Nach einer zu langen Pause geht es heute endlich weiter!
28.08.25 - Savuti Campsite
Nach einer angenehmen Nacht stehen wir noch im Dunkeln auf, statten den Ablutions noch einen kurzen Besuch ab und fahren direkt zum Wasserloch in der Nähe des Camps.
Drei mal dürft ihr raten, welches Tier wir hier treffen: Richtig, einen Löwen! Diesmal einen einsamen männchen Löwen, der es sich am Wasserloch bequem gemacht hat. Anfangs hatten wir ihn für uns, aber schon nach wenigen Minuten kamen die ersten anderen Autos, woraufhin sich der Löwe ein ruhigeres Plätzchen gesucht hat und aus unserem Blickfeld verschwunden ist
Also sind auch wir weiter zu den Savuti Plains gefahren. Zwei der Wasserlöcher hatten Wasser, das zugegebenermaßen nicht so einladend aussah. Trotzdem sehen wir aus der Ferne eine große Hyäne, die mit einigen Schakalen unterwegs war. Sie waren ziemlich unterwegs und wir haben uns schwer getan, ihnen zu folgen.
Nach einiger Zeit verlassen auch sie den uns zugänglichen Bereich und wir fahren weiter zum Baobab Forest. Schon kurz nachdem wir die Savuti Plains verlassen haben, sehen wir rechts vom Weg zwei weitere Tiere. Na, wer errät, um welche Tierart es sich handelt?
Die beiden Löwinnen scheinen komplett unterschiedliche Pläne zu haben. In der Ferne nähert sich ein Schakal und eine der Löwinnen beginnt aufmerksam in Richtung des Schakals zu schleichen. Der Schakal nähert sich und es liegt Spannung in der Luft bis.. die zweite Löwin verschlafen aufsteht, sodass der Schakal die Löwinnen sieht, wegläuft und in einem großen Bogen die Löwinnen passiert. Die launernde Löwin bricht ihr lauerndes Verhalten ab und legt sich hin. Die andere, humpelnde Löwin kommt dazu und kuschelt ein wenig.
Nachdem der Schakal die Löwen passiert hat, trifft er die Hyäne und einen weiteren Schakal und wir denken, dass es die gleichen Exemplare sind, die wir vorher gesehen haben. Auch die Löwinnen schauen, was dort passiert.
Als das Schauspiel vorbei war, fahren wir schließlich wirklich weiter bis zum Baobab Forest, der uns landschaftlich sehr gut gefällt. Tiere sehen wir aber keine.
Weiter ging es zum Rhinovlei Wasserrloch, bei dem wir uns erhofft haben, die Löwen von gestern wieder zu sehen. Damit hatten wir auch nochmals Glück, das kleine Löwenrudel war noch immer da und lag in sehr schlechtem Licht entfernt auf einem Termitenhügel. Deswegen haben wir gar keine Fotos von den Löwen gemacht. Stattdessen war es richtig interessant zu sehen, wie sich die anderen Tiere beim Trinken verhalten, wenn Löwen in der Nähe sind. Als erstes kam ein unglaublich unsicherer Strauß und hat Minuten gebraucht, um sich zu trauen zu trinken. Danach kam eine ebenfalls stark verunsicherte Herde Impalas zum Trinken. Die Löwen haben sich allerdings nicht bewegt, sodass wir uns auch wegen der fortgeschrittenen Zeit zurück zum Camp begeben haben.