THEMA: Betreutes Wohnen 4.0 - Private Edition (BOT 2021)
13 Okt 2021 07:00 #628028
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@Zugvogel schrieb:

Nachtrag 23.50 Uhr: Bele, könnte das der 'Skoti' sein? Den Schwanz sieht man leider nicht...


Guten Morgen Stefanie,

ich habe nun die Freigabe für das Foto von Mary Heys, sie hat schon als Übersetzerin für Bushways gearbeitet und war jetzt - als Gast (oder sagt man Gästin?) auf einer regulären Tour kurz nach uns unterwegs. Es ist wohl definitiv Sekoti, sie hat auch den "Snip Tail", nach dem er benannt ist, gesehen.



Ich habe mal Ausschnitte von den Fotos nebeneinander gelegt, man könnte an Hand der kleinen Narben schon vermuten, dass euer Löwe auch Sekoti ist:





Was ich sehr interessant finde: Ich habe Mary gefragt, wo sie ihn gesehen hat - und auf Grund ihrer Antwort ist zu vermuten, dass er sich wirklich vom Marsh-Rudel getrennt hat und nun ein Rudel bei den nördlichen Wasserlöchern führt. Mary hat zwar auch davon geschrieben, dass man damit rechnet, dass er das Marsh-Rudel auch übernimmt und somt ein riesiges Königsreich gründet, aber für mich ist das momentan noch Spekulation (ähnlich äußert sich Mary ja auch).

Mary Heys: "We found him near the water hole in the North near the bridge they built. He was with three brothers late afternoon. Btw it would appear that he seems to be trying to take over everywhere!! Both North and Marsh so hang on a bit to see how things unfold "

Dann noch eine andere nicht so schöne Information von ihr: "You know that there was a big fire in the Marsh last week? Apparently it was pretty bad!"

So, das war's dann mal aus der Recherche-Abteilung, ich geh' jetzt mal Geld verdienen :laugh: !

LG Bele
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13 Okt 2021 15:55 #628072
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31. August 2021: Savuti at its best / Teil 5

Nachdem die Sache mit dem Gnu „gegessen“ ist (nur das Gnu selber nicht :P ) macht sich etwas Langeweile unter den Savuti-Löwen breit.















Dieser hier hat sich noch nicht entschieden, ob er Leopard oder Löwe werden will!

















Aber nicht lange – dann nähert sich Abwechslung in Form einer Giraffe.










Nach und nach machen sich einige Löwen in ihre Richtung auf den Weg. Wir wissen allerdings nicht, ob sie wirklich Interesse an einer Mahlzeit haben oder sich einfach nur zu einem Mittagsschläfchen in tieferen Schatten zurückziehen wollen....









Ebenso wenig wissen wir, ob dieses Fahrzeug, bzw. sein Fahrer aus Unwissenheit (Löwen + Giraffe nicht gesehen) oder aus Sensationsgier und dem Wunsch nach bester Sicht aufs Geschehen gehandelt hat. Egal wie – das war auch schon das Ende der Giraffenjagd :( …. Wir schütteln etwas genervt den Kopf über diesen Typen :evil: .



Die Löwen, die vor Ort geblieben sind, denken sich ihren Teil!

Herr schmeiß Hirn ra



Blödmann, was soll das!



Idiot !!!



Nee oder, musste das jetzt sein?



Stopp, ich wollte doch keine Tiere vermenschlichen :ohmy: :unsure: ! Aber vermutlich bin ich emotional zu sehr involviert - ich muss jetzt nämlich ein Geständnis machen :blush: : ich habe mich – nach 2014, da ist es mir auch passiert – verliebt :kiss: :) ! In eben diesen Kerl da oben….
Ist er nicht süß mit seiner dicken Schnauze und den riesigen Pfoten?



Und überhaupt????









Wer könnte diesem Blick widerstehen?



Ich habe nur ein Problem: ich habe schon drei von dieser Sorte in der Größe S daheim und würde vermutlich nicht mit offenen Tatzen empfangen werden, wenn ich ihn mitbringe. Also wird es wohl ein Urlaubsflirt bleiben müssen :( .

Schweren Herzens reißen wir uns von dem beeindruckenden Rudel los, das Mittagessen ruft! Diteko lässt uns aber wissen, dass wir gegen Abend hier nochmal vorbeischauen werden - mit diesem Wissen fällt der Abschied leicht!
Letzte Änderung: 13 Okt 2021 16:20 von Champagner.
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13 Okt 2021 21:30 #628090
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31. August 2021: Savuti at its best / Teil 6

Nach einer gemütlichen Mittagspause machen wir uns am Nachmittag wieder auf den Weg durch das goldene Gräsermeer.



Jetzt wo ich weiß, dass es dort stark gebrannt hat vor kurzem, genieße ich diese Anblick um so mehr (auch wenn ich Staub auf dem Objektiv hatte).

Wir klappern die Wasserlöcher im Norden bei Harveys Pan an, aber dort ist es ziemlich ruhig.



Über die Kombi „Zwergmanguste/Schopffrankolin“ freue ich mich sehr.



Und über jedes Tier einzeln auch :)



Zumal ich gedacht hatte, ich hätte keinen einzigen Schopffrankolin auf dieser Tour fotografiert. Wie man sich doch täuschen kann!



Ein Highlight dieses Gamedrives ist für mich definitiv dieser Sekretär, den ich tatsächlich während des Fluges einfangen konnte.





Eine halbe Stunde später sind wir wieder in der Savuti Marsh und wollen nach „unseren“ Löwen schauen. Allerdings bleiben wir zunächst bei den Kleinen kleben, wieder ist kein anderes Auto vor Ort. Offensichtlich hat die Löwin ihr Versteck gut ausgesucht.
Als wir ankommen, dösen Mutter und eines der Kleinen vor sich hin, das andere leckt wieder seine Wunde am Vorderbein.



Wir werden sofort bemerkt!








Das verletzte Löwchen bekommt Durst, lässt sich aber kurzfristig von uns ablenken.





Buuuhuuu – ich bin ein gefährlicher Savuti -Löwe! :evil:



Das Bösekucken funktioniert nur bedingt, denn zwischendurch muss das Kleine blinzeln :laugh: .



Das würde ich übrigens auch gerne mitnehmen.... würde von der Größe auf jeden Fall besser zu meinen passen ;)





Nr. 2 bekommt auch Durst und erhebt sich








Vor lauter Gier vergisst es aber kurz, dass es auch ein gefährlicher Savuti-Löwe ist :laugh: :silly: .





Nach ein bisschen Suchen findet es auch einen Platz und kurze Zeit herrscht Ruhe.












Bis sich die Mutter wegdreht, was die beiden Kleinen sich aber nicht einfach so gefallen lassen.

















Nach ein bisschen Gerangel dreht sich die Löwin wieder auf die richtige Seite zurück und jetzt kann in Ruhe zu Abend gegessen werden.



Wir wollen die drei nicht länger stören und fahren zu dem Rudel am Wasserloch. Die Abendstimmung dort gibt es dann im nächsten Kapitel.
Letzte Änderung: 13 Okt 2021 21:49 von Champagner.
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17 Okt 2021 17:53 #628302
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31. August 2021: Savuti at its best / Teil 7

Auf der Weiterfahrt von der Löwenmama mit ihren zwei Cubs sehen wir auf dem kurzen Stück zum Wasserloch - weit entfernt und nicht fotografierenswert (im Nachhinein ärgere ich mich, es nicht doch versucht zu haben, um die Tiere sicher zu identifizieren, denn ich gehe davon aus, dass es Sekekama und sein Bruder Torn Nose waren) - einen Mähnenlöwen etwas abseits unter einem Busch liegen, sowie einen weiteren Mähnenlöwen und drei Löwinnen. Um 17.40 Uhr kommen wir am Wasserloch und werden dort von 16 Mitgliedern des Rudels empfangen (und wenn man genau hinschaut erkennt man sogar uns im Wagen ;) ).



Somit haben wir also 24 Löw*Innen der Marsh-Pride gesehen. Gut möglich, dass irgendwo im Gebüsch noch mehr Katzen liegen, denn angeblich umfasst das Rudel ja mehr als 30 Tiere, aber wir sind vollauf zufrieden mit diesen hier!
Es ist so schön, sie im letzten Abendlicht zu beobachten. Es passiert nichts Besonderes und doch ist die Situation sehr beeindruckend. Die Stimmung ist so friedlich, zumal nur ein oder zwei Fahrzeuge vor Ort sind und sich alle sehr ruhig verhalten.














Es macht so viel Freude, einzelne Tiere ganz ausgiebig beobachten zu können

















Eine Löwin marschiert durchs ganze Rudel







Wie unterschiedlich die einzelnen Löwen doch gefärbt sind!







Man weiß oft nicht, wo man hinschauen und fotografieren soll, es sind einfach zu viele Löwen, teilweise liegen sie auch direkt neben uns.




Selbst als ein Elefant zum Trinken ans Wasserloch kommt, regt sich niemand auf.








Wie gesagt, man kann nicht aufhören zu beobachten, mal links, mal rechts - die Wahl fällt wirklich schwer bei so vielen hübschen Kerls und Mädels :kiss:


















































Die Hellen scheinen besonders gerne auf dem Rücken zu liegen!





Zwei Löwinnen kommen direkt vor unseren Wagen und unterhalten uns bestens mit ihren Schmuse-Grimassen :laugh:














Eine der Löwinnen hat sich in das höhere Gras zurückgezogen, die Sonne ist kurz vorm Untergehen.




Wie auf ein geheimes Zeichen hin folgen ihr nach und nach die Rudelmitglieder. Alles geschieht in absoluter Ruhe und Gelassenheit, einige legen bei uns eine Pause ein, markieren ihr Revier oder schauen uns einfach neugierig an, es wird kurz geschmust... und wir sind glücklich, dass Diteko unser Fahrzeug genau an dieser Stelle geparkt hat. So dürfen wir das Defilee hautnah miterleben :ohmy: .






























Noch sind nicht alle wieder beisammen, aber man erkennt nur noch ein kleines Fitzelchen der Sonne,
Zeit also für uns aufzubrechen, um noch vor Einbruch der Dunkelheit im Camp zu sein.










Dankbar für diesem unglaublichenTag :woohoo: , der von den African Wilddogs und dem beeindruckenden Savuti-Marsh-Rudel geprägt wurde, lassen wir unseren letzten Abend hier ausklingen. Morgen früh müssen wir unser Camp abbauen, denn dann geht es zu unserer letzten ( schon??? :unsure: :( ) gemeinsamen Station mit DT und KD, der HATAB-Campsite an der Chobe Riverfront.
Letzte Änderung: 18 Okt 2021 17:28 von Champagner.
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19 Okt 2021 16:57 #628434
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1. September 2021: Von Savuti zur Chobe Riverfront HATAB CNP2 / Teil 1

Inzwischen sind wir so ein gut eingespieltes Team, dass wir selbst an Tagen mit Camp-Abbau weit vor 7 Uhr im Landcruiser sitzen :) . Belohnt werden wir dafür auf der Fahrt durch den Kanal Richtung Public Campsite mit einer weiteren Verreaux‘s Eagle Owl.



Nachdem DT uns ausgetragen hat, machen wir uns auf den Weg Richtung Chobe Riverfront. Am letzten Wasserloch von Savuti stillt ein einsames Gnus mit Reiter seinen Durst.





Um 7.30 Uhr entdecken wir eine African Wildcat.



Wie üblich für diese Katzen ist auch diese nicht sonderlich an einem Shooting interessiert, aber trotzdem gibt es für mich wenigstens mal ein Foto von ihr, auf dem sie nicht irgendwo im Schatten 500m weit entfernt herumschleicht :) . Am freundlichen Gesichtsausdruck arbeiten wir noch ;) .



In der herben Landschaft bei den Ghoha Hills treiben sich eine Stunde später ein paar Büffel herum.





Sehr erstaunt bin ich über die vielen Reiher, denn hier gibt es doch kein Wasser…. :dry: ???



Ich äußere diese Frage laut, worauf Matthias etwas erstaunt über meine Unwissenheit versucht mir auf die Sprünge zu helfen. „Na Bele, wie heißen diese Reiher?“ - „Kuhreiher!“ - "Richtig, und was sind Büffel eigentlich?" - "Naja, sowas wie Kühe!" - "Na also, und die Kuhreiher halten sich gerne in der Nähe von Kühen/Büffeln auf, so einfach ist das!"

Ahaaa...... :huh:

Hmmmm, ich mache mal schnell die Probe: Purpurreiher halten sich dann also gerne in der Nähe von ..... vielleicht.... Purpurschnecken auf :unsure: ? Goliathreiher stehen auf starke riesige Krieger…. :S ? Silberreiher klauen Besteck :blink: ? Und Graureiher, was machen die....? :ohmy:

So ganz überzeugt mich das alles nicht :whistle: , aber ich beschließe, dass eine weitere Diskussion zwecklos wäre :P und wende mich lieber einem anderen Thema zu: Löwenzählung! Das Ganze hat einen Hintergrund: 2018 haben Rennade und ich auf unserer Bushwaystour 55 verschiedenen Löwen gesehen! Leider konnte Reni ja nicht mit auf die aktuelle Reise, hatte mir aber einen Umschlag für DT mitgegeben, auf dem stand, dass sie hoffe, dass er mit uns Spaß habe und uns 55 und mehr Löwen zeigen würde.

Na dann wollen wir doch mal schauen, wo wir aktuell stehen (hoffentlich hab ich nicht einen oder mehrere vergessen :ohmy: ):
2 Löwenmänner im CKGR, 1 Löwenmann bei Xini Lagoon, 3 Löwendamen am Khwai, 8 Löwen am Khwai-Ufer auf der Moremi-Seite und nun 24 Savuti-Löwen. Da wären wir nun bei 38….. Hmmm, das wird knapp :unsure: (und nein, wir haben 2018 schlussendlich nicht übertroffen, was die Anzahl der gesichteten Löwen betrifft, so viel sei schon mal verraten, damit hier keine falschen Erwartungen geweckt werden!).

Am Ghoha Gate checkt unser Boss uns aus.





Wir werden nun den üblichen Links-rechts-Schlenker durchs Forestreserve fahren, zunächst Richtung Linyanti und dann nach Kachikau und wieder wird es sehr sandig und bumpy sein :woohoo: .





Und irgendwann ist man dann wie immer froh, statt Mopanebusch rechts und links auch mal etwas weiter bis zum Horizont schauen zu können!



Um halb Zwölf sind es noch 27 km bis zu meinem Heimatort Mabele.



Wie Ihr seht, habe ich die zurückliegenden 3 Jahre genutzt, um mein Business dort etwas auszubauen. Zu meinem Gemischtwarenladen ist ein Bottlestore hinzu gekommen!



Dieser ist aktuell leider geschlossen wegen des Alkoholverbots, aber beim General Dealer erstehen KD und DT Salz, denn unseres war in Savuti kapuuudd gegangen…



Jetzt mal ernsthaft zu Mabele: es hat mich schon 2014 fasziniert, dass es in Botswana einen Ort gibt, der so heißt wie ich (wobei Bele von Gabriele kommt, das ich als Kleinkind nicht richtig aussprechen konnte, aus Gabele wurde Bele), dazu das „Ma“, was ja zu meinen paar Tropfen französischen Blutes passt, die in meinen Adern fließen. 2017 hat dann Matthias das Foto für meinen Avatar gemacht.
Heiko Genzmer nennt mich inzwischen nur noch MaBele, Matte passiert es auch öfters – und ich gebe zu, ich höre es nicht ungern :) . Habe auch schon überlegt, Chrigu zu bitten, meinen Nickname in Mabele zu ändern, aber ich bin mir nicht sicher, ob man sowas nach so langer Zeit tun sollte. Was, wenn mich dann niemand mehr kennt :blink: ?

Inzwischen gibt es noch mehr Parallelen zwischen Mabele/BOT und Mabele/D: Bushways hat zusammen mit Helfern eine Schülerbücherei hier an der Primary School auf die Beine gestellt – ich für meinen Teil bin seit vielen Jahren für die Schülerbücherei an meiner Grundschule zuständig!

www.bushwaysfoundati...bele-primary-school/

Ehrensache, dass ich mich auch an der botswanischen Schüler-Bib beteilige, in Maun habe ich Nicola von Bushways einen Umschlag mit Pula überreicht, von denen nach vorheriger Ansprache neue Bücherregale angeschafft werden sollen.

Zu anderen Projekten der Bushways-Foundation werde ich im Fazit noch etwas sagen, ich habe nämlich an den entsprechenden Stellen total vergessen, davon zu schreiben….

Tschüss Mabele – weiter geht’s!

Auf namibischer Seite steigen Rauchsäulen gen Himmel, so dass wir uns entschließen, hier rechts abzubiegen B) .





Wir fahren bis zum Ngoma Gate, wo wir – zusammen mit vielen Fliegen :sick: – Mittagspause machen.



Danach geht’s auf der Teerstraße Richtung Kasane, bis zu dem Punkt, wo wir die Cutline runter zur Chobe Riverfront fahren!
Den Nachmittag dort gibt es dann im nächsten, zunächst sehr stürmischen :woohoo: Kapitel!
Letzte Änderung: 19 Okt 2021 20:26 von Champagner.
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20 Okt 2021 18:32 #628515
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1. September 2021: Von Savuti zur Chobe Riverfront HATAB CNP2 / Teil 2

Unsere Campsite liegt leicht versetzt oberhalb vom Serondela Picnic Spot. Bisher war ich immer auf der HATAB CNP01, dieses Mal sind wir auf der 02. Im Vorfeld hatte ich mit Heiko darüber gesprochen, ob wir vielleicht eine bessere Campsite haben könnten, da ja sicher nicht viele belegt sind. Allerdings musste er mir mitteilen, dass HATAB die Plätze unten am Wasser aufgegeben hat, aus den Gründen, warum auch bei Ihaha immer das Militär patrouilliert :dry: .

Er meinte noch, ich solle direkt DT fragen, welchen Platz er am besten findet, und dessen Antwort war: "1,2 und 3 (die liegen alle oben am Hang über Serondela) sind die besten :) ! " Na dann, so mussten wir schon nichts umbuchen!

Also fahren wir zu unserem Platz hoch, nachdem wir die Cutline von der Teerstraße runtergebraust sind, bauen unser Camp dort auf und genießen unsere Mittagspause. Plötzlich kommt Wind auf und dann jagt eine enorme Böe genau mitten durch unseren Platz, wirbelt alle Blätter auf und packt das Zelt von Simone :ohmy: ! Das geht alles so schnell, wir verstehen zunächst nicht, was passiert ist! Bisher kannten wir nur Fly-away-Birds, keine Fly-away-tents :blink: :P …..

Nach dem ersten Schrecken wird geschaut, ob noch alles heil ist.



Völlig unverständlich ist uns allen, wie das Zelt so weit über den Platz gewirbelt werden konnte, obwohl sowohl 2 Matten als auch die schwere Tasche und sonstige Utensilien von Simone darin waren. Da sieht man mal wieder, was für eine Kraft der Wind hat :ohmy: !

Leicht angesäuert räumt Simone alles aus ihrem geflüchteten Schlafzimmer, erstaunlicherweise und zum Glück ist nichts kaputt gegangen.



KD, Hans und Matthias packen das Ausreißerzelt und bringen es an seinen ursprünglichen Platz zurück!





Puh, was für ein Schreck :woohoo: und uff, das ist nochmal gut gegangen! Erstaunlicherweise wurde sonst nichts weggeweht. Die Lehre, die Simone (dank Matthias, der es ihr erklärt hat B) ) daraus gezogen hat: immer die gegenüberliegenden „Fenster“ offenlassen, damit der Wind nicht nur rein, sondern auch wieder raus kann und man ihm keine so große Angriffsfläche bietet.

Reisen bildet...... ;)

Nach dieser Aktion starten wir dann zu einem kurzen Game-Drive, um den langen Fahrtag durch teilweise recht öde Gegenden mit ein paar schönen Anblicken ausklingen zu lassen. Zwar sind auch diese Campsites hier nicht sonderlich hübsch anzusehen, wie viele andere HATAB-Plätze auch, aber dafür einsam wie immer und man befindet sich hier in einer perfekten Startposition

Zunächst hat man einen schönen Blick über die Flutebene, wenn man den Berg hinunterfährt. Diteko hatte mir bei dem Gespräch über die Wahl der Campsites gesagt, dass er bei den Plätzen 1,2, und 3 das Staunen der Gäste so liebt, wenn sie zum ersten Mal diesen Ausblick haben! Tatsächlich geht ein Raunen durch die Reihen, als wir oben stehen. Ich blöde Nuss habe natürlich kein Foto gemacht :blush: :S (weil ich schon so viele davon habe von früheren Touren). Sollte also jemand aus der Gruppe ein Schönes haben: immer her damit!

Diteko fährt zunächst auf dem oberen Weg Richtung Westen, man ist ja schon auf Höhe Serondela und vemeidet auch in Zeiten, wo viel los ist, somit den Rummel an diesen Stellen und kann dann später ganz unten am Wasser bei schönstem Licht mit der Sonne im Rücken den Weg wieder zurück Richtung Serondela nehmen.

In diesen nur 1,5 Stunden zeigt sich uns die Riverfront von ihrer allerbesten Seite :kiss: , unglaublich, wie viele verschiedene Tiere wir in dieser kurzen Zeit sehen werden :ohmy: !

Zunächst treffen wir auf eine Gruppe von Roan Antelopes. Ich finde es erstaunlich, wie flink sie sich in diesem steinigen Gelände bewegen.










Pferdeantilopen gibt es hier in S, M und L.



Die Ohren vor allem der kleineren Modelle sind einfach der Knaller!



Noch ein letzter Blick auf eine der Schönheiten



und dann geht es runter Richtung Fluss!

Dort sind wir kurz vor 17 Uhr und werden von einem Weißrückengeier begrüßt (das ist etwas übertrieben, er interessiert sich nicht sonderlich für uns).



Und dann geht der Genuss so richtig los! Was für ein Licht, was für eine Landschaft und was für eine Tierwelt :ohmy: :kiss: !



Hänschen, duck dich mal!!!



Danke schön :)



Open-billed Storks




Elefanten, Impalas....





Wir fahren von einer herrlichen Stelle zur nächsten, stehen mit einer Mischung aus Staunen und Begeisterung in unserem Landcruiser, lassen uns den Wind um die Nasen wehen, fotografieren ohne Ende und genießen unsere Logenplätze in vollen Zügen (und dazu ist es auch noch völlig leer hier, was Menschen und Fahrzeuge betrifft)! Was für ein Leben!!! (Und ganz ohne Masken, Christa ;) ).



Hippos und viele Büffel im Hintergrund



Immaturer Saddle-billed Stork



Eigentlich hatte ich meine Löwen-Statistik für heute schon zugeklappt - aber dann liegen da doch tatsächlich diese zwei Mädels mitten auf den Flood Plains herum :woohoo: !



Jede schaut mal zu uns herüber. Matte, wie war das, waren die auf namibischer oder botswanesischer Seite? Ich weiß es nicht mehr :blush: , ich weiß nur noch, dass dies immer mal wieder ein Thema war....





An diesem Nachmittag haben es mir besonders die Giraffen angetan - sind die nicht ein Traum?














Vögel gibts natürlich auch - hier zwei Waffenkiebitze




Apropos keine Menschen :laugh: : der rote Punkt hinter den Löwinnen ist ein Namibier in seinem Mokoro - keine Ahnung, ob er von den Katzen in seiner Nähe weiß (und umgekehrt ;) ).



Nicht nur wir, sondern auch die Giraffen - zehn an der Zahl - machen sich nun langsam auf den Heimweg!





Und als ob wir in der kurzen Zeit nicht schon genug Tiere gesehen hätten, liegt da auch noch ein schönes Krokodil in der Abendsonne!



Zum Abschied (zum Glück nur für heute) gibt es nochmal Elefanten:



Synchron-Fressen



Und auch wenn sich das Schild der Serondela Lodge ins Bild geschummelt hat: ich liebe diese Farben :woohoo: :kiss: !



So, jetzt ist aber Schluss mit Fotografieren!!! Die Sonne geht gleich unter - wir müssen nach Hause!




Als wir mit der Abenddämmerung im Camp eintreffen, sind die Lampen auf dem Tisch bereits angezündet und das Essen wird bald fertig sein.



Leider werden wir aber nicht nur von KD erwartet, sondern heute zum ersten Mal auch von störenden Insekten!!! :woohoo:
Es sind aber keine Moskitos, sondern unzählige kleine dicklichrunde Käfer :sick: Sie krabbeln überall hin und überall hinein :sick: .

Zum Glück ist der Spuk beendet, nachdem es richtig Nacht geworden ist!

Mit Vorfreude auf den morgigen Tag, den wir ganz der Chobe Riverfront widmen werden, verkriechen wir uns in unsere Zelte, die brav an ihrem Platz auf uns warten ;) !
Letzte Änderung: 20 Okt 2021 19:55 von Champagner.
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