THEMA: Ganz relaxt durch Afrika: Botswana/Kavango 2013
21 Nov 2013 21:13 #313982
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Dienstag, 8. Oktober 2013

Unterkunft: DOMBO Farm
Kosten: 105€ p.P. (VP)


Heute gab es gegen 8 Uhr Frühstück auf der Terrasse und schon jetzt schien die Sonne so intensiv, dass wir den Sonnenschirm brauchten. Kleines Problem war dabei, dass es sehr windig war und uuups, ein heftiger Windstoß sorgte dafür, dass ein paar der Streben des Sonnenschirms brachen :( so schnell konnten wir gar nicht reagieren :(

Nachdem Uli mit Sigrid und Reinhard in den Makgadikgadi NP aufgebrochen war, war für uns „Luchs-Bespaßung“ angesagt. Heute waren die Beiden recht agil, sogar Timmy lief mit mir ein paar Runden im Gehege.





Als sich Timmy und Sofie in ihren Unterschlipf zurückgezogen hatten, liefen wir zurück zur Terrasse und schafften es doch glatt noch, unsere Postkarten fertig zu schreiben, juhu! Immer wieder ließ sich ein Steinböckchen am Wasserloch sehen…



… die Vogeltränke war immer gut besucht…









… zwei Reiher beobachteten das Geschehen von der Baumkrone aus…



… und die zwei Milane zogen ihre Kreise über uns.





Auch dieser nette Geselle leistete uns Gesellschaft…



… und die Tokkos veranstalteten kleine Kämpfe.



Am späten Nachmittag genossen wir noch einige Zeit die schöne Aussicht von unserem Chalet.







Nachdem Uli, Sigrid und Reinhard von ihrem Ausflug zurückgekommen waren, gingen wir ein letztes Mal zur „Raubtierfütterung“.



Während des Abendessens war es am Wasserloch sehr ruhig, doch pünktlich nach dem Dessert tauchte Diego auf, kurz darauf folgte noch eine Leopardin. Sie tranken lange Zeit am Wasserloch, bevor sie im Dunkeln verschwanden. Vielleicht gibt es ja bald Nachwuchs auf Dombo??? Doch plötzlich erschraken wir alle... Marco drehte sich auf dem Stuhl Richtung Wasserloch und schaute direkt in das Gesicht einer Hyäne!!! Da hatte sich doch glatt einer der „Dreier-Gang“ von hinten angeschlichen und stand direkt vor der Terrasse :woohoo: Heike und Uli verscheuchten das „ungezogene Patenkind“ von Marina (Butterblume) und dies trottete gemütlich Richtung Wasserloch :silly:



Hach, das war doch noch einmal ein toller letzter Abend auf Dombo :) Auch wenn wir uns schon auf Senyati freuten, gingen wir schon etwas wehmütig zum letzten Mal zurück zu unserem Chalet.


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Letzte Änderung: 21 Nov 2013 21:16 von Kathy_loves_Africa.
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23 Nov 2013 17:34 #314156
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Mittwoch, 9. Oktober 2013

Dombo Farm – Maun – Gweta


Unterkunft: Planet Baobab
Kosten: 1120 BWP Ü
Strecke: 205 km (Maun - Gweta)

Heute gab es um 8 Uhr das letzte „Dombo-Frühstück“ und danach wurden die letzten Sachen zusammengepackt :( Wir verabschiedeten uns von Sigrid und Reinhard, die auch heute weiter fuhren. Dann packten wir unsere Taschen in Ulis Auto, schließlich mussten wir jetzt aufbrechen, um in Maun unseren Mietwagen abzuholen. Noch ein kurzer Stopp bei den Luchsen, die in das kleinere Gehege gebracht wurden, da dieses sicherer vor Wildtieren ist. Ich stieg gar nicht mehr aus dem Auto aus… sonst wären hier schon die ersten Tränen geflossen…

Trotz „Abschiedsstimmung“ hatten wir eine lustige Fahrt zum unteren Wasserloch, wo Uli noch Wasser auffüllte. Wir sahen noch Tawny Eagles, Kori Bustards, schnell waren wir am Tor der Dombo Farm angelangt und auch bald bei Avis in Maun. Zügig erhielten wir unseren Hilux, sogar mit Doppeltank, ziemlich neu und in einem tipptopp Zustand! Wir luden noch unser Gepäck um und fuhren zusammen zum Airport. Dort gab es noch „gemeinsames Toiletten-Aufsuchen“ und dann war der wirkliche Abschied angesagt :( Dies war doch schwerer als erwartet und ein paar Tränchen flossen…

Wir kauften bei der Post Office noch Briefmarken, warfen unsere Karten ein und im Choppies erledigten wir noch ein paar Einkäufe. Getränke, Rusks, ein paar Kekse und natürlich durfte etwas Bier und Savanna nicht fehlen. Und schon machten wir uns auf den Weg nach Gweta. Unterwegs fotografierten wir noch die Einfahrt nach Dombo, am liebsten wären wir wieder auf die Pad abgebogen :whistle:



Unterwegs standen immer mal wieder Strauße neben der Straße…





… und gegen 16 Uhr erreichten wir die Einfahrt zu Planet Baobab.





Wir erblickten gleich die ersten Baobabs, aber irgendwie erwischen wir die immer ganz ohne Blätter :unsure:



In der Rezeption wurden wir nett empfangen und bekamen ein eiskaltes Tuch zur Erfrischung.



Die Baobab-Huts sind einfach, aber urig eingerichtet, zwar etwas dunkel im Innern, aber für eine Nacht durchaus okay. (Dachten wir…)







Wir brachten alles in unsere Hütte, Marco legte eine kurze „Sprüh-Dusche“ ein (sie sprühte wirklich überall hin, nur nicht in die Dusche :woohoo: ) und ich machte es mir auf der kleinen Terrasse vor einem Baobab bequem und las ein wenig.





Plötzlich hörte ich zwei Leute kommen, sagte kurz „Hallo“ und uuups schon die ersten Worte, DER Dialekt kam mir bekannt vor :silly: Das konnte doch nur „pälzisch“ sein… Ich meinte einfach nur, dass wir wohl aus der gleichen Ecke Deutschlands kämen und genau so war es dann auch! Die Beiden setzten sich spontan zu mir auf die Terrasse und wir erzählten eine ganze Weile.

Vor dem Abendessen schauten wir uns noch die Anlage an. Alles ist nett angelegt, es gibt einen hübschen Pool und die riesigen Baobabs waren abends angeleuchtet. Dennoch ist es nicht ganz so „unseres“, wir mögen eben lieber die „kleineren Dinge“.







Gegen 19 Uhr liefen wir zum Restaurant, kurz darauf kamen Ulrike und Michael, die beiden „Pälzer“, und setzten sich zu uns an den Tisch. Wir unterhielten uns angeregt, für die Beiden war es der erste Afrika-Urlaub, und später gab es noch gemeinsam einen Absacker an der Bar.

Zurück in unserer Hütte probierten wir, etwas Frischluft hinein zu bringen, denn heute war es den ganzen Tag richtig heiß gewesen. Die Fenster hinter den Betten ließen sich leider nicht öffnen und nur mit geöffneter Tür passierte so gar nichts. So schlüpften wir durch das Moskitonetz in unsere Betten und versuchten, irgendwie einzuschlafen. Je weiter die Zeit fortschritt, desto mehr surrte es um uns herum. Die Moskitos mehrten sich, bei mir nicht so sehr wie bei Marco… Dennoch mussten wir mitten in der Nacht eine „Moskito-Fangstunde“ einlegen. Ich musste lediglich 3 Moskitos unterm Netz erlegen, bei Marco waren es über 20!!! Wir sehnten echt den Morgen herbei, denn an Schlafen war so gar nicht zu denken…


Liebe Grüße

Kathy & Marco
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26 Nov 2013 19:18 #314566
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Donnerstag, 10. Oktober 2013

Gweta - Kasane

Unterkunft: Senyati Safari Camp
Kosten: 570 BWP Ü
Strecke: 416 km


Sobald es hell wurde, standen wir noch etwas müde auf und es folgte wieder das Abenteuer „Duschen“. Wir beschlossen, nicht frühstücken zu gehen, packten unsere Sachen zusammen und bezahlten unsere restliche Rechnung an der Rezeption. Auf dem Parkplatz gab es ein paar Rusks, dafür haben wir sie ja gekauft, neue Sorte zum Probieren… Aber die Buttermilk-Rusks sind doch besser :whistle: Naja… was soll´s, auf geht es nach Senyati :)

Unterwegs legten wir kurze Stopps an den Pfannen ein…



… ab und zu fotografierte ich aus dem Auto…





… und an der A33 Richtung Kasane standen immer wieder Strauße am Straßenrand.





Glücklicherweise ist die Baustelle ja auf ein Minimum geschrumpft und bald hinter dem ersten „Elefanten-Schild“ döste ein grauer Kamerad im Schatten unter einem Baum.



Auf der Strecke sahen wir recht viele Elefanten, wir waren echt erstaunt, denn im letzten Jahr hatten wir nur wenige Tiere gesehen. Je weiter wir Richtung Senyati kamen, desto mehr Elefanten wurden es, die unter Bäumen etwas Schatten suchten.



Ja, und dann waren wir endlich am Abzweig zum Senyati Safari Camp!!!



Mit dem Hilux war die Anfahrt zum Camp doch wesentlich entspannter als letztes Jahr mit dem Terios und empfangen wurden wir direkt von Giraffen am Wasserloch.



Bei Lou checkten wir ein und bekamen, wie versprochen, Chalet No.2!







Kurze Zeit später kamen die ersten Elefanten…



… die Pumbas mussten den Rückzug antreten und ein African Fish Eagle schaute sich das Geschehen vom Baum aus an. Leider mussten wir noch Einkäufe in Kasane erledigen und erst um 15 Uhr schafften wir es schweren Herzens, uns von hier loszureißen. Die Devise war: Schnell weg, dann sind wir auch schnell wieder hier zurück :silly: Entlang der Ausfahrt zur Teerstraße sahen wir unzählige Elefanten! Alle standen im Schatten unter den Bäumen, wow, wollten die alle ans Wasserloch kommen???

Nach Spar und Choppies in Kasane waren wir kurz nach 17 Uhr wieder zurück im Camp. Am Wasserloch tummelten sich sooo viele Elefanten, Giraffen kamen dazu, Baboons saßen in der Nähe und die niedlichen Pumbas waren am anderen Ende des Wasserlochs versammelt.

Während wir unseren ersten eigenen Braai vorbereiteten, war es ein ständiges Kommen und Gehen am Wasserloch.



Zum Abendessen gab es Kartoffeln und Salat, für mich Lamb Chops, für Marco ein Beef Steak und dann hatten wir noch Chili Burger gekauft… Huuuuiiiii, ich mag ja gerne scharf essen, aber DAS war selbst für mich ZUVIEL :woohoo: So warfen wir kurzerhand Toast auf den Grill, um irgendwie die Schärfe los zu werden :evil:

Nach dem Abwasch saßen wir noch eine ganze Zeit lang draußen und beobachteten das Geschehen am Wasserloch. Heute Abend war „Elefanten-Mobbing“ auf dem Programm, mit Schlammschleudern und allem was dazugehört :woohoo:

Für Morgen hatten wir wieder einen „Relaxing-Day“ eingeplant, der nach zwei Fahrtagen wieder wirklich toll wurde B)


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Letzte Änderung: 26 Nov 2013 19:22 von Kathy_loves_Africa.
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29 Dez 2013 13:25 #318482
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Freitag, 11. Oktober 2013

Kasane

Unterkunft: Senyati Safari Camp
Kosten: 570 BWP Ü
Strecke: 40 km (Old Hunters Road)


Für heute Morgen hatten wir keinen Wecker gestellt und wurden erst kurz vor 8 Uhr wach. Wir schauten nach draußen ans Wasserloch und sahen gleich eine große Büffelherde. Nach dem Duschen wollte ich lecker Frühstück richten, doch nichts ging… der Strom war weg… So gab es Joghurt und Obst, ist ja auch lecker! Nach kurzem Wäschewaschen kamen auch schon die ersten Elefanten ans Wasserloch.



Schnellen Schrittes…



… und dann schnell ins Schlammbad.



Ab und zu zogen Windhosen vorbei…



… doch die Elefanten trotzten dem Sand und zogen ans Wasserloch…





… bei Chalet 1 wieder einmal direkt am Grill vorbei :silly: :woohoo:



Ohne zu Trinken zog eine Herde Rappenantilopen vorbei, denn das Wasserloch war noch immer belagert von Elefanten, die die Antilopen nicht ans Wasser ließen.



Später genossen wir noch die Aussicht von der Terrasse, es ist einfach fantastisch, Elis wohin man schaut!





Ein kleiner Baby-Elefant kämpfte sich durch den tiefen Schlamm…







… andere plantschten genüsslich im Wasser…







… und manche machten es sich im Schlamm mehr oder weniger gemütlich.







Am Nachmittag unternahmen wir eine kleine Tour auf der Old Hunters Road und waren über die Vielzahl der Tiere überrascht. Richtung Süden sahen wir viele Giraffen, Kudus, natürlich Elefanten, Perlhühner, Gabelracken, Warzenschweine und Impalas.









Auch landschaftlich war es ganz nett, zwar nicht zu vergleichen mit einer Fahrt entlang des Chobe, aber durchaus eine kleine Tour wert.





Auf dem Rückweg machten wir noch ein paar Bilder von Senyati.





Wir beschlossen, noch ein Stückchen Richtung Norden zu fahren, wo die Landschaft sehr grün war und auf den Bäumen unzählige Geier saßen.



Immer wieder tauchten zwischen den Bäumen Elefantenherden auf.



Als wir schon ein ganzes Stück gefahren waren, erschraken wir heftig. Aus den Büschen tauchte ein bewaffneter Mann auf. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es ein Grenzbeamter war, der uns höflich bat umzudrehen. Dies taten wir dann auch und so ging es zurück ins Camp.

Dort angekommen, gingen wir noch ein wenig in den Bunker. Zuerst zeigte sich ein Hammerkopf…



… und die Elefanten wirken aus der Perspektive noch imposanter.





Marco richtete an unserem Chalet das Grillfeuer und den ganzen Abend war ein reges Treiben am Wasserloch. Zu den Elefanten gesellten sich Impalas, Nilgänse, Schakale, Baboons und eine Herde Eland-Antilopen. Immer wieder schön anzusehen sind ja die trinkenden Giraffen.





Als das Holz heruntergebrannt war, grillten wir Steaks, Boerewors und Süßkartoffel und genossen noch lange die einzigartige Aussicht aufs Wasserloch.

Für Morgen hatten wir eine Tour in den Chobe-NP geplant, bis dahin, liebe Grüße!

Kathy & Marco
Letzte Änderung: 30 Dez 2013 03:46 von Kathy_loves_Africa.
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01 Jan 2014 18:36 #318896
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Samstag, 12. Oktober 2013

Kasane

Unterkunft: Senyati Safari Camp
Kosten: 570 BWP (Ü)
Strecke: 120 km (Game Drive Chobe NP und Fahrt zur Bootstour)


Da schon am frühen Morgen Roan-Antilopen am Wasserloch waren, konnten wir uns erst gegen 8 Uhr auf den Weg Richtung Chobe NP losreißen. Kurz hinter Senyati wurden wir dann gleich von mehreren Giraffen und einem stattlichen Kudu empfangen.



Recht schnell erreichten wir das Gate zum Chobe NP…



… und auf dem Weg zur Riverfront blockierten Elefanten die Pad.



Wir folgten den Elefanten in gebührendem Abstand und nach einer gefühlten Ewigkeit zottelten sie soweit in den Busch, dass wir passieren konnten.

Entlang der Riverfront fuhren wir Richtung Serondela, überall gab es Elis zu sehen…





… Schreiseeadler saßen oben auf den Bäumen…



… Roan- und Sable-Antilopen zogen umher.





In Serondela suchten wir uns einen schönen Platz um Picknick zu machen, während unten auf dem Fluss Fischer angelten.



Auf der teilweise recht tiefsandigen Pad fuhren wir zurück Richtung Gate und überlegten, wie wir im letzten Jahr diese Strecke mit dem Terios gefahren waren :woohoo: Natürlich gab es immer wieder schöne Ausblicke auf den Chobe.



Nach einem kurzen Einkauf in Kasane, legten wir noch einen kleinen Stopp in Senyati ein. Um 14.45 Uhr war dann schon wieder Zeit, um am Treffpunkt für unsere gebuchte Bootstour zu erscheinen. Charles begrüßte uns und stellte uns unseren Guide Moses vor. Auf dem Parkplatz hinter dem Spar war ein bisschen Chaos angesagt, da Bereiche von der Polizei gesperrt waren, auch der Zugang zu den Bootsstegen. Später erklärte uns Moses warum: Eine Person wurde hier am Ufer des Chobe vermisst und jetzt suchten die Beamten das Ufer nach der Person ab. Schließlich durften wir die Absperrung passieren und unsere private Tour mit einem kleinen Boot konnte beginnen.

Zu Beginn fuhren wir flussaufwärts zu kleinen Stromschnellen und Felsen-Inselchen, auf denen sich viele Tiere aufhielten.







Moses zeigte uns mit seiner ruhigen, unaufgeregten Art die Schönheiten des Chobe. Er war sehr engagiert, hatte ein großes Wissen über die Pflanzen- und Tierwelt, ging auf unsere Fragen und Wünsche ein und zeigte uns auch, was man alles aus einer Seerose machen kann.



Dann fuhren wir weiter in den Park. Die Perspektive aus dem kleinen Boot ist schon ganz anders, als von einem großen Boot oder bei einem Game Drive mit dem Auto. Elefanten schleuderten das Gras mit dem Rüssel durch das Wasser, bevor sie es fraßen…





… und auch das Krokodil hatte sich eine üppige Mahlzeit gefangen!



Was uns am Chobe gut gefällt, sind die vielen Vogelarten, die man hier entdecken kann.















Mitten im Gras machte es sich ein Waran bequem und wir konnten immer wieder die idyllischen Bilder von fressenden Elefanten, grasenden Büffeln und Hippos bewundern.





Bei unserem letzten Besuch im Juli 2012 konnte man viele Inseln im Chobe gar nicht so richtig ausmachen, da der Wasserstand viel höher war. Jetzt ragten die Inseln teilweise weit aus dem Wasser heraus.



Auf dem Rückweg zum Bootssteg ging dann langsam die Sonne unter, und natürlich dürfen die obligatorischen „Chobe-Sonnenuntergangsbilder“ nicht fehlen B)







Da uns die private Tour mit Moses so gut gefallen hatte, fragten wir ihn gleich, ob er am übernächsten Tag noch einmal Zeit für eine Tour mit uns hätte. Er bejahte und meinte, dass die Mittagszeit sehr gut für tolle Sichtungen wäre.

In der Dämmerung ging es zurück nach Senyati und prompt standen Elefanten am Straßenrand. Während des Abendessens war am Wasserloch tote Hose, doch etwas später begann das Schauspiel wieder. Elis, Schakale und sogar eine Civet zeigten sich. Ein kleiner Elefant hatte seine Mutter verloren und schrie dann wie ein ganz Großer! Als er sie wieder gefunden hatte, kehrte Ruhe ein, auch für uns :silly: Wieder war ein schöner Tag vorüber.

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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02 Jan 2014 18:19 #319018
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Sonntag, 13. Oktober 2013

Kasane

Unterkunft: Senyati Safari Camp
Kosten: 570 BWP (Ü)
Strecke: 89 km (Game Drive Chobe NP)


Nachdem wir gestern vormittags mit dem Auto im Chobe NP waren, wollten wir heute einen gemütlichen Vormittag in Senyati verbringen und erst am Mittag in den Park fahren. Heute sollte es Mal wieder ein leckeres Frühstück geben, in den letzten Tagen war dies ja mehr oder weniger ausgefallen B) Strom war heute Morgen da, und so brutzelte ich Rührei mit Toast und danach gab es noch leckeres Obst mit Joghurt. Während unser Chalet gereinigt wurde, schauten wir uns im Camp um. Wir bemerkten einen Elefanten, der von der Campsite zum Wasserloch unterwegs war. Irgendwie lief er seltsam und als er näher kam sahen wir, dass das rechte Vorderbein komplett dick angeschwollen war und er nicht mehr auftreten konnte. Ein sehr trauriger Anblick :( Er humpelte ganz langsam zum Wasserloch und machte dort ein Schlammbad, so wie es für ihn noch möglich war. Dann lief er langsam in Richtung unseres Chalets und legte sich wenige Meter davor in den Sand. Die Verletzung am Fuß sah aus wie von einer Drahtschlinge… Armer Kerl, am liebsten wäre ich zu ihm gegangen und hätte ihn getröstet :( Wir überlegten was wir machen sollten. Marco wollte Louw informieren, ich blieb im Chalet. Leider war Louw gerade nicht im Camp und so konnten wir nur abwarten. Immer wieder beobachteten wir den armen Elefanten, der hier mitten in der Sonne lag…

Schweren Herzens brachen wir dann gegen Mittag zum Chobe NP auf. Das Thermometer im Auto zeigte 40°C und meine Gedanken waren immer wieder bei dem verletzten Elefanten. Wie würde es ihm gerade gehen???

In Kazungula war Lkw-Alarm, sie standen den ganzen Hang hinauf :woohoo: Ein schöner Anblick waren dagegen die blühenden Jacaranda-Bäume.



Im Chobe NP fuhren wir wieder an der Waterfront entlang…







… fröhliche Kudus begrüßten uns…







… die Elefanten wurden begleitet von Giraffen und Zebras…





… und die Impalas von Woodpeckern (Danke Carsten :laugh: ) Oxpeckern :silly:



Auch andere Vögel durften heute wieder nicht fehlen…





… und je später es wurde, desto schöner wurde das Licht.









Auf dem Rückweg mussten wir an der wohl einzigen Ampel in Kasane wieder halten, diese Ampel scheint immer auf „rot“ zu stehen, egal wann man kommt :huh: Zwar gibt es an der Stelle nur eine Zufahrt zur Feuerwehr, aber vielleicht muss diese ja mal ausrücken und dann ist freie Fahrt :whistle:



Kurz nach 18 Uhr waren wir zurück in Senyati. Der verletzte Elefant war nicht mehr da. Kurze Zeit später erschienen eine Elefanten- und eine Büffelherde. Wir machten unser Grillfeuer und beobachteten das Geschehen am Wasserloch.





Irgendwann zog die Büffelherde weiter, doch ein Büffel steckte im Morast fest. Er versuchte immer wieder das Ufer zu erreichen. Er schaffte es bis nahe an den Rand, doch nicht ganz heraus. Ein anderer Büffel schien auf ihn zu warten, doch nach einer gewissen Zeit zog auch er davon. Als die Elefanten verschwunden waren, versuchte der Büffel immer wieder das Ufer zu erreichen, doch es gelang ihm nicht. Er wurde zusehends schwächer, konnte sich nicht befreien. Wenige Zeit später tauchten 4 Hyänen auf, sie schlichen immer um das Wasserloch herum. Plötzlich ertönte lautes Hyänenheulen aus nächster Entfernung und die Hyänen verschwanden ruckzuck. Mit einem etwas unguten Gefühl legten wir uns Bett, immer mit dem Gedanken, dass der Büffel wenige Meter draußen „gefangen“ ist, und auch die Gedanken an den verletzten Elefanten ließen uns nicht los…

Liebe Grüße

Kathy & Marco
Letzte Änderung: 03 Jan 2014 06:05 von Kathy_loves_Africa.
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