THEMA: Nord-Botswana Oktober 2013 als Selbstfahrer
22 Jan 2014 22:53 #322564
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  • Reinhard am 22 Jan 2014 22:53
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Liebe Leute,
Danke für eure Rückmeldungen.
Wir waren, vielleicht auch wegen der Hitze in Savuti etwas unmotiviert. Aber auch deshalb weil wir bereits 2010 kreuz und quer durch die Gegend fuhren, z. B. waren wir bei den Bushmann-Zeichnungen, einem großen Baobab und haben eine Giraffe gesehen. Weiter nichts. Zudem waren wir in 2013 in der Savuti marsh auf der Fahrt von Süden kommend, sind dann aber wegen der sehr rubbeligen betonharten Piste wieder zur Sandridge road. 2010 hatten in der Nähe der Campsite wenigstens noch Antilopen und immer wieder Elefanten am Savuti Channel, dessen Wasserführung 2013 sehr zurück gegangen war. Wie gesagt: der Zauber von Savuti hat sich uns nicht erschlossen. Linyanti war dagegen das Paradies, kein Vergleich.
Gruß
Reinhard

Am Wochenende geht's weiter im Bericht.
Letzte Änderung: 23 Jan 2014 12:38 von Reinhard.
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23 Jan 2014 10:00 #322610
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In der Zeit, wo Ihr und wir in Savuti waren, herrschten dort auch extreme Verhältnisse. Durch die starke Dürre, war die Vegetation stark in Mitleidenschafft gezogen. Rings um die Savuti Campsite war praktisch Wüste. Auch der Savuti Channel brachte da nicht viel. Durch ihn war zwar Wasser vorhanden, Nahrung gab es aber nur im direkten Uferbereich. Insofern war mein erster Eindruck bei unserer Ankunft auch eher Entsetzen als Begeisterung.

Die einzigen Nahrungsgründe waren dort, wo sich der Channel in die Marsch ergießt. Das ist in erster Linie der nordöstliche Bereich der Marsch, also nicht der Bereich, an dem die Marschroad entlang führt. Dort herrschte dafür eine Tierdichte, wie ich sie bislang noch nicht in Savuti erlebt hatte. Die Gamedrives in diesem Gebiet waren dann eines der Highlights unserer Reise. Manchmal liegen Top oder Flop ganz dicht beieinander.
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26 Jan 2014 13:22 #323158
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  • Reinhard am 22 Jan 2014 22:53
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Heute, 26. Januar: strahlender Sonnenschein, minus 10 Grad :silly:
Am 17.10. 2013 hatten wir anderes Wetter:
Abschied vom Paradies, Fahrt nach Kasane und Senyati.

Linyanti war wirklich toll. Ich bin sicher, jeder weitere Tag hätte ebensolche Erlebnisse geboten. Aber Senyati war gebucht und auf ging’s. Unser Nüvi kürzte den Weg entlang der sandigen Cutline Richtung Kachikau mit einer schmalen Piste quer durch den Busch ab. Ich hatte den Eindruck, dass hier jede Woche maximal einer durchkommt. Diese Piste schien weniger benutzt zu sein als alle im CKGR. Bisher hatte alles so gut geklappt … wenn wir hier liegen bleiben … :unsure:
Aber plötzlich waren wir wieder auf der breiten, roten Sand-Hauptpiste und konnten ab Kachikau erstmals die 2010 noch im Bau befindliche Asphaltstraße befahren.







Die Transitroad zwischen Ngoma und Kasane




Auf dem kurzen Straßenstück zwischen Kazungula und Senyati begegnetet uns plötzlich internationaler Fernverkehr.

Um 14:30 waren wir am Senyati Camp. Unsere Buchung hatte man offenbar vergessen und es dauerte einige Zeit des Suchens und Blätterns, bis eine Bedienstete schließlich entschied: wir sollen in Chalet No. 2. Was etliche schon wissen aber wir bis dato nicht: der Blick auf die Elefantensuhle und das Wasserloch ist allerbest. Vielleicht zehn Meter vor der Terrasse gibt’s eigentlich immer einen großen Elefanten-Auflauf, gelegentlich mit aufgeregtem Trompeten. Grandios.





















Einen schönen Rest-Sonntag wünscht
Reinhard
Anhang:
Letzte Änderung: 26 Jan 2014 13:35 von Reinhard.
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31 Jan 2014 19:41 #324057
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Es ist Freitag Abend und es geht weiter:

18.10. Senyati

Ich muss gestehen, trotz der vielen Lobeshymnen auf Senyati und deren Eigner bleibt bei uns der Eindruck etwas zwiegespalten.
Einerseits ist die Lage von Chalet No. 2 toll. Direkt vor dem Gebäude unentwegt "Nature-TV".
Andererseits macht die Unterkunft einen verbesserungsfähigen Eindruck. Es sind drei große Räume hintereinander: vorne Essen und Kochen, gazebespannte Fenster, schön luftig.




Der mittlere Raum ist der Schlafraum mit verglasten Fenstern, die man zwar öffnen kann aber eben ohne Gaze, d.h. kein Mückenschutz, auch kein Moskitonetz am Bett; am Ende als dritter Raum, der nur durch etwa 2 m hohe Wände getrennt ist, das Bad und WC, soweit alles ok.
Im Schlafraum gab es ein Klimagerät, das aber nicht funktionierte. Die Giebelwand des Bades wird in den Stunden vor Sonnenuntergang enorm aufgeheizt und heizt auch gleich den Schlafraum. Unser misslungener Versuch einer angenehmen Temperierung des Schlafraums sah dann so aus: Glasfenster geschlossen wegen der Mücken (trotzdem hatte ich ungefähr rund 20 neue Stiche am Morgen), Glastür zur Küche weit geöffnet und dort alle Fenster geöffnet, aber Gaze geschlossen. Fazit: Mücken und Bullenhitze.
Entweder hatten wir zuvor Zelte, die nachts abkühlen und dennoch Gazefenster haben oder Aircondition oder Gaze-gesicherte, weit zu öffnende Fenster. Hier nichts dergleichen. Von den Betreibern hat sich während der drei Tage niemand blicken lassen und das Büro war eigentlich immer unbesetzt, jedenfalls wenn wir anwesend waren. Schade.
Die Elefanten-Schau war trotzdem prima:







In Kasane haben wir das kleine Biodiversity Centre am westlichen Ortsrand besucht. Ein rührender und meines Erachtens unterstützenswerter Versuch Schlangen und Vögel, gelegentlich Säugetiere den Touristen in kleinen und großen Käfigen zu zeigen - mit Erläuterung und Führung. Die meisten Tiere wurden aufgegriffen oder verletzt eingeliefert. Wer möchte, kann auch eine Python auf den Arm nehmen.
Schöne Grüße,
Reinhard
Letzte Änderung: 31 Jan 2014 19:45 von Reinhard.
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02 Feb 2014 11:45 #324282
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Liebe Leute,
nach einem letzten schönen Abend auf Senyati


ging es am nächsten Morgen weiter.

19.10. Fahrt zur Mazambala Island Lodge am Kwando


Keine besonderen Vorkommnisse. Freundliche Grenzabfertigung an der Ngoma Bridge und ebensolche Aufnahme an der Lodge, die nur eine geringe Belegung hatte.



Waren das zweite Mal dort: immer empfehlenswert.
Tollen Bootsausflug am Nachmittag gemacht.





Ein Lappenkiebitz




und sein häufigerer Verwandter, der Waffenkiebitz (Blacksmith Plover)




Eine Lechwe im flotten Lauf dicht an uns vorbei
Viele Krokodile gesehen, Hippos und die Krönung: eine Kolonie Karmin- oder Scharlachspinte mit mehreren hundert Tieren an einem kleinen Steilufer.





Für einen kleinen Zwischenstopp haben wir viel gesehen und einen angenehmen Aufenthalt gehabt.
Schöne Grüße,
Reinhard
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02 Feb 2014 12:03 #324286
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  • BMW am 02 Feb 2014 12:03
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Guten Morgen Reinhard,

.....die "Klimaanlage" in Nr 2 Senyati hat uns Louw beim Abschied noch demonstriert, weil wir mit

dem gleichen System in Nr. 3 (früher Nr. 2) nicht klargekommen sind, also da muss Wasser in das

Gerät eingeführt und auf "on" gestellt werden ( Physik dazu hat er uns erklärt, leider vergessen) das

funktioniert wirklich..........er kann offenbar damit die horrenden Stromkosten senken....hat

wahrscheinlich mit einem Verdunstungssystem zu tun...

mit Grüssen,

BMW
Letzte Änderung: 02 Feb 2014 12:05 von BMW. Begründung: Ortho
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