THEMA: Betreutes Wohnen 4.0 - Private Edition (BOT 2021)
21 Sep 2021 20:02 #626552
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26. August 2021: Transfer von Moremi MGR06 nach Khwai Magotho MAG7 / Teil 2

Eine Viertelstunde nachdem wir noch die Hyäne gesucht, aber nur schemenhafte Fotos von ihr im Gebüsch gemacht haben, die ich euch erspare, brennt mal wieder eine Gabelracke (Lilac Breasted Roller) ihr Feuerwerk ab, unterstützt vom Licht der noch tiefstehenden Sonne (es ist 7.33 Uhr).







Keine 4 Minuten später ruft KD „Stopp“ :ohmy: und greift nach dem Fernglas. Ein kurzes Palaver auf Setswana zwischen DT und ihm und schon setzt sich unser Fahrzeug wieder in Bewegung. Nebenher erklärt uns DT, dass KD eine Bewegung ganz in der Ferne am Horizont gesehen hat, da hinten, wo man den sandigen Bereich erkennen kann. Aha, ich sehe ja kaum bis zum Horizont, geschweige denn irgendwelchen Sand :blink: . Aber sie werden schon wissen, was sie tun!

Und siehe da, nachdem wir uns in die entsprechende Richtung vorgearbeitet haben, kann sogar ich (mit der vollgezoomten Kamera) etwas erkennen.



Wow, ein Gepard :woohoo: ! DT ist happy, wollte er uns diese Katze doch schon im CKGR präsentieren. Zum Glück ist er überhaupt nicht ehrenkäsig und erklärt uns nochmal genau, wie KD das Tier erspäht hat, nämlich wirklich nur über eine kleine Bewegung aus dem Augenwinkel und er freut sich riesig, dass wir dank unseres Camp Chefs doch noch in den Genuss des schnellsten Landsäugetiers der Welt kommen :) !

Zum Glück hat genau dieser Gepard momentan keinerlei Lust, uns diese Fähigkeit zu zeigen, sondern er bleibt relativ ruhig liegen, als wir uns nähern. So ganz regungslos ist er nicht, weil ihn einige Fliegen ärgern, außerdem lauscht er immer mal wieder in verschiedene Richtungen. Auf jeden Fall aber lässt er uns Zeit für viele Aufnahmen, jede noch so kleinste Bewegung wird natürlich auf den Speicherkarten festgehalten. Meine heute Challenge war es, möglichst viele Fotos auszusortieren, damit ich nicht morgen noch hier sitze und Bilder hochlade…. :whistle:

















Zwischendurch legt er sich immer wieder ermattet ab.






Hier der Cheetah und sein Entdecker :lol:



Als wir uns gerade überlegen, ob es denn nun ein weiblicher oder männlicher Gepard ist, dreht es sich ein bisschen um.





Danke, alles klar B) !

Was mich besonders fasziniert ist die recht lange Mähne, mir war gar nicht bewusst, dass Geparden diese auch haben, wenn sie dem Kleinkindalter entwachsen sind. Aber soweit ich gelesen habe, verlieren sie nur die Rückenhaare.



Zeit für ein paar Portraits











You can show this picture to your dentist B) (der wird in diesem Fall allerdings nicht viel erkennen können :P ).



Jede noch so kleine Bewegung wird von uns sofort registriert!









Aber irgendwann ist der Gepard so richtig müde, also lassen wir ihn, nachdem wir ihn mehr als 20 Minuten beobachten durften, in Ruhe. Schließlich soll es ja noch andere Katzen im Moremi geben, oder?





Dankbar für diese tolle Begegnung setzen wir uns weiter in Richtung South Gate in Bewegung! Es ist Punkt 8 Uhr - und was haben wir heute schon alles erlebt :woohoo: !

P.S. : Wir waren sowohl bei der Serval- als auch bei der Gepardensichtung ganz alleine, insgesamt haben wir sowieso nur ein paar vereinzelte Autos die ganze Zeit im Moremi über gesehen.
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23 Sep 2021 19:57 #626676
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26. August 2021: Transfer von Moremi MGR06 nach Khwai Magotho MAG7 / Teil 3

So, jetzt aber – weiter geht es Richtung South Gate. Immer wieder müssen wir anhalten, entweder weil wir fotografieren wollen oder weil andere Vorfahrt haben.

Wie ich diese Landschaft liebe (und Giraffen natürlich auch :kiss: )!



Du hast wohl einen Vogel!





Mopanefresser







Zwergmanguste



Und dann kommen wir an diesen See, den wir schon auf der Herfahrt gesehen haben.

Er existiert wohl erst seit diesem Jahr nach den großen Regenfällen. Aber er verschwindet nicht und Diteko meint, das könne auch an einer tektonischen Verschiebung liegen.







Bewohnt ist er auch schon, von links (auf dem Hügel) nach rechts: African Darter (Schlangenhalsvogel), juveniler Yellow-billed Stork (Nimmersatt) und ein Sacred Ibis (Heiliger Ibis).



Zwischendurch sieht sich DT mal wieder genötigt, die Straße aufzuräumen, er meint, er müsse mal bei der Parkverwaltung nachfragen, ob er nicht dafür bezahlt werden würde B) .



Dieser Baum trägt Nimmersatt-Blüten!



Baobab



Mal wieder ein BIF, dieses Mal aber direkt in der Luft „erwischt“: ein Weißrückengeier



Little Bee-Eater (Zwergspint)



Und dann wieder eine meiner Lieblingsantilopen – die Red Lechwes (eine hat einen Fastzusammenstoß mit einem Vogel) in ihrem wunderschönen Habitat. Vielleicht werde ich doch lieber Moorantilope statt Rotmilan in meinem nächsten Leben :dry: ? Ich muss mal drüber nachdenken…













Die nächste Sichtung finden wir nur, weil ein anderes Fahrzeug (eins von den vielleicht dreien, die wir sehen) gerade davon wegfährt. Gerne würde ich euch jetzt stolz unseren ersten Leoparden präsentieren, aber die Geschichte läuft eher unter dem Motto „Circle of life“.





Wir stellen schnell fest, dass die Katze sowohl alt als auch sehr dünn und dazu schwer verletzt ist. Das rechte Hinterbein kann kaum belastet werden, es ist übersät mit Wunden, an denen er leckt.



Diteko vermutet, dass der Leopard bei der Jagd von einem Antilopenhorn verletzt wurde. Seine Überlebenschancen sieht er gemischt, vor Ort sagt er (soweit ich mich erinnere), dass er wohl kaum überleben wird, später meint er aber, dass er es schaffen würde, wenn er zu Trinken hat (Wasser ist in der Nähe) und vielleicht ab und zu eine kleine Beute macht, die ihm vor der Nase herumläuft. Das Wichtigste sei natürlich, dass ihn kein Löwe findet.



Wir lassen den armen Kerl schnell wieder in Ruhe . Gute Besserung!



Nun nähern wir uns unserem Coffeebreak-Platz an der Xini-Lagoon.
Zwei Hippos treiben sich dort – warum auch immer zu dieser Tageszeit– an Land herum.



Eines scheint auf Krawall gebürstet zu sein, entscheidet sich dann aber doch, das Wasser aufzusuchen.



Graziös schwebt es mit wedelndem Schwänzchen (Schwänzchen? :laugh: ) übers Gras, während im Vordergrund ein Goliathreiher einen Fisch verspeist. Platsch, endlich wieder im Wasser….





Ein anderer Goliathreiher versucht sein Glück vergeblich





Wir haben es da leichter: uns wird Kaffee,Tee, Wasser (aus dem Kanister), Kekse und Obst serviert.



Fasziniert schauen wir uns mit unseren Bechern in der Hand um und genießen diesen Platz.







Ich muss mich kneifen: noch vor kurzem schien die Reise nahezu unmöglich, nun stehe ich mitten im Okavango-Delta :woohoo: , ein Ort, dessen Namen für mich schon als Kind nach Abenteuer klang, ohne genau zu wissen, wo er sich überhaupt befindet!

Diese Landschaft, dieses Licht, diese Tiere – das alles ist atemberaubend!



Ein großer Trupp von Witwenpfeifgänsen (Matthias, zähl mal eben durch :P ) startet plötzlich und landet dann auch wieder ganz schnell in dieser Traumkulisse!



Ganz ehrlich: ich finde Löwen, Geparden, Leoparden usw. wirklich faszinierend und sie machen sich auch echt gut in Reiseberichten :silly: , aber solche Anblicke sind für mich mindestens genauso unvergesslich!





Irgendwann müssen wir uns aber doch losreißen und tuckern weiter.
Für die Liste: Far-far-away-white-headed-vultures (Wollkopfgeier)



Giraffen sind nicht immer hübsch…



Kudus dafür schon







Wieder nur für die Liste: Lappenstare



11.15 Uhr: Impalas und Wasserböcke – immer wieder sind wir begeistert von diesen Anblicken, aber jetzt heißt es wieder Strecke machen Richtung South Gate….



Weit kommen wir nicht - nächster Halt um 11.33 Uhr – davon im nächsten Kapitel dann mehr!
Letzte Änderung: 24 Sep 2021 14:26 von Champagner.
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24 Sep 2021 18:12 #626713
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26. August 2021: Transfer von Moremi MGR06 nach Khwai Magotho MAG7 / Teil 4

Wie gesagt müssen wir um halb zwölf schon wieder einen Fotostopp einlegen. Endlich treffen wir – auf Grund eines Hinweises eines Fahrers -wenigstens einen der hier ansässigen Löwen an, der unseren Besuch gelangweilt zur Kenntnis nimmt.



Diteko hatte mir erzählt, dass es dieses Jahr sehr schwierig sei, die Xini-Pride zu finden, zum einen natürlich, weil es durch das geringe Fahraufkommen wenig Informationen gibt, zum anderen weil das Rudel sich wegen des vielen Wassers an andere Plätze zurückgezogen hat – was ihn natürlich sehr ärgert :evil: . Als ich mit Renate 2018 dort war, wusste quasi jeder, wo sich die Löwen gerade aufhalten und so durften auch wir die große Gruppe damals bestaunen und dieses Vergnügen hätte er uns gerne auch auf dieser Tour geboten. Daher freuen wir uns jetzt sehr für unseren Guide :laugh: (wir wollen ja nicht, dass er unglücklich ist B) ), dass er endlich wenigstens einen Löwen gefunden hat!



Der Kerl liegt unter einem einzelnen Busch und ist natürlich um diese Tageszeit alles andere als aktiv, also machen wir nur ein paar Fotos, wobei es schwierig ist, ihn komplett mit Schwanz auf ein gängiges Format unterzubringen :dry: .



Vorderpfoten - Hinterpfoten - alles dran!






Dass er – bei den herrschenden Temperaturen - natürlich im Schatten liegt macht die Sache mit dem Fotografieren nicht leichter.









Also verlassen wir den stattlichen Löwenmann recht bald wieder und setzen unsere Fahrt fort. Tschüss!



Vorbei an Zebras,



einem Kampfadler (Martial Eagle im hässlichen Mittagslicht, aber für die Liste)



und einem Kudu mit einem riesigen Geweihhörn (danke Matthias :kiss: ), der leider ein Triefauge hat (gute Besserung)







erreichen wir diesen Wegweiser:



Die restlichen 32 km sind recht langweilig und so freuen wir uns, als wir auf dem Parkplatz am North Gate endlich und reichlich verspätet unseren Lunch zu uns nehmen können.
Danach passieren wir die Brücke über den Khwai und verlassen somit das Moremi Game Reserve.







Zugegeben: auf den ersten Blick macht Khwai keinen sehr lieblichen Eindruck :whistle: .






Unser erster Stopp im Dorf wird beim Khwai Guesthouse ein. Während DT und KD unseren Müll abgeben und Wasser und Lebensmittel nachladen, dürfen wir uns kurz an dem sehr hübschen Poolbereich entspannen (ich hätte wetten können, dass ich Fotos gemacht habe, ist aber nicht so!). Die Campmanagerin Virginia erklärt uns, dass sie sich schon darauf freut, uns am Sonntag hier als ihre Gäste begrüßen zu dürfen :) !

Danach machen wir uns auf den Weg zur Magotho Campsite der Khwai Community, dabei überqueren wir den Sable Alley Channel.



Vorher gibt es übrigens bei der ehemals recht gefürchteten Wasserdurchfahrt eine neue Brücke! Anscheinend war das Wasser dieses Jahr dort wieder sehr hoch…

Die Wahl unserer Campsite in Khwai hat auch eine etwas längere Geschichte und wird sich hier vor Ort noch fortsetzen :blink: .

Bei der ersten Planung für 2020 hatten wir 2 Nächte auf der Sable Alley Private Campsite, auch von der Khwai Community verwaltet, bekommen. Bei der Anpassung der Tour auf 2021 wurden daraus 3 Nächte – und ich hatte mich sehr darauf gefreut, mal eine neue Campsite, die auch sehr schön sein soll, kennen zu lernen. Dann die schlechte Nachricht kurz vor Abreise: in der Nähe des Platzes wurde eine Lodge gebaut, die, sofern sie Gäste hat, einen Generator laufen lässt. Daher wurden wir dann doch auf Magotho umgebucht. Dort sollten wir die Nr.4 unten am Wasser haben.

Überraschung :woohoo: :evil: :whistle: : als wir dort endlich ankommen, ist sie gleich von mehreren Gruppen belegt, die sich dumm und dickköpfig stellen. Das übliche Blabla, wir haben eine Buchung, aber gerade kein Voucher zur Hand usw…. Da wir schon ziemlich spät dran sind, ist klar, dass keine Zeit für große Verhandlungen bleibt, die vermutlich auch zu nichts geführt hätten, denn wir hätten gleich mehrere Parteien zu einem Umzug motivieren müssen. Wer die südafrikanischen Camps kennt, weiß, dass es sich beim Abbau um Stunden hätte handeln können.

Also beschließen wir, uns weiter umzuschauen, aber sämtlich Plätze und gefühlt auch noch andere Stellen sind voll mit meist südafrikanischen Wagenburgen. Leute, es ist doch Corona :woohoo: :whistle: !

Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass hier so ein Rummel herrscht! DT grummelt vor sich hin: "That's Magotho :evil: !" Kurz droht die Stimmung zu kippen, wir sind enttäuscht und ratlos :( . Ein Platz wäre noch frei, aber nicht ohne Grund, denn dort brummt eine Wasserpumpe, die vermutlich die Ablutions, die teilweise etwas unmotiviert in der Gegend rumstehen, beliefert.

Etwas angepisst fragt uns DT, ob wir diesen Platz wollen, damit wir am Wasser sind wie eigentlich gewünscht? Ne, darauf hat keiner Lust, wird nach einer Miniumfrage festgestellt und die Miene unseres Guides hellt sich sofort auf, als ich ihm durchgebe, dass wir lieber auf eine der großen Plätze etwas weiter weg wollen. Wir entscheiden uns für die Nr. 7, Pech, falls die jemand gebucht hat, denn hier werden wir und für 3 Nächte installieren und ganz bestimmt nicht zwischendurch nochmal wechseln :P .

Dies teilt DT auch später den Mitarbeitern des Community Trusts mit, als sie bei uns vorbeischauen. Das scheint ihnen aber so egal zu sein, wie der Sack Reis in China – aber immerhin haben wir nun darüber gesprochen und keiner kann sagen, dass wir hier ohne Grund stehen.
Es wird sich zeigen, dass sich der Rummelplatz am Wasser unten in den nächsten Tagen auflöst, da hatten wir wohl nur etwas Pech gehabt, gleichzeitig dort zu sein – und für unseren Platz Nr.7, von dem aus man auch schnell am Khwai ist, hat sich die ganze Zeit über auch niemand interessiert.

Wir bauen also schnell das Camp auf, es hat ausreichend Platz für jeden und so stelle ich mein Zelt schön abseits in die Büsche.



Gegen Abend, bereits nach 17 Uhr, machen wir noch eine kurze Fahrt in den Chobe NP B) .



Ja, da ist hier echt verwirrend, tatsächlich grenzt der Chobe NP offiziell direkt an diesen sehr östlichen Teil des Khwai-Gebietes an, nur gibt es natürlich kein Gate oder ähnliches, das ist erst in Mababe.

Gesehen (oder zumindest fotografiert) haben wir bzw. ich nicht mehr viel.
Einen jungen Goliathreiher hoch oben im Nest



und noch ein paar Fotos für „the romantic mood“ ;) (ebenfalls ein Bonmot von Evi) !







Zurück im Camp freuen wir uns auf ein leckeres Dinner nach diesem extrem ereignisreichen grandiosen Tag :kiss: . War das echt heute früh oder doch schon gestern, als wir den Serval und dann den Geparden gesehen haben :ohmy: ? Den verletzten Leoparden und unseren dritten Löwenkater :huh: ? Bei so vielen Erlebnissen schwirrt uns der Kopf und darauf muss es natürlich einen extrastarken Gin Tonic geben!

Beseelt von eben diesem und den vielen tollen Sichtungen heute verkriechen wir uns früh wie immer in unsere Zelte. Wie wär’s denn morgen früh mal mit ein paar Löwenmädels zur Abwechslung? Träumen darf man ja, und nachts sowieso….. :whistle:
Letzte Änderung: 24 Sep 2021 19:10 von Champagner.
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25 Sep 2021 18:16 #626733
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27. August 2021: Ein Tag in der Khwai Concession Campsite Magotho MAG7) / Teil 1

Wie bereits erwähnt muss ich die nächsten Tage irgendwie strukturieren, zu viele Fotos und Text in einem Beitrag sind anstrengend zum Hochladen. Außerdem schaffe ich zeitmäßig momentan eher nur kleine Päckchen. Sorry.... :blush:


In der Nacht auf MAG7 haben wir – neben diversen anderen Geräuschen wie Eulen, Nightjars und Schnarcher*innen :P – auch Löwengebrüll gehört. Das macht Hoffnung! Nach einem schnellen Frühstück machen wir uns auf den Weg, um die Khwai Concession heute ausführlich zu erkunden.

Da wir hier drei Nächte auf unserer Campsite bleiben, haben wir eine gemütliche Zeit vor uns. Nichts zu tun außer Schlafen, Essen, Gamedriven, Duschen und bisschen in der Küche helfen. Muss auch mal sein…. Auch wenn ich ehrlich gesagt an den Bushwaysreisen eben auch dieses Nomadentum sehr schätze, auch wenn es mit Arbeit und teilweise langen Strecken verbunden ist. Man erfährt das Land im wahrsten Sinne des Wortes. Und es ist immer spannend, was einen an der neuen Destination erwartet!
Khwai auf jeden Fall wird uns nicht enttäuschen, so viel kann ich schon sagen :) !

Die erste Sichtung um 6.39 Uhr ist ein junger Mangrovenreiher (juvenile Striated/Green backed Heron):



Genau eine Minute danach – DT hatte schon immer auf die Spuren im Sand geschaut – liegen diese beiden aneinandergekuschelten Mädels am Wegesrand, als wir um eine Kurve biegen.



Ups, da entdecken wir noch eine dritte, als wir ein paar Meter weiterfahren.



Die drei scheinen gerade zu erwachen und die Sonne ist inzwischen auch zu sehen - was für eine tolle Szenerie!



Die eine Löwin muss immer wieder niesen und sich die Nase putzen, müde ist sie auch noch.













Nach einer kurzen Morgengymnastik weckt sie die Kolleginnen vollends auf und lässt dich neben ihnen nieder.








Da liegen sie, die drei, eine Mischung aus recht wach und aufmerksam und dabei aber immer noch auch ein bisschen müde.













Es ist zu schön, ihnen beim Wachwerden und Putzen und Gähnen zuzuschauen. Es gäbe laut DT alternativ Elefanten beim Trinken in der Nähe zu sehen (deshalb schauen sich die Löwinnen vermutlich auch immer wieder um), aber wir können uns nicht rechtzeitig losreißen und stehen insgesamt eine halbe Stunde bei ihnen.









DT parkt den Wagen ein Stück um und so kommen wir in den Genuss des schönen Lichtes.












Leider muss die eine Löwin weiterhin immer wieder niesen, sie scheint eine richtig fette Erkältung zu haben.





Alles muss raus… :woohoo: :sick:



Wie sie schaut :ohmy: :kiss:



Leider kann die Zunge aber nicht viel wegputzen - die Rotznase bleibt.... :blink:





Bei mir kommt Mitleid und ein bisschen Sorge auf – und auch die Überlegung, ob meine 3 Löwen daheim wohl alle gesund sind… :unsure:

Tschüss, gute Besserung auch dir (nicht nur dem Leoparden und dem Kudu von gestern).



Wir machen uns nun auf dem Weg zu den oben erwähnten Elefanten – diese dürfen ins nächste Kapitel.
Letzte Änderung: 25 Sep 2021 18:30 von Champagner.
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25 Sep 2021 20:44 #626738
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27. August 2021: Ein Tag in der Khwai Concession (Campsite Magotho MAG7) / Teil 2


Zu den Elefanten gibt es (zum Glück) nicht viel zu schreiben. Wir sind froh, dass wir sie trotz unserer Löwenbummelei noch antreffen.

Zunächst ziehen sie weiter entfernt parallel zu uns durch den Mopanebusch.





Dann drehen sie zu unserer großen Freude bei und kommen direkt auf uns zu. Durch ihr Bad eben und wegen des Lichts der tiefstehenden Sonne kann man sie gar nicht graue Riesen nennen, sie sehen eher braun aus und ich glaube, sie haben auch teilweise erdfarbenen Staub aufgelegt.





Natürlich werden wir abgecheckt – die Meinung über uns ist nicht ganz eindeutig.





Schlussendlich läuft aber alles sehr friedlich ab und wir können die Herde mit den niedlichen Kleinen in verschiedenen Größen (S,M;L) aus vollen Zügen genießen.













Hier das kleinste Mitglied der Familie!



Lustig ist die Elefantenparade zum Abschluss: aus dem Busch links treten wie bei einer Modenschau immer wieder neue Elefantenmodelle heraus und stolzieren an uns vorbei, bevor sie schlussendlich in einem kleinen Wäldchen verschwinden.











Das kleinste Model wird extra angekündigt:


















So, das war richtig nett :kiss:

Inzwischen ist es halb acht und nun folgen gemischte Tiere und Pflanzen der Khwai Concession.... irgendwann.... B)
Letzte Änderung: 25 Sep 2021 20:57 von Champagner.
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26 Sep 2021 10:50 #626745
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27. August 2021: Ein Tag in der Khwai Concession (Campsite Magotho MAG7) / Teil 3

Auf unserer Weiterfahrt sehen wir eineinhalb Stunden lang an jeder Ecke etwas anderes, Pflanzen, Tiere, Landschaften – die Khwai Concessionfür sich ist eigentlich eine einzige Sichtung :woohoo: !

FuchsSchlankmanguste (danke Konni :kiss: )



Lion Claw (wenn ich es mir richtig gemerkt habe)





Dann dieser „tote“ Wald, um den es ja schon 2017 Diskussionen an Bord gab. Einer der wenigen doofen Mitreisenden, ein Besserwisser ohnegleichen, ließ die Erklärung von DT nicht gelten und behauptete steif und fest, dass die Elefanten den Wald so zugerichtet haben.



Ist natürlich Quatsch – jeder weiß, wie Mopanewälder aussehen, wenn Elefanten darin gewütet haben. Der Grund für das Absterben der Bäume ist ein anderer, und ich lasse ihn mir von DT nochmal erklären (und tatsächlich hatte ich es falsch im Kopf, ich hatte mir irgendwas mit schwankendem Grundwasserspiegel gemerkt, vielleicht damals auch nur falsch verstanden). Er erklärt uns jetzt, dass es hier vor laaaaanger Zeit zu lange Wasser stand (warum auch immer, vermutlich auch wegen einer tektonischen Erbewegung) und die Bäume das nicht ewig aushalten. Er erinnert uns an den See beim South Gate: wenn das Wasser dort lange stehenbleibt, dann sterben auch dieses Bäume dort ab und falls das Wasser irgendwann wieder verschwindet, dann kann es dort so aussehen wie hier.

Auf jeden Fall scheinen die Gnus sich hier wohlzufühlen!











Kalahari Apple Leaf Tree in Blüte – wir haben sogar einen kleinen auf der Campsite und dadurch immer ein blütengeschmücktes Klo :)





Glanzstar



Immer wieder faszinierend, dieser Blick über den Khwai River :)



Perlkauz (bestimmt hat Matthias ihn entdeckt)



Weißrückgeier











Warzenschweine



Graulärmvogel (bei ihm muss ich immer an den Bruder von Sam/Kalachee denken, das ist wohl sein Lieblingsvogel)





Pelikan



Ein junger Schlangenhalsvogel



Landschaft B)



Und dann lassen wir uns wieder ein bisschen Zeit und beobachten die Red Lechwes, die in ihrer atemberaubenden Landschaft ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen!

Mal von links nach rechts,







dann wieder von rechts nach links:
















Hier könnte ich ewig bleiben, ich LIEBE Red Lechwes, aber wir müssen weiter, denn Diteko sucht nach etwas ganz Bestimmten! Im nächsten Kapitel wird er es finden :) !
Letzte Änderung: 26 Sep 2021 11:34 von Champagner.
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