THEMA: Nord-Botswana Oktober 2013 als Selbstfahrer
30 Dez 2013 18:52 #318665
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Der zweite Teil folgt sogleich:

Ein Erlebnis will ich hier voranstellen, das für uns sehr eindrucksvoll war und das ich anonymisieren möchte: Eines abends gegen 21 Uhr stoßen drei Personen zum abendlichen Gespräch am Lagerfeuer in einer Lodge nahe einer Stadt hinzu. Es sprudelt auf deutsch nur so aus ihnen heraus: fix und fertig – um 5 Uhr aufgestanden - gerade angekommen – kein Geld mehr – nichts gegessen – das Auto mit den Händen aus dem Sand gebuddelt – 40 Grad – dass die uns auch keine Schaufel mitgegeben haben: Sauerei! – haben nur noch geheult. Die Frage: was denn und wo? wird mit: irgendwas mit „k“ beantwortet. Nach einiger Zeit fällt ihnen noch der Name der Lodge vom Morgen ein, allerdings putzig verdreht. Es sprudelte weiter aus ihnen heraus, die Leute waren ziemlich fertig. Dann die Fähre – die haben uns ja abgezockt! – und gleich danach den Hang und dann stehste vor dem Tor, wo du wieder bezahlen musst - das hätte der uns auch sagen müssen, weil, zurück hätten wir ja noch mal die Fähre zahlen müssen - unser letztes Geld ist drauf gegangen.
Da konnte ich mir zusammenreimen, dass die Gruppe im CKGR gestartet ist, hinter dem Matswere Gate (östlich davon also), an einer Stelle, die ausweislich der Fahrspuren jeder umfahren hat, sich mordsmäßig festgefahren hat, bei Khumaga den Boteti überquert hat und in den Makgadikgadi NP gefahren ist, um schließlich um 9 Uhr abends in der Lodge einzutreffen (nicht Dombo Farm). Eine ziemlich lange Tagesetappe, mit der zumindest die in der Runde anwesenden Fahrtteilnehmer (es gab noch weitere Gruppenmitglieder, die wir erst am nächsten Morgen trafen) völlig überfordert waren, u.a. weil sie völlig unvorbereitet waren. Sie wussten nicht, wo sie waren und was auf sie zukommen würde. Sie haben die Central-Kalahari durchquert und hatten keine Schaufel dabei oder wussten nicht, wo sie waren. Wir waren ziemlich sprachlos und außer sarkastischen Sprüchen fiel mir kaum etwas dazu ein. So etwas ist doch keine Tour in der Geisterbahn, wo nach einigem Erschrecken am Ende alles gut wird! Das kann auch ganz anders enden. Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass einige Kundigere zur Gruppe gehörten und die Leute vom Vorabend nur mitgekommen waren. Die „Mitgekommenen“, wie wir sie dann nannten, hatten sich blind den Kennern anvertraut ohne jegliche eigene Peilung. Aber: ist es zuviel erwartet, dass man erkennt, dass es eine besondere Reise ist und man sich tunlichst informiert vorher, was da auf einen zukommt? Sie hatten bei der Wagenübernahme nicht auf eine Schaufel geachtet und gaben dem Verleiher die Schuld. Sie wussten nicht, dass Nationalparke Eintritt kosten. Offenbar tummeln sich einige Reisende in diesen Gegenden, die eine Vorbereitung nicht für nötig erachten. Erstaunlich!
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30 Dez 2013 18:54 #318666
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Dritter Teil:
30.9. Ankunft in Windhoek mit Air Namibia. Keine Probleme, alles planmäßig. Ich will das mal ausdrücklich anmerken, nachdem hier bevorzugt von Pannen bei AN berichtet wurde. Finde nach wie vor den Direktflug angenehm und fliege bevorzugt mit Linien des Ziellandes. War noch die alte Maschine, der man ansah, dass sie abgegrabbelt war. Auf der Rückreise, die auch völlig problemlos war, hatten wir die neue Maschine: großer Unterschied! Auto übernommen, Navi abgeholt, eingekauft, nachmittags zum Hotel. Abends im Stellenbosch Restaurant gegessen: empfehlenswert.
1.10. Fahrt nach Ghanzi (550 km)
An der Grenze in Mamuno 190 NAM$ gezahlt als Straßengebühr, da wir noch keine Pula hatten (das wären 140 gewesen). Erster Bezug von Pula in Ghanzi ist also völlig problemlos. Am Bankautomaten bei Barclays in Ghanzi lungern etwa 10 San-Kinder herum zwischen und 5 und 13 Jahren alt, die sehr hartnäckig betteln. Wir haben ihnen freundlich aber bestimmt nichts gegeben, weil wir nicht unterstützen möchten, dass Kinder durch Betteln Geld beschaffen und so von der Schule ferngehalten werden. Als wir weiter fuhren, riefen sie uns etwas von Spar zu. Sie wussten genau, dass der nächste Halt der Touris Spar sein würde, so auch bei uns. Als wir aus dem Sparladen heraus kamen, waren sie wieder da. Auch hier gab es von uns nichts. Abends waren wir im Thakadu Bush Camp zur Eingewöhnung an den Busch. Das Camp war uns von der letzten Reise bekannt (2010). Einfach und solide, gern immer wieder. Man kann dort abends à la carte nett essen, rustikales Ambiente.


Gruß
Reinhard
Letzte Änderung: 30 Dez 2013 19:04 von Reinhard.
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30 Dez 2013 19:09 #318674
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Die Vierte:

2.10. Fahrt zur Piper Pan im Central Kalahari Game Reserve (CKGR) über Xade (243 km)
Hatten wir 2010 noch versucht, über das damals neue Tsau Gate in das CKGR zu gelangen (und waren wegen heftiger Buschbrände zur Umkehr gezwungen) sind wir diesmal über Xade gefahren. Bis kurz vor New Xade ist es eine breite Kalkschotterpiste, die gut zu befahren ist.



Unmittelbar vor New Xade macht der Weg einen scharfen recht-links-Schlenker und Schluss ist es mit dem Vorankommen. Die Piste ist tiefsandig, nur noch so breit wie das Auto und zuguterletzt sind die ersten Kilometer auch noch Baustelle. Man will dort wohl den tiefen Sand durch Schotter ersetzen, der dort haufenweise im Wege liegt. Man drückt sich links oder recht daran vorbei, im 1. oder 2. Gang, 4H. Nach ein paar km endet die Baustelle und der bewährte Tiefsand versucht den Fahrensmann aufzuhalten. Das mehr oder weniger 70 km weit bis nach Xade.



Dort kurz einchecken. Unmittelbar vor uns, zu unserer Überraschung, nachdem wir stundenlang niemanden gesehen hatten, ein junges holländisches Paar, das noch eine Rolle spielen wird. Wir lassen uns mit der Weiterfahrt Zeit, da wir nicht im Konvoi fahren wollen. Noch ein bisschen Gucken, noch ein paar Fotos. Es geht nach Norden, wiederum 70 km bis zur Piper Pan CKPIP02. 500 Meter nach Xade schlägt der Tiefsand richtig zu. Wir wissen nicht, ob es links oder rechts weiter geht, zögern etwas, das Navi überlegt noch und der Wagen kommt im 2. Gang würgend zum Stehen. Nicht hier stecken bleiben, in Sichtweite des Gates, denke ich. 4L rein und weiter geht’s, wenige Meter weiter kann man auch regulär halten und auf 4H zurück gehen.



Nach wenigen km im 2. Gang taucht für mich unvermittelt ein Wagen direkt hinter uns auf. Ich fühle mich bedrängt. Die Piste ist sehr schmal, links und rechts Büsche, häufig von der gusseisernen Art. Also Geduld. Ist aber trotzdem nervig, weil ich nicht nur die Fahrspur im Auge behalten muss, sondern auch links oder rechts nach Ausweichmöglichkeiten suche. Schließlich geht es und wir springen rechts auf die „Bankette“. Die beiden jungen Holländer sausen vorbei, kurz die Hand hebend. Ruhe kehrt ein. Wir fahren Stunde um Stunde nach Norden...
Kurzer Exkurs: Ich würde zukünftig immer das Tsau Gate empfehlen, um in das CKGR zu kommen. Dort ist es viel einfacher zu fahren und viel kürzer.
Wieder zurück: In der langen Zeit des Fahrens kommt mir in Erinnerung der thread im Forum, wo nach dem Umgang mit „Campsite-Besetzern“ gefragt wurde. Überwiegend war die Auffassung, dass besonders im CKGR wenig Bereitschaft Bestand, überraschende Mitnutzer aufzunehmen, weil hier der Eindruck der großen Einsamkeit ganz wesentlich ist. Ausnahmen waren natürlich Pannen, Notfälle und dergleichen. Was ist, wenn die beiden jetzt auf CKPIP02 stehen ...? Ich entscheide mich für den Fall der Fälle zu einem freundlichen aber klaren „nein“, auch wenn es unsere netten Nachbarn betrifft und ich die Fussball-bedingte Rivalität mit den Oranjes nicht fördern möchte (ich bin als Beinahe-Kieler ohnehin eher Handballfan und dass Niederländer Handball spielen können, habe ich noch nie gehört; insofern: kein Gegner)
Es taucht das deutliche Schild „CKPIP02“ auf und weißt nach rechts. Nach rund 2 km sind wir am Platz, und es haben sich dort bereits gemütlich gemacht unsere beiden netten Nachbarn. Ich fahre gleich mitten auf den Platz, steige aus und mach netten small talk. Die Beiden kommen schon vom Khutse-Reserve aus dem Süden – du meine Güte! Schließlich meine freundliche Frage: do you have a reservation for this place? Antwort: Yes! Meine Antwort: so did we! Er will seine gleich mal rausholen. Bevor er sie hat ist seine Frage: this is place No.1? No it’s No. 2 Auf dem Nüvi kann ich ihm zeigen, das No. 1 nur noch 3,7 km entfernt ist. Ah ja, ach so. Letzter Versuch: would you mind, if ...? Antwort (jetzt kommt’s drauf an): Yes (I would mind). Ok, no problem we go to No. 1. Sie guckt etwas schmal und sagt gar nichts. Vielleicht ärgert sie sich über mich und findet mich störrisch und rechthaberisch. Vielleicht ärgert sie sich aber auch über ihren Freund (wir haben doch gar keine Reservierung für diesen Platz! Und du sagst noch: Da kommt schon keiner – und wenn?). Ich hoffe, ich habe das deutsch-niederländische Verhältnis damit nicht belastet. Beim nächsten Fußball-Länderspiel dürft ihr auch wieder gewinnen.
Tagsüber ca. 32 Grad (wir haben ein kleines digitales Thermometer dabei). Zum Sonnenuntergang wird es schnell erträglicher, gegen morgen sogar recht kühl, so ca. 10-12 Grad. In der Nacht in der Ferne Löwen gehört.
Die Piper Pan-Plätze kosten, da privatisiert (Big Foot) etwa 18 € pro Person (nur Camping fee), die folgenden, da noch beim DWNP, nur 2,50 €. Ein Unterschied zwischen den Plätzen war nicht festzustellen: Plumpsklo („long-drop“) und Eimer-Dusche jeweils hinter getrennten Sichtblenden. Sauber waren sie alle. Um unsere Unterhaltung bemühten sich vor allem mehrere Pied Crows (Schildraben), die schwarzen mit dem weißen Schild. Sie gaben immer wieder Sprechübungen zu besten. Einer übte immer das „A“. Klang aber sehr amerikanisch.

Gruß
Reinhard
Letzte Änderung: 30 Dez 2013 19:17 von Reinhard.
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30 Dez 2013 19:27 #318679
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Die Fünfte:

3.10. Fahrt zur Phokoje Pan TAU03
Kurz nach 7 aufgestanden, da es schnell warm wird. Wenige hundert Meter nach Abfahrt sehen wir, dass die Piper Pan direkt hinter dem nächsten Dünenrücken liegt: platt und weitgehend kahl aber mit vielen Tieren: Oryx, Gnu, Strauß, Kudu (!, die hier?), Kiebitze, Perlhühner, Borstenhörnchen. Fester Untergrund, gut zu fahren, aber gelegentlich Löcher. Wenn ich das gestern gewusst hätte ... wäre ich vermutlich dennoch nicht hierher gefahren. Die vielen Stunden bis zur Piper Pan-Campsite reichten mir eigentlich. So schauen wir uns die vielen Vierbeiner eben heute morgen an.



Blick auf die Piper Pan von Süden



Ein Kronen-Kiebitz.



Ein Borstenhörnchen in der weiten Einsamkeit der Piper Pan.

Nach 57 km sind wir an der Phokoje Pan, Camp Site TAU 03. Hartnäckig verfolgen uns dort Fliegen und nerven uns.



Abends den Grill angeworfen, der aber eher zur Abschreckung geeignete Ergebnisse brachte: wir werden keine Fans der Boerewors mehr und das schön anzusehende Stück Botswana Beef, in das ich große Hoffnungen gesetzt hatte, hätte auch als Schuhsohle dienen können. Schön zu hören die Barking Geckos, es will mir aber nicht gelingen einen zu fotografieren. Entweder sie sehen einen oder sie bemerken Erderschütterungen und tauchen in jedem Fall ab. Um mich herum ist für einige Meter stets Gecko-freie Zone.

Gruß
Reinhard
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31 Dez 2013 13:25 #318756
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Hallo Gunnar,
das ist doch ganz einfach: dann fährst du eben zweimal. Einmal im letzten November und dann noch im nächsten November. :huh:
Dann ist Bele auch wieder zufrieden.

Hier die nächste Folge:

4.10. Fahrt zur Kori Pan KOR04 87 km
Stellenweise geht es durch betonhart getrocknete zerfahrene Schlammstellen, die etwas Aufmerksamkeit erfordern. Dann tatsächlich Gegenverkehr. 3 Leute. Wir unterhalten uns kurz und stellen erstaunt fest, dass wir beide die kommende Nacht für KOR04 gebucht haben. Sie fahren noch etwas herum und wir zum Platz. Nach einiger Zeit kommen die drei auch zum Platz. Die drei sind: ein in Botswana lebender Südafrikaner, der als Guide einer Österreicherin mit ihrem italienischen Mann einige Tage das Land zeigt. Wir tauschen unsere Buchungen aus. Tatsächlich eine Doppelbuchung des DWNP. Sie verkaufen glatt zweimal denselben Platz. Der Guide hatte schon über Sat Phone bei der DWNP-Zentrale angerufen, hatte aber nichts erreichen können. Wir verständigen uns darauf, dass wir beide hier bleiben. Sie fahren spät nachmittags noch zur Sunday Pan weil dort Löwen gesichtet worden sein sollen. Wir haben es nicht so mit der „Jagd“ nach Großkatzen, sondern erfreuen uns an dem reichen Kleintierleben, das der Platz bereit hält. Löwen werden schon noch kommen. In der Dämmerung inspiziert ein Honey Badger den gesamten Platz. Ich steh respektvoll auf der Zeltleiter, meine Frau ist noch in der Dusche (was muss sie auch so spät duschen: „Noch da bleiben! Ich sag Bescheid, wenn du kommen kannst.“) Sehr geschäftig das Tier. Sieht aus wie: „Aus dem Weg! Ich hab hier was zu tun“.

5.10. ein weiterer Tag auf KOR04
Die Nachbarn fahren schon vor hell werden ab. Um 9 Uhr schon 26 Grad.



Wir legen einen Ruhetag ein, nachdem wir in den vergangenen Tagen täglich zum Teil lange Strecken gefahren sind. Zum Frühstück erscheinen alle Kleinvögel, weil sie wissen, dass da etwas abfällt für sie. Wir widerstehen lange. Zum Schluss gibt’s dann doch Krümel.







Der Mahaliweber faucht laut die Rotbraunen Sperlinge zur Seite (Great Sparrow), was wir mehrmals beobachten. Die hübschen Mahaliweber, die auch White-browed Sparrow-Weaver heißen, sind die Rüpel des Platzes.
Als für uns neu gesellte sich eine Akaziendrossel (Groundscraper thrush; Psophocichla litsitsirupa) dazu.

Letzte Änderung: 31 Dez 2013 13:27 von Reinhard.
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01 Jan 2014 19:20 #318901
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Und hier die nächste Folge:

6.10. Fahrt zur Dombo Farm 229 km
Um 8:15 fahren wir ab. Um 10 Uhr sind wir am Matswere Gate.





Direkt am Gate trinken mehrere Kudus an einem Wasserloch, 5 Meter neben dem Gebäude (das ist doch alles hier viel zu trocken für euch, liebe Kudus!). Es ist niemand da, wir tragen uns in das Ausgangsbuch ein. Als wir gerade losfahren kommt doch jemand.





Nach einigen Kilometern sieht man, dass die Landschaft total überweidet ist. Je näher wir Rakops kommen, desto schlimmer wird es. Rinder stehen in glühender Hitze in „rasierter“ Vegetation. Es ist nichts mehr da, Ergebnis des für dieses sehr trockene Jahr zu hohen Rinderbestandes. Ein Rind liegt, gerade noch so lebend, in der Sonne am Wegesrand, ein jammervolles Bild.
Über Motopi zur Dombo Farm, wo wir gegen 14:30 eintreffen und von Heike herzlich empfangen werden.





Unser Haus.
Uli ist mit Marco und Kathy unterwegs. Abends beim Essen gleich meinen ersten Leoparden (am Wasserloch) gesehen (hallo Bele, da ist er: mein erster Leopard! Nachdem ich bei früheren Reisen mehrere nur beinahe gesehen habe).



Fast alle Leopardenfotos sind leider trotz ISO 1600 bei 300 mm Brennweite wegen der Belichtungszeiten zwischen ½ und 1/8 sec verwackelt.
Die „Buckligen“ treiben ihn dann aber auf den Baum, wo er lange bleibt. Sehr schön! Hyänen und ein Leopard! Es ist doch immer erfreulich, wenn (sehr hohe) Erwartungen erfüllt werden!
Ein schönes neues Jahr wünscht allen,
Reinhard
Letzte Änderung: 01 Jan 2014 19:25 von Reinhard.
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