Guten Morgen jetzt und auch am Anfang der Fortsetzung:
Um 6.02 Uhr landen wir auf Mauritius.
Nach der Landung geht es zügig zu den Einreiseschaltern. Am Passschalter sind lange Schlangen, das Einreise-Gesundheitsformular, das ich vorher schon zu Hause am PC ausfüllen musste, wird nur ganz kurz betrachtet.
Nach dem Ausgang finden wir schnell den Schalter Nr. 25 von Sega-Tours, das ist die Partner-Organisation von SA-Travel, die hier für unsere Reise der Ansprechpartner ist. Zur Begrüßung hängt man uns gelbe Blumenketten um. Sind wir auf Hawaii gelandet?

Dann gehen wir zum für uns bereit stehenden Taxi, vorher ziehe ich am ATM aber noch die ersten Mauritius Rupien, bekomme als Maximalsumme aber gerade mal 3000 MR. (60€)
Dann fahren wir mit dem Taxi zur Rezeption der Lodge, steigen dort auf ein anderes Auto um und rumpeln mit diesem auf einer echten Gravelroad zur eigentlichen
Ferney Valley Nature Lodge. , unserer ersten Unterkunft.
Dort kommen wir genau um 8.00 Uhr an. Natürlich ist das Zimmer noch nicht fertig, also frühstücken wir erst einmal ausgiebig und beobachten die ersten Vögel.
Neben dem Haussperling ist der Rotohrbülbül die erste Sichtung. Dieser Vogel ist hier sehr häufig, sehr gut zu beobachten und putzig und manchmal ein echter Clown.
Dieser hier ist gerade etwas nass, was an dem Begrüßungswetter lag.
Das Wetter ist komplett bewölkt und extrem schwül. Die Kleidung – aus Deutschland ja noch etwas wärmer, klebt am Körper. Bei den Bergen am Horizont regnet es. Der Regen zieht auf die Lodge zu und um 9.30 Uhr ist er da!
Um 10.10 Uhr können wir kurz darauf unsere Hütte beziehen. Die Lodge besteht aus einem Haupthaus und nur vier Unterkunftshütten, von denen wir gleich die erste bekommen.
Das Haupthaus verfügt auch über einen kleinen Pool und jedes der Häuschen hat eine schöne überdachte Terrasse mit Blick auf die bewaldeten Hügel
Der erste Tag dient ausschließlich dem Ausruhen und daher schlafen wir viel, versäumen allerdings auch nichts, da es fast den ganzen Tag regnet.
Daher kann ich mich hier auch gleich der Lodge ein wenig widmen: Da maximal acht Gäste anwesend sind, ist es sehr ruhig, ideal zum Entspannen. Man kann in der Umgebung kleinere aber auch ausgedehnte Spaziergänge machen und die Natur genießen. Die Mahlzeiten werden liebevoll und individuell zubereitet und die Gerichte schmecken hervorragend!
Der Service ist sehr freundlich und aufmerksam, individuelle Wünsche werden stets erfüllt Ein Shuttleservice steht nach Anmeldung kostenlos zur Verfügung, zum Beispiel in ein kleines Restaurant an der Küste, das zur Lodge gehört und auf das ich noch zu sprechen komme.
So verweilen wir gerne am ersten Tag ausschließlich in der Lodge. Da es recht schwül ist, teste ich auch gleich ein Bier aus einer kleinen heimischen Brauerei und sitze Abend am Kaminfeuer bei einem Gläschen.
Schon mal ein Resümee: Es hat uns ausgesprochen gut hier gefallen und wir bedauerten im Nachhinein, dass ich hier nur drei Tage gebucht hatte.
Liebe Grüße:
Burschi