THEMA: Betreutes Wohnen 3.0 - Lion Edition (BOT 08/2018)
05 Sep 2018 12:14 #531668
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Und weiter auf der Bootstour
Natürlich habe ich dieses Long-toed Lapwing auf seinem Gelege auch,


aber ich habe auch noch den Grund für sein Geschimpfe :ohmy:

Immer wieder nett - mampfendes Hippo

Weniger nett - die vielen vernarbten Wunden

Mike meinte, dass Hippos wohl auch auf dem Speiseplan von Löwen stehen :S
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05 Sep 2018 12:22 #531669
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Hier haben wir übrigens unseren netten Guide Mike - können wir nur weiterempfehlen :)

Auch das vorbeiziehende Ufer war immer wieder schön anzusehen. Mal mit ein paar Impalas

und dann plötzlich mit einem Adlernest plus Mutti




Der Vater saß etwas abseits
Anhang:
Letzte Änderung: 05 Sep 2018 14:45 von Rennade.
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05 Sep 2018 15:07 #531719
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Ein paar erste Kudus gab´s auch noch





Ein zwar schläfriges Puku,



aber wenn man ein bisschen Geduld hat, liebe Bele, dann schaut´s auch mal hoch :lol:


Besonders süß fand ich ja immer diese Kombination aus Red-Billed Oxpecker und Büffel.

Irgendwie hat man den Eindruck, dass die sich unterhalten, z.B. über diese nervigen Touris :angry:

Und dann dachte Bele: "O.k., noch ein letztes Elefantenfoto und dann geht´s zurück zur Lodge."

Doch dann gab´s noch eine Elefantenparade der Extraklasse :woohoo:







Danach ging´s aber wirklich recht flott zurück zur Lodge, wo uns ja hoffentlich jemand von Bushways abholt.
Letzte Änderung: 05 Sep 2018 15:46 von Rennade.
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06 Sep 2018 17:16 #531886
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18.08. 2018 – Beginn der Campingreise – Sunset-Cruise auf dem Chobe / Unsere ersten Löwen !

Nach unserer Bootstour warten wir an der Rezeption der CSL auf Bushways und schon kurz vor der vereinbarten Zeit (bitte merken :whistle: ) höre ich das liebliche Geräusch eines Landcruisers. Und tatsächlich, die sandfarbene Spezialanfertigung rollt auf den Hof und heraus steigen Diteko und Lawrence. Na das freut mich jetzt aber :) ! Zwar hatte Frau Miebach von Iwanowski eine entsprechende Anfrage gemacht und das Büro in Maun hatte mir auch bestätigt, dass es klappt – aber solche Dinge glaube ich immer erst, wenn ich sie sehe.

Also großes Umarmen und dann geht’s ab auf den Campingplatz der Chobe Big Five Lodge. Dort stehen schon unsere Zelte sowie Simi aus der Schweiz (die Übersetzerin für die Franzosen, die später dazustoßen werden) und Christine, eine Freundin von ihr, ebenfalls aus der Schweiz, die einen Besuch bei ihr mit dieser Campingreise verbindet. Spontane Sympathie – beide wirken sehr nett und ich fühle mich gleich wohl. :)

Für die, die Diteko und Lawrence noch nicht kennen: sie waren letztes Jahr im April auf der Familiy-Edition schon unser Guide und Camp Assistant (besser wäre die Bezeichnung Koch). Simi fuhr damals in der Paralleltour als Übersetzerin und so hatte ich sie schon flüchtig kennen gelernt.

Ehrlich gesagt hatte ich ja – nach meinen negativen Erfahrungen 2014 mit dem mitreisenden Mitarbeiter von Bushways, diesem unsäglichen Joe :sick: - etwas Sorge, dass mit Simi wieder so ein Typ „Ich weiß eh alles besser“ und „Ich bin die Safari Queen“ an Bord sein könnte :ohmy: . Meine Bedenken wurden aber bereits in den ersten Minuten so was von zerstreut – und sie kamen auch nie wieder zurück! Simi ist die freundlichste, hilfsbereiteste, natürlichste und bescheidenste Person, die man sich denken kann, immer gut gelaunt, auch wenn sie mal kräftig einstecken muss :pinch: (dazu später mehr).

Ziemlich schnell finden wir gemeinsamen Gesprächsstoff – sowohl Christine als auch Simi kommen wie Renate und ich aus dem Pädagoginnen-Lager. So plaudern wir fröhlich vor uns hin, vergleichen das Schulsystem in der Schweiz und in Deutschland, während wir den von Lawrence gezauberten Lunch futtern und auf die beiden anderen Deutschen warten, die noch zu uns stoßen sollen. Diteko wird etwas unruhig, die Beiden kommen aus Vic Falls und offensichtlich verspätet sich der Transfer. Wir müssen aber noch alle einkaufen gehen und dann zurück zu CSL, um unser Boot für die Sunsetcruise zu besteigen.

Kurz vor knapp tauchen Mona und Karsten auf, und ohne viel Federlesens werden sie kurz drauf zusammen mit uns in den Landcruiser verpackt und los geht’s zum Shoppen. Wie immer nicht meine Lieblingsdisziplin, aber zum Schluss habe ich zusammen, was ich brauche (Wasser, Gin, Zitronensaft, Tonic Water, und zwar das richtige, gell Matte B) ?).

So, und jetzt ab auf’s Boot, damit es auch mal wieder Fotos gibt!
DT (Diteko) liefert uns an der CSL ab und hat sichtlich gute Laune – er hat uns jetzt für ein paar Stunden los :lol: .





Wir haben das Boot als Gruppe für uns – an unseren Guide habe ich keine bleibende Erinnerung. Vielleicht weiß Renate noch, wie er war….

Wir starten mit den Elefanten, die auf diesem Teil der Insel nachmittags meistens rumstehen.



Während wir wegen ein paar Krokodilen an Land anhalten, versuche ich diesen Vogel auf Speed zu erwischen. Ist das irgendein Sandpiperle? Ein Wood Sandpiper vielleicht? Ein Common Sandpiper - danke fotomatte :kiss: !



Die Whitefaced Whistling Ducks drehen mir leider den Rücken zu beim Abfliegen.



Bei diesem Malachite Kingfisher sieht man mal, wie klein dieses Vögelchen ist – ich hab ein besseres Foto verbockt – Bele und das Boot…. :blush:



Dafür sitzt dieser männliche Giant Kingfisher richtig schön an – unseren Guide müssen wir allerdings erst auf ihn hinweisen. Es ist vermutlich der selbe wie heute früh, denn wir befinden uns an der selben Stelle.



Einer der üblichen Verdächtigen mit grünen Augen.



Ja, und dann er hier – der Marabu Stork :S .



Jedes Jahr aufs Neue überlege ich mir, wer den wohl erfunden hat. Hintenraus ist er ja recht gelungen, aber der Anfang ist völlig verpfuscht. Allein schon wie der mich anschaut…. Und dann dieser geäderte Kehlsack – mir wird schon beim Hinschauen schlecht :sick: . Bisher dachte ich ja immer, das wäre ein Kropf, aber gestern hab ich mir mal die Mühe gemacht, nachzulesen. Er dient wohl der Wärmeregulierung – und bei der Balz spielt er wohl auch eine Rolle :huh: . Na dann viel Erfolg bei der Frauensuche :whistle: ;) !

Hier mal der Link, wo einiges über den Vogel drinsteht – nach dem Lesen betrachtet man ihn dann schon mit etwas anderen Augen (wobei ich trotzdem nicht verstehe, warum man ihm dann so ein paar lächerliche Härchen auf dem Kopf hat wachsen lassen - eine Vollglatze würde eleganter wirken und wäre noch praktischer – aber mich fragt ja keiner :blink: ). Die Idee, seine Beine mit Urin und Kot zu bespritzen als Wärme/Kälteschutz finde ich auch recht außergewöhnlich…. :silly:
zoogast.de/tierlexik...nischer-marabu/3744/

So, lange genug auf dieses niedliche Kerlchen geschaut – wenden wir uns einer meiner Lieblingsantilopen zu: dem Waterbuck.







Von Weitem sehen wir eine kleine Gruppe Elefanten ans Ufer eilen – wir fahren hin und schauen ihnen eine Weile beim Trinken zu.





Die Kleinen rennen danach mit wehendem Schwänzchen den Berg hinauf.





So, und jetzt meine speziellen Freunde – die Hippos :pinch: . Kann mir einer erklären, was an einem Hippobullen süß sein soll? Der hier ist gerade dabei, mit seiner als Schwanz getarnten Klobürste Urin und Kot durch die Gegend zu spritzen. Angeblich gilt: Wer am weitesten spritzt, ist der Stärkste (und hat die besten Chancen bei den Weibchen ;) ). Gleichzeitig markieren die Bullen mit diesen Duftmarken ihr Revier. Naja, wenn’s hilft??? :unsure:



Und dann diese ständige Gewalt – die Kerls verletzen sich beim Streiten nicht unerheblich. Mir fällt da spontan "Schule für Erziehungshilfe" ein, aber auch hier hört ja seit Jahren niemand auf mich :( .



Wenden wir uns lieber den eleganteren Geschöpfen zu – Giraffe hatten wir glaub noch nicht heute, richtig?



Aber wir können sie auch nur kurz betrachten, denn auf uns wartet – wie unser Guide durch Handy/Funk/Telepathie (?) erfährt – ein besonderes Schauspiel. Dafür müssen wir ein bisschen Gas geben, das Ganze spielt sich Richtung Ausgang ab.

Tatsächlich marschieren da doch Herr und Frau Löwe am Ufer entlang – natürlich gut bewacht von diversen Booten und zwei Fahrzeugen an Land (die sind jetzt auf diesen Fotos nicht drauf, waren aber da, was ja auch nicht verwunderlich ist).



Das Verwandtschaftsverhältnis ist nicht geklärt – vermutlich Mutter und Sohn…. Sollte es der Herr Gemahl sein, dann würde ich der Dame raten, ihn zum Teufel zu jagen. Herr Löwe lässt sich nämlich immer wieder ermattet darnieder plumpsen – dabei hat Madame doch eine Mission!



Am Ufer weidet nämlich ganz alleine (wenn man mal von den Booten absieht) ein Büffel. Ich versuche mal, die Gesamtübersicht zu zeigen – etwas schwierig, weil wir schon kurz vor Sonnenuntergang sind.



Von links nach rechts: 1. Büffel, 2. Hippo (spielt zwar meines Wissens keine Rolle, aber Reni meinte heute nach der Konferenz, dass ich es nicht vergessen dürfte – Reni, warum eigentlich :dry: ?), 3. Löwin, 4. Löwe.
Das Ganze etwas näher:



Frau Löwe scheint nicht uninteressiert an einer Büffeljagd,





aber dieser blondgelockte Schönling regt nicht die kleinste Kralle.



Auch ihre auffordernden Blicke ignoriert er...



legt sich lieber etwas gemütlicher hin...



...und schließt die Augen :laugh:



Unser Guide lacht und meint, der hätte schlicht und ergreifend Angst vor dem Büffel. Ich bin bis heute der Meinung, dass er seine blondgesträhnte Föhnfrisur nicht von solch einem Trampeltier in Unordnung bringen lassen wollte. :P

Frau Löwe wirft noch einen kummervollen Blick ins Publikum



und senkt dann verzweifelt den Kopf.



Wir müssen langsam los, denn der Sonnenuntergang und damit die Parkschließung steht kurz bevor. Bis heute wissen wir nicht, wie die Geschichte ausgegangen ist. Sollte Ihr in nächster Zeit ein Büffelskelett am Chobeufer liegen sehen, dann wisst ihr Bescheid!

Wir sind natürlich total im Glück – erster Tag, und gleich Löwen! :woohoo: Ich hab‘ schon einige Bootsfahrten auf dem Chobe gemacht, aber dabei noch nie Katzen gesehen!

Trotzdem müssen wir weiter – und ich bin wieder ganz begeistert von den vielen Vogelschwärmen, in der Ferne, in der Nähe, vor Büffeln und Elefanten…



….und natürlich vor der Sonne!




Noch ein paar Impressionen (wobei mich die Antennen und Lichter der Lodge schon ziemlich stören – waren die schon immer da?)







Zum Schluss freuen wir uns noch über diese vergnügt im Wasser spielenden Elefanten – und dann düsen wir zur CSL, wo DT uns abholt.



Das war eine sehr schöner Cruise – nicht zuletzt weil alle an Bord begeistert waren und jedes noch so kleine Tierchen wertgeschätzt wurde. Für Mona und Karsten ist es das erste Mal „südliches Afrika“ und sie sind jetzt schon hin und weg. Und ich glaube, Reni hat’s auch gefallen. Mir sowieso!

Auf der Campsite wartet schon Lawrence mit einem sehr leckeren Abendessen – ausnahmsweise kann ich mich sogar noch daran erinnern: Irgendwelche Steaks vom Grill, dazu sehr leckeres Brokkoli/Blumenkohlgemüse in einer Käsesahnesauce, dazu Kartoffel/Karottenpüree.

Wir haben noch einen netten Abend und richten uns in unseren Zelten ein – die wir dann morgen abbauen müssen, um uns auf die lange Fahrt in die Nxai-Pan zu machen.

Bis dahin liebe Grüße von Bele
Letzte Änderung: 07 Sep 2018 11:36 von Champagner.
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07 Sep 2018 16:13 #531984
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Liebe Bele,
ich weiß ja nicht, wie ´s bei dir aussieht, aber nachdem ich heute alle Kollegen und zumindest ein paar Schüler wiedergesehen habe, die Safariklamotten durchgewaschen sind und auch die Kamera aus der Reinigung zurück ist, könnte ich eigentlich wieder los :) . Wir hatten ja mal darüber geredet, ob Bushways evtl. Verwendung für mich hätte - bisschen Guide und bisschen Dolmetscher für schwäbische Gäste ;)
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07 Sep 2018 16:48 #531988
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O.k., den einen Reisebericht sollte man/frau vielleicht doch zuerst abschließen. Also hier meine Ergänzungen zu
Beginn der Campingreise – Sunset-Cruise auf dem Chobe / Unsere ersten Löwen

Nachdem wir von DT und Lawrence zu unserem ersten Campingplatz gebracht worden waren, richteten wir uns in unseren Zelten häuslich ein. Nach erstem Probeliegen auf den zwei Matratzen und der Sichtung des dicken Daunenschlafsackes wurden wieder ein paar Bedenken meinerseits über Bord geworfen - Zelten ist doch gemütlich. Zumindest auf 4qm pro Person :lol:
Nun noch schnell die ersten beiden Mitreisenden - Simi und Christine - kennengelernt. Toll, auch Lehrerinnen :) - die haben sicher vollstes Verständnis, wenn Bele und ich öfter nach schwachen, etwas abseits stehenden Tieren schauen :ohmy: Im Klartext "Mobbing in der Tierwelt Botswanas" - Wir haben´s in Namibia erlebt und dokumentiert und haben da einfach berufsbedingt :whistle: immer einen Fokus drauf.
Wie geplant ging es dann auch recht schnell zum nächsten Boatcruise.
Mein erstes Foto

Aber ich sehe hier nicht nur herumstehende Elefanten, liebe Bele. Ich sehe zwei Elefanten, die hinter dem Rücken eines anderen Elefanten tuscheln :angry:
Letzte Änderung: 07 Sep 2018 16:52 von Rennade.
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