2. September 2023 - Savuti HATAB 25B nach Chobe HATAB CNP 02
(Teil 1 : Transferfahrt)
Vor 6.46 Uhr sind wir schon wieder unterwegs – dick vermummt!
Und das, obwohl heute Moving Day ist, wir also das komplette Camp abbauen müssen

. Allerdings verliert man hier keine Zeit mit besinnlich auf irgendeinen Fluss oder eine Lagune schauen

. Hier gibt es nur dürres Mopanegebüsch und grauen Sand

.
Aber ich will nicht meckern, Savuti hat uns die beiden großen Löwenrudel gegönnt und dazu noch einen Leoparden. Ich bin zwar inzwischen mehr an schönen Landschaften, gerne mit Grasfressern und Vögeln dekoriert, interessiert, aber man nimmt, was man bekommt

.
Auf der Fahrt zum Pump-Pan-Waterhole, zu dem wir vor der Weiterfahrt noch einen kurzen Abstecher machen, begegnen wir Frau und Herrn Burchell’s Sandgrouse.
Am Wasserloch herrscht reger Betrieb, vor allem Impalas und Ring-necked Doves.
Auch die Common Mynas sind vertreten.
Es handelt sich bei ihnen um eine invasive Art, die ursprünglich aus Asien, genauer gesagt Indien kommt. Hier kann man ein bisschen über sie nachlesen.
www.pressreader.com/...0611/282162179155810
Auf dem Weg zurück Richtung Gate begegnen wir noch einem unserer wenigen Tawny Eagles,
einem schönen Kudu,
Und …….. Frau und Herrn sadie (Katrin)

! Wir hatten uns ja schon gestern ein paar Mal getroffen (Savuti ist ein Dorf), aber heute machen wir dann auch endlich mal ein Foto (Katrin wird dann ihres von uns in ihrem Bericht zeigen).
Am Gate füllen wir unseren Tank nochmal mit dem guten Savuti-Wasser auf,
bevor wir uns endgültig auf die zähe Strecke nach Kachikau bzw. an die Chobe Riverfront machen. Hier ist es kurz vor halb acht (für Sam: 7.23 Uhr).
Ca. eine Stunde später sind wir bei den Goha Hills
Um 9 Uhr brettern wir über den aktuell roten Sand – die Farbe wechselt hier immer wieder. Auch wenn die Fahrt recht ruppig ist, gehe ich mal wieder meiner Lieblingsbeschäftigung nach: strümpfig auf der Sitzbank stehen.
Kurze Zeit später treffen wir ein anderes Bushways-Fahrzeug. Während DT und KD sich mit ihren Kollegen unterhalten, bewundern wir einmal mehr das wunderschöne Botswana….
Ich glaube, hier irgendwo machen wir auch Coffee-Break und schließen vor der Weiterfahrt das Dach, denn inzwischen knallt die Sonne uns aufs Haupt (danke Tanja für die Fotos) .
Wer erkennt den Frosch, der da ganz entspannt auf dem Rücken im Gras liegt?
Zwischen dem Froschbild und dem nächsten vergeht eine Stunde mit eintöniger Fahrt über die bumpy Sandroad. Einzige Abwechslung ist das Rennen, das Diteko sich mit Taruk liefert. Wir stellen uns währenddessen vor, wie es sich wohl in so einem Fahrzeug mit Fenstern und Klimaanlage lebt…
Um dreiviertel elf (Sam: 10.45 Uhr) erreichen wir die altbekannte Stelle, von der wohl jeder ein Foto macht, der hier langkommt.
Um 11 Uhr erreichen wir Kachikau. Macht also ab Savuti 3,5 Stunden inklusive Coffeebreak.
Meine sieben Mitreisenden stürmen den kleinen Laden – man könnte gerade meine, es gäbe dort etwas „umsonschd“.
1,2,3,4
5,6,7
Dreiviertelzwölf (11.45 Uhr) : noch 10 km bis Mabele – ich freue mich sehr auf meine (vermutliche) Heimat während meines letzten Lebens.
Ich habe mir angewöhnt, so alle zwei Jahre wenn möglich bei meinem Business dort vorbei zu schauen. Das ist man seinen Mitarbeitern einfach schuldig – und der Gebäudezustand muss auch ab und zu gecheckt werden. Ich glaube, ich sollte mal wieder die Maler vorbei schicken…
Wenig später sind wir dann am Ngoma Gate, wo wir eine ausgedehnte Lunch-Pause machen.
Weiter geht es (ohne Fotos) auf der Transitroad, bis wir die Cutline runter Richtung Serondela fahren. Kurz nach dem Abbiegen treffen wir übrigens an dem Platz, an dem wir 2021 unseren letzten Coffeebreak gemacht haben, die Gruppe von Helge Schneider wieder…..
Ca. 14 Uhr sind wir auf unserer Campsite und bauen –mal wieder in der Mittagshitze – unsere Zelte auf. Platz gibt es hier zwar genug, aber wir sind etwas verunsichert, weil kurz vor unserer Abreise ein Überfall auf einer anderen HATAB-Campsite stattgefunden hatte, und stellen uns etwas näher zusammen. Sicher ist sicher….
Fotos von der Campsite gibt es erst am nächsten Tag.
Nach einer Mittagspause geht es dann los zum Gamedrive runter an die Riverfront – davon im nächsten Kapitel, dann auch wieder mit Tierbildern!