THEMA: Betreutes Wohnen 4.0 - Private Edition (BOT 2021)
05 Okt 2021 19:27 #627550
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29. August 2021: Von der Campsite Magotho MAG7 zum Khwai Guesthouse / Teil 2

Weiter geht's immer mehr oder weniger direkt am Khwai entlang:

Spur-winged Goose



Nein, hier tanzt kein Impala Ballett im Busch :S !



Es wurde von einem Leoparden ziemlich unsanft mit dem Kopf hoch oben in einem Baum befestigt. „Gut abgehangen“ werde ich in Zukunft wohl mit diesem gruseligen Anblick verbinden :sick: :



Auf unser inzwischen 11m :P langes Schnappi ist Verlass – immer an Ort uns Stelle, wenn wir vorbeikommen.



Diese Durchfahrt kennen wir zur Genüge, kein Problem.



Dann, kurz darauf der große Schreck :ohmy: : Diteko fährt ohne Vorwarnung und ungebremst in ein tiefes schwarzes Wasserloch :woohoo: . Halt, nein, er fährt nur bis kurz davor in vollem Tempo, bremst dann rechtzeitig den Landcruiser zum Stillstand und will nicht aufhören, sich über unser erschrockenes Geqietsche kabuuddd zu lachen :laugh: :laugh: :laugh: . Spätestens jetzt sind alle an Bord wach! Er setzt zurück und weiter geht die Fahrt im Trocknen

Brauner Schlangenadler



Schreiseeadler



Und eine komische Hippoversammlung am anderen Ufer.





Und, wo sind wir hier? Ja genau, an der Stelle mit den Elefanten im Sonnenuntergang, der Leopardin und den Rappenantilopen!














Waterbuck-Tag





Auf der Weiterfahrt bin ich einmal mehr begeistert von dieser Landschaft mit der Arche-Noah-Tierfülle











Um 12.30 Uhr machen wir Lunch-Pause direkt am Khwai.







Bei Bushways sitzen Sie in der ersten Reihe!


(Foto von Petra)


(Foto von Petra)

Wir genießen unseren Lunch und die Aussicht auf Elefanten und Büffel





Achtung Evi, Hippo von links



Es prepairt sein Maul, um Evi zu fressen!



Überlegt es sich aber doch anders







Also fahren wir doch zu Zehnt weiter, nachdem KD und Matthias unser Dach zugemacht haben (inzwischen brennt die Sonne doch wieder heiß auf die Köpfe), und erreichen das Khwai Guesthouse um ca. 14 Uhr.






(Foto von Petra)

Wir beziehen unsere Chalets und erhalten ein kurzes Briefing - in ungewohnter Zivilisation :woohoo: .


(Foto von Petra)

Dabei klären wir auch ab, dass wir hier einige Dosen Tonic Water abkaufen können. Wir hatten zwar ganz am Anfang von Bushways recht viele Dosen geliefert bekommen, aber bei unserem Konsum hat das nicht lange gereicht. Leider konnten wir in Maun, als wir auf der Fahrt vom CKGR in den Moremi durchgekommen sind, nur ganz wenig und diverse Sorten auftreiben, die nicht jedermanns Geschmack sind. Die Bottlestores, wo wir das Tonic Water sonst kaufen, sind geschlossen, und ansonsten hieß es: nein, es gibt keinen Alkohol, also braucht man auch kein Tonic Water. Zum Glück stehen im Khwai Guesthouse noch ein paar Dosen im Kühlschrank, so dass unsere Hochrechnung ergibt, dass wir mit unserem Sammelsurium bis Kasane durchkommen werden B) .

Nachdem wir die Abfahrtszeit für die Mokorotour erfahren haben, machen wir uns ans Duschen, Schwimmen, Wäschewaschen....

Nächste Station: Mokorostartplatz am Sable Alley Kanal! Bis dahin liebe Grüße von Bele
Letzte Änderung: 06 Okt 2021 06:00 von Champagner.
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06 Okt 2021 14:03 #627588
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Hallo in die Runde,
:woohoo:

während Bele in Sachen "I have to prepair my pictures" unterwegs ist, nutze ich mal die Wartezeit um etwas über das Khwai Guesthouse zu schreiben.
(Bele hat mich gebeten, doch diesen Part zu übernehmen, da sie nicht viele Fotos von der Location gemacht hat)

Wir hatten ja bereits am 26.08. auf dem Zwischenstopp zu unserer Campsite im Khwai, kurz Gelegenheit gehabt das Guesthouse und das dazugehörige Arreal zu beschnuppern.



Das was hinter dem Gate auf uns wartete, war schon mal viel versprechend...
Ein sehr gepflegtes Areal, nette kleine Bungalows mit genügend Abstand und Sitzmöglichkeit vor der "Hütte"


eine sehr geschmackvoll eingerichtete Lapa und ein schönes Speisezelt.


Auch der Swimmingpool war sehr einladend. Insbesondere bei den Temperaturen!
Zu mehr als zum Füße abkühlen und die Beine im frischen Wasser baumeln lassen, hatten wir aber keine Zeit.


Na? Wer will da nicht reinspringen…. B)


Während wir auf die Weiterfahrt warteten, konnten wir uns auf den bequemen Liegen im Schatten ausruhen.



Als wir nun am 29.08.2021 für eine Nacht hier Quartier nehmen, ist die Vorfreude riesig - nicht nur wegen der geplanten "Mokoro-Fahrt"....

Elke und ich beziehen kurz nach 14.00 Uhr Bungalow Nr. 5 - Bele und Matthias die Nr. 4;
bei den anderen weiß ich die Nummern nicht mehr.






Mir gefällt das was ich beim Öffnen der Tür sehe, sehr gut!
Der Bungalow ist hell, freundlich, zweckmäßig aber geschmackvoll und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und dekoriert.
Zudem ist er geräumig mit genügend Stellfläche für Reisetaschen und Krimskrams.
Es gibt einen kleinen offenen Schrank, sowie ausreichend Steckdosen zum Aufladen.


Sehr einladend ist das große Doppelbett mit 2 Matratzen und einem riesigen Moskitonetz darüber.


Das werden wir in der Nacht auch brauchen! Allerdings nicht unbedingt nur wegen der Moskitos....
Hinter dem Moskitonetz hat es sich die ein oder andere Flatty-Spinne gemütlich gemacht.
Elke erzählt mir irgendwelche Horrorstories von im Schlaf verschluckten Spinnen. :sick: :sick:
Schnell ist klar - wir retten die Exemplare nach draußen.

Das WC ist in einem extra Raum und auch hier sind es die kleinen Dinge, die mich begeistern! ;)


Durch eine weitere Tür gelangt man ins Bad mit großem Waschbecken und Ablage für die ganzen Utensilien. Außerdem gibt es eine geräumige Freiluftdusche




Blöde Hochkantbilder…. :evil: :S

Ganz besonders gefällt mir der Aufenthaltsbereich in der Lapa mit dazugehöriger Bar. Irgendwie ist der Alkohol "kaputt", aber wir können eiskalte Softdrinks kaufen.




Hier erledigen wir auch die Anmeldeformalitäten; von dem Leo aus Holz werden wir genau beäugt....


Bele hat hier ja schon ein Foto reingestellt - das hier kann ich zur Ergänzung liefern:


Leider habe ich keine gescheiten Fotos vom Speisezelt.

Auf jeden Fall kann ich für meinen Teil sagen, dass es mir hier richtig gut gefällt und ich mir durchaus auch eine 2. Nacht vorstellen könnte.




Wer ausführliche Infos zur Unterkunft möchte, findet diese hier:
www.khwaiguesthouse.com/the-guest-house/

(@admin - falls das nicht o.k. ist, bitte löschen)

Sodele, Mabele, jetzt bist Du wieder dran.... Ich freu mich schon auf die Mokoro-Bilder und Deine Fortsetzung

Viele liebe Grüße aus der Mittagspause von der Simone
Historie meiner 13 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen *
Letzte Änderung: 06 Okt 2021 16:34 von tigris.
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06 Okt 2021 20:02 #627615
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29. August 2021: Von der Campsite Magotho MAG7 zum Khwai Guesthouse / Teil 3

Der Lacher des Nachmittags (und ein neuer running gag in unserem Sortiment ;) ) ist eigentlich vorprogrammiert :silly: : Evi fragt DT, wie sie sich auf die „Moroko“-Tour vorbereiten muss :laugh: . Schnell wird daraus immer mal wieder auch Marokko – schon erstaunlich, wo wir in diesem Sommer überall herumkommen: in Norway, Botswanien (das übrigens, wie wir festgestellt haben, ganz in der Nähe von Transsilvanien liegt B) ) und nun auch noch Marokko! Und das zu diesem Preis – wirklich eine Schnäppchenreise :woohoo: ! (Grüße an den bayernschorsch gehen raus B) !)

Vermutlich ist DT nach unserem Gegacker (wobei er ja immer an vorderster Front dabei ist) froh, uns mal für 2 Stunden los zu haben. Erleichtert liefert er uns bei der Mokoro-Station ab.


(Danke Simone fürs Foto)



Wir sitzen in der selben Zusammensetzung wie im Landcruiser jeweils zu zweit in vier Mekoro (nein, das ist kein Schreibfehler, Evi, falls du das liest und ich will dich auch nicht veräppeln: das ist die Mehrzahl von Mokoro!).

Rechterhand dümpelt eine Horde Hippos in ihrem Pool und wir starren uns gegenseitig ein bisschen an.







Die Hippos gewinnen und wir wenden uns in die andere Richtung ab. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass uns keines der Biester folgt :unsure: . So ganz traue ich denen nie und finde es auch ein komisches Gefühl, mit ihnen sozusagen im selben Wasser zu schwimmen.

Auf die Plätze, fertig los!



Nein, es wird natürlich nicht um die Wette gefahren, sondern wir gleiten beschaulich und lautlos dahin, unsere Poler erklären uns nebenher dies und das.






(Danke Petra fürs Foto)

Dann wird eine Runde gebirdet.

Malachite Kingfisher - ich liebe es, diese schillernden Farbkleckse von weitem in ihrer schönen Umgebung zu sehen!



Von Nahem natürlich auch, nur ist es bisschen tricky, sie vom etwas wackeligen Mokoro aus zu erwischen!



Unser Poler muss ziemlich viel Geduld mit Matthias und mir aufbringen, wir können uns kaum von dem Little Bee-Eater losreißen.







Dem African Fisheagle, der sich gerade erleichtert, kommen wir dagegen lieber nicht zu nahe :sick: !



Ein Büffel glotzt uns vom Ufer her an – und bleibt da zum Glück auch!



Auf der weiteren Fahrt stellen wir einmal mehr fest, dass Botswana im Allgemeinen und Khwai im Besonderen Elefantenland ist.
Es ist ein wahnsinniges Gefühl, wenn diese Kolosse in aller Ruhe direkt vor einem das Ufer wechseln.






















Langsam machen wir uns in dieser wunderschönen Landschaft auf den Rückweg.





Matthias und ich bleiben wieder an dem Little Bee-Eater hängen…Er hat auch noch Freunde dabei (ich denke, es sind Blutschnabelweber, oder)





Sind die Farben im Hintergrund nicht wunderschön?







Dann fahren wir – for the romantic mood :P – am Sonnenuntergang entlang.


(Danke Petra für's Foto)

Ich liebe diese Spiegelungen!









Nach Sonnenuntergang verabschieden wir uns mit einem Trinkgeld von unseren Polern – danke, das war wirklich sehr schön!



Im Guesthouse angekommen springe ich schnell unter die Dusche. Leider zeigt es sich, dass ein Lodgeaufenthalt wesentlich gefährlicher als Campen mitten im Busch ist :ohmy: . Ich bin happy, meine dreckigen Füße mal wieder so richtig einzuseifen und hampel entsprechend einbeinig auf dem glatten Betonboden herum. Leider habe ich nicht bedacht, wie rutschig er durch die Seife wird – und plötzlich zieht es mir mein Standbein unter dem Hintern weg. Zum Glück fange ich den Sturz noch einigermaßen ab (die Schürfwunde auf dem Knie ist vernachlässigbar), denke aber trotzdem im Fallen daran, dass alte Frauen sich ja gerne den Oberschenkelhalsknochen brechen bei solchen Aktionen. Soweit kommt es nicht, aber beim Landen bekomme ich noch ein physikalisches Moment nach hinten ab (obwohl ich ja eigentlich schon so gut wie sicher auf den Knien und Händen gelandet bin, komisch :dry: ) und knalle voll mit dem Hinterkopf an die Betonwand :woohoo: :pinch: .

Blut fließt zum Glück keines, aber ich spüre sofort eine extrem große Beule. Zuerst bleibe ich ganz ruhig sitzen und lasse das Wasser weiter auf mich runterrieseln. Dann stehe ich vorsichtig auf und sortiere meine Knochen: juhu, alles noch am Stück. Nur der Kopf dröhnt ein bisschen. Vorsichtshalber bitte ich Matthias, mich beim Essen (das sehr lecker, wenn auch etwas kühl, weil es draußen wieder sehr frisch ist) genau zu beobachten. Sollte ich mich noch komischer als sonst benehmen, soll er sich bitte um mich kümmern, falls ich doch eine Gehirnerschütterung habe. Zum Glück bleibe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten aber normal :silly: – und außer der Beule, die ich noch lange nach der Rückkehr nach Deutschland gespürt habe, gibt es wohl keine bleibenden Schäden (sag ich jetzt mal so…. :whistle: ).
Heute schlafen wir also mal wieder in „richtigen“ Betten, und morgen müssen wir kein Camp abbauen. Auch mal ganz nett! Dann schaunmermal, wie die Fahrt nach Savuti wird – ein bisschen graut mir davor, weil sich das in meiner Erinnerung immer ziemlich gezogen hat.
Mit meinem Brummschädel krabbel ich unter die tausend Decken und Laken, die ich erstmal freilegen muss (ich kann nicht als Mumie schlafen) und sinke dann ins Reich der Träume.

Gute Nacht!
Letzte Änderung: 07 Okt 2021 07:23 von Champagner.
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07 Okt 2021 20:44 #627701
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30. August 2021: Vom Khwai Guesthouse nach Savuti HATAB CNP24 / Teil 1

Kurz nach 7 Uhr verlassen wir das Khwai Guesthouse – scheee war‘s!
Während des leckeren Frühstücks dort hatte ich mich übrigens noch mit einer älteren Dame aus den USA unterhalten, die einzige Gästin (heißt das so?) außer uns. Sie meint, dass sie Botswana jederzeit Tansania und Kenia vorziehen würde, was ich, ohne wirklich mitreden zu können :laugh: , da ich ja noch nie in Ostafrika war, sondern nur Fotos und Berichte von dort kenne, gut nachvollziehen kann.



Diesen An/Ausblick kennen sicher einige: der Sable Alley Channel von der Betonbrücke aus gesehen.





Auf der Gravelroad sehen wir immer wieder Elefanten (und auch Löwenspuren ohne Löwen).



Eine Stunde später: noch 18 km bis zum Gate.



Ich habe ziemlich wenig Lust auf diese Fahrerei nach Savuti :S , bisher war das (abgesehen vom grünen April 2017) eine staubige und windige Angelegenheit bei grellem Licht (da waren wir auch immer später dran), einfach nur öde :sick: .

Dieses Mal sollte es aber ganz anders kommen - es wird eine höchst unterhaltsame Fahrt werden :) !

Eine Kududame putzt ihre individuellen weißen Streifen!



Das Gate, schmucklos wie eh und je….



Wobei, immerhin gibt es immer noch den Hinweis auf die Wilddogforschung (muss dringend noch meine Daten melden, fällt mir da ein, oder hat es schon jemand gemacht?)



und die Karte schau ich mir auch immer gerne an und freue mich, dass wir heute nicht nach Zweizwei fahren müssen wie 2017.



Im Baum sitzen jede Menge Brillenwürger, aber ich werde es auch auf dieser Reise nicht schaffen, einen vernünftig abzulichten!



Um 9.15 Uhr tuckern wir linkerhand der Mababe Depression entlang




und erfreuen uns an einigen Gleitaaren.





Überhaupt sind sehr viele Vögel und vor allem Greife in der Luft bzw. auf Bäumen, und das bei schönem Licht.
Für mich erfüllt sich ein Wunsch: noch fehlt mir auf meiner BIF-Liste ein Tawny Eagle :kiss: .
Und dann gibt es gleich zwei ganz kurz hintereinander für mich :woohoo: !


Dieser hebt ohne große Vorwarnung ab und bietet uns eine schöne Flugshow!



Es könnte von der Färbung her, nämlich noch sehr rötliches Gefieder und noch eher braune Augen, ein jüngerer Vogel sein.





Bele im Glück! :silly:







:) :) :)

Keine paar Minuten sitzt der nächste an. :woohoo:



Dieses Mal ein Streaky adult, laut meinem Raptor Guide of Southern Africa sind das meistens Female Tawny Eagle, also Raubadlerinnen.





Sie wippt ein paar Mal unruhig auf und ab, und fliegt dann wie erwartet los – allerdings in die falsche Richtung, nämlich hinter den Baum. Na toll…. :S





Aber manchmal lohnt es sich, nicht zu schnell aufzugeben – plötzlich taucht sie nochmal auf



und macht mir mit diesem Foto eine große Freude :) :kiss: !



Es folgt wieder ein Gleitaar,



dann eine Rotschopftrappe.



Rechterhand entdecken wir um 9.45 Uhr Roans Antelopes / Pferdeantilopen. Wie toll ist das denn :woohoo: – erst gestern hatten wir drüber gesprochen, dass uns nach der faszinierenden Rappenantilopensichtung eigentlich nur noch Roans und Pukus fehlen (okay, und Sitatungas, aber die sieht man je eh so gut wie nie).







Dies ist ein Kapernbusch (hab ich das richtig in Erinnerung?)



Mit so viel Flora und Fauna gestaltet sich diese Fahrt höchst abwechslungsreich!
Trotzdem macht Evi ein kleines Nickerchen, während es sich meine liebe Kollegin Petra in unserem Wohnzimmer, bzw. in den Armen von Hans gemütlich macht! Lange bleiben die beiden Damen aber nicht so entspannt sitzen :whistle: !



Genau vor dem steinernen Wegweiser, bei dem sich die Strecke in Sandridge- und Marshroad teilt, biegen wir nach rechts zu einerm Picknickplatz unter einem Baum ab. Auf diesem Baum sitzt ein Greif und wir starren alle nach oben, um ihn zu identifizieren.




Wir alle inklusive DT und KD achten überhaupt nicht auf den Weg vor uns..... :dry: Plötzlich bemerken wir aus dem Augenwinkel eine schnelle Bewegung von rechts aus dem hohen Gras heraus. Ein Warzenschwein rennt über den Weg, DT kann gerade noch so bremsen, dass er es nicht erwischt. Ebenfalls bremsen muss der Leopard, der das Schweinchen verfolgt, damit er nicht mit unserem Landcruiser kollidiert! Wow, was ist das denn :ohmy: ?



Für uns ein tolles Erlebnis :woohoo: , für das Warzenschein ein Glückstag :) und für die Katze dumm gelaufen :pinch: !

DT versucht, dem Leoparden zu folgen. Immer wieder hält dieser an und wir haben den Eindruck, dass er verärgert nach uns und mal frustriert, mal verlangend in die Richtung des verschwundenen Warzenschweines schaut.















Irgendwann macht er sich dann durchs hohe Gras davon, hält aber unter einem Baum noch einmal inne und schaut hinter einem Termitenhaufen versteckt nach uns. DT fleht ihn an, doch bitte, bitte auf den Baum hinaufzuklettern. Aber diesen Gefallen tut er uns dann doch nicht, ausgerechnet uns, die ihm den Tag versaut haben – kommt ja gar nicht in Frage :evil: . Sorry, wir haben das wirklich nicht mit Absicht gemacht :( .





Völlig geflashed von diesem Ergebnis fahren wir zurück zu unserem Mittagspausenplatz. Dort geht es dann im nächsten Kapitel weiter.
Letzte Änderung: 08 Okt 2021 18:38 von Champagner.
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08 Okt 2021 21:26 #627791
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30. August 2021: Vom Khwai Guesthouse nach Savuti HATAB CNP24 / Teil 2

An unserem Rastplatz



trippelt ein Swainson’s



und ein Redbilled Spurfowl herum. Hier sind mir aber beinahe diese kleinen lila Blüten wichtiger. Sie duften extrem stark und sehr gut!



In diese Richtung ist übrigens der Leopard verschwunden!



DT wird von Gelbschnabeltkokos umlagert! Ich glaube es war hier, als ihm einer seinen Rusk aus der Hand geklaut hat!



Um 11 Uhr machen wir uns wieder auf den Weg und siehe da – wir entdecken weitere Pferdeantilopen.



Vermutlich eine Mutter mit ihrem Kind.





Mir war bisher nicht bewusst, was für lange Ohren diese Tiere haben :woohoo: .





Hinter einem Gebüsch schauen Büffel hervor



Auch für diesen hübschen Double-banded Curser (Doppelbandrennvogel) halten wir kurz an







Eine Herde Elefanten hält im Schatten Mittagsruhe.





Hier würde ich Brown-crowned Tchagra (Dorntschagra) sagen



An der Marabou-Pan mit Blick aufs Wasserloch gibt es um 13.30 Uhr Lunch.



In weiter Ferne schreitet ein Elefantenbulle dahin. Er hat für hiesige Verhältnisse recht große Stoßzähne!





Ist das ein African Pipit? Kleines braunes Vögele – immer schwierig :dry: ! Wenn es das nicht ist, dann sicher wieder so eine Lerche…. :whistle:



Am Wasserloch beobachten wir Elefanten und Giraffen.







Eine halbe Stunde später fahren wir dann auf unsere Campsite CNP24 ein. Diese ist allerdings bereits von einer Giraffe besetzt.



Was genau DT hier wieder amüsiert, weiß ich nicht (mehr), aber schön, dass er nach 7,5 Stunden Fahrt immer noch lacht :laugh:



Vom Campaufbau und dem kleinen Nachmittags/Abendgamedrive dann mehr im nächsten Kapitel!
Letzte Änderung: 09 Okt 2021 09:13 von Champagner.
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09 Okt 2021 14:28 #627803
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30. August 2021: Vom Khwai Guesthouse nach Savuti HATAB CNP24 / Teil 3

Mit unserer Campsite in Savuti hatten wir echt Glück. In der ursprünglichen Planung für 2020 hatten wir nur eine Nacht, und diese auch nur auf Warteliste (so kam der Boteti ins Spiel, Ihr erinnert euch?). Beim Verschieben auf 2021 konnte wir nur die Nacht vom 31.8. auf den 1. September bekommen, davor war ein paar Nächte vorher Moremi fix und die Nächte dazwischen mussten wir füllen. Bushways hatte uns zwei Möglichkeiten offeriert: entweder eine zweite Nacht im Khwai Guesthouse oder einen Platz auf der SKL Public Campsite in Savuti. Dafür haben wir uns dann entschieden, um 2 Nächte in Savuti zu haben. Durch Corona wurde dann auch die erste Nacht auf der HATAB-Site frei, juhu!

Hier sind wir nun und schnell bauen wir das Camp auf, in ca. 40 Minuten ist alles fertig (danke Petra für die Bilder! :kiss: ).

Matten holen



Unsere Siedlung



Petra beobachtet den Aufbau unseres Sonnenschutzes aus ihrer Nobelunterkunft heraus.





Wie sagte sie am Donnerstag zu mir? Sie hatte eine Doppelhaushälfte mit separatem WC. :laugh: :laugh: :laugh:



Wie man sieht, braucht man nur ein bisschen positives Denken, um zufrieden zu sein B) .

Gegen 16 Uhr fahren wir wieder los, wir müssen Wasser holen und einchecken und schauen uns danach noch ein bisschen in unserer neuen Umgebung um.
Die Southern Ground Hornbills sind im Channel unterwegs, allerdings in doofem Licht.



Das machen die Impalas schon besser.



Die nächste Sichtung ist eine braune Socke (in bestem Licht :P )!



Petra hat sie verloren und DT sammelt sie unter viel Gelächter wieder ein.



Das war mal ein Büffel



Auch hier blüht es schön, was immer das auch ist….



Der Namen dieser Frucht fällt mir auch gerade nicht ein… :blush:



Aber das weiß ich – das sind Giraffen :) !



Was hier wie auf den ersten Blick nach Schmusen aussieht, entpuppt sich schnell als das Gegenteil. Wir werden Zeugen eines Giraffenbullenkampfes. Das Ganze mutet durch die langsamen Bewegungen, die wie Zeitlupe wirken, höchst sonderbar an. Trotzdem ist es den beiden ernst – jeder versucht mehr oder weniger erfolgreich, seine Hörner in den Körper des anderen zu rammen :woohoo: .
















Wir verlassen die beiden Streithammel und schauen uns friedliche Giraffen an. Das links sind übrigens wir











Und weiter geht’s – wer buddelt denn da so fleißig?





Ich sag jetzt wieder Fuchsmanguste, es wird ja hoffentlich dieses Mal auch stimmen :unsure:



Der Schakal (lange nicht gesehen übrigens!) ist schon müde, die Sonne geht auch bald unter.




An einem Skelett vorbei fahren wir zum Picknickspot am großen Baobab.



Hier hat man einen tollen Blick auf die Sonne, wie sie hinter der Sandridge untergeht.









Die anderen sehen noch einen Perlkauz, ich kann mich nicht rechtzeitig von dem Sonnenuntergang losreißen und hab von der kleinen Eule nur ein Foto, das alles mögliche sein könnte. Wer ein besseres hat: bitte her damit!

Damit ich nicht ganz eulenlos ausgehe, fliegt im Channel auf der Rückfahrt dieser große Milchuhu vor uns auf und setzt sich im rosafarbenen Restlicht wunderbar in Position!



Wow, was für ein schöner Abschluss für diesen Tag :woohoo: :kiss: !

Wobei, ganz vorbei ist er noch nicht, uns erwartet ein unsagbar leckeres Abendessen: Stir-fry-chicken mit braunem Reis (das mit dem Reis hab ich jetzt geraten… :whistle: ).



Erschöpft von der langen Fahrt, aber glücklich über unser vielen schönen Sichtungen krabbeln wir noch vor Buschmitternacht in unsere Zelte.

Morgen wird es sich zeigen, ob sich unser Entschluss gelohnt hat, 2 Nächte in Savuti (das ich gar nicht soooo sehr mag) zu verbringen! B) :)
Letzte Änderung: 09 Okt 2021 14:44 von Champagner.
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