vertröstet wurden, hatten wir ein wenig den Eindruck, dass man nicht besonders viel Engangement investiert hat, um diese Aktivität zu buchen. Wir wurden in der Stadt angesprochen, ob wir Aktivitäten buchen wollen und auch unser Fahrer, der uns von der Grenze in die Lodge gebracht hat, war sehr bemüht uns eine Aktivität zu verkaufen. Das war zwar auch wegen der Aufdringlichkeit und der stetigen Empfehlung ausgerechnet die teuersten Touren zu buchen etwas nervig, aber im nachhinein sind wir sicher, dass die Motivation an diesen Stellen möglicherweise größer gewesen wäre, die Reitsafari zu ermöglichen.
Wir buchen noch über GetYourGuide den Gamedrive für den nächsten Morgen - allerdings ohne Bestätigung, sodass wir nicht sicher sind, ob uns morgen früh tatsächlich jemand abholt. Dann fallen wir müde ins Bett.

Fazit Senyati Safari Camp:
Wir haben im viele super Bewertungen für das Senyati Safari Camp gelesen und unser Reisebüro hat uns hier 3 Nächte vorgeschlagen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen für das Camp, die sich für uns überhaupt nicht erfüllt haben. Vielleicht lag das auch an einer falschen Erwartungshaltung, aber wir würden eigentlich nicht nochmal hier buchen, wenn es keine zwingenden Gründe dafür gäbe. Die Camps sind ziemlich nah beieinander, die Autos stehen vor Ort schon fast direkt nebeneinander, die Dusche und der Kochbereich sind bestenfalls in Ordnung, in jedem Camp in den Nationalparks waren die Sauberkeit und der Zustand mindestens genauso gut. Natürlich ist die Bar mit dem Wasserloch super und wirklich etwas besonderes. Auch die Möglichkeit etwas warmes zu essen ist sicher für einige wichtig. Für uns und unsere Ansprüche war ein Zwischenstopp in Kasane eigentlich nicht nötig und für zukünftige Reisen würden wir Kasane streichen. Eine Abgabe des Autos um 8 Uhr oder 9 Uhr bei Bushlore müsste problemlos auch mit einer Anreise aus Ihaha direkt funktionieren. Wichtig ist aber natürlich, dass man aus Senyati andere Möglichkeiten (Tagestrip Vic Falls, Sunset Cruise etc.) hat. Kann man also durchaus machen, aber wir würden aufgrund usnerer persönlichen Vorlieben eher eine weitere Nacht in Ihaha vorziehen.
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29 Okt 2025 08:47 #715050
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02.09.25 - Pioneers Lodge Teil 1

Früh morgens gegen 5 Uhr stehen wir auf und hoffen auf eine Bestätigung für unseres gebuchten Gamedrive. Leider kam nichts und wir haben uns fertig gemacht und gehofft, dass wir abgeholt werden. Wir sind recht früh dran, als wir vor dem Hotel warteten und weil es deutlich kälter ist, als angenommen, bin ich nochmal zurück gegangen und habe mir mehr angezogen. Da wir diese Tour nicht geplant hatten und deswegen nicht damit gerechnet haben in einem OSV mitzufahren, hatten wir nicht genügend warme Sachen mit. Als ich wieder zurück vor das Hotel kam, wurden wir tatsächlich abgeholt und waren die einzigen Kunden im Fahrzeug - wir hatten also eine Privattour. Unser Guide erzählt uns, dass es im Zambezi National Park im Wesentlichen zwei Gebiete gibt: Die Waterfront - besonders gut für Bird Watching und den Inlandteil - besonders gut, wenn man große Tiere sehen will. Vom Hotel aus ging es zunächst zu einem Gate, um die Nationalparkgebühren zu bezahlen und dann ging es nochmal an eine anderes Gate hinein in den Nationalpark. Kontrovers fanden wir, dass direkt neben dem Eingang Zuggleise liegen und der Zug ohne Abgrenzung direkt durch den Nationalpark führt. Auf Nachfrage erzählt uns unser Guide, dass tatsächlich gelegentlich Unfälle mit Wildlife passieren, zuletzt vor ein oder zwei Jahren ein Zusammenstoß mit Elefanten. Ziemlich schade, dass man hierfür keine bessere Lösung gefunden hat. Der Weg bis hierhin war ziemlich lang, wir haben von der Abholung bis zum Parkeingang ziemlich genau 1,5 Stunden gebraucht und haben gehofft, dass diese Zeit nicht zu den 3 h des gesamten Gamedrives zählt.
Als wir halb erfroren durch das Gate fahren, sind wir schon sehr gespannt, was wir heute sehen werden. Uns war von Anfang an bewusst, dass der Zambezi National Park nicht vergleichbar mit dem Okavango Delta oder dem Chobe sind, aber ein wenig überrascht sind wir doch, als uns der Guide erzählt, dass er in den 10 Jahren, in denen er fast täglich in diesen Nationalpark fährt, erst einmal Löwen gesehen hat. Natürlich wurden auf GetYourGuide vor allem Bidler von Leoparden und Löwen gezeigt - vielleicht ein wenig irreführend. Dafür erzählt uns unser Guide, dass es auf Nachtfahrten wohl relativ wahrscheinlich sei Leoparden zu sehen.
Tatsächlich fahren wir ziemlich lange durch den Park ohne ein Tier zu sehen. Auch landschaftlich haben wir bereit schönere Ecken von Afrika gesehen. Nach ein paar Minuten sehen wir aber unser Tier: Warzenschweine in tollem Licht.





Kurze Zeit später entdecken wir ein Steinböckchen zwischen dem hohen Gras.





Ein kleines Stück weiter an einem Wasserloch sehen wir Kudus und das erste und auch ein anderes Auto (von insgesamt nur zwei) im Nationalpark. Die Familie im Auto erzählt uns, dass den Weg weiter eine große Herde Büffel ist, zu denen wir fahren wollen.



Kurze Zeit später läuft ein Gnu über die Straße. Hierbei ist der Grund für uns ziemlich kontrovers, er ist nämlich ziemlich sicher vor dem, was auf unserer linken Seite vor sich geht, weg gelaufen. Dort haben wir einen Traktor entdeckt, der das Gras im Nationalpark geschnitten hat. Auf Nachfrage bei unserem Guide macht man das, um die Sichtungen auf Gamedrives zu verbessern. Wir wissen nicht so recht, wie wir das finden sollen.



Nicht viel weiter fahren wir an Zebra vorbei und finden die Herde Büffel, bei denen wir eine Pause einlegen. Es gibt Tee, Kaffee und Muffins. So langsam wird es auch wärmer und wir tauen auf.






Nach der Pause merken wir deutlich, dass unser Guide zurück möchte und er fährt viel schneller direkt zum Gate zurück. Wir passieren nochmal die Zebras und an einem Wasserloch sehen wir weitere Zebras und ein paar Affen.







Danach geht es zurück zu unserer Lodge. Wir bedanken und bei unserem Fahrer und gehen zurück ins Zimmer. Gekostet hat der Gamedrive pro Person ca. 85€.
Da wir nicht mehr so viel Bargeld hatten, haben wir recherchiert, was man so machen könnte, ohne ein Taxi zu nutzen und fanden auf Google das Vulture feeding in der Victoria Falls Safari Lodge. Die Bewertungen waren vielversprechend und wir machten uns zu Fuß auf den Weg dorthin. Als wir ankamen, hatten wir noch genügend Zeit an der Bar ein Getränk zu trinken und die Aussicht über das Wasserloch zu enießen. Schon jetzt flogen viele Geier über uns, denn sie waren schon daran gewöhnt, dass es hier ausnahmslos jeden Tag um 13 Uhr Futter gibt.



Kurz bevor es losging, wurden alle Interessierten abgeholt und es gab eine kleinen Vortrag über die Geier. In dem Gebiet lebten insgesamt 8 verschiedene Geierarten und alle von ihnen sind stark vom Aussterben bedrohnt. Wie wir erfahren war der Grund dafür vor allem, dass die Landwirte zum Schutz vor großen Raubtieren die Leichen ihrer Tiere mit Gift versetzt haben, sodass die Löwen (oder andere Raubtiere) lernen, dass Nutztiere kein gutes Jagdziel sind. Dabei hat man aber nicht bedacht, dass auf ein paar Löwen, die vergiftet werden, hunderte, manchmal sogar tausende Geier betroffen sind und binnen kürzester Zeit sterben.
Danach ging das Schauspiel los und es war durchaus interessant den Konkurrenzkampf um das wenige Essen zu beobachten.












Danach ging es für uns zurück in die Lodge, wo wir schon bald für einen Dinner Cruise abgeholt wurden.
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29 Okt 2025 09:32 #715051
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02.09.25 - Pioneers Lodge Teil 2

Um 16:20 Uhr wurden wir pünktlich mit einem Bus abgeholt und mit einigen Zwischenstopps an den Hafen gebracht. Dort sind wir auch schnell an Bord der Zambezi Breeze gegangen. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon los. Serviert wurde ein 4-gänge Menü. Zum Glück hatten wir uns die Karte schon vorher angesehen, denn für unseren Geschmack viel zu früh hat man schon nach unserer Entscheidung gefragt. Wir bestellen die Suppe des Tages - eine Kartoffelsuppe und für Jana gibt es als Hauptspeise ein Rinderfilet und ich entscheide mich erneut für das Straußenfilet. Getänke waren all Inclusive und die Auswahl war riesig.
Die Strecke auf dem Fluss, die wir gefahren sind, war zwar weniger tierreich als in Kasane, aber landschaftlich hat es uns hier besser gefallen.























Der Service war super und das essen war lecker. Nicht ganz so gut, wie am Tag zuvor, aber durchaus gut. Insgesamt war es ein wirklich schöner Abend und wir würden diese Tour wahrscheinlich der Tour in Kasane vorziehen, wenn man die Wahl hat. Natürlich ist das ganze aber mit etwa 80€ pro Person teurer, aber hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis ziemlich gut. Am Ende der Tour werden wir noch mit einem Abschiedstanz/-gesang verabschiedet und mit dem Bus zurück zur Lodge gefahren. Wir fallen ins Bett und schlafen wir ein Stein.

03.09.25 - Abreise
An diesem Tag können wir ausschlafen, denn unser Transfer zum Flughafen kommt erst um 9:30 Uhr. Da am Vortag das Flühstück ausgefallen ist, freuen wir uns umso mehr und haben die Hoffnung, dass es hier genauso gut ist, wie in Südafrika, wo wir eigentlich ausnahmslos in jeder Unterkunft excelltes Frühstück bekommen haben, das wir in keinem Land der Welt bisher vergleichbar so hatten. Leider war das Frühstück auch nicht auf diesem Niveau, aber alle male ziemlich gut und die Auswahl ist groß. Sogar Blaubeerpfannkuchen werden auf Wunsch frisch gemacht.
Nach dem entspannten Frühstück machen wir uns auf dem Zimmer fertig und sind überpünktlich für unseren Transfer, der aber leider nicht kommen will. Nach über einer halben Stunde Verspätung werden (vollkommen zu unrecht, wir haben noch mehr als genug Zeit bis zum Abflug) etwas unruhig und fragen an der Rezeption nach, ob sie bei unserem Transferdienstleister nachfragen können, was los sei. Und natürlich kommt der Transfer genau in diesem Moment udn wie sich später herausstellt sogar überpünktlich, denn laut Zeitplan des Dienstleisters sollten sie uns erst um 10:15 Uhr abholen. Diese Verschiebung wurde uns scheinbar nur nicht mitgeteilt. Am kleinen Flughafen kommen wir trotzdem sehr zeitig für unseren Abflug um 13:05 Uhr an und haben noch zeit für eine ausgiebige Tour duch die zahlreichen Souvenirshops am Flughafen. Wir kaufen auch noch eine Kleinigkeit und sind ziemlich verwundert, dass man hier nicht mit Karte zahlen kann. Dann ging es nach einer kurzen Wartezeit los für die durchaus lange Heimreise. Von Victoria Falls sind wir mit Ethiopian Air über Gaborone (hier sind wir im Flugzeug sitzen geblieben, das war irgendwie merkwürdig, denn wir haben gesehen, wie der Reinigugnstrupp durch das Flugzeug gezogen ist) nach Addis Ababa nach Rom bis nach München geflogen. Die Flüge waren alle relativ pünktlich und alles ist ohne Zwischenfälle gut verlaufen. Auf der Strecke Addis - Rom haben wir uns recht spät eingecheckt und haben leider keine Sitzplätze mehr nebeneinander reservieren könnenm, aber beim Boarding hat und eine Mitarbeiterin ungefragt neue Plätze direkt nebeneinander zugewiesen, obwohl das Flugzeug restlos ausgebucht war. Da haben wir uns sehr gefreut und würden in Zukunft nochmals bei Ethipioan Air buchen, wenn die Flüge gut passen.

Fazit Victoria Falls und Pioneers Lodge:
Victoria Falls ist eine recht schöne Kleinstadt, in der es uns irgendwie einfach zu teuer war. An jeder Stelle wollte man uns irgendwas verkaufen und die Preise finden wir sogar für europäische Verhältnisse unverschämt überteuert. Trotzdem hat die Stadt einen gewissen Charme und vor allem die Victoria Falls sind einen Besuch wert. Den Zambezi Nationalpark kann man machen - muss man aber nicht. Für uns war es bisher der am wenigsten attraktive Park in dem wir in Afrika bisher waren. Die Mischung aus uninteressanter Landschaft, geringer Tierdichte und erhöhtem Preis war einfach nicht überzeugend. Das kann aber im Waterfront Teil des Parks anders sein. Wie wir hier im Forum schon mehrfach gelesen haben, schließen wir uns der Meinung, dass ein Tagesflug für die Victoria Falls aus Kasane mehr als ausreichend ist.

Pioneerss Lodge:
Die hochpreisige Lodge ist sauber, ordentlich und eigentlich passt hier vieles. Abendessen wäre heir auch möglich, aber wir haben es nicht getestet. Das Personal war sehr zuvorkommend und hat geholfen, wo es kann (wir haben aber festgestellt, dass uns das leider nicht so gut gefällt - aber das ist 100% persönliche Vorliebe und es gibt sicher einige Leute, die so etwas gezielt suchen). Die Zimmer sind extrem hellhörig, aber da wir nur einen Nachbarn hatten und selten im Zimmer waren, hat uns das wenig gestört, aber wir konnten die Nachbarn tatsächlich gut reden hören. Die Buchung von Taxis und Aktivitäten hat überhaupt nicht geklappt und hat mehr Probleme gemacht, als es geholfen hat. Hier hatten wir bestimmt Pech, aber das hat einfach keinen guten Eindruck hinterlassen.

Botswana hat uns von den Reisezielen in Afrika (Tansania & Südafrika) am besten gefallen, auch, wenn die Reisen nicht ganz vergleichbar waren. Jedenfalls ist Botswana das erste der Länder, bei dem wir schon während der Reise festgestellt haben: wir müssen nochmal wieder kommen. Zwar hatten wir sicher überaus viel Glück mit den Sichtungen, aber das spielt bei diesem Gefühl gar nicht so eine große Rolle, denn uns hat das Gesamtpaket aus Abenteuer, Entspannung und Spannung, was der Busch am nächsten Tag für uns bereithält sehr gut gefallen. Wir kommen wieder!
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