THEMA: Ich bin da - Namibia 2021!
12 Okt 2021 19:12 #628013
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Palmwag Konzessionsgebiet

Der Wagen war getankt,


und wir tranken gerade einen Cappuccino auf der Lodge, als ein Wüstenelefant sich näherte und wir spontan meinten, warum nicht durchs Konzessionsgebiet fahren?



Das Übernachtungspermit erhält man am Gate


Wir sind ziellos mit einer kleinen gezeichneten Karten in DIN A4 Form über unzählbar viele rote Steine gefahren. Es war toll, aber absolut tierarm. Nicht einzige kleine Fliege zeigte sich an diesem Tage.








eine Welwitschia lag halb vertrocknet zwischen den Steinen, aber so sehen sie immer aus.







Irgendwo im Nirgendwo fanden wir einen geraden Platz, der sich für eine Übernachtung eignete. Hier waren wir fast ganz alleine.


Ich habe so viele Fotos von der traumhaften Landschaft gemacht, doch sie sind kaum zu gebrauchen...meine Kamera :sick: ...


Die Nacht war so erschreckend ruhig, dass man wach wurde, weil man nichts mehr hörte.
Am nächsten Morgen ging es spannend weiter.

Wir fuhren langsam in ein Rivier hinab, als vor uns ein Löwe aufsprang. Es war wie eine Fatamorgana. Keine Tiere, absolute Stille und dann plötzlich ein Löwe. Es folgten noch drei weitere. Sie flüchteten vor uns, wären sie nicht aufgestanden und weggelaufen, hätten wir sie nicht gesehen. Die Pad ist so steinig, dass man wenig in die Ferne blickt. Diese Löwen lagen keine 2 Km von unserem Nachtplatz entfernt!
Langsam fuhren wir in die Richtung weiter, die Löwen liefen aber zurück. Wir drehten und versuchten ihnen zu folgen.
Sie hatten tatsächlich im Morgengrauen ein Zebra gerissen, dieses lag noch im Flussbett und wurde von der "Mähne" bewacht.
Wüstenlöwen und kein weiteres Tier! Wir hatten so ein Glück!


sie sind kaum zu erkennen...









Zwei Schildraben statt der sonst üblichen Geier, warteten auf ihren Anteil




Es waren jugendliche Löwen, die aber alle irgendwie sehr schläfrig wirkten, mit zwei ausgewachsenen Löwinnen - wie es immer so ist bei denen ;)
Sie kuschelten sich so süß aneinander.


Er bewacht die Zebrareste :sick:











:kiss: :kiss: :kiss:
Letzte Änderung: 12 Okt 2021 19:39 von tiggi.
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13 Nov 2021 15:52 #629925
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Weiter durch Namibia!

Es fällt mir schwer nach unserer Botswanatour, die mit vielen tollen, aber auch nicht so tollen Erlebnissen gespickt war, nun nach Namibia zurück zu kehren. Meinen Bericht (Kurzform) möchte ich aber beenden, damit er nicht so angefangen im Netz hängen bleibt. :pinch:

Nach den tollen Erlebnissen mit den Wüstenlöwen ging es zur Hoada Campsite. Schließlich wollten wir in diesem Jahr viele uns unbekannte CS aufsuchen. Die Fahrt über den Grootbergpass ist recht schön, auch die Campsites liegen zwischen vielen Asterixsteinen in hübscher Umgebung. Leider führt durch die Campsite ein Weg in ein Dorf und während des Abends fuhren immer wieder Fahrzeuge dort entlang. Das war etwas störend.


Kleine Bar zwischen den Felsen


Blick in die Umgebung (Leider sind nicht viele Bilder zum Hochladen vorhanden, da die meisten Aufnahmen auf der beschädigten Kamera waren!)
Am nächsten Morgen ging es weiter durchs Damaraland zur campsite Madisa










Hier ist es ziemlich urig, man kann zum Sundowner die Dassies besuchen oder im Pool seine Runden drehen



Für uns ging es nun nach Omaruru weiter. Das Städtchen ist sehr gemütlich und beschaulich. In einem Café lernten wir einen der Ratsherren kennen und kamen mit ihm und seiner Frau ins Gespräch über die Lebensverhältnisse der ansässigen Bevölkerung. Sie unterstützen beide die Suppenküche des Townships von Omaruru.

Eine der wohl besten Campsites Namibias fanden wir auf dem Erongo Plateau. Es war eine sehr neue, renovierte und behindertengerechte Campsite, die sich mit einem traumhaften Blick auf dem Plateau befindet.
Letzte Änderung: 13 Nov 2021 18:49 von tiggi.
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13 Nov 2021 18:49 #629937
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@ HeiVi - es war das Erongo Plateau Camp! Das Camp gibt es schon länger, aber 2020 wurden zwei Campsites erneuert bzw. behindertengerecht umgebaut.

Erongo Plateau Camp

Eingang zum privaten Ablution








Solarlicht ist vorhanden


CS 3 "Frankolin", 320 N$/Ü

Unterhalb der CS befand sich ein Wasserloch an dem Zebras und Kudus vorbei kamen.
Wanderwege umgeben das Camp.






Swakopmund

Wir bleiben zwei Nächte in "Meikes Guesthouse"
Bei der Firma "Oryx Aluminium" lassen wir noch etwas am Auto erledigen, fahren dann nach Walvis Bay zu den Salinen, bummeln durch Swakop und vertrödeln die Zeit mit netten Gesprächen




und ein paar Vögelchen








Wir verlassen Swakopmund, um nach Mirabib zu fahren. Dieses Mal fahren wir über Gobabek
Eine sehr tiefsandige, aber sehr schöne Piste an kleinen Wohnansammlungen vorbei und dieser kleinen Kirche.














ziemlich viele Esel leben hier! :woohoo:






Der Felsen von Mirabib - immer wieder schön. Dieses Jahr standen auch nur 4 Autos hier, wir haben es schon mit 18 Fahrzeugen erlebt.






Auf dem Weg nach Sesriem halten wir am View Point Gamaland







Dann geht es weiter zum "Apfelkuchen" nach Solitaire








Vieles ist hier noch immer so, wie immer, aber der Apfelkuchen war trocken und nicht frisch! Na ja, nun wartet man eben wieder auf den großen Andrang.


Leerer Parkplatz!


Regen? Kaum :(


:) :kiss:
Letzte Änderung: 13 Nov 2021 19:28 von tiggi.
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13 Nov 2021 19:44 #629945
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Sossusvlei 2021

Wir erreichen Sesriem, der Platz des NWR ist gut besucht, aber auch ohne Reservierung bekommen wir eine Campsite.
Sun Karras vermietet Private CS direkt hinter dem Platz. Dort sind ebenfalls fast alle CS von Franzosen oder Belgiern belegt.


Wir erleben die Region trotz der Franzosen und Belgier sehr leer und genießen die Einsamkeit







Düne 45

Bilder, die hier vielfach zu bewundern sind, doch für uns bedeuten sie etwas ganz Besonderes!
Am nächsten Morgen steige ich früh zu "Big Mama" auf. Es gibt wieder einen See und genau vor 9 Jahren war hier auch ein See, denn damals hat es auch geregnet. Seitdem waren wir nicht hier, auf dieser Düne! :kiss:








Nach dem Auf- und Abstieg gibt es ein Frühstück


Und danach nehmen wir uns viel Zeit für den Rückweg...










Traumhaft ist der Blick von unserem Platz!


Leider wird die Nacht sehr kalt, es friert sogar und am nächsten Morgen bedeckt Rauhreif unseren Tisch.
Wir beschließen nicht weiter gen Süden zu fahren, denn dort ist sogar Schnee angesagt. :evil: So führt uns der Weg zurück nach Norden in deutlich wärmere Gebiete. Zum Glück sind wir dieses Jahr nicht auf irgendwelche Reservierungen angewiesen.

Biggi
Anhang:
Letzte Änderung: 13 Nov 2021 19:58 von tiggi.
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@ Dagmar, ich bin gar nicht so schnell ;) . Eigentlich wollte ich keinen Bericht schreiben, dann entschloss ich mich, wenigstens einen Kurzbericht zu schreiben, weil eigentlich nicht so viele aktuelle Berichte kursierten und nun ja, jetzt kann ich mich nicht entscheiden, welche Bilder ich hochlade und es wurde schon wieder zu viel. :woohoo:
Wir waren 2013 zu Letzt bei den Epupa Falls und deshalb erschien uns die Campsite auf dem View Point neu. Sie ist auch immer noch in Arbeit.
Mit jedem Bild erlebe ich den Urlaub und die Situation noch einmal und es war doch schööööön! :kiss:

@bayern schorsch, Danke! Nun warte ich auch auf tolle Bilder von euch - eine tolle Idee und große Überraschung mit der Hochzeit!

Biggi
Letzte Änderung: 14 Nov 2021 14:10 von tiggi.
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14 Nov 2021 14:21 #630000
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Erongo Gebirge
Omandumba Campsite

Der kalte Ostwind treibt uns aus dem Süden. Wir erleben im Juli/August immer wieder die kalten Wintertage in diesem Wüstenland. An diesem Tag fahren wir 540 Km am Kuisib Canyon vorbei über Witwaterberg bis Karibib und weiter nach Westen ins Erongogebirge. Wir übernachten in der Cave von Omandumba. Das ist genauso toll, wie auf dem Plateau. Eigentlich würden wir gerne 2 Nächte bleiben, doch die Campsite ist für den nächsten Tag ausgebucht.




wir fahren über das Farmgelände

Erongogebirge


Eingang Rezeption Omandumba






Wir folgen dem Neandertaler... :)










Ein leckeres Poitjiessen ist hier genau das richtige Dinner in den Bergen bei frischem Wind

Ein absolut traumhafter Ort, den wir bestimmt erneut aufsuchen werden.




Wer kann schon sagen, dass er eine Dusche mit so einem Fernblick hat? :kiss: :evil:

Mowani Mountain Camp
Am nächsten Morgen mussten wir leider weiter ziehen. Unser heutiges Ziel sollte das Mowani Mountain Camp sein. Auch dieses Camp konnten wir noch nie besuchen, da es immer ausgebucht war. Doch dieses Jahr hatten wir Glück, es waren noch drei CS frei und alle Einrichtungen der Lodge standen auch den Campinggästen zur Verfügung.
So starteten wir unseren Aufenthalt dort mit einem Cappuccino und einem Kaltgetränk im Restaurant - mit Weitblick und am Abend meldeten wir uns zum Dinner an.








Drei Handyaufnahmen!



Sehr schöne Campsite!



Am Nachmittag besuchen wir erneut den verbrannten Berg und die Orgelpfeifen. Leider stellen wir fest, dass auch hier die Zeit nicht stehen blieb. Wir wurden an einem Pförtnerhäuschen zur Kasse gebeten und mussten uns registrieren. Ich weiß nicht wie lange das schon so üblich ist, auch hier waren wir ewig nicht!
Unser Fazit: Ein Wiederholung lohnt nicht!



















verbrannter Berg
Ganz in der Nähe befinden sich Felsgravuren, die man sich gut anschauen kann, wenn man bereits in Twyfelfountain war oder die Gravuren auf der Twy. Country Lodge kennt.













Und nun geht es wieder in Richtung Etosha mit einer Übernachtung auf der Hobatere Campsite,
wir verlassen das MMC


Sonnenaufgang




Biggi
Letzte Änderung: 14 Nov 2021 15:40 von tiggi.
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