THEMA: Abenteuer in Botswana
24 Nov 2019 19:47 #573648
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  • Koalaxl am 24 Nov 2019 19:47
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Hallo Matthias
Danke für das Teilen des schönen Videos
Man bekommt sofort Sehnsucht und möchte gleich wieder los.
Lg Petra
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24 Nov 2019 19:51 #573649
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  • Panini am 24 Nov 2019 19:51
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Hallo Matthias,

ihr hattet sicher einen tollen Urlaub und wolltet etwas davon mit dem Video teilen.
Danke dafür!

Nach deutlichem Zögern schreibe ich jetzt doch etwas Kritisches dazu. Versteh es nicht als erhobenen moralischen Zeigefinger, aber vielleicht reflektiert ihr euer Verhalten noch mal durch das diverse Feedback hier:

Gerade erst gab es einen fatalen Zwischenfall von einem Elefanten mit einem toten Touristen in Namibia. Niemand der nicht vor Ort war (ggf. selbst diese Personen nicht) kann zu den Hintergründen etwas sagen, aber es macht nachdenklich und betroffen.

Würdet ihr mit diesem Hintergrundwissen ebenso wieder aussteigen und die Nähe der Elefanten suchen (das Argument der 500mm Brennweite gilt für das gesamte Motiv und somit lässt sich die Distanz schon einschätzen)?

Es gibt noch einige Aspekte, die ich anbringend möchte, da diese durch das Video Promotion für - objektiv beurteilt - falsches Verhalten erhalten:
- Wildtiere darf man nicht füttern (dazu zählen auch vermeintlich possierliche Hörnchen in Savuti), diese können auch Tollwut etc. übertragen.
- Holz darf nicht gesammelt werden (ich hoffe ich tue dir da nicht Unrecht, in Linyanti sieht es jedoch sehr nach Sammelholz fürs Anzünden aus)
- Drohnen dürfen in Botswana in keinen Nationalparks (dazu zählt Kubu Island) oder Bereichen von Wildtieren geflogen werden
Ich habe jüngst erst erlebt wie ein Hund bis zur völligen Erschöpfung über 30 Minuten völlig durchgedreht ist wegen einer Drohne. Das war eindrücklich genug um Drohnen in der Nähe von Tieren endgültig als 100% negativ zu bewerten, so toll die Aufnahmen auch sein mögen.
Details zu den Drohnenregelungen in Botswana finden sich hier, sofern es für dich interessant ist:
[URL] https://uavcoach.com/drone-laws-in-botswana/[/URL]


Edit und jetzt doch mit Emotionen:
Ich habe eben gesehen, dass du dich im August hier im Forum zu den Regelungen der Drohnennutzung informiert hast. Damals noch mit dem Statement, dass du selbstverständlich alle bestehenden Regelungen berücksichtigen wirst.
Wie enttäuschend, dass du trotz Kenntnisse der Verbote dich darüber bewusst hinweggesetzt hast. Das ist einfach ...


Viele Grüße
Simon
Letzte Änderung: 25 Nov 2019 14:20 von Panini.
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24 Nov 2019 20:04 #573650
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  • franzicke am 24 Nov 2019 20:04
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Hallo Matthias,
ich will gar nicht auf einzelne Punkte und Aspekte eingehen, aber bei diesem Satz von dir hat's mich wirklich fast vom Stuhl gehauen:
Und was das Aussteigen angeht, glaube nicht das Ihr immer im Auto sitzt - oder ?
Ganz ehrlich - was denn sonst??? Und ja, manchmal finde ich das auch ein bisschen anstrengend und oft fehlt mir auf solchen Reisen auch die Bewegung. Aber ich finde eben, dass das der "Preis" einer Selbstfahrer-Safari und gar keine Frage ist. Und ich denke, die allermeisten sind froh, wenn sie nicht in eine Not-Situation kommen, in der man dann aussteigen müsste.
Grüße Ingrid
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24 Nov 2019 20:21 #573652
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Hallo Matthias,

wie gut, dass wir uns im Urlaub nicht begegnet sind. Ich wäre permanent mit Euch aneinandergeraten. Die Drohnennutzung hätte ich gemeldet. Ist im Nationalpark ein absolutes No-go und sag bitte nicht, du hättest das nicht gewusst.

Wenn ich schon sehe, dass jemand in Ländern wie Botswana unter dem laufenden Wasserhahn abwäscht, bekomme ich Brechreiz.

Zum Thema Umgang mit Wildtieren wurde hier schon alles gesagt, kann ich nur bekräftigen.

Manche Menschen sollten Ihren Urlaub besser in einem Spaßpark verbringen.

Verständnislose Grüße
Lisolu
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24 Nov 2019 21:57 #573655
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Ich habe das Gefühl, dass hier teilweise zu "stark" ge-/(ver)urteilt wird.

Das Fliegen einer Drohne ein einem Nationalpark (was Kubu Island nicht ist - ob das eine "tourism facility" ist, kann ich nicht beurteilen) ist eine Sache, die absolut nicht akzeptabel ist. Ein paar kleine Zweige als Anmachholz finde ich wirklich nicht verwerflich. Das Verlassen des Fahrzeuges ist in Botswanas Schutzgebieten nicht grundsätzlich verboten.

Auch das Füttern von Wildtieren kann ich absolut nicht gut heißen. Konsequenterweise ist dann jede Vogeltränke (häufig in Form von aufgeschnittenen Plastikflaschen anzutreffen) zu verurteilen. Auch die Owens haben in der Kalahari die Vögel um ihr Camp gefüttert, ohne das heute einer ihr Werk verteufelt(daran muss sich jetzt aber keiner Aufhängen).

Der ein oder andere sollte sich vergegenwärtigen, dass ein heranfahrender Geländewagen ein wesentlich größere Lärmbelästigung (und das schon aus mehreren hundert Metern Entfernung) für Wildtiere ist als eine Drohne. Kleinere Drohnen wie DJ Spark oder Mavic sind in Höhen von 30 m kaum noch zu hören (daher auch kein absolutes Verbot: "... in manner in which the drone may disturb such wildlife).

Viele Grüße
Axel
Letzte Änderung: 25 Nov 2019 19:48 von aos.
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24 Nov 2019 22:59 #573657
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Nein Axel, das denke ich nicht.
Auch wenn du als Drohnenbesitzer, der sich ja vielleicht an die Regeln hält, das hier klein reden möchtest.

Fakt ist, es wurde im Nationalpark geflogen, im CKGR. Eindeutig sichtbar. Eindeutig verboten.

Ein sehr guter, erfahrener Guide hat uns gesagt, Wasser für die Vögel hinstellen wäre ok und ist nicht als füttern einzustufen.

Das bisschen Brennholz.......

Wieviel ist denn ein bisschen? Jeden Tag ein bisschen, drei Wochen lang? Und dann liegt im annehmbaren Umkreis nichts mehr herum, dann bricht man eben „ein bisschen nur“ von den Bäumen, die sehen ja eh alle schon so tot aus.

Wenn jeder so denkt und handelt, kann man ja ahnen wohin das führt.

Es sind genau diese „Spacken““ die durch ihr regelwidriges Verhalten auf lange Sicht dafür Sorgen werden, dass es für Selbstfahrer immer mehr Restriktionen geben wird.

Auf NamibRand Family Hideout wurde der Selbstfahrer 4x4 Trail erheblich gekürzt, weil Oberschlaue nicht in der Spur bleiben konnten/ wollten.

Auf der Brandberg White Lady Lodge hängt ein Schild, das besagt man möge die Elefanten bitte nicht mit Früchten füttern, dies sei bereits geschehen und sorge für problematisches Verhalten der Tiere und führe unweigerlich zu Konflikten. ACH WAS??..

In Garub (gerade selbst erlebt) kommt ein sogenanntes „Wildpferd“ zum Menschen und sucht Körperkontakt, oder besser Essen? Auf Nachfrage bei Piet von Klein Aus Vista, warum die Tiere so zutraulich sind , erzählte er uns, dass die Touristen die Tiere mit Äpfeln und sonstigem füttern.



Wenn in fünf Jahren das Selbstfahren im Moremi und CKGR und sonst wo
verboten ist, die Pferde eingezäunt und Garub Eintritt kostet etc. etc. wird das Geschrei gross sein, aber Schuld ist daran dann natürlich keiner.

Unbegreiflich, das Menschen mit Macht das zerstören was sie angeblich lieben.

Gruß
Lisolu
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