Und weiter geht`s:
Kurze Zeit später geraten wir in ein regelrechtes Impala-Gewusel.
Und Zebras gibt es natürlich auch noch zu sehen.
Schließlich zeigt sich noch ein einsamer Elefantenbulle
mit herrlich runzliger Elefantenhaut,
der sich Richtung Wasser bewegt.
Schließlich müssen wir wieder rechts hoch Richtung Asphaltstraße. Hier gilt die Einbahnstraßenregelung. Der Weg führt durch dichten Bewuchs.
Ab hier fahren wir zügig Richtung Kasane. Ich habe tatsächlich auch kein Foto mehr gemacht, obwohl uns noch das ein oder andere Tier begegnet ist.
Wir werden in den Chobe River Cottages übernachten und müssen dazu erst mal durch den Ort fahren. Hier wirkt nach der Einsamkeit am Fluss alles bunt und trubelig, was ich aber nicht negativ meine. An den Straßenseiten sind überall Stände mit Holz- oder Metallsouvenirs verteilt. Wir gucken uns schon direkt einen Supermarkt aus, den wir im Verlauf des Tages noch besuchen möchten. Und ich achte auf die Anbieter von Bootssafaris. Im Muchenje-Camp wurde uns Kalahari Tours empfohlen. Das Büro befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den Chobe River Cottages. Aber erstmal heißt es: Ankommen und Auto ausladen!

In den „Cottages“ werden wir freundlich begrüßt. Unser Zimmer befindet sich ganz vorne, was bedeutet, dass alle anderen an unserer Behausung vorbei müssen. Das empfinden wir aber nicht als allzu störend. Es zeigt sich eine sehr nette Veranda mit Tisch und Bestuhlung, eine komplett ausgestattete Küche (mit Toaster!!!

), wo auch die Jungs schlafen werden und unser Schlafzimmer. Fotos zeige ich euch später…

Nachdem wir alles reingeschleppt haben, was wir so brauchen könnten und ein kleiner Snack verspeist wurde, kümmern wir uns zuerst um die Planung einer Bootstour. Dazu müssen wir nur ein paar Meter die Straße hoch gehen und entdecken schon das Schild. Das Büro befindet sich bei einem nett aussehenden Cafè, dem Coffee Buzz. Tatsächlich können wir am Folgetag für den Nachmittag eine Bootstour buchen, was wir auch gleich tun.
Danach wird eingekauft. Matthias und ich gehen allein los. Wir haben das Gefühl, dass hier alles noch etwas entspannter und organisierter abläuft als in Namibia. Nach einem Parkplatzwächter suche ich vergeblich, habe aber überhaupt kein unsicheres Gefühl, den Wagen hier ohne Aufsicht stehenzulassen. Beim Betreten des Supermarktes kontrolliert ein Mitarbeiter, ob auch jeder Kunde einen Mund-Nasenschutz trägt. Ohne kommst du hier nicht rein!

Außerdem bekommt jeder einen Sprühstoß Desinfektionsmittel in die Hände.
Im Supermarkt herrscht fast Partystimmung mit lauter Musik.

Ich finde das total lustig. Es ist Samstag und das scheint hier wohl so üblich zu sein. Mir gefällt es.

Nach dem Einkauf beschließen wir, im Old House essen zu gehen. Darüber habe ich viel Positives gelesen. Es ist bereits dunkel, aber erkennbar, dass es sehr nett hier aussieht. Leider werden wir in eine recht dunkle Ecke verfrachtet.
Wir bestellen unser Essen und spielen Uno. Das macht auch Sinn, denn es dauert einige Zeit, bis das Essen da ist. Es ist soweit alles in Ordnung, aber so richtig begeistert sind wir hier weder von der Qualität des Essens noch von der Freundlichkeit der Servicekräfte.