THEMA: 8 Wochen entschleunigt in BOT, NAM & SA 10-11/2019
01 Jan 2021 19:27 #602633
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Danke für die extra schönen Bilder! Die Kapfüchse sind ja außerordentlich drollig mit ihren durchsichtigen Öhrchen und der Löwenmann ist zum Kuscheln hübsch.
Es guest Nöis!
Vor Katrin
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Namibia and KTP 2016
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02 Jan 2021 13:18 #602665
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Tag 47 – 16. November 2019 – Geparde, Pannen und ein Treffen, 111km
KTP, Urikaruus Honeymoon Chalet



Wie gewohnt fahren wir um halb sechs los. Wir haben das Auto bereits voll bepackt und verabschieden uns von Willem, dem Camp Attendant. Es bricht unser letzte volle Tag im KTP an. Wie wahnsinnig schnell die Zeit vergeht!


Weissflügeltrappe / Northern Black Korhaan, in den Dünen allgegenwärtig

Da wir bei Auchterlonie häufig Glück mit Gepardensichtungen hatten steuern wir als Erstes diese Richtung an. Aktuell ist es ruhig. Einzig ein Oryx steht etwas verloren im Flussbett und starrt uns an. Also weiter bis Kamfersboom, wo gestern die Löwen lagen.

Ein schöner Schabrakenschakal ist unterwegs, die Löwen haben sich wie erwartet im Laufe der Nacht in die Dünen zurückgezogen. So fahren wir zurück nach Auchterlonie, wo uns das Geparden-Glück wieder hold ist! :laugh: Es ist viertel nach sechs.







Zwei Gepardenmännchen stolzieren auf der Strasse rum, legen sich neben die Strasse, um dann gleich wieder aufzustehen und einen Baum zu markieren.







Eine unserer besten Gepardensichtungen überhaupt! Im schönsten Morgenlicht, hautnah und zusammen mit nur einem anderen Auto. Was für ein schöner zweitletzter Morgen… :cheer:









Dieser magische Moment dauert effektiv nur eine viertel Stunde, fühlt sich aber wie eine Ewigkeit an.







Es sind übrigens wieder die beiden Burschen (genannt Gina's Boys), welche wir vor einigen Tagen zusammen mit dem Weibchen Hanri gesehen haben.









Geschwisterliebe! :blush:







Gerade als zwei weitere Fahrzeuge dazustossen, ziehen sich die Geparden langsam ins Flussbett zurück, schnüffeln hier und da und legen sich noch einen Augenblick hin. Bald darauf verschwinden sie über den Rand des Flussbetts in Richtung Dünen.









Und wir bleiben sprachlos zurück! Das war soooo schön...

Von der Auchterlonie Pinic-Site aus können wir die Geparde nochmals eine Weile beobachten. An der grossen Springbockherde hier oben haben sie jedoch kein Interesse. Irgendwann verschwinden sie ausser Sichtweite.


Mahaliweber / White-browed Sparrow-Weaver


Drosselschnäpper / Chat Flycatcher? Rostschwanzschmätzer / Familiar Chat

Bei Batulama beglückt uns ein Paar Rothalsfalken.





Dort sehen wir auch Fussabdrücke einer Katze in Leopardengrösse, welche über die Strasse zum Wasserloch und wieder vom Wasserloch wegführen. Der Verursacher ist aber nicht mehr auszumachen…






Gut getarnt...


Weissrückengeier / White-backed Vultures

Nördlich von Kamqua sitzen zwei Weissrückengeier auf ihrem Nest. Endlich gelingt es uns auch mal, zwei Sichelhopfe zu fotografieren, die sich um eine Nesthöhle im Baumstamm scharen.


Sichelhopf / Common Scimitarbill



Irgendwann werden sie von einem Paar Grey-headed Sparrows vertrieben. Bis zum Ende ist für uns unklar, ob das Nest nun den Sichelhopfen oder den Sperlingen gehört.


Graukopfsperling / Southern Grey-headed Sparrow

Auf der Kamqua Picnic Site machen wir eine kurze Pause, fahren jedoch schon bald wieder südlich. Um halb elf haben wir uns mit meinen Eltern verabredet, welche ihre vierwöchige Südafrikareise gestern hier im KTP gestartet haben :) .

Es ist viertel vor zehn, als wir zwischen Rooibrak und Montrose einen faulen Löwenmann im Flussbett entdecken. Von dem ist aktuell nichts zu erwarten… Südlich von Montrose dann das erste Eland des Tages.

Eigentlich wären wir ja pünktlich zu unserer Verabredung bei Auchterlonie erschienen, wenn da nicht ein Toyota Yaris mit zwei französischen Insassen kurz nach Gemsbokplein im Sand gesteckt hätte! Wir probieren den Yaris zuerst rauszuschieben, was auch über einige Meter gelingt. Er bleibt jedoch sofort wieder Stecken. Immer mehr Autos kommen dazu, jeder hat einen gut gemeinten Ratschlag bereit :huh: .

Ein deutscher Hilux zieht den Kleinwagen dann mit der Winde aus dem Sand (hallo HeiVi ;) ). Sogleich fahren alle anderen Besucher weiter und während wir dasselbe tun wollen sehen wir im Rückspiegel, dass der Toyota bereits wieder feststeckt :pinch: .


Dani versucht den Franzosen zu erklären, wie sie nach dem rausziehen zu fahren haben...hilft aber nix :unsure:

Auch das zweite Mal rausziehen durch uns führt dazu, dass der Toyota danach gleich wieder im Sand stecken bleibt. Die beiden Franzosen wirken komplett hilflos und mittlerweile ziemlich verzweifet. So hängen wir sie nochmals bei uns hinten ran und ziehen sie mehr als einen Kilometer weit, bis zu einem steinigeren Abschnitt auf der Pad. Nun können sie endlich wieder selbst losfahren und wir schauen, dass wir vom Acker kommen... :whistle:

Um elf sind wir dann bei meinen Eltern auf der Auchterlonie Picnic-Site. Das Wiedersehen nach sieben Wochen ist freudig. Wir tauschen Afrika- und KTP-Latein aus, geniessen die von ihnen mitgebrachten frischen Früchte und so rollt die Zeit dahin.

Nach Mittag kommt ein Südafrikaner bei uns vorbei und fragt, ob wir ein Reifenraparaturset mit dabeihätten. Ja klar haben wir das - ob er es brauche? Nein sagt er, aber wir bräuchten es. Der Toyota Hilux meiner Eltern hat auf der linken, von uns abgewandten Seite zwei (!!) platte Reifen. Das darf doch nicht wahr sein :evil: ! Das ist ja wie ein Sechser im Lotto...



So verbringen wir den restlichen Mittag mit Reifenwechseln und reparieren. Zum guten Glück haben wir das Reifenreparaturset zum ersten Mal auf einer Reise mit dabei, nachdem wir letztes Jahr zwei Deutsche im KTP getroffen hatten, welche ebenfalls gleichzeitig zwei platte Reifen hatten! Und durch das Schattendach an unserem Landcruiser müssen wir nicht in der brütenden Hitze arbeiten :whistle: .





Nach etwas mehr als einer Stunde haben wir zwei geflickte Reifen, welche keine Luft mehr verlieren und auch nach einer weiteren Stunde sieht es so aus, als ob das Problem gelöst wäre. Hoffen wir das Beste!


Zirplerche / Spike-heeled Lark

Um vier geht’s dann weiter in den Norden. Tiersichtungen haben wir wenige. Der schlafende Löwenmann liegt immer noch an derselben Stelle. Ansonsten erfreuen wir uns an Wiedehopfen und Erdmännchen. Bei Kamqua verabschieden wir uns von meinen Eltern, welche wir etwas beneiden, da sie nun zwei Wochen im KTP und zwei weitere Wochen im Krüger verbringen werden.

Nach dem anstrengenden Morgen merken wir, dass wir etwas geschafft sind. So entschliessen wir uns um halb fünf bereits in Urikaruus einzuchecken und das Wasserloch vor Ort zu geniessen.

Im Honeymoon Chalet sind wir zum ersten Mal. Die Lage zu äussert im Flussbett und der Blick aufs Wasserloch, wenn auch etwas weiter weg als bei den normalen Chalets, gefällt uns hier ausserordentlich gut. Entgegen der anderen Chalets ist das Honeymoon Chalet nur auf einer Etage angelegt und verfügt über ein Doppelbett. Der grosse Preisunterschied wird uns nicht ganz klar, ansonsten gefällt es uns hier jedoch genauso gut wie in den etwas älteren Chalets. Wählerisch darf man sowieso nicht sein, man nimmt, was man bei der Buchung bekommt ;) .

Unser Nachbar macht uns auf einen Geparden relativ weit weg am Rande des Flussbetts aufmerksam. Von unserem Chalet aus können wir ihn gut mit dem Feldstecher beobachten. Wie toll, nach heute Morgen nochmals einen Artgenossen zu sehen!

Später wird das Wasserloch von Schakalen, Oryx, Springböcken und als es bereits eindunkelt von sechs Giraffen besucht.







Während wir das Abendessen zubereiten liegt Charly, der Kapfuchs immer in der Nähe unseres Chalets.









Mit unserem letzten Mehl backen wir nochmals Roosterkoek.



Nach dem Abendessen kommt ein Honey Badger sowie später eine Scrub Hare ans Wasserloch. Katzenbesuch gibt es heute (zumindest während wir wach sind) keinen.
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03 Jan 2021 12:39 #602703
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Tag 48 – 17. November 2019 – KTP - Abschied mit Paukenschlag, 327km
Namibia, Kalahari Anib Lodge,Campsite No. 1

Nach einer windigen Nacht begrüsst uns hier in Urikaruus auch ein windiger Morgen. Der Himmel ist mehrheitlich bedeckt. So verbringen wir den Morgen dick eingepackt (brrr, es ist kalt) auf unserer Terrasse und hoffen auf Besuch am Wasserloch.



Von halb sechs bis um sieben ist es sehr ruhig. Einzig einige Tauben geniessen das kühle Nass, während sich Drongos mit Krähen um den besten Platz auf unserem Chalet streiten. Später bietet ein Wolkenloch auch etwas Sonnenschein und hoch oben auf der Düne tauchen einige Abschiedsgiraffen auf.







Leider kommen sie nicht runter ans Wasserloch. Dieses wird mittlerweile immerhin von Springböcken und Oryx besucht.

Dann, gerade als ich Speck fürs Frühstück braten will und noch kurz auf den Balkon raus trete, die grosse Überraschung! Ein Leopard am Wasserloch!! Und dies um viertel vor acht und endlich mal nicht in der stockfinsteren Nacht. Gebührender könnte unsere letzte Morgen nicht ablaufen :woohoo: .







Es ist wiederum Botshelo, das Leopardenmännchen, welches sich rund um Urikaruus (und mittlerweile im gesamten Auob) ein Revier angeeignet hat. Wir geniessen die gut fünf Minuten mit diesem wunderschönen Tier in vollen Zügen.





Danis Kamera läuft heiss. Man weiss ja nie, wie viel Zeit der Kater uns schenken wird...









Dann nämlich wird er von anderen Bewohnern hier im Camp erschreckt :evil: , macht einen grossen Satz zur Seite und rennt in Richtung Dünen davon.



Immer wieder blickt er zurück und spaziert im Anschluss dann gemächlich die Düne hoch. Einige Minuten können wir ihn noch beobachten, dann ist er weg!







In Ruhe wird nun gefrühstückt. Endlich wieder mal mit frischer Milch und Früchten, welche meine Eltern uns gestern mitgebracht haben. Herrlich! Irgendwann ist dann packen angesagt und der Abschied von Urikaruus naht.

Bei Erick hinterlassen wir unsere Teigwaren aus dem Bohnensack und halten noch einen langen Schwatz mit einem deutschen Ehepaar, welchem wir bereits in Kieliekrankie begegnet sind. Um halb elf gehts dann wirklich los.


Schwalbenschwanzspint / Swallow-tailed Bee-eater



Neben einigen kleineren Sichtungen,





sind noch zwei Afrikanische Wildkatzen zu erwähnen. Einer begegnen wir zwischen Dalkeith und Craig Lockart,





die andere liegt bei Craig Lockart schön drapiert auf einem Ast.



Ein Schwatz mit Katja und Edith sowie einem Südafrikaner, welchen wir letztes Jahr kennen gelernt haben folgt ebenfalls noch. Wir nehmen sehr gemächlich Abschied von unserem Herzenspark... ;)

Kurz vor eins sind wir in Mata Mata und wollen noch einige Liter Diesel in den Tank füllen. Gemäss Parkbroschüre ist die Tankstelle am Wochenende zwischen eins und zwei geschlossen. Sollte also passen! - Dem ist leider nicht so, neuerdings ist die Tankstelle zwischen zwölf und zwei Uhr geschlossen :evil: . Pech gehabt! Weil wir nicht riskieren wollen vor der nächsten Tankstelle bei Gochas leer zu laufen, warten wir halt ab.

Wir essen was Kleines zu Mittag, beobachten einige Rauchschwalben bei der Schmetterlingsjagd und schauen uns die eben neu eröffnete 'Raptor-Ausstellung' an. Sehr informativ und nett gestaltet.





Um zwei Uhr können wir dann endlich tanken, bringen das Exit-Procedere hinter uns und stehen nun wieder an der Grenze zu Namibia. Die Grenzbeamten dort nehmen es äusserst genau. Nur eine weitere Station in Namibia anzugeben reicht ihnen nicht. Auch unsere Aussage, dass wir danach weiter fliegen werden können sie uns irgendwie nicht glauben. Ist aber so! Nach einer längeren Diskussion haben wir die Stempel dann im Pass.

Nachdem der namibische Polizist auch noch in unser Auto geschaut hat und zufrieden ist, dass wir unsere letzten Holzscheite bereits beim südafrikanischen Beamten abgegeben haben, geht es los auf der C15 Richtung Gochas.

Wir vertreiben uns die Zeit mit Podcasts und bewundern die immer wieder doch sehr schöne Landschaft. Neben vielen Vögeln sehen wir unterwegs sogar Erdmännchen und eine Mole Rat, die zwei Mal vor uns die Strasse quert.

Bei Gochas wird nochmals aufgetrankt und kurz nach sechs kommen wir in der Kalahari Anib Lodge an, wo wir mit einem Wilkommensgetränk begrüsst werden. Das ist uns als Camper bisher selten passiert…



Unsere Campsite No. 1 ist für unseren Geschmack etwas nahe an der Lodge gelegen, verfügt ansonsten aber über alle Einrichtungen, die das Camperherz erfreuen: eigenes WC- und Duschhäuschen, Grillbereich, Schattendach, Tisch und Bänke sowie ein Abwaschbereich.

Müde vom langen Tag verwerten wir noch unsere letzten Fleisch-, Reis- und Gemüseresten und legen uns schon bald schlafen. Nachts kommt eine (Haus-) Katze zu Besuch, ansonsten bleibt es still…

Letzte Änderung: 03 Jan 2021 19:40 von @Zugvogel.
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03 Jan 2021 18:26 #602716
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Hallo Stefanie,

ich hoffe doch sehr, dass das nur ein Verschreiber ist: "Später bietet ein Wolkenloch auch etwas Sonnenschein und hoch oben auf der Düne tauchen einige Abschiesgiraffen auf." ;) B)

Und den Drosselschnäpper halte ich für einen Rostschwanzschnäpper, die Farbe des Schwanzes und auch der Brust sollte eindeutig sein. Ich habe jetzt aber nicht ins Buch geschaut, das ist schon viel zu lange verstaut. Wie gerne würde ich das mal wieder benutzen müssen... :whistle:

Viele Grüße,
Matthias
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03 Jan 2021 19:50 #602723
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fotomatte schrieb:
Hallo Stefanie,

ich hoffe doch sehr, dass das nur ein Verschreiber ist: "Später bietet ein Wolkenloch auch etwas Sonnenschein und hoch oben auf der Düne tauchen einige Abschiesgiraffen auf." ;) B)

Hallo 'Mr. Bird'

Geschossen wurde zum Glück nur mit der Kamera :laugh: Hab den Fehler korrigiert...
fotomatte schrieb:
Und den Drosselschnäpper halte ich für einen Rostschwanzschnäpper, die Farbe des Schwanzes und auch der Brust sollte eindeutig sein. Ich habe jetzt aber nicht ins Buch geschaut, das ist schon viel zu lange verstaut. Wie gerne würde ich das mal wieder benutzen müssen... :whistle:

Viele Grüße,
Matthias

Mit dem Rostschwanzschmätzer (gemäss meinem Rober's App) hast du vermutlich recht :) . Nur sehen der Chat Flycatcher sowie der Familiar Chat irgendwie gleich aus auf den Bildern im Roberts :S Und beide sollen in der Kalahari vorkommen. Was sind die Unterschiede?

Vielen Dank und Gruss
Stefanie & Dani
Letzte Änderung: 03 Jan 2021 19:51 von @Zugvogel.
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11 Jan 2021 10:23 #603376
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Tag 49 – 18. November 2019 – Etwas Spass und Aufräumen in der Kalahari, 0km
Kalahari Anib Lodge, Campsite No. 1

Unsere achtwöchige Reise neigt sich nun definitiv ihrem Ende zu – wir hätten es gut nochmals einige Wochen hier in Afrika ausgehalten, aber die Arbeit und der Alltag zu Hause rufen :laugh: . Der letzte volle Tag in Namibia steht an (zum Glück geht es dann nochmals einige Tage zu Freunden nach Südafrika... :whistle: ).

Erstmals ist heute Ausschlafen angesagt – bis sieben, denn länger schlafen sind wir uns nicht mehr gewohnt!



Wir frühstücken ausgiebig und putzen die übrig gebliebenen Lebensmittel der letzten Tage weg. Wir haben gut geplant und es bleibt kaum etwas zurück. Die Lebensmittel mit längerer Haltbarkeit werden wir hier auf der Lodge bestimmt noch los…

Weil auch heute etwas Spass sein soll, mieten wir uns im Laufe des Vormittags an der Reception Elektrofahrräder für 250 N$/2h :silly: . Für das manövrieren im tiefen Sand sind sie mit dicken Reifen ausgestattet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (ich sitze erstmals auf einem Elektrofahrrad) fühlen wir uns puddelwohl und düsen übers Lodge-Gelände.





An einem künstlichen Wasserloch treffen wir allerlei Tiere an: Webervögel, Strausse, Springböcke, Oryx und Eland. Wir geniessen die Weite und das Alleinsein, denn ausser uns ist niemand unterwegs.







Hübsche weisse Wölkchen zieren den ansonsten strahlend blauen Himmel. Wir sind froh um die Unterstützung des Elektromotors, liegen doch die Temperaturen auch heute bereits wieder deutlich über 35°C.







Die zwei Stunden vergehen wie im Fluge. Allerdings haben wir innerhalb dieser Zeit auch alle erlaubten Wege abgefahren. Wir statten der Futterstelle in der Nähe der Reception noch einen Besuch ab (die Tiere werden aktuell aufgrund der massiven Trockenheit zugefüttert) und bringen die Fahrräder zurück.







Nach sieben Wochen haben sich in unserem Landcruiser allerlei Dinge angesammelt. So widmen wir den Nachmittag dem Zusammenräumen, Packen und Putzen. Auch wenn wir wissen, dass wir das Fahrzeug nicht blitzblank abgegeben müssen ist es uns doch ein Anliegen, dass wir es Morgen einigermassen sauber zu Savanna zurückbringen.

Für alle Interessierten gibt es hier noch einen Einblick ins Platzwunder Safari Camper:




Die Küche sowie rechts Stauraum für einen Kanister


Blick in den Innenraum


An der Innenseite der Türe befinden sich allerlei Fächer für einen schnellen Zugang


Zweites Kanisterfach sowie Dusche mit Durchlauferhitzer (das Wasser war uns aber auch auf niedrigster Stufe zu heiss


Kühl- / Gefrierschrank


'Elektrofach'


Schlaffläche

Der Landcruiser war seinen Preis auf jeden Fall wert und wir würden ihn für eine ähnliche Tour sofort wieder buchen :) . Ein sehr zuverlässiges und gut ausgestattetes Fahrzeug!



Am späteren Nachmittag ist noch ein Bad im Pool (Camper sind ausdrücklich gestattet) angesagt. Auch das Gratis-Internet wird rege genutzt. Mit einer Perlkauzsichtung verabschieden wir uns vom Poolbereich und gönnen uns das Abendessen am leckeren Buffet der Lodge (369 N$/Person).

Mich plagen leider leichte Magenprobleme, weshalb wir uns schon bald ein letztes Mal im Dachzelt Schlafen legen.
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