THEMA: Die Hunde sind los! Zu dritt in Botswana 9.2019
21 Okt 2019 13:09 #570838
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  • CuF am 21 Okt 2019 13:09
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Hallo Mike, ich schließe mich allen Vorschreibern an, weil mir die Superlative ausgegangen sind!
Danke für den Bericht!
Seufzende Grüße
Friederike
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21 Okt 2019 15:02 #570859
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  • Dandelion am 21 Okt 2019 15:02
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Hallo Michael,

wie jetzt, schon vorbei?? :( Ich hätte noch laaange mit dir weiterfahren können. Dass jemand während einer einzigen Reise SO viele außergewöhnliche Sichtungen hat und dann noch derart tolle Fotos davon mitbringt, passiert selbst hier im Forum nicht alle Tage. Chapeau!!
Ich hoffe, ihr könnt noch lange von euren eindrucksvollen Erlebnissen zehren und damit das Warten auf eine weitere Afrika-Reise überbrücken.

Vielen lieben Dank und herzliche Grüße
Kordula :)
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21 Okt 2019 16:44 #570869
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  • mike303 am 21 Okt 2019 16:44
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Hallo Tine, Konni, Kordula und Friederike,

danke für das viele Lob.
Euch ist schon klar, dass ihr jetzt für die nächsten Reisen ein echtes Luxusproblem habt
Ja, das haben wir tatsächlich! Aber erst mal brauchen wir Ideen für die nächste Tour!
Natürlich wäre Botswana etwas grüner sehr schön, da hat mich einer der Reiseberichte von Bele bereits sehr neugierig gemacht.
Aber evtl. wäre ja auch ein Ziel wie die Masai Mara mal was neues für uns. Aber jetzt heißt es erst mal wieder sparen!
Ich hoffe, ihr könnt noch lange von euren eindrucksvollen Erlebnissen zehren und damit das Warten auf eine weitere Afrika-Reise überbrücken.
Ich denke schon, ich habe ja alleine mit dem Sortieren noch zu tun, dann wird eine Bilderschau draus gemacht, vielleicht auch noch ein Fotobuch. Und dann wird das ganze jedem gezeigt, und wenn das nicht reicht, schauen wir es uns auch einfach so gerne wieder an! Und irgendwann kommt dann wieder die Vorfreude auf die nächste Tour!
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21 Okt 2019 17:36 #570871
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  • mike303 am 21 Okt 2019 16:44
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Nachwort

Ein paar ergänzende Sätze muss ich noch nachschieben...
Nachdem ich ja am Anfang geschrieben habe, dass Camping so gar nicht unser Ding ist, stellt sich nun die Frage, ob sich daran etwas geändert hat.
Die Antwort ist ganz klar: Grundsätzlich NEIN.
Aber:
Wenn es so ist, wie wir das erleben durften, sieht es natürlich etwas anders aus.
Die Zelte waren auch für mich mit meinen 1,94 halbwegs groß genug, wir mussten mit meinen Rückenproblemen nicht auf einer Isomatte auf dem Boden schlafen und wir hatten eine Toilette am Zelt, was angesichts der nächtlichen Besucher im Camp mehr als nur Luxus war.
Aber grundsätzlich war diese Art der Safari natürlich nicht nur Luxus, sondern schon etwas dekadent, das muss ich offen zugeben. Aber es gibt nicht viele Anbieter, die größere Zelte mit eigener Toilette als einfacheres Paket anbieten. Ich habe im Vorfeld einige verglichen und war dann überrascht, dass sich die Preise nicht so extrem unterscheiden. Deutlicher ist meist der Unterschied bzgl. der Teilnehmerzahl. Aber auch hier ist die Abstufung oft 2 - 3 - 4 Personen und dann kommt schon die max. Gruppengröße (also alles was ins Auto passt). Grundsätzlich hätten wir uns aber durchaus auch ein wenig Mithilfe beim Kochen, Auf- und Abbau vorstellen können.
Dass wir nur zu dritt waren, war natürlich klasse. Platz im Auto, kein ständiges Gequatsche im Auto, keine Diskussionen, da wir uns quasi blind verstehen und auch abends kein Gruppenzwang, sondern entspanntes Genießen der Natur.
Andererseits kann man bei einer Gruppe sicher ganz tolle Menschen kennenlernen, es kann aber auch anders kommen, und das ist bei so einer Reise sicher ärgerlich!

Würde ich also selbst nochmal in Botswana campen oder es gar anderen empfehlen?
Ganz eindeutig JA !!!
Es ist ein anderes Erlebnis als in einer Lodge, viel natürlicher, dichter am Geschehen - also einfach authentischer.

Würde ich eine solche Tour als Selbstfahrer mit Dachzelt oder Bushcamper machen: Nein.
Die Campsites, die die Safarianbieter bieten, sind kaum zu toppen. Auch die Möglichkeiten des "Bush-Googelns" sind den Selbstfahrern verwehrt und das gute Auge und die Instinkte eines erfahrenden Guides erlauben deutlich mehr Sichtungen, als wir alleine jemals finden könnten. Wir hatten den Eindruck, dass selbst Guides, die nur Englisch oder Afrikaans sprachen, schon deutlich schlechtere Karten hatten, als die einheimischen Kollegen. Und dazu kommt dann, dass man quasi täglich auf und abbauen muss und in den schwierigeren Passagen auch wirklich gut mit dem Auto umgehen können muss. Eigentlich traue ich mir das schon zu, aber irgendwo zwischen Hippos im Wasser stecken muss ich auch nicht.

Würden wir etwas anders machen?
Wenig! Evtl. wäre es gut die Camps seltener zu wechseln und ein paar Tage länger zu bleiben. Doch auch wenn die Speicherkarten und das Backup noch gereicht hätten, so war es aber schon ein echter Overflow an Eindrücken - die muss man auch erst mal verarbeiten. Und dann ist da ja auch noch die leidige Kostenfrage.
Wenn es die Zeit erlaubt, dann ist ein Rundflug bei Maun sicher vormittags etwas ruhiger, und für Fotografen ist evtl. ein kleineres Flugzeug oder gar ein Heli (wenn finanzierbar - ich habe keine Ahnung, was das kosten würde) noch besser geeignet, aber auch das ist Jammern auf ganz hohem Niveau.

In unserem Fall konnten wir ohnehin nicht mehr viel ändern. Die Tour war genau so von unserem Reisebüro für einen anderen Kunden geplant und reserviert. Dieser hat das Angebot nicht angenommen (angesichts der Erlebnisse und Sichtungen muss ich sagen: Pech gehabt! :P ) und wir haben dann nur noch spontan JA gesagt (Immerhin mussten wir uns zu dritt koordinieren und Urlaub in drei Tagen genehmigt bekommen!).
Aber wie gesagt, es war eine perfekte Tour, besser hätten die netten MA von AST das gar nicht planen können, nur ggfs. länger, aber das stand ja nicht zur Diskussion.
Auch die Organisation vor Ort war top. An jeder Stelle wusste man genau, wie es für uns weitergeht und wir wurden quasi immer von einem "Betreuer" an den nächsten übergeben. Da merkt man evtl, doch, dass Botswana ein hochpreisiges Reiseland ist.

Jetzt bin ich nur gespannt, wohin es uns das nächste Mal verschlägt!

Viele Grüße an alle "Mitreisenden"
Michael
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