THEMA: Auf großer Fahrt (SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015)
04 Feb 2015 09:46 #372011
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  • Champagner am 04 Feb 2015 09:46
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Hallo Topobär,

ich bin auch schon seit Beginn mit an Bord - hab aber bisher ganz gegen meine Gewohnheit die Klappe gehalten! ;)
Topobär schrieb:
So eine Schildkröte ist doch mal genau das richtige Tier, um in Ruhe Nahaufnahmen von ihm zu machen, denke ich, und werde davon überrascht, dass es sich anscheinend um eine Rennschildkröte handelt. Das Viech hält einfach nicht still und rennt ständig aus dem Bild.

Ich finde das Foto klasse - und mir kam spontan dies hier in den Sinn:





Und jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung!

Liebe Grüße von Bele
Letzte Änderung: 04 Feb 2015 09:55 von Champagner.
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04 Feb 2015 16:06 #372069
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  • Kloppo am 04 Feb 2015 16:06
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Hallo Topobär!

Warte ich will auch noch mit! Das scheint sehr interessant bei dir zu werden! :woohoo:

Liebe Grüße

Kloppo
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04 Feb 2015 16:30 #372072
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  • Topobär am 04 Feb 2015 16:30
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Champagner schrieb:

Ich finde das Foto klasse - und mir kam spontan dies hier in den Sinn:





Und jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung!

Liebe Grüße von Bele
Das ist echt knuffig. :)
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04 Feb 2015 17:05 #372079
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  • franzicke am 04 Feb 2015 17:05
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Hallo Topobär,
bei euch fahr ich auch ne kleine Weile mit - allerdings muss ich spätestens am Samstag wieder aus- und dafür in einen SAA-Flieger einsteigen. Der Anfang gefällt mir schon mal ausgesprochen gut und jetzt bin ich doch sehr gespannt, wie weit wir in den nächsten drei Tagen kommen ;)
Viele Grüße Franzicke
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04 Feb 2015 18:26 #372091
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Hallo Topobär,
so eine Reise kann ich mir nicht entgehen lassen. ;)
Als ich einmal versuchte so eine Schildkröte anzuheben, hat sie sich vor Schreck entleert. Man glaubt gar nicht, wie viel da drinnen ist. :sick: :silly:

Liebe Grüße
Biggi
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06 Feb 2015 10:13 #372276
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3.Tag (Mo. 22.12.2014)
Mokala National Park – Riemvasmaak Hotsprings
591km


Die Nacht war die Hölle. Der Bungalow hatte sich extrem aufgeheizt und es wimmelte nur so vor Mücken. Bereits kurz nach Mitternacht lag ich wach. Alles juckte und ich hörte beständig das feine Nerv tötende Sirren der Mücken. Glücklicherweise erinnerte ich mich, dass es lt. Reiseführer keinerlei gefährliche Raubtiere im Mokala National Park gibt. Also schnappte ich mir die Matratze des dritten Bettes und meinen Schlafsack und richtete mir ein Biwak auf der Terrasse ein. Hier war es deutlich frischer und von Mücken war auch nichts zu bemerken. Kurz bevor ich wieder einschlief hörte ich ein Rascheln. Mit der Taschenlampe sorgte ich für Licht und es zeigte sich, dass ich mich Auge in Auge mit einem Stachelschwein befand, welches soeben in Begriff stand, auf die Terrasse zu kommen. Leider erschrak das arme Tierchen so sehr, dass es schnellstmöglich zurück in den Busch flüchtete. Der Rest der Nacht verlief ruhig und erholsam.

Einigermaßen entsetzt bin ich von dem Umstand, dass meine liebe Frau weder in der Nacht, noch morgens beim Aufstehen bemerkte, dass neben Ihr etwas fehlte. Erst als sie auf der Terrasse fast über mich stolperte, wurde sie darauf aufmerksam.



Für den heutigen Tag stand eine reine Überführungs-Etappe auf dem Programm. Da kommt man bei einer so langen Reise hin und wieder nicht drum herum. Da müsst Ihr mit durch.

Die Strecke bis Upington war dann auch wirklich ausgesprochen öde. Da muss ich dann schon gegen das Einschlafen am Steuer ankämpfen.

In Upington lasse ich dann erst einmal den schleichenden Platten flicken. Ich hatte ja gleich bei der Fahrzeugübernahme meine Bedenken hinsichtlich des geflickten alten Reservereifens geäußert und vorsichtshalber auch diesen bei der ersten Panne montiert, um ihn zu testen. Wie vermutet hielt der Stopfen nicht dicht, aber die Vermieter wissen es ja immer besser, als die europäischen Greenhorns.

Sowohl das Navi, als auch ich waren der Überzeugung, dass die kürzeste und schnellste Strecke von Norden von der N10 zu den Riemvasmaak Hotsprings führt. Das wäre sicherlich auch so gewesen, wären nicht einige der Gravelroads inzwischen für den allgemeinen Verkehr gesperrt, so dass wir einen weiten Umweg mit viel Wellblech bis an den Oranje fahren mussten, um von dort zu unserem Ziel zu gelangen.

Die Hotsprings und die direkt daneben befindliche Campsite befinden sich am Grund eine beeindruckenden Schlucht. Die Zufahrt ist nicht ohne. Erstmals auf dieser Reise müssen wir Allrad einschalten.




Obwohl wir erst gegen Abend ankommen, ist es uns viel zu heiß für die Hotsprings. Es ist wolkenlos und hatte heute bis zu 37°C. Da ziehen wir die erfrischende Dusche den heißen Quellen auf jeden Fall vor.

Es hat hier auch einiges an Kleingetier. Wir sehen Paviane, Dassies und Mangunsten. Während ich unter der Dusche stehe besucht sogar ein Genet unsere Campsite. So ein Ärger, dass ich das verpasst habe.

Das Grillen klappt heute sehr gut. Das Feuerholz ist sehr trocken und verwandelt sich innerhalb kürzester Zeit in perfekte Glut, auf der wir eine ordentliche Portion Lammfleisch grillen. Dazu gibt es ein Gemüse-Curry.
Letzte Änderung: 06 Feb 2015 13:18 von Topobär.
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