THEMA: Auf Tuchfühlung mit Zimbabwe - Die ZIM-Light Tour
16 Jul 2014 20:23 #345529
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Danke Soni :kiss:

@Dagmar: you made my day. Danke für den Tipp. Ich habe Chrigu angeschrieben und jetzt funzt es :silly:

Weiter geht's mit dem nächsten Teil. Und da die nächsten 2 Tage sehr textlastig sind, wie ich festgestellt habe, gibt es gleich noch einen Tag hinterher. Entweder gab es nix zu fotografieren (nächster Tag) oder wir haben die Landschaft etc. einfach auf uns wirken lassen.....

Dienstag, 22.04.

Wir schlafen wie tot, zumindest nach meinen Gefühl. Fleur ist out of order, hat Mirgräne, weshalb ich alleine frühstücke und am RB schreibe. Nach einer kurzen Anwesenheit, in der Fleur 1-2 Tabletten einwirft, schläft sie im Zelt und ich hoffe, dass es ihr später besser geht. :unsure: Die zusätzliche Auszeit hat ein wenig geholfen, zum Glück steht heute nur ein Besuch in Kasane an, um für die nächsten 6 Tage im Hwange einzukaufen.

Nach einem kleinen Snack, damit Fleur auch etwas in den Magen bekommt, brechen wir auf nach Kasane. Wir statten der Thebe River Lodge einen Besuch ab, um einen Wasserstandsvergleich zu vor 3 Jahren zu machen. Damals kamen wir dort gerade noch unter, da viele Campsites unter Wasser standen. Im Vergleich zu Senyati ist die Theb River Lodge doch ein bis 2 Klassen schlechter. Hätten wir damals schon gewußt, wie schön Senyati ist, hätten wir damals versucht, uns dort einzuquartieren.

Im Spar haben wir Glück und finden vakuumierten Spingbock und schlagen gleich richtig zu. So schnell kann sich der Speiseplan ändern. :woohoo:

Es folgt ein ruhiger Abend mit einfachen Nudeln mit Tomaten, Speck und Zwiebelsoße. Wir gehen nochmals an die Wasserstelle und trinken einen Amarula. Es sind wieder viele Elis da, doch die älteren Gäste interessieren sich nicht für sie. Eine ganze Truppe AH (alte Herrschaften) sitzt mit Stirnlampe vor ihren Laptops, Tablets, Smartphones und jeder tippt munter vor sich hin. Ein hoch auf WIFI. Wir amüsieren uns über diese Szenerie. :lol: Zurück macht Fleur bald den Abgang und ich versumpfe am Feuer. Irgendwann weckt mich Fleur, da ich doch tatsächlich eingenickt bin. War halt auch ein anstrengender Tag :woohoo:


Mittwoch 23.04.

Das Abenteuer beginnt – auf nach Zim.

Wir starten nach dem Frühstück, fahren aber zuerst noch einmal nach Kasane, um etwas für Fleurs Halsweh zu kaufen. Die Bordapotheke ist schon aufgebraucht und die Erkältung lässt sich nicht abwimmeln. :pinch: So geht es mit kleiner Verspätung in Richtung Süden nach Pandamatenga.

Die Ausreise ist unproblematisch, die Einreise nach Zim in 45 Minuten erledigt. Wir zahlen 60 USD für die beiden Visa und 55 USD für unseren Landy und sind in Zim angekommen. Nicht ohne vorher noch Smalltalk mit den Zim-Jungs an der Grenze zu haben. Ganz nach Panthers Reisebericht-Titel wurden wir ebenfalls nach How is Germany gefragt. Die Jungs machen noch ihre Späßchen und wir auch. Allerdings hat einer der Jungs noch seine Kenntnisse über Deutschland zum Besten geben müssen und einfach mal Hitler in den Raum geworfen. Da mussten wir dann leider weiter. :pinch:

Nach der Grenze war die tarred road zu Ende. Es ging lange Kilometer eine schlechte gravel road entlang, inklusive 2 Wasserdurchfahrten. Fleur bekommt große Augen....Aber Landy meistert die 2 Furten ohne Probleme und Fleur ist wieder entspannt. :woohoo:







Der erste Kontakt nach der Grenze ist sehr sehr nett. Wir erreichen das Entrance Gate zum Hwange. Wenn es so bleibt können wir die Berichte über die Freundlichkeit der Menschen nur bestätigen. Die Rangerin ist sehr freundlich und begrüsst uns sehr herzlich und hofft, dass es uns gefällt. Den Einträgen nach kommen hier nicht sehr viele Autos vorbei.

Entrance Gate:



In Robins Camp ebenso ein sehr netter Empfang. Wir bezahlen 310 USD für unsere 6 Nächte im Park und können in allen 3 Camps, wie wir wollen, übernachten. Wir teilen uns die gesamte Campsite (18 Stellplätze) mit einem Paar aus Finnland. Sonst ist es total leer, auch die Chalets sind nich belegt. Als Ausgleich gibt es Unmengen an Wanzen und Käfern...alles hier lebt. :blink: :pinch: Auch die Ablutions finden keinerlei Anklang bei Fleur und sie beschließt, die Körperpflege hier auf ein Minimum zu reduzieren. :pinch: :pinch:








Wir brutzeln unseren restlichen Ostrich mit Gemüse im Potje, nachdem wir unsere 1. Pirschfahrt in hohem Gras beendet haben. Es gibt nicht so viel Wild, dennoch sehen wir Giraffen, Zebras, Impalas und Elis und sind somit nicht unzufrieden. Wir verstauen alles schon vor dem zu Bett gehen, um gleich nach dem Abbau am frühen Morgen unseren Gamedrive zu starten.

Wo ist der Weg? :blink:


Blinder Passagier:



Mal ein paar Vögel:




Weiß jemand, was das ist:
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20 Jul 2014 14:21 #345904
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Donnerstag, 24.04.


Um 06:10 Uhr starten wir zum Gamedrive in Richtung Sinamatella. Die Strecke ist anfangs sehr tierarm, aber landschaftlich wunderschön. Wir machen einen Stopp am Detema Dam, finden dort aber auch nur massenweise Wanzen :pinch: :pinch: und fahren weiter.

Am Hide Detema Dam:


Wir haben Hwange (gesprochen Wanki) in Wanzi-Park umbenannt :woohoo:









Wir erlauben uns dann einen Abstecher zum Masuma Dam, um dort zu frühstücken. Fleur zickt ein wenig herum. Sie will schnell nach Sinamatella um sich einen Platz in der 1. Reihe zu sichern, direkt am Rande des Plateaus. :blink: Der Aufenthalt am Masuma lohnt sich aber , denn wann kann man zum Frühstück schon Hippos und Crocks beobachten. :cheer:













Auf der Fahrt nach Sinamatella nehmen wir die Frau des Camp Attendand mit. So verkürzt sich die Strecke auf Grund ein paar kurzer Gespäche. Wir haben quasi auch unseren privat Scout dabei.

Das Einchecken in Sinamatella erfolgt ohne Probleme, auch hier ist die Wanzenplage seit gut einer Woche *brrr Überall an den Wänden, auf dem Boden...egal, wohin man sieht. :pinch: :pinch:

Wir haben freie Auswahl, die Wanzenplage hat sich wohl herumgesprochen. :blush: Und: wir sind die einzigen Gäste, allein unter Tausenden von Krabbeltieren.

Der Platz ist wunderschön, die sanitären Einrichtungen jedoch nicht. :pinch: Trotzdem sind wir tapfer und überwinden uns. Gemeinsam gehen wir duschen und haben alles im Auge, was sich bewegt. Wir überleben und fühlen uns wieder sauber und frisch, zumindest für ein paar Minuten. :woohoo:







Unser Campattendant, welcher sich zwar höflich vorstellt, jedoch ansonsten ziemlich emotionslos wirkt (ein Gespräch kommt nicht wirklich zustande), bringt uns Holz, obwohl er mein auf dem Dach gestapelten Holz gesehen hat. Dafür muss er den Donkey am Abend und am nächsten Morgen nicht einheizen. Wir hatten ja noch warmes Wasser beim Duschen und am nächsten Morgen wollen wir früh los und im Main Camp dann duschen (warum wohl :whistle: )

Zur Belohnung geniessen wir die Aussicht:





Die Pirschfahrt am Abend bleibt recht tierarm, zumindest, was die Vielfalt angeht.






Finde das Tier:





Wir fahren einen der 4x4-Trails und geraten in der Nähe vom Mandavu Dam inmitten einer Eli-Herde. Überall in den Büschen um uns herum trötet es, es gibt viele Jungtiere und Halbstarke. Ein solcher Halbstarker meint dann, er müsse uns „herausfordern“. Aber der Klügere gibt nach und wir treten den Rückzug an und warten, bis der Kotzbrocken weit genug weg ist.





Vorher schauen wir uns noch die Picnic Site von Mandavu Dam an. Hier tobt das Leben. Die Camp-Bewohner sind zwar nicht da, aber es fliegen Millionen von Wanzen und sonstigen Tierchen rum. Dann lieber schnell nach Sinamatella.

Blick von Mandavu Dam






Zurück auf der Campsite hates etwas abgekühlt und ein kräftiger Wind bläst über die Kante der Plattform. So haben wir ein Campfeuer zum Grillen unseres Springbockfilets + Butternut und werden selbst gleich mitgeräuchert.
Kulinarisch ist es nicht die 1. Wahl (dank der widrigen Grillumstände) , wir sind aber satt und nach unserem Elefantenerlebnis am abendlichen Gamedrive froh, einen ruhigen Abend zu verbringen.


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29 Jul 2014 21:11 #347428
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Freitag, 25.04.
Sinamatella – Main Camp

Wir starten am Morgen gegen 7 Ur, nachdem wir noch ein kleines Gespräch mit dem Camp-Attendant (Godfrey?!) hatten, unsere Fahrt nach Main Camp über den Lukosi River Drive. Landschaftlich sehr schön, 4x4-Fahrt pur mit anspruchsvollen Passagen, jedoch tierarm. :dry:




Sinamatella von unten:

















Frühstück ist heute in der Shumba Picnic Site geplant, welche wir gegen 11:45 Uhr erreichen. Auch ein sehr schöner Platz. Wir frühstücken ungestört, bis eine geführte Gruppe mit 3 Französinnen und 2 in London lebenden Schweden samt indischem Guide eintreffen. Wir tauschen uns aus und führen noch ein nettes Gespräch mit den 2 Schweden, bis die Truppe weiterfährt und wir wieder ungestört sind. Der Camp-Attendant hält sich passiv in der Nähe auf. Plötzlich platscht es auf die Tasche von oben herunter. Vogelschiss, oder kommt das von der Baumschlange, die ich beim Blick nach oben entdecke? :S Ein Beweisbild gibt es natürlich nicht :blush: Fleur ist zum Glück gerade für kleine Prinzessinnen. Nachdem Geschirr und Tasche gereingt sind, düsen wir auch weiter. Die restlichen 80km sind leider recht zäh. Wir steuern jede mögliche Pfanne an, einmal auch einen Trail, der im Nirwana endet. Leider keine Katzen- oder Hunde-Sichtungen. :angry:























Shumba Picnic Site:


Shumba Hide:








Auch am Nyamandhlovu Hide keine Sichtungen. Crocs, Vögel und das Übliche an Zebras , Giraffen und Gnus. Halt doch: 2 zimbabwische Ordensschwestern schneuzen sich lautstark die Nase und tippen SMS die ganze Zeit. Ansonsten ein nerviges Türe-auf-Türe-zu-Gebatsche bei den parkenden Autos und Kids, die umher springen.
Tierbeobachtung einmal anders :whistle:

Im Main Camp haben wir einen schönen Platz und praktisch einen Ablutionblock für uns und genießen einen schönen Abend mit sehr lekkerer Braaiwurst, Gemssquash und Salzkartoffeln.
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31 Jul 2014 21:02 #347787
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Samstag, 26.04.
Main Camp – Kennedy Pan – Main Camp

Wir bleiben eine 2. Nacht im Main Camp und planen für heute eine kleine Runde. Gegen 7 Uhr fahren wir los, 20 km Holperstrecke in Richtung Süden zur Kennedy Pan. Unterwegs sehen wir eine große Affenbande, es müssen ca. 100 Baboons sein. Überall bewegen sich die Bäume und große Gruppen überqueren den Trail.












Kurz nach der Picnic Site Kennedy Pan, endlich die erste Katzensichtung. :kiss: Ein Cheetah mit einem Cub stehen ca. 100m entfernt am Strassenrand. Ein Safari-Fahrzeug steht schon da. Wir schließen auf und beobachten die Zwei für ein paar Minuten. Zwei weitere Fahrzeuge sind auch eingetroffen. Als sich eines der Fahrzeuge in Richtung der Cheetahs in Bewegung setzt, verschwinden diese im dichten Busch. Schade, wir hätten die Zwei gerne noch etwas beobachtet. Aber leider gab es wieder Drängler, die den Tieren zu nah auf die Pelle gerückt sind. :angry:

Hier zwei Beweisphotos:






Bis zur Kennedy Pan 2 herrscht neben Tierstille auch Funkstille. Fleur ist stinkig, weil ich nicht genau dort angehalten habe, wo sie Stopp gesagt hat. Nach 40 Minuten Schweigen entschuldige ich mich für was auch immer und wir wenden, um auf der Picnic Site zu frühstücken. :woohoo: :whistle: Der bisher schönste Platz. Hier könnten wir es auch eine Weile aushalten. :kiss: Der Camp-Attendant ist sofort zur Stelle und bietet uns an, ein Feuer für unser Frühstück zu machen. Wir lehnen freundlich ab, da wir keinen Bedarf haben.




















Auf dem Rückweg vermeiden wir die Rüttelstrecke und nehmen einen 4x4-Trail, um nach Nordwesten zu einer Pan zu gelangen (Name entfallen). Der Trail wurde wohl schon lange nicht mehr befahren. Zeitweise fühlten wir uns mehr auf einem Tierpfad als auf einem Trail. Fleur hat mich vermutlich mehr als einmal verflucht. :pinch:
Immer dann, wenn der Weg zugewachsen ist oder etwas im Weg liegt. Pi mal Daumen sollt der Trail ca. 20 Km lang sein. Leider hat unsere Karte hier keine Angabe und für ZIM haben wir kein GPS-Material. Ergo Augen zu und durch. Hier ist wirklich schon lange niemand gefahren, die Tiere sind entsprechend scheu bzw. die Elis nicht sehr freundlich. :pinch:

Die Fahrtrichtung können wir immerhin am Navi feststellen und die Distanz ist ja nur geschätzt. Es dauert lange, dann endlich ein erster Wegweiser (4x4 only) und wir fühlen uns wieder besser. Das begießen wir dann mit einem Savanna und Castle Lager. :silly: Fahrtechnisch nicht anspruchsvoll, aber landschaftlich schön.

Die Strecke zurück zum Main Camp ist nicht mehr erwähnenswert, vielleicht haben wir am Abend-Loop etwas mehr Glück. Zurück im Main Camp ist unser Stellplatz leider belegt. 7-8 Zelte einer Truppe Hummeldumms zwingen uns zum ausweichen. Im Nachhinein kein Nachteil. Wir finden einen Ausweichplatz unter den Bäumen, richten uns ein und halten eine kleine Siesta. Nach einer erfrischenden Dusche (Fleur duscht dann bei den Männern, mangels Dusche bei den Frauen) starten wir dann noch einmal zu einer kleinen Runde, die uns um den Nyamandhlovu Hide führt. Dort ist die Hölle los 5-6 Fahrzeuge, davon 2 geführte Touren (man spricht Deutsch) treiben uns nach 15-20 Minuten vom Hide. :pinch:








Es ist aber auch an der Zeit für die Rückfahrt. Gegen Ende sind wir in der Kolonne unterwegs und erreichen kurz vor Ende der Dämmerung das Camp. Unser Feuer brennt schnell, mit freundlicher Unterstützung des Camp-Attendant und wir bereiten unseren Springbock mit Kartoffeln und Gemüse im Potije vor. Doch dann beginnt es zu regnen...








Die Markise leistet gute Dienste. Leider ist die Anordnung Campfire – Markise und Wind- sprich Regeneinfall so, dass wir zwar trocken bleiben, aber vom Campfire nichts mehr mitbekommen.
Das Feuer trotzt dem Regen und brennt noch sauber bis zum Schluss. Hummeldumms sitzen im Bus und die anderen Camper unter ihrem Dachzelt. Die Markise ist Gold wert! Trotzdem können wir den Abend nicht so geniessen, wie man es sich in Afrika wünscht und vorstellt und gehen daher nicht all zu spät in die Heia.
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03 Aug 2014 14:40 #348056
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Sonntag, 27.07.

Main Camp – Sinamatella (geplant)

In aller Ruhe packen wir unsere Sachen zusammen, duschen nochmal (ja, Fleur auch, dank der Männerdusche :silly: ) bevor wir das immer noch nasse Zelt zusammenpacken. Mit 2-3 Haken begeben wir uns auf die 140 km lange Strecke vom Main Camp nach Sinamatella. Ein Stopp ist wiedere geplant an der Shumba Picnic Site. Unterwegs ist es eher ruhig, die einzige Sichtung ist eine Pfote einer Antilope....die dazughörige hungrige bzw. schon satte Katze sehen wir natürlich nicht. Unterwegs halten wir noch an der Guvala Pan und lauschen dem Froschkonzert. Wir haben Mühe, so ein kleines Scheißerchen mit dem Fernglas zu finden, die aber einen Höllenlärm veranstalten :blink:

Nach 80 km erreichen wir gegen 11:30 Uhr die Site und bereiten unser Frühstück vor. Fleur verräumt im Anschluss die Frühstückssachen, während ich mit meinem Kaffee zum Camp Attendant schlendere. Wir unterhalten uns sehr nett („How is Germany“) und erzählen ihm ein wenig von Deutschland. Irgendwann fragen wir ihn, ob er heute Nacht Gäste erwartet. Als er dies verneint steht für uns fest: hier wollen wir heute Nacht bleiben. :) Wir fragen den Attendant nach dem Prozedere und ob es tatsächlich erforderlich ist, nach Sinamatella wegen der Buchung zu fahren. Dies würde uns einige Stunden Fahrt kosten, nur um zu Bezahlen. Unser Attendant verspricht uns, per Funk abzuklären, ob wir am nächsten Tag erst bezahlen können. Bis er jedoch mal in die Spur kommt, vergeht noch einige Zeit und wir trippeln bereits. :S Nicht, dass uns der Platz noch weggeschnappt wird.

Küche links, Dusche rechts:










Inzwischen trifft ein Fahrzeug ein, welches wir bereits im Main Camp gesehen haben. Es sind ein schweizer Paar mit ihrer Tochter und dem zimbabwischen Ehemann. Wir unterhalten uns und erfahren, dass sie die kommende Nacht am Masuma Dam verbringen. Das hätte uns auch gefallen. Aber die Vorbuchung war uns definitiv zu teuer und Masuma Dam ist sehr begehrt. Als sie weiterfahren, bitten wir nochmals unseren Attendant höflich, aber mit Nachdruck, sich doch mal zum Funkgerät zu bewegen. Er macht uns die Sache klar und ich bekomme noch einen kleinen Einblick in seine armselige Hütte. Da wird es einem schon ganz anders, wenn man sieht, wie die Menschen dort leben. :blush: Uns stehensomit am nächsten Morgen ein paar km mehr an Fahrstrecke bevor, da wir den Schlenker nach Sinamatella machen müssen. Aber die Nacht in der Shumba Pan ist es uns Wert.

Nach vollbrachter Buchung (juhu, die Shumba Picnic Site gehört uns heute Abend bis zum nächsten Morgen allein für einen geringen Aufpreis) trinken wir ein Bier und laden unseren Attendant selbstverständlich ein. Wir halten noch ein Schwätzchen und versuchen mit ihm gemeinsam mit unseren Tierbestimmungsbuch die Baumschlange zu identifizieren. Im Anschluss relaxen wir, genießen die Sonne und die Stille und ich komme mal wieder zum Nachtrag der letzten Tage im RB. Auch bereiten wir unsere Buschpizza sowie Fleurs Fladenkeks vor.

Das Toilettenhäusle




unser guter Geist immer im Hintergrund:



Heute sehen wir vielleicht noch Löwen (die wohl hier in letzter Zeit rumgeschlichen sind). Wir haben nur 400m zum Hide und sind abends zeitlich flexibel, in Begleitung unseres Aufpassers. Wir genießen mit unserem Attendant den Sundowner und gehen vor der Dunkelheit zurück zur Picnic Site.












Leider ist uns der Tiergott heute nicht wohlgesonnen. "Ausser" Hippos und Vögel nix zu sehen :blush:

Wir laden den Attendant ein, sich nochmal zu uns zu gesellen. Er schmeisst jedoch nur unser Feuer an und zieht sich dann lieber zurück. Wir geniessen diesen für uns schönsten Platz und gehen glücklich und zufrieden in die Heia.




Anhang:
Letzte Änderung: 03 Aug 2014 14:44 von Fleur-de-Cap. Begründung: Bilder hinzugefügt
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17 Aug 2014 22:37 #350108
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Montag, 28.04.
Shumba Pan – Robins Camp

Nach einer ruhigen Nacht schlafen wir etwas länger. Es steht kein Morning Drive an. Wir steigen ins unseren Landy, öffnen das Tor (unser Attendant ist noch nicht in Sicht) und fahren zum Hide. Dort genießen wir den restlichen Sonnenaufgang und warten auf unsere Löwen. Doch das Glück ist uns nicht hold. :blush: Ausser den Hippos sehen wir "nur" eine spotted Hyena. Nach ca. 1,5 Stunden Ausguck haben wir Hunger und kehren zur Picknic Site zurück.
















Blick vom Hide auf die CampSite:


Das Zuhause von unserem Attendant:




Dort bereiten wir unser breakfast as usual zu und geniessen nochmals die Stille der private Campsite. Unser Camp Attendant möchte unbedingt unser Geschirr spülen, doch wir lehnen freundlich, aber bestimmt ab. Wir erklären ihm, warum wir das nicht möchten, da wir ihn nicht vor den Kopf stoßen möchten. Nach unserer Spül-Jam gehen wir duschen. Anschließende räumen wir zusammen und wollen die Site verlassen. Leider hat Chefe etwas beim gestrigen Walk zum Hide verloren, was er gerne wieder haben möchte. Daher laufen er und der Attendant zum Hide und ich darf Landy hinterher fahren.




Schließlich muss ja einer aufpassen, dass beide nicht von den Löwen (*miezmiez) gefressen werden. Leider haben wir keine Erfolg, weder bei der Findung der verlorenen Sache noch bei den Löwen und fahren nach einer herzlichen Verabschiedung weiter nach Sinamatella.





Dort entrichten wir unseren Obulus bei den Wanzen, ähm Ranger. Die Fahrt geht wieder zurück über Stock und Stein Richtung Robins Camp. Wir geniessen die Landschaft ohne nennenswerte Sichtungen. Wir hoffen auf den Abend-Drive um Robins Camp. Dort soll es ja vor lauter Katze wimmelnl *jaja.






Wir kommen in Robins Camp an und relaxen

Chalet Robins Camp:







. Ausser uns bezieht an diesem Tag nur noch eine Familie aus Bots (oder so) und ansonsten sind wir für uns. Unser Camp Attendant stellt sich kurz vor, geht dann aber zum Fussball spielen. Somit steht es uns frei, die Wassertemperatur der Ablutions zu testen. Es kreucht und fleucht nach wie vor, somit entscheidet sich Fleur für eine weitere Abstinenz. Der Abend-Drive bringt nix Neues. Den einzigsten Löwen sichten wir (in diesem Fall nur Chefe) am Zaun nach Einbruch der Dunkelheit. Fleur sieht mal wieder mal gar nüscht Auch nix Neues. Somit endet auch dieser letzte Abend in ZIM entspannt. Morgen geht’s zurück in die heimischen Gefilde nach Bots.
Anhang:
Letzte Änderung: 17 Aug 2014 22:44 von Fleur-de-Cap. Begründung: .
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