THEMA: M@rie's on the road again - Reisebericht
24 Okt 2012 17:00 #259552
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  • bayern schorsch am 24 Okt 2012 17:00
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Guten Abend Marie,

nach drei Wochen Abstinenz vom Namibia-Forum ist das mein erster Beitrag.

Schön, dass Du hier einen RB reinstellst. Ein Teil Eurer Unterkünfte stand im vergangenen Jahr auch bei uns auf dem Plan.
Nunda River Lodge, Camp Kwando, Chobe Safari Lodge und Natalodge.


Das, was Du über diese accomodations schreibst deckt sich zu 100 % mit unserer Erfahrung. Wir sind mit Dir völlig einer Meinung.

Bei mir wird´s noch etwas dauern, bis ich mit meinem RB anfange. Erst mal ankommen. Aber eins vorweg: Deine Tipps für St. Lucia, Hluhluwe und Ithala waren "GOLD WERT". Mehr dazu bei anderer Gelegenheit.

Liebe Grüße
der bayern schorsch
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Letzte Änderung: 24 Okt 2012 17:01 von bayern schorsch.
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24 Okt 2012 17:06 #259553
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  • franzicke am 24 Okt 2012 17:06
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Marie's on the road - und beste Stimmung macht sich im Forum breit - herrlich ansteckend. Ich bin also auch herzlich gerne dabei!
Danke-Grüße Franzicke
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24 Okt 2012 20:10 #259578
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  • M@rie am 24 Okt 2012 20:10
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es freut mich, dass mein RB bisher gefällt und auch das die Bilder gefallen freut mich natürlich Danke für die Komplimente !

@ schorsch - Welcome Back und es freut mich ganz besonders, dass meine Tipps hilfreich waren :)

leider hat mich schon wieder eine Erkältung im Griff , ich hoffe, dass ich morgen/übermorgen weiterschreiben kann
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012

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26 Okt 2012 17:53 #259935
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  • M@rie am 24 Okt 2012 20:10
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sooo... und weiter geht's ... auf nach Onguma, bitte anschnallen ...

Die Umstellung auf den "Africa - Mode" hat hervorragend geklappt und so werden wir schon vor dem Weckerklingeln wach, noch ein Blick aufs Wasserloch (tote Hose, worüber wir nicht ganz so traurig sind), Taschen ins Auto packen, frühstücken gehen, auschecken und los. Insgesamt sind es bis zum Lindequist Gate "nur" rd 180 km, aber wer weiss, was uns so vor die Augen kommt und so "klappern" wir die Wasserlöcher auf dieser Route ab - Gemsbokvlakte - Olifantsbad - Aus - Ondongab - Rietfonein - Etosha Lookout - Springbokfontein und Chudop.

Ich bin immer noch hin- und hergerissen, ob mir die Landschaften der Etosha gefallen oder nicht, ja, sie sind einerseits sehr faszinierend, aber auch so trocken, stellenweise eintönig ... oftmals einfach nur weiss , selbst an den Wasserlöchern ... aber da bringen dann Tiere die Farbe ins Spiel - wie Kudu - Mädchen, Schwarznasen-Impallas, die nur in der Etosha vorkommen und Red Hartebeest (Kuhantilopen)

oder plantschende Eli-Kinder und Springböcke

selbst die Elefanten sind irgendwie weiss

und dann stossen wir auf den Anfang des Etosha Lookouts - eine Pad mitten in die eigentliche Pfanne, nun gut, nicht wirklich mittenrein in die Pfanne, aber immerhin rd 3 km rein und es wird noch unwirklicher. Die Pad ist rechts und links begrenzt und stellenweise ist auch zu erkennen warum ... einige haben wohl versucht auf der eigentlichen Pfanne zu fahren und sind sichtlich steckengeblieben. Die Pad sieht intakt aus, doch das täuscht, stellenweise gibt es diese unsichtbaren, tiefen Schlaglöcher . Am Horizont läuft ein Strauss über Wasser, aber läuft da wirklich ein Strauss oder ist es eine Fata Morgana? Wir Zwei sind alleine am Lookout und so nutzen wir die Gelegenheit, um die Luftfeuchtigkeit marginal zu erhöhen

Wir fahren auch noch zum Chudop Wasserloch bevor wir am Lindequist Gate den Park verlassen und beinahe am Gate zum Onguma Reserve vorbeifahren. Im Onguma Bush Camp werden wir freundlich an der Rezeption mit feuchten Tüchern und Guave-Saft begrüsst und zu unserem Chalet gebracht. Es ist zwar klein, aber praktisch und ausreichend für 2 Personen und so richten wir uns erst einmal häuslich ein, bevor wir gegen 19:30 Uhr zum Dinner gehen. Heute gibt es kein Buffet, sondern ein 3 Gänge Menue mit Auswahl der Hauptspeise, Michael, unser Waiter ist sehr aufmerksam, ohne dabei aufdringlich zu sein.

Wir nehmen nach dem Essen noch ein Digestif am Wasserloch, es ist nicht so spektakulär wie Okaukuejo, auch nicht so gut besucht, aber auch das ist uns ganz recht, denn so können wir bald recht müde ins Bett fallen

Da wir am nächsten Tag einen langen Ritt nach Divundu vor uns hatten, wollten wir nur eine "kleine Runde" in der Etosha fahren und uns ab dem frühen Nachmittag einfach nur am Pool bzw Wasserloch von Onguma lümmeln, aber wie so oft ....

Zunächst fuhren wir nach Namutoni, denn das Daily Fee wird nicht am Gate, sondern in den Camps bezahlt, dann gönnten wir unserem XTrail noch eine Tankladung, um dann Richtung Andoni zu fahren ... kurz hinter Tsumcor machte ich schlapp - ich war einfach nur müde und während meine Freundin fuhr, schlief ich die meiste Zeit auf dem Beifahrersitz - nur kurzzeitig kam ich mal hoch, bspw um die Landschaft der Pfanne zu fotografieren


Bei der Fahrt um die Fischer's Pan war ich dann (endlich) wieder wach, insbesondere am Wasserloch Twee Palms ... warum dieses Wasserloch nur so heisst, wie es heisst


der Eli genoss das Bad sichtlich und bevor wir die Etosha endgültig verlassen, fahren wir noch den DikDik-Driveund. Aber wie war das mit "nur eine kleine Runde"? es waren zwar nur etwas an die 140 km, dennoch waren wir rd 8h unterwegs, bevor wir wieder im Onguma Bush Camp ankommen. Wir machen uns frisch, genehmigen uns einen Sundowner am Wasserloch, geniessen das Dinner und fallen früh ins Bett ...
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Letzte Änderung: 17 Jul 2013 16:44 von M@rie.
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26 Okt 2012 19:40 #259951
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Liebe M@rie,
danke für die Fortsetzung. So wunderschöne Bilder!!!
Liebe Grüße, Alexa
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29 Okt 2012 19:41 #260506
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Alexa - wir Beide posten ja unsere RB kreuz und quer und "verteilen sie gleichmässig" ;) :laugh:

bitte anschnallen, es geht weiter ... auf zur Nunda River Lodge ...

Wir starten recht früh, denn vor uns liegen rd. 600 km, vieles davon Gravel Pad, da wir nicht den Umweg über Tsumeb und Grootfontein fahren wollen, die Gravel Querverbindung stellt zwar keine "zeitliche Abkürzung" dar, soll aber landschaftlich schöner und abwechslunsgreicher sein, als die B 1/B 8 , also biegen wir an der B 1 nicht nach rechts, sondern nach links ab, um schon bald auf die D3001 abzubiegen - Gravel Pad soweit der Horizont reicht und so fahren wir und fahren wir und fahren wir .... in 2 Stunden 2 Autos und dann passiert es ... knapp 10 km vor der B 8 ... ein grosser, scharfkantiger Stein liegt im Weg und vorne links macht es *flöpflöpflöp* - ein platter Reifen und das Ganze bei 32°C ohne Schatten Rein technisch weiss ich natürlich, wie ein Reifenwechsel geht, aber körperlich bin ich dazu nicht mehr in der Lage, doch *göttinseidank* bei meiner Freundin springt der Autopilot an und auch dabei stellt sich raus - wir sind ein sehr gutes Team - schnell wurde das Gepäck in den Riesen-Müllbeuteln aus dem Kofferraum "geschmissen" (und das ohne dreckig zu werden - *müllbeutelseidank* ), Wagenheber, Radkreuz und Ersatzrad rausgeholt, die Schrauben vorne links gelöst und dann der Wagen angehievt. Einen praktischen Tipp gibt es auch noch - wenn ihr den Mietwagen übernimmt, schaut euch auf jeden Fall den Wagenheber an und guckt, ob der zum Auto grössenmässig passt! Wir hatten zwar den Original-Wagenheber, aber er war schlichtweg ein Witz - für einen XTrail gab es einen "Baby-Wagenheber", ein vernünftig grosser und wir wären schneller fertig gewesen! Aber auch so waren wir Furmula One - tauglich - naja - vornehmlich meine Freundin - nach einer Viertelstunde war das Rad gewechselt und natürlich ... wir waren gerade fertig, da hielt ein Auto - das 3. in 4 Stunden. Es waren sehr nette Belgier, die neben Englisch und Niederländisch auch Deutsch sprachen. Der Mann war so nett noch einmal die Radmuttern nachzuziehen - wir sollten sie noch wiedertreffen

Nun hatten wir nur ein Problem ... mit dem Ersatzrad (halt Ersatzrad, andere Felge, andere Grösse) konnten wir nur noch 80 km/h fahren und so zog sich der Weg bis Rundu/Divundu sehr hin. In Rundu steuerten wir die erste Tankstelle an, vllt gab es dort einen "Reifenservice", aber nein, heute war Sonntag und so tankten wir nur und machten uns auf den restlichen Weg nach Divundu und so brauchten wir für die rd 600 km insgesamt nicht wie ursprünglich geplant 7 Stunden, sondern 10 1/2. Mit der Dämmerung kamen wir an der Nunda River Lodge an und das wohl so leise, dass uns eine der Managerinnen erst gar nicht hörte. Ein Angestellter fuhr mit uns zu unserem Chalet, denn da es "das Letzte" war, war der Weg dahin recht verschlungen und vorallem war es schon dunkel. Voller Stolz zeigte er uns unser Domizil für die nächsten 2 Nächte, riesengross mit 3. Bett und einem grossen Outdoor-Bad-Bereich - einfach klasse. Wir machten uns kurz frisch, fuhren wieder zum Hauptgebäude, genossen das Dinner und einen dicken Gin Tonic, den hatte sich meine Freundin redlich verdient!

Am nächsten Morgen machten wir uns auf nach Divundu - zur Reifenwerkstatt

etwas abenteuerlich mutete das Ganze schon an, aber unser "Retter in der Not" arbeitete flott und gewissenhaft und so war unser XTrail nach kurzer Zeit wieder "richtig bereift" - wir hatten es geschafft, insgesamt 3 Löcher in den Reifen zu zwirbeln ... für die Reparatur zahlten wir umgerechnet 8 EU. Wieder zurück in der Lodge buchten wir für den Nachmittag eine Sunset Cruise und genehmigten uns dann einen Power Nap

Auf der Sunset Cruise waren wir 6 Personen, leider war der Schiffsführer kein "Vorzeige-Guide", denn er stellte den zahlreichen Hippos ziemlich nach, kam ihnen sehr nahe, bedrängte sie sogar, riskierte sogar Kollisionen , trotzdem genossen wir die Aussicht auf "unser Chalet" und "den Waschtag im Dorf"

auch der Sonnenuntergang war einfach *soifz* ... so wie sie halt sind in Afrika

wieder in der Lodge geniessen wir vor dem Dinner noch einen Gin Tonic und treffen die Belgier wieder, die am Vortag angehalten hatten - sie hatten eine Zwischenübernachtung in Rundu eingelegt ... es war nicht das letzte Mal, dass wir uns trafen
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