THEMA: Lion in the Camp - ohne Vorbuchung um das CKGR
08 Okt 2019 22:32 #569791
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  • MarcS am 08 Okt 2019 22:32
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04.09.
Um 9.30 Uhr sind wir am Gate, frühstücken dort noch einmal und verlassen dann die Kalahari. Es war wieder schön, mit wenigen anderen Fahrzeugen, aber die Spuren der Touristen sind überall unübersehbar. Mal sehen, wann wir wiederkommen.
Um kurz nach 11 sind wir wieder an der Strasse, pumpen Luft nach und fahren zum Einkaufen nach Letlhakane.

Auf dem Weg müssen wir trotzdem unserer Transportaufgabe noch gerecht werden und nehmen an einer Bushaltestelle eine junge Frau mit. Der Bus hat Verspätung und alle Haltestellen sind ziemlich voll. Sie freut sich, dass sie rechtzeitig am Busbahnhof von Letlhakane ihren Anschluß bekommt und will die Fahrt sogar bezahlen.
Dort kaufen wir an der Supermarkttheke unser Mittagessen und noch Kleinzeug für 2-3 Tage. Vor lauter Cruisen und Schauen versäumen wir irgendwie zu tanken obwohl es einige Tankstellen gibt. Bei der letzten ist die Zufahrt gesperrt und da Männer ja nicht zurückfahren geht es wieder auf die A14 Richtung Khama. Überschlägig haben wir mehr als genug Sprit bis zur nächsten Möglichkeit in Serowe. Allerdings brauchen wir bei km/h ziemlich viel Sprit und die Tanknadel sinkt rapide. Um 15.00 Uhr sind wir in Khama und die Nadel steht kurz vor Reserve. Es sind halt doch 400 km Asphalt, also knapp Liter gewesen. Immer gut, wenn man aus früheren Fehlern gelernt hat…
Hier gibt es auch noch reichlich Auswahl, bis auf 3 Sites ist alles frei. Hier braucht man nicht lange suchen, bis man Nashörner findet. Aber die nun sehr schwache Kupplung, gepaart mit tiefem Sand und leerem Tank verursachen doch etwas Stress. Aber es ist ohnehin schon Abend, also gibt es im Restaurant noch ein leckeres Abendessen und ein nettes Gespräch mit einem jungen holländischen Paar, die wir seit South Camp immer wieder treffen. Die letzte Nacht im Busch.





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08 Okt 2019 22:35 #569792
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05.09. Noch ein kurzer Game Drive und Frühstück im Park.

Der Computer zeigt 25 km Restreichweite, Serowe ist 20 km entfernt. Auf unsere Bitte begleiten uns die netten Holländer bis zur Tankstelle, falls wir liegenbleiben haben wir so noch ein back up. Wie peinlich, dass die Novizen den „Erfahrenen“ assistieren müssen. Na ja, immerhin schaffen wir es zur Tankstelle und um kurz nach 11.00 Uhr sind wir schon an der Grenze. Dort dauern die Formalitäten nur 20 Minuten inklusive einem kleinen Ratsch mit dem letzten Posten. Alles entspannt soweit, allerdings ist die Kupplung fast tot. Überholen geht fast gar nicht mehr, wir segeln mit 110 km/h dahin und versuchen nicht zu Bremsen oder zu Beschleunigen. Trotzdem kommen wir in Lephalale kaum von der Ampel los. Ich erinnere mich an einen großen Toyotahändler, bei dem wir fragen, ob man evtl die Kupplung etwas nachstellen kann. Da habe ich zwar bei einer hydraulischen Anlage keine große Hoffnung, aberfragen kostet nichts. Es nimmt sich sofort ein Mechaniker der Sache an, verzichtet aber nach dem Ausparken auf eine weitere Probefahrt. „The Clutch is dead.“ Weiterfahren ist auch keine Option, da zwischen hier und Bela Bela eine ganze Reihe von zum Teil langen und steilen Rampen liegen. Ein Anruf bei Bushlore und sie bekommen sofort die Genehmigung, eine neue Kupplung einzubauen. Allerdings ist das Auto so heiß, dass sie etwas warten müssen. Hochgerechnet sind sie um 17.00 Uhr fertig, es sind noch 2,5 h nach Bela Bela, fahren im Dunkeln, da war doch was. Aber die Übernachtungsoptionen hier sind auch nicht so der Hit und wir hätten dann morgen mehr Kilometer. Erst mal essen bei KFC, zum ersten und letzten Mal für mich, etwas Zeit totschlagen in den Geschäften und dank Einsatz von vier Mechanikern haben sie die Karre um 17.00 Uhr wieder flott. Alles super freundlich, unkompliziert und schnell, noch nicht mal Trinkgeld wollen sie nehmen.
Mit neuer Kupplung geht es leicht über Tempolimit in die Dämmerung. Um 18.30 Uhr sind wir im Stockdunkeln in Klein Kariba. Der Nachtdienst hat eine Site für 10,00 € für uns und jetzt können wir uns entspannen. Essen müssen wir gleich nach Anreise, weil das Restaurant schließt. Das Buffet ist ganz ok und zwei-drei Biere später haben wir Bettschwere. 370 km
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08 Okt 2019 22:39 #569793
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06.09. Der Tag ist kühl und regnerisch. Schade, aber das Wasser ist ja trotzdem warm und wir spülen über Stunden den Staub der letzten Wochen ab. Beim Sat Phone Aufräumen finden wir noch eine frühere Nachricht:

Laut unserem Fahrer später haben sie im Moment ca 3 Fahrzeugbergungen im Monat, wenn das Wasser tiefer ist, ca 10 !!
Der Vorteil hier ist immer, dass es nur 1,5 h zu Bushlore sind. Die Scheinwelt der Buren können wir Ausblenden und es ergeben sich trotzdem immer interessante Gespräche. So auch hier mit einem weißen Farmer aus Free State, der mir von den gefährlichen Lebensumständen berichtet. Sie sind auf der Farm hochgerüstet und überwacht, trotzdem hat er Verständnis für diejenigen, die sie bedrohen.
Um 16.00 Uhr sind wir bei Bushlore.

Die Übergabe ist wieder unkompliziert, wir packen aus und um, bevor Derricks uns zum Flughafen fährt. Tja, wieder eine schöne Reise zu Ende und 12 h später gibt es schon Frühstück zu Haus.
4220 km mit 514 l Diesel
Tja, und KTP, KAA und KD12 stehen immer noch auf der Liste...
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09 Okt 2019 00:36 #569801
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  • Reisemaus am 09 Okt 2019 00:36
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Hallo Marc,
Ein sehr schöner Bericht! Waren bestimmt tolle Erlebnisse!
Wir waren nur wenige Tage vor Euch in allen Parks, hatten aber lange nicht so viel Katzen Glück im CKGR, wie Ihr. Dafür waren unsere Camp Sites tip top und sauber. ( Motopi, Passarge, Kori)

Aber sag mal, wart Ihr an der North Gate Camp Site? Ich habe das gar nicht mehr wieder erkannt, ist die wirklich jetzt so überfüllt dort?
Wir waren auf der Mbudi Camp Site, die sehr hübsch gelegen ist und hatten zwar keine Löwen, nur Elefanten im Camp ;)
Und die Elis im South Camp haben uns auch regelmäßig besucht...
Viele Grüße
Doro
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10 Okt 2019 13:32 #569967
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  • CuF am 10 Okt 2019 13:32
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Hallo Marc,
Leider ist es in vielen Bereichen des CKGR mittlerweile so, dass alle Büsche um die Stellplätze und jede Buschgruppe entlang der Tracks vollgesch… sind. An jedem Busch hängt Klopapier und alle anderen Hygieneartikel, so ähnlich wie an den Wanderwegen in den Bayerischen Alpen. Übrigens unabhängig vom Zustand der eventuell vorhandenen Longdrops.
... und leider nicht nur in den Bayrisxchen Alpen sondern auch allüberall da, wo's Menschen gibt......
Es scheint, als habe nie jemand das Buch "How to shit in the wood" ( www.amazon.com/How-S...ntally/dp/1580083633) gelesen oder keine Vergangenheit als Pfadfinder gehabt.
Vielen Dank für Deinen Bericht, der im allerbesten Sinne die Bezeichnung "cool" verdient! Genauso übrigens wie die Lederhose :P
Herzliche Grüße
Friederike
Letzte Änderung: 10 Okt 2019 13:35 von CuF.
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