27. April 2024
Nach dem Frühstück in der West Nest Lodge fahren wir los in Richtung Flughafen. Die Fahrt dauert nur 1.5 Stunden; vor der Autoabgabe tanken wir noch das Auto voll. Die Abgabe bei Britz verläuft plusminus Problemlos. Plus: Die Mitarbeiter sind motiviert, die Inspektion der Autos verläuft zügig und die paar Kratzer der Büsche aus dem Moremi scheinen kein Problem zu sein. Minus: Anscheinend hätten wir bei unseren zwei kaputten Reifen darauf bestehen müssen, dass uns die Garagen jeweils gleich einen neuen Reifen geben (das hatte uns im Voraus niemand gesagt...). Ausserdem hätten wir nichts bezahlen sollen, da die Garagen, zu denen wir gingen, eigentlich unter Vertrag mit Britz stehen würden (Das hatten wir denen versucht zu erklären, die Garagen wollten aber irgendwie nichts davon wissen). Da jetzt Britz die Reifen selber ersetzen muss, müssen wir eine Bearbeitungsgebühr von 1500 NAD pro Auto bezahlen. Tja, hätten sie uns mal besser informiert...
Nach der Abgabe checken wir am Flughafen unser Gepäck ein, danach gibts wieder Papierkram zu erledigen. Wir haben noch genügend Zeit und sitzen in eines der Flughafencafés, um etwas zu trinken. Unser Flug hat etwa eine Stunde Verspätung - deshalb müssen wir schlussendlich noch ziemlich lange warten. Wir haben alle so ziemlich keine Lust, in dieses Flugzeug zu steigen - müssen wir aber wohl oder übel...
Der Flug verläuft dann ziemlich ruhig, ich arbeite etwas am Laptop, die andern schauen einen Film. Um 20 Uhr landen wir ca. in Addis Abeba. Hier müssen wir wieder durch denselben Securitycheck wie beim letzten Mal. Dann haben wir nochmals fast 3 Stunden Zeit bis zum nächsten Flug. Eigentlich wollten wir in einem der überteuerten Cafés etwas trinken, das Servicepersonal möchte aber anscheinend nur Gäste bedienen, die etwas essen wollen. So laufen wir kurzerhand wieder aus dem Café raus und holen uns bei einem Shop selbst eine Cola...
Vor unserem Gate müssen wir erneut durch einen Securitycheck und eine Passkontrolle und können dann wenig später ins Flugzeug einsteigen, das uns zurück nach Genf bringen soll. Der Flug verläuft ruhig, ab und zu gibt es kleinere Turbulenzen. Wir schlafen alle direkt ein - wir sind so müde von den ganzen Eindrücken der letzten Tage und Wochen, ausserdem sind wir noch immer im Modus 'um21UhrinsBett'.

Zwischendurch werden wir fürs Essen geweckt - zum Frühstück gibts um 5 Uhr ein Chicken-Sandwich. Das lehnen wir dankend ab und schlafen weiter, bis wir um 6:30 Uhr pünktlich in Genf landen.