THEMA: On revient -c’est sûr! VicFalls+Nord-Botswana 2012
16 Sep 2012 18:24 #254195
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23.08.2012 - Unser letzter Vormittag im Sango Safari Camp


Unser letzter (halber) Tag im Sango Safari Camp bricht an :( .




Zum Glück können wir diesen noch richtig genießen, weil unser Zeitplan optimal ist (Weiterflug erst am frühen Nachmittag).

Wir frühstücken etwas verschlafen



wärmen die Hände an einer heißen Tasse Kaffee und trödeln ein bisschen am Feuer herum.



Heute werden wir noch einmal in den Moremi fahren – Face hatte uns am Vorabend die Entscheidung überlassen – und sie dann für gut befunden ;)

Die Sonne ist gerade aufgegangen,



wir machen noch schnell ein Foto vom Essens- und von unserem Zelt





und dann geht’s schon los: wir starten ziemlich pünktlich kurz nach 7 Uhr, bis zum Eingang sind es ca. 10 Minuten zu fahren. Heute sind wir zu siebt im Wagen, denn die französische Familie ist mit an Bord.



Am North Gate haben wir unsere ersten Sichtungen – sehr zur Freude von Juliette, dem kleinen französischen Mädchen, turnen überall diese Hörnchen herum.





auch auf, neben und unter diesen Schädeln, während Face uns anmeldet.



Kurze Zeit später finden wir diesen Burschen hier, der sich sein Hinterteil genüsslich an einem Baum schubbert.



Zuerst bietet er uns schöne Motive






Dann kommt er näher und macht sich ein bisschen wichtig mit Ohrenwedeln und Rüsselschwingen!




Ist das nicht ein schöner Kerl?






Face nutzt diese Begegnung, um uns das Verhalten zu erklären.




Während ihrer ersten Lebensjahre, die sie in der Herde mit den Müttern und Kälbern verbringen, lernen die jungen Bullen, dass man durch Wedeln mit den Ohren, Rüsselschwingen und Trompeten versucht, einem Feind Angst einzuflößen.
Wenn sie nun in eine Gruppe von älteren, männlichen Elefanten überwechseln, da sie ab einem gewissen Alter von den Müttern nicht mehr geduldet werden, verhalten sie sich bei vermeintlicher Bedrohung wie ihre weiblichen Vorbilder – und machen entsprechend dicke Backen. Sie lernen erst nach und nach von den älteren Bullen , die dieses mädchenhafte Getue völlig unnötig und ein unmännliches Verhalten ist. Dieser hier hat es noch nicht kapiert, dass er sich bei den anderen damit ziemlich lächerlich macht.... So zumindest hat es Face erklärt – sehr zu unserer Belustigung. :laugh:

Irgendwann wird das Gezicke dem Bullen dann wohl zu anstrengend und er widmet sich wieder dem viel wichtigerem Fressen!






Wir fahren weiter und beobachten eine zeitlang diese Impala-Herde im Morgenlicht – es ist mittlerweile 8 Uhr. Ach, wie ich diese Farben vermissen werde!!









Danach sehen wir die lebendige Version des Leoparden-Futters von vorgestern: eine Red-Lechwe-Antilope !










Das Hippo von vorgestern liegt auch noch da, es lebt noch, macht aber keinen guten Eindruck.



Es ist halb neun Uhr. Wir sind nun wieder in der Gegend, in der wir uns vor zwei Tagen von dem fressenden Leoparden verabschiedet haben. Face kurvt durch die Gegend, schaut sich Spuren im Sand an, fahrt hierhin, schaut dorthin.....dann kommt uns ein anderes Fahrzeug entgegen – es ist eine Familie aus Südafrika. Sie suchen nach einem Leoparden. Na so was! Da können wir natürlich punkten B) : Tja, den haben wir vor zwei Tagen gesehen! :P Wir berichten ziemlich begeistert von unserer damaligen Leoparden-Sichtung, der Fahrer lässt sich ein bisschen vom Camp berichten und outet sich dann als Reiseunternehmer (oder zumindest in dieser Branche Tätiger). Er würde sich gerne mal das Sango Safari Camp anschauen. Kein Problem, er solle doch später mal vorbeikommen, meint Face.

Ein zweites Fahrzeug kommt dazu, auch Südafrikaner, sie gehören zusammen. Die Beifahrerin berichtet, dass ihr Mann irgendwo da hinten deutlichen Aasgeruch wahrgenommen habe und sie dort in der Nähe den Leoparden vermuten :dry: . Face fragt nach der genauen Stelle. Soso..... er sagt nicht viel dazu :whistle: und die Südafrikaner verabschieden sich in diese Richtung, um der Sache mit dem Aasgeruch nachzugehen. Wir fahren in die entgegengesetzte Richtung, einmal mehr zum Riedgrasareal.

Wer nun meine Lobeshymnen auf unseren Guide nicht mehr hören kann :sick: , der hat mehrere Alternativen ;) : a) er klickt sich schnell in einen anderen Thread , b) er liest solange die Bewertungen über Sango Camp auf tripadvisor, wobei er feststellen wird, dass sämtliche Guides, also Judge, Face, Beast und Joel dort sehr gelobt werden – wir haben einfach nur einen davon erwischt. C) Oder er liest solange über das Forschungsprojekt nach, in dem Face gearbeitet hat:
www.bpctrust.org/index.asp

Wer hier bleibt, erlebt gleich wieder ein Beispiel dafür, dass Face wohl in den Kopf der Tiere schauen kann:

Nun sind wir also an altbekannter Stelle – allerdings können wir den Riss nicht sehen. Wir fahren wieder aus dem Grasgebiet heraus und halten in der Nähe an.



Nun interpretiert uns Face die Lage vor Ort, wie er sie erkennen kann: es sind Krokodilspuren zu sehen und er nimmt an, dass das Krokodil den Rest des Risses gefressen hat. Weggeschleppt hat es ihn wohl nicht, denn er sieht keine Schleifspuren. Tja, schade :( , nun ist der Riss weg und der Leopard wohl auch, denken wir.

Hmm, das sieht Face anders. Er vermutet, dass der Leopard sich noch in dem Riedgrasareal befindet – wohl auch auf der Suche nach seiner Antilope. ABER: es wird immer wärmer und lange wird er da wohl nicht drinbleiben, er wird sicher einen Schattenplatz suchen. Es ist 9 Uhr - und Face hat kaum den Mund zugemacht, da sehen wir aus den Augenwinkeln eine Bewegung (zwischen Termitenhügel und Busch!)




Unglaublich :woohoo: – da geht unser Leopard langsam durchs Gras

Wow, wir schütteln ungläubig die Köpfe – wie kann das sein? :huh:



Er findet recht schnell ein schattiges Plätzchen







Face verfolgt den Leoparden mit ausreichender Distanz und positioniert dann den Wagen so, dass wir gut fotografieren können (spätestens bei diesem Foto habe ich beschlossen, mir für den nächsten Urlaub einen anderen Sonnenschutz zuzulegen...):blush: .



Das Tier scheint tatsächlich ziemlich erhitzt, es hechelt wieder







Und wird außerdem von irgendwelchen Fliegen genervt. Wer selber eine Katze zuhause hat, kennt diesen (leicht debilen) Gesichtsausdruck, wenn der Stubentiger ein Krabbeltier direkt vor der Nase beobachtet und versucht es zu fangen. Immer wieder schlägt er mit der Pfote nach den Quälgeistern...



Wir amüsieren uns über seine schlechte Laune wegen der Fliegen und seine Jagdversuche und können „unseren“ Leoparden eine Viertelstunde lang alleine genießen und fotografieren.













Dann rollte das geballte Südafrika an – es sind drei Autos. Die Geschichte mit dem Aasgeruch war wohl doch nicht so der Knaller :P :laugh: !

Face schlägt uns vor, den Rückzug anzutreten und wir beobachten kurz aus der Ferne, wie sich die südafrikanischen Zuschauer verhalten. Face regt sich tierisch darüber auf, dass auf der einen Seite des Autos die Beifahrerin aus dem Fenster hängt zum Fotografieren, sehr dicht beim Leoparden, und noch viel schlimmer: eines der Kinder stellt auf den Fensterholm – wie schnell kann es da rausfallen! :woohoo:




Das Verhalten des Leoparden sei in einem solchen Fall überhaupt nicht absehbar: er kann den Jungen als Beute sehen oder er fühlt sich davon so irritiert, dass er das Weite sucht und in Zukunft Autos nicht mehr als harmlos betrachtet.

Man sieht, dass es in Face arbeitet :angry: – und dann fährt er doch noch einmal zu dieser Gruppe zurück und bittet sie in recht strengem Ton, nur aus dem Auto heraus zu fotografieren. Wir finden sein Verhalten sehr interessant, denn er könnte sich ja dadurch das Interesse eines eventuellen Kunden vermasseln.

Es ist aber auch wieder ein Beispiel dafür, wie die Guides hier (und auch anderswo) das Wohl der Tiere in den Vordergrund stellen. Mir ist noch ein Szene bewusst geworden, nachdem ich neulich meine kleinen Videofilme angeschaut habe: Als wir den Leoparden beim Fressen beobachtet haben, hatte er immer wieder einen Blick auf uns. Irgendwann hat er uns kurz angefaucht – und da meinte Face dann, es wäre besser ihn in Ruhe zu lassen.

Aber zurück zu heute: Face fährt uns zu einem Platz, den er als sicher betrachtet (unseren Kloplatz hinter einem Termitenhügel untersucht er aber trotzdem zuerst auf eventuelle tierische Nachbarn).



Wir trinken in Ruhe Kaffee und Tee, essen leckere Plätzchen, wieder frisch gebacken, und unterhalten uns mit den anderen Franzosen.




Ihre Tochter Juliette hatte bei der Leopardensichtung zuerst ihren Fotoapparat herausgeholt und nach kurzer Zeit ihren Gameboy.... Die Eltern erzählen, dass sie schon mehrere Reisen dieser Art mit ihr gemacht haben, u.a. nach Tansania – und auf unsere Frage hin, ob sie denn den Eindruck haben, dass es ihr gefällt, meinen sie mit einem Augenzwinkern, sie hätte ja keine Wahl. Außerdem würde sie eben die Dinge von einer solchen Reise mitnehmen, die ihr wichtig wären – in diesem Fall zum Beispiel die Übernachtung mit einer neuen Freundin in der Kabine der Pride of Zambesi.
Meine (kurz zusammengefasste) Meinung: solange weder das Wohl des Kindes noch das der Allgemeinheit ernsthaft gefährdet ist, sollte jeder nach seiner eigenen Fasson glücklich werden!

Nach unserer Pause , es ist ca. 10 Uhr, fahren wir noch einmal an der Stelle vorbei, wo wir den Leoparden zuletzt gesehen haben. Er hat nun seinen Platz gewechselt und liegt neben einem Baum – unter Beobachtung eines grünen Safari-Fahrzeuges.






Face sucht einen guten Stellplatz und dann schauen wir zu, wie das Tier zuerst am Baum liegt




eigentlich wirklich keine Lust auf Zuschauer hat ("Ich kann die bald nicht mehr sehen...")










dann recht unruhig immer wieder ein neues Plätzchen sucht,









Zwischendurch spielt er mit dem Gedanken, auf den Baum zu klettern




Er entscheidet sich dann aber doch für eine ausgiebige Körperpflege








Zwischendurch versucht er zu schlafen




dann tigert (bzw. leopardet ;) ) er wieder herum, ihm scheint irgendetwas nicht zu passen





aber dann putzt er sich doch weiter








Es ist schön, ihm in Ruhe dabei zuschauen zu können.

Aber wie gesagt, richtig ruhig ist er nicht,



und Face glaub auch, dass er über kurz oder lang einen geschützteren und schattigeren Platz suchen wird. Er schlägt vor, dass wir langsam in Richtung Camp zurückfahren, es ist auch schon halb elf Uhr. Vorher macht er aber wie vorgestern noch schnell ein paar Fotos mit meiner Kamera für seine Datenbank





und er wird mir nach meiner Rückkehr eine Mail schreiben, dass es sich bei dem Leoparden um „Face“ gehandelt hat! (Joel hatte die beiden Leoparden-Brüder ja Judge und Face getauft...)

Ein letzter Blick in seine Augen




Dies wird die letzte Katze in meinem Reisebericht sein , so viel kann ich schon verraten - also noch einmal genießen!




Unterwegs sehen wir noch Hippos, die fit sind








Nilgänse




und Africa Jacanas B)






Und dann haben wir noch eine Sichtung der ganz besonderen Art – unser Camp vom Moremi aus gesehen! Tzzzz, so nah dran ist das....












Aber auch auf diesen Fotos wird einem nicht so richtig klar, dass es dicht am Khwai River liegt – im nächsten Kapitel (Flug zum Pom Pom Camp) sieht man es dann besser.

Tja, dieser Flug rückt schnell näher, wir fotografieren vom Hauptzelt aus noch einen Elefanten in der Ferne (Achtung Suchbild!)




einen Riesenglanzstar



und essen noch zu Mittag.
Face kopiert noch schnell meine Fotos von Notebook auf USB-Stick



nachdem er sich mit dem südafrikanischen Reisefuzzi, der tatsächlich noch vorbei geschaut hat, unterhalten hat - und dann bringt er uns zum Airstrip.




Unser Flugzeug landet superpünktlich (die Deutsche Bahn könnte sich da wirklich eine Scheibe von abschneiden)






unser Guide kümmert sich zusammen mit dem Piloten darum, dass unser Gepäck (nein, das gehört nicht alles uns, sondern auch den Neuankömmlingen) im Flugzeug landet






und dann heißt es: Auf Wiedersehen Face, auf Wiedersehen Sango Safari Camp – wir hatten eine grandiose Zeit hier!:)

Zum Glück freuen wir uns auch auf das nächste Camp und zudem ist unser Pilot ein ganz goldiger Franzose (mit einer Botswanerin verheiratet)




so dass der Abschiedsschmerz etwas gemildert wird!
Ein letzter Blick nach unten





und TSCHÜSS! :(


TOP: wir haben "unseren" Leoparden Face noch einmal gesehen :kiss:

FLOP: unser Aufenthalt im Sango Safari Camp ist zu Ende :(
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 20:27 von Champagner.
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17 Sep 2012 19:23 #254358
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Sodele, heute mal ein etwas kürzeres Kapitel:

23.08.2012 – Wir fliegen zum Pom Pom Camp

Wie schon im letzten Kapitel angedeutet wird mir jetzt aus der Luft erst so richtig die Lage des Sango Safari Camps bewusst.

Hier ein Kartenausschnitt, auf dem ich das Camp mit einem roten Pfeil eingezeichnet habe – da es relativ neu ist, fehlt es noch auf vielen Karten.



Was mir vor Ort nie richtig bewusst wurde ist die Tatsache, dass der Khwai River tatsächlich so etwas ähnliches wie ein Fluss (Flüsschen) ist! Wenn man im Camp sitzt, sieht man ja nur viiiieeeel Gras, ein bisschen Wasser hier und da – aber nichts was auch nur annähernde Ähnlichkeit mit einem Fließgewässer hat...

Zur Erinnerung (haha, ja ich weiß, ich kann mich schwer trennen....):





Wo bitteschön ist hier ein Fluss??:dry:

Umso mehr faszinieren mich diese Fotos! Wir fliegen nach dem Start eine Kurve und dann über den Teil des Rivers, wo er sich sehr breit macht (auf der Landkarte rechts).



Dann immer am Wasser entlang – nun ist es richtig deutlich zu erkennen (auch wenn das Foto unscharf ist): das sieht ja tatsächlich aus wie ein über die Ufer getretenes Flüsschen!!
Am linken Bildrand sieht man schon die beiden Zelte (Nr.5+6) rechts neben dem Hauptzelt.




Stop, umdrehen :woohoo: – ich muss mir das vor Ort noch mal ganz genau anschauen.... so ein/zwei Tage lang B) :whistle:

Und hier das ganze Camp von oben! Ach menno, wie soll ich mich denn gedanklich lösen können bei diesem Anblick??? :(




Weiter geht’s Richtung North Gate – ich bin hin und weg bei diesem Anblick! Ich hoffe, die alten Hasen verdrehen jetzt nicht die Augen – aber ich war eben noch nie im Delta – und ich hätte nie gehofft, anhand der Fotos noch einmal alles so genau nachvollziehen zu können. Ich finde das total aufregend – sorry!






Nun sind wir direkt über dem Gate – da sind wir erst vor ein paar Stunden durchgefahren.






So, und nun heißt es wirklich Abschied nehme von der Khwai Region – nun kommen ein paar Fotos, zu denen ich überhaupt nichts schreiben kann, weil ich nicht den geringsten Schimmer habe, wo das alles ist.... Aber schön – und abwechslungsreich ist es allemal!
































Vielleicht erkennt ja jemand etwas....

Dann kommt die Landebahn in Sicht




Wir werden von unserem Guide, der sich die nächsten drei Tage um uns kümmern wird, abgeholt: Timba! Er hat einen sehr schönen Namen auf Setswana, den wir eigentlich auch gut aussprechen können, auch wenn er lang ist – aber der Einfachheit halber will er Timba genannt werden.




Unser Pilot (le petit francais) fährt mit uns ins Camp, da er erst viel später wieder einen Flug hat.

Wir sehen gleich einen Saddle-billed Stork




der sich dann in die Lüfte begibt.



Dort kreisen schon einige Marabus, es ist ein beeindruckendes Bild (weniger auf dem Foto als in echt):






einer landet ganz in der Nähe



Noch eine Wasserdurchfahrt



und schon sind wir da:




Der Willkommens-Song ist kurz und endet in einem eher gesprochenen als gesungenen Welcom to Pom Pom ....:blink:
Naja, das kennen wir ein bisschen fröhlicher – aber egal, insgesamt ist uns das sowieso nicht so wichtig sondern eher ein bisschen unangenehm.

Es geht auch holprig weiter – wir werden von einem Manager-Paar im Rentenalter erwartet, das auf den ersten Blick nicht die ganz große Herzlichkeit ausstrahlt. Später erfahren wir, dass die beiden nur die Urlaubsvertretung des richtigen Managements sind – und im Laufe der Tage finden wir auch einen ganz guten Zugang zu ihnen.

Allerdings gibt es erst ein bisschen Stress – wir hatten ja extra drei Tage in einem Camp am Schluss unserer Reise gebucht, um so mal nicht ständig Taschenpacken zu müssen und uns richtig auszuruhen. Pech – unsere Franzosen müssen nach einem Tag ihr Zelt tauschen – das wird uns gleich mitgeteilt. Ich meckere ein bisschen rum – das macht die Stimmung nicht besser.:evil: (In dem Moment möchte ich nur eins: zurück nach Sango! :S ).


Dann werden wir zu unseren Behausungen gebracht und schon sind wir etwas versöhnt: erstens können unsere Franzosen erst gar nicht zu ihrem Zelt (Nr.9, ganz außen), weil sich dort ein Elefant rumtreibt, was wir natürlich spannend finden, zweitens handelt es ich bei Nr.9 um das Honeymoon-Tent mit Badewanne im Freien und drittens sind die Zelte insgesamt sehr groß, schön und haben eine tolle Lage, die man von der großen Terrasse aus genießen kann.




Die Einrichtung ist sehr hochwertig (wenn auch sicher nicht jedermanns Geschmack – ich steh nicht so auf dunkel) .








Weitere Fotos kommen in den nächsten Tagen – ich füge sie chronologisch ein.
Dort geht es dann auch weiter mit unserem ersten Game-Drive beim Pom Pom Camp..... Und keine Sorge – meine Laune bessert sich dann auch wieder ein bisschen!;)

TOP: die tollen Ausblicke aus der Luft

FLOP: unser nicht ganz so herzlicher Empfang im Pom Pom Camp
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 20:28 von Champagner.
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19 Sep 2012 19:09 #254630
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Achtung: wer sich bei Reiseberichten ohne Katzensichtungen langweilt, der kann ab sofort seine Zeit sinnvoller nutzen als hier mitzulesen :P

23.08.2012 – Pom Pom Camp / Game Drive am Nachmittag

Nach dem wir die Zelte bezogen haben, machen wir noch schnell ein Foto von der legendären Badewanne




Wir begeben uns an den anderen Zelten vorbei auf 15.30 Uhr zum Hauptgebäude – der Abstand zwischen den einzelnen Unterkünften ist sehr groß, so dass wir endlich mal ein paar Schritte zu Fuß gehen müssen - ein bisschen Bewegung tut gut!




Es gibt Kaffee, Tee, und salziges und süßes Gebäck – alles sehr lecker. Großer Pluspunkt: es gibt richtigen Filter-Kaffee, miam!:)

Von der schönen Feuerstelle aus sieht man übers Wasser hinweg einen Elefanten




Den hol ich mir mal mit meiner kleinen Popelkamera B) her




Um mich rum liegen auf den Tischen der verschiedenen Sitzgruppen verteilt etliche „Kanonenrohre“ (deshalb "Popelkamera") – die Besitzer sind etwas aufgeblasene und laute Amerikaner.... Hmpfff, das Publikum gefällt mir auf den ersten Blick nicht sonderlich :S .

Um 16 Uhr geht’s dann los zum Game Drive mit Timba und einem Paar, das ....oh Wunder..... aus Frankreich kommt. Das ist schön für Nadège und die beiden sind auch recht nett und gesprächig.

Außer Timba ist noch ein Pooler an Bord, der später den Suchscheinwerfer bedienen soll, wenn es in der Dunkelheit zurück zum Camp geht. Wir erfahren, dass Timba erst seit ein paar Tagen im Pom Pom Camp arbeitet – dafür kennt er zumindest das für mich völlig undurchschaubare Wegenetz recht gut. Er weist uns auch gleich darauf hin, dass es hier wenig Katzen, dafür aber viele Vögel und schöne Landschaft gibt.

Es wurde zwar am Vortag ein Leopard gesichtet, aber die Chancen, ihn wieder zu finden, sind gering. Trotzdem werden den ganzen Game Drive über Spuren ge- und untersucht und Bäume abgesucht – ohne Erfolg. Uns hat allerdings das Jagdfieber auch gar nicht so richtig gepackt – wir sind in gewisser Weise gesättigt und können uns entspannt durch die Gegend schaukeln lassen.

Beim Fotosichten habe ich diese Kududame gefunden – was mich etwas verwundert, da wir später nie mehr Kudus gesehen haben. Aber wie gut, dass sich meine Kamera wenigstens daran erinnert!




Und nun kommen die Piepmätze:

Dies ist ein Zebrazitronenfink ;)




Hihi, :silly: nein, das ist natürlich ein Crested Barbet (Haubenbartvogel), aber das bunte Kerlchen wurde von meiner Freundin, die nach meiner Rückkehr etliche Vogelfotos und die dazugehörigen langen Namen (Graulärmvogel, Blaustirnblatthühnchen, Schlangenhalsvogel.....) ertragen musste, spontan so getauft!




Weiter geht’s mit einem Swallow-tailed Bee-Eater/Schwalbenschwanzspint (ich habe erst jetzt festgestellt, dass der Bee-Eater an den Vic Falls ein White-fronted-Bea-Eater/Weißstirnspint war – dachte zuerst, das wären die gleichen gewesen)







Und dann sehen wir endlich einen Leberwurstbaum- da hatte Nadège schon lange drauf gewartet






Timba steigt extra aus und bringt uns eine „Wurst“




Zum nächsten Foto: Nadège hatte bereits auf dem Herflug einen Amarula probiert – und seitdem gibt es für uns beide keinen Abend ohne Amarula on ice!!! :silly:

Der Baum gibt aber deutlich weniger her als das Getränk ;)



Hier noch die Früchte, abgebildet in Timbas ständigem Begleiter




Impalas dürfen natürlich auch nicht fehlen







Und dann haben wir eine aufregende Begegnung

Dieser Kerl hier kommt aus dem Busch









und marschiert zielsicher auf uns zu.




Timba hält und macht den Motor aus. Wir sind mucksmäuschenstill und beobachten etwas ängstlich, wie der Riese immer näher kommt. Die Guides spüren unsere Anspannung wohl, denn sie flüstern uns zu: „It’s okay“ - aber Timba hat trotzdem die Hand am Zündschlüssel.

"Hee, weg da mit dem Auto - das ist mein Weg!" :woohoo:



Kurz vor dem Fahrzeug schwenkt er leicht zur Seite




und marschiert dicht an uns vorbei








Er wirft einen leicht verächtlichen Blick auf den filmenden Pascal, der uns nachher gesteht, dass ihm kurz der Atem stockte :blink:




Dann schlurft er durch den Staub von dannen....




Sein Kumpel lässt nicht lange auf sich warten – allerdings hält dieser etwas mehr Abstand!







Uff, Elefanten aus direkter Nähe sind schon beeindruckend!:huh:

Also lieber wieder nach weniger aufregenden Objekten Ausschau halten!

Aufregend nicht, aber sehr aufgeregt:









Dieser Blacksmith Lapwing (Waffenkiebitz) macht ein Höllenspektakel – er rennt hin und her und lässt dabei seinen metallenen Ruf hören. Timba erklärt uns, dass dies ein Zeichen dafür ist, dass er sich bedroht fühlt und uns abzulenken versucht.

Wir lassen den Armen – zunächst – in Ruhe und fahren weiter durch die schöne Landschaft.




Timba hält immer mal wieder in dieser an und bittet uns, sie auch gebührend zu schätzen und zu genießen. Das macht er wirklich mit viel Engagement und Inbrunst – ein ganz anderer Typ Guide als Face, viel softer.... (Nadège und ich stellen später – nach einem großen Glas Amarula - dann auch noch ein paar männerspezifische Vergleiche aus Frauensicht an B) :P :silly: ).



Unterwegs sehen wir noch den Coppery-tailed Coucal (Kupferschwanzkuckuck).








Auf dem Rückweg kommen wir wieder bei dem Waffenkiebitz vorbei und nun wird uns klar, warum er sich so aufgeführt hat









Wir beobachten den brütenden Vogel kurz, aber er fühlt sich offensichtlich nicht wohl dabei.

Also geht es weiter und kuz bevor das Licht zu schlecht zum Fotografieren wird, entdecken wir einen Black-crowned Tchagra (Senegaltschagra)







Über diesen Striped Kingfisher (Streifenliest) im Restlicht um 17.50 Uhr freue ich mich sehr - den hatte ich noch nie gesehen!




Und der schaut doch echt zu witzig, oder?






Noch ein weichgezeichneter Riedbock




und dann wird es Zeit für den Sundowner. Unsere Guides fahren ein bisschen hin und her, bis ihnen der Platz gefällt.










In aller Ruhe wird ein Tischchen aufgebaut



und die vorab bestellten Getränke aufgebaut. Wir haben viel Zeit, um uns mit den Franzosen zu unterhalten und unsere Position zu überprüfen ;) .




Ganz besonders interessant ist das Gespräch mit Timba über seinen Job – er erzählt uns einiges von seiner Ausbildung und er zeigt uns seine Guide-Lizenz.

Nebenher verschwindet die Sonne am Horizont - man kann gar nicht aufhören mit Fotografieren!!














und hinterlässt ein schönes Farbenspiel.





Anschließend geht es in der Dunkelheit zurück ins Camp



außer ein paar im Scheinwerferlicht aufleuchtenden Antilopenaugen ist aber nichts zu sehen. Gegen 19 Uhr sind wir zurück. Wir sind zufrieden mit diesem Game Drive, der uns den Blick für Kleinigkeiten geschärft hat (auch wenn uns die „große“ Elefantenbegegnung natürlich beeindruckt hat!) und bei dem wir endlich ein bisschen „runter“ gekommen sind. Außerdem ist Timba ein sehr sympathischer Kerl mit ausgezeichnetem Englisch und ebensolchen Manieren – und er ist mitteilsam und auch interessiert an unserer Meinung.

Das Abendessen wird in Pom Pom um 20 Uhr serviert, Timba liefert uns deshalb schnell mit dem Wagen an unseren Zelten ab und verspricht, uns um 19.45 Uhr wieder abzuholen.

Also schnell duschen und dann wieder in unser Fahrzeug steigen. Übrigens hat selbst da das Sango Camp aus meiner Sicht einen Vorteil: in deren Fahrzeuge ließ es sich viel leichter ein- uns aussteigen, irgendwie waren die Trittbretter dort besser angebracht.

Beim Dinner sitzt man auch an einem großen Tisch und einige der Guides sowie Bruce und Barbara (Management) sind ebenfalls anwesend. Sie machen diese Urlaubsvertretung wohl rundherum in den Camps, die alle zu einer Unternehmensgruppe gehören. Allerdings wollen sie wegen Enkelkinder und altershalber nun auch kürzer treten. Barbara macht gesundheitlich einen leicht angeschlagenen Eindruck, wir tippen auf Parkinson.... Ihre etwas herbe Art :angry: lockert sich im Laufe des Abends aber auf und wir unterhalten uns recht angeregt mit den beiden.

Das Essen ist sehr lecker – auch die Art der Darreichung ist gediegener als im Sango Camp – zum Beispiel gibt es als Vorspeise eine Thunfischpastete – in Form eines Fisches....

Als wir müde sind, werden wir wieder zu unseren Zelten gefahren. Gute Nacht!

TOP: Der Elefant auf Kollisionskurs
FLOP: Die Trittbretter der Fahrzeuge B)
Letzte Änderung: 20 Jul 2015 05:58 von Champagner.
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23 Sep 2012 09:02 #255111
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24.08.2012 - Mokoro-Tour / Pom Pom



Ein Tag im Pom Pom Camp beginnt später als im Sango Safari Camp, nämlich offiziell um 6.30 Uhr mit Wecken – dazu bekommt man eine Thermoskanne Kaffee auf die Terrasse serviert.




Ich bin natürlich schon früher wach, um nichts zu verpassen.






Die nächtlichen Geräusche waren denen im letzten Camp sehr ähnlich, schlürf, schmatz, gröhl, rülps..... denn es hat jede Menge Hippos in dem Gewässer, an dem das Camp hier liegt und sie treiben auch ganz schön um :huh: ! Dazu kommen hier noch die Bellfrogs, die ja angeblich bei Einbruch der Dunkelheit ruhig werden - nur wussten das hier wohl nicht alle ;) !

Unsere Tagesprogramm sieht heute folgendermaßen aus: kleines Frühstück um 7 Uhr, um 7.30 Uhr starten die anderen Gruppen zum Game Drive, wir sind heute aber mit dem Mokoro-Trip dran. Dieser legt erst um 8 Uhr ab, um 11 Uhr gibt es dann Brunch und bis 15.30 Uhr ist Siesta. Nach dem Kaffee/Tee startet der Nachmittags/Abend-Game-Drive um 16 Uhr, dieser geht in der Regel bis ca. 19 Uhr.

Wir lassen es uns um 7 Uhr also in Ruhe schmecken, denn wir haben ja eine ganze Stunde Zeit.





Es gibt Toast, Müsli, Porridge.....ich weiß den Rest nicht mehr, denn der große Genuss ist für mich – wie schon erwähnt – der Filterkaffee!

Um 8 Uhr besteigen wir die Mekoro (mit Schwimmwestenkissen), die direkt am Hauptgebäude liegen – es sind drei Boote, ein deutsches und zwei französische. ;)






Der Grund für den späten Start sind die Hippos: nachts ist ja immer Party angesagt – so sieht es dann danach aus :woohoo:




und bis die letzten Hippos wieder im „Bett“ , also an ihrem Platz im Wasser weit rechts vom Hauptgebäude aus gesehen sind, dauert das seine Zeit. Man sollte es tunlichst vermeiden, den Heimweg der zu diesem Zeitpunkt sicher besonders übellaunigen Geschöpfe zu kreuzen....:sick:

Okay, wir hoffen dass unsere Poler wissen was sie tun! Zum Glück scheint die Party an diesem Tag früh zu Ende gegangen sein, denn alle sind wohl schon da, wo sie hingehören und auch recht müde. Wir sehen nur einzelne Hippos aus der Ferne (für die Mokoro-Gäste am nächsten Tag wird das ein bisschen anderes sein....). :huh: B)



Man kann vom Wasser aus die Zelte sehen




Zu erzählen gibt es sonst nicht viel – man gleitet auch hier entspannt durchs flache Wasser, die Boote geraten immer mal wieder außer Sichtweise und mir ist völlig unklar, wie man sich hier zurecht finden kann (okay, Orientierung war noch nie meine Stärke....und außerdem dürfen die Poler ja stehen, die habens leicht ;) ...)

Das Schilf ist hier viel höher und auch viel dichter.

Hier ein paar Impressionen:
























Hier ist alles voller riesiger Spinnennetze





Es blühen hier deutlich mehr Seerosen als im Sango Camp























Die Fließrichtung kann man in dem klaren Wasser gut erkennen




Die Poler nennen das hier einen Hippo-Highway



Auf einem Baum sitzen zwei Kormorane – denke ich

Ein Reed Cormorant (Riedscharbe)




Und dann dieser hier – Wer kann mir helfen? (Leider waren beide sehr weit weg und entsprechend unscharf sind die Fotos)




Auf einer kleinen Insel wird Kaffeepause gemacht (die Kekse des Sango Safari Camps sind besser – außerdem fand ich die Motorhaube, bzw. die Kühlboxen als Tisch wesentlich uriger... :whistle: ).




Wir spazieren ein bisschen herum






Dabei findet Nadège diese Leberwurstbaum-Blüten (Gruß an Constance im anderen Thread und auch an Gerd - diese Blüten scheinen gerade "in" zu sein ;) ).




Zurück geht es schneller, wir fahren den Shortcut.

Pascal bekommt noch Besuch




Bei der Rückkehr wartet schon Barbara (Management)







und ein üppiger Brunch auf uns. Wir lassen es uns schmecken, obwohl wir eigentlich keinen Hunger haben dürften vom Nichtstun. Es gibt Salate und sonstige Leckereien und man kann sich verschiedene Eierspeisen an einem separatem Herd zubereiten lassen.

Dieser ist offensichtlich der Versammlungsplatz der Vögel - ohne Hemmungen suchen sie die Arbeitsflächen nach Resten ab. Ich knipse ein bisschen vor mich hin und habe im Nachhinein so meine Schwierigkeiten bei der Bestimmung (deshalb bin ich gestern auch nicht fertig geworden mit Schreiben).

Der hier ist klar – und er sitzt ja auch ganz brav Modell – ein Black-collared Barbet (Halsband-Bartvogel).










Auch der Riesenglanzstar ist wohl eindeutig.





Das hier ist ein alter Bekannter – der Zebrazitronenfink [Gruß an Susi, falls sie bis hierher durchgehalten hat B) ] alias Crested Barbet (Haubenbartvogel).
Beim zweiten Foto rechts nur im Ansatz zu sehen vermutlich eine Speckled Pigeon (Guinea-Taube) mit den typischen roten Augen – aber ich lasse mich gerne korrigieren.





Leider ein unscharfes Foto (logisch, ist ja auch nicht mit meinem Canon-Schätzchen gemacht): Halsband-Bartvogel ist klar – und daneben meine ich einen Dark-capped Bulbul (Gelbsteißbülbül) zu erkennen. Was meinen die Experten?




So, und dieser Kerl hat mich gestern ganz narrisch gemacht – mein Sohn musste schon lachen, weil ich ständig in meinem Buch geblättert und irgendwas von gelben Vögel rumgestöhnt habe und meine Schwester musste es sich abends auch noch anhören...









Am ehesten sieht er noch dem weiblichen Brillenweber (Spectacled Weaver) ähnlich, nur die Brille finde ich etwas schwach ausgeprägt. Ich bitte um Hilfe!!! (Fottomatte, mein ehemaliger "Nachbar": an die Front! :laugh: )

Damit soll’s mal genug sein – der restliche Tag folgt später!

TOP: Die vielen Vögel beim Brunch, die man gemütlich während des Essens beobachten und fotografieren konnte

FLOP: Dieser gelbe Vogel (der mit nebenbei bemerkt gar nicht sonderlich gut gefällt), der mich einen Abend lang in meinem Vogelbestimmungs-Büchle hat blättern lassen – ohne eindeutigen Erfolg....:(
Letzte Änderung: 30 Mär 2015 15:05 von Champagner.
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23 Sep 2012 17:34 #255196
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24.08.2012 - Game Drive Pom Pom / Nachmittag und Abend

Nach dem üppigen Brunch ziehen wir uns zu unserer ersten längeren Mittagspause seit Beginn der Reise zurück. Dabei stellen wir fest, dass wir alles sehr froh sind über die Ruhe, die nun endlich einkehrt und dass nicht wie bisher ein Highlight das nächste jagt.

Und das ist ehrlich gemeint :) – wir sind immer noch am Verdauen der zurückliegenden Tage und machen hier zum ersten Mal Erholungsurlaub!

Inzwischen ist es sehr war, 35°C laut Timba, ich mache ein Mittagsschläfchen im Zelt und Nadège kühlt sich in ihrer Wanne ab.




Morgen früh müssen unsere beiden Franzosen von Zelt 9 nach Zelt 7 umziehen, so sind wir weiterhin Nachbarn, nur andersrum.



Die Lage dieser „Zelte“ ist wirklich sehr schön, da weit ab vom Schuss. Eigentlich ist der Begriff Zelt ja das Understatement des Jahres – wenn ich da an mein 2-Mann-Igluzeltchen denke..... (ich packe mal alle Zelt-Bilder, die ich an diesem Tag gemacht habe, hier rein, da die uns wohlbekannten „Glöckner von Notre Dame“ –Protagonisten :P ja für nächstes Jahr dort gebucht haben und sicher ein bisschen Vorfreude vertragen können ;) – auch wenn sie momentan schon wieder im Urlaub sind :whistle: )






Eigentlich fehlt nur noch der Briefkasten - dann könnte man hier seinen Zweitwohnsitz aufschlagen









Um 15.30 Uhr treffen wir uns zu einem gemütlichen Kaffee – es gibt dazu süße und salzige Teilchen.

Dann starten wir zu unserem Game-Drive und juhu: wir sind ganz alleine mit unseren beiden Guides!

Das genießen wir in vollen Zügen, auch wenn die Tiersichtungen sich in Grenzen halten. So haben wir aber Zeit, uns in Ruhe zu unterhalten, viel über die Landschaft und auch das Leben hier zu erfahren und einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Und es ist ja nicht so, dass es gar keine Tiere zu sehen gibt!

Zuerst zeigt uns Timba aber eine der Brücken, die hier zu fahren sind (und ich oute mich hiermit als Brücken-Schisser!).




Auf dem Brückenpfeiler sitzt ein Pied Kingfisher (Graufischer)



Und wenn wir schon bei den Kingfishern sind, dann muss ich noch eine Sichtung von heute früh nachtragen - Pascal hat einen Malachite Kingfisher (Malachiteisvogel) gerade noch so (für meine Sammlung) erwischt....




Nachdem die Brücke geschafft ist gibt es als Belohung einen African Fish-Eagle, der sich mit einem Blatt auf dem Rücken dekoriert hat







Danach zwei Klunkerkraniche – und hier versagt zum ersten Mal mein geliebtes Vogelbestimmungsbuch: Klunkerkraniche sind dort nicht aufgeführt! Weiß zufällig jemand den Grund?





Auch ein Saddle-billed Stork scheint sich hier zwischen den Termitenhügeln wohl zu fühlen!












(Sorry für die vielen Storchenfotos, aber ich finde diese bunten Riesenvögel einfach klasse!)

Schon WIEDER eine Brücke – muss das sein?:woohoo:




Timba lacht über meine Angst.. Das ist aber auch ein besonders langes
und krummes Exemplar!



Wir erkundigen uns, wer für den Unterhalt der Brücken zuständig ist: das Camp!
Naja, die brauchen ihre Gäste ja noch....:unsure: Obwohl - wir haben schon alles bezahlt..... :S

Alles schön und gut – aber muss man denn auch noch drauf anhalten? Wir haben alle gut zu Mittag gegessen..... ob die uns denn so lange trägt?




Menno, jetzt steigen die Guides auch noch aus und lassen uns alleine.....





Der Blick zurück: da ist das Ufer auch weit entfernt




Ja klar – bitte recht freundlich - sehr witzig!:angry:




Okay, geschafft ! Die Leopardenspuren sehen wir uns nur beiläufig an




Timba meint zwar, wir sollen in die Bäume schauen, aber bei den unzähligen Exemplaren davon wird uns das bald zu dumm.

Wir bevorzugen eine kleine Giraffen-Familie in dem schönen Abendlicht. Giraffen gehören zu meinen Lieblingstieren und ich bin froh, die drei in aller Ruhe beobachten zu können.

Sie ziehen einzeln langsam von West nach Ost, hier die Kleine alleine











dann Mutter und Kind




Während die beiden schon an diesem Baum fressen,




fühlt sich der Vater noch zu Höherem berufen



Leider hat er nur noch ein Horn, der Arme....



An diesen Bildern mit den berauschenden Farben können wir uns kaum satt sehen. Das Gras mit dem rötlichen Schimmer sorgt schon die ganzen Tage über immer wieder für besondere Akzente.





Wir bleiben einfach stehen und schauen....und die Giraffe auch



Ohne Kommentar




Schlussendlich frisst die ganze Familie zusammen (Achung: Suchbild!).



Danach zeigt uns Timba ein Hippo-Hotel! Es ist ein kleines Areal inmitten von Bäumen (und den Überresten davon), wo es verschiedene Sandkuhlen gibt, in denen die Hippos wohl schlafen. Man kann sogar den Hautabdruck noch sehen (nur gibt es leider kein Foto davon).




Wir klettern auf den umgestürzten Bäumen herum und lassen die Geräusche und Gerüche der wilden unberührten Landschaft auf uns wirken.








Schön, mal wieder ein paar Schritte zu Fuß zurücklegen zu können.




Beim Fototermin wird heftig rumgeblödelt, die Stimmung ist total nett und wir haben viel Spaß mit den beiden!




Danach geht es weiter zum Sun-Downer. Es treffen sich drei Fahrzeuge der Lodge und wir kommen mit einer deutschen Familie ins Gespräch. Mutter, Vater und erwachsene Tochter. Hmmm, da bin ich auf Grund meiner Namibia-Erfahrungen ja etwas vorbelastet....

Die drei sind recht nett und mitteilsam . Sie waren drei Wochen mit dem Mietwagen unterwegs und wir tauschen unsere Erlebnisse aus. Ins Delta sind sie geflogen – und mussten eine Nacht in ein anderes Camp aus der Unternehmensgruppe ausweichen. Hmmm, da scheint wohl tatsächlich nicht alles rund zu laufen. Leider leidet die Mutter unter partieller Verbaldiarrhoe, was mir nach einer Weile ein bisschen auf die Nerven geht, da ich manchmal lieber anderen Gesprächen als ihren detaillierten Schilderungen von....ja von was eigentlich....lauschen würde.

Die Guides bauen mal wieder ihren Tisch auf



und dann genießen wir die Szenerie bei Bier, Wein und kleinen, leicht scharfen Muffins!




Hat ein bisschen was von Dead Vlei, oder?






Wir lassen uns viel Zeit lassen und warten ab, bis die Sonne ganz verschwunden ist.











Da wir recht weit vom Camp entfernt sind, kommen wir erst um 19.30 Uhr an – von daher lohnt es sich nicht mehr, zum Zelt zu fahren. Also lassen wir uns von Barbara einen Amarula on Ice einschenken, um die Zeit bis zum Dinner sinnvoll zu überbrücken – huch, sie macht ein ganzes Saftglas voll!:silly:




Egal – wir schaffen das schon! B)




Am schön gedeckten Tisch





gibt es dann ein leckeres Abendessen




allerdings kommt Barbara zum Nachtisch so richtig in Fahrt und beschließt, dass die Schokocreme mit Amarula noch viel besser schmeckt und gießt uns Ladies einen kräftigen Schuss darüber. Puhhh, Nadège und mir ist es danach richtig schlecht. :sick:

Die deutsche Familie sitzt bei uns und es stellt sich heraus, dass die Mutter Angst vor der morgigen Mokorofahrt hat – vor allem weiß sie nicht, ob sie mit ihrem kaputten Knie ein- und aussteigen kann. Und überhaupt, wackelig sei das doch auch, und bequem sitzen ist auch Fehlanzeige, und das mit ihrem Rücken.... Wir schwärmen ihr aber so vor, dass sie es doch in Erwägung zieht, teilzunehmen. Während wir uns so unterhalten, stellt sich heraus, dass Nadège ein richtiger Mokoro-Fan geworden ist. Logisch, schließlich hat ihr Poler ihr im Nu eine wunderschöne Kette gezaubert!:kiss:




Am liebsten würde sie am nächsten Tag noch mal zu einer Tour aufbrechen!!!

Mir kommt da ein Gedanke: bei der Tochter müsste doch eigentlich ein Sitzplatz frei sein! Ich frage an, ob es ihr etwas ausmachen würde, Nadège mitzunehmen Nöö, warum nicht, geht klar! Wir signalisieren dies Timba, der verspricht, es mit denjenigen zu klären, die für die Mekoro zuständig sind.

Er überbringt uns auch die gute Botschaft, dass wir für den Morning-Game-Drive noch einmal alleine sind, da die restlichen Gäste erst zur Mittagszeit eintreffen, Bingo! Wir entscheiden daher, dass wir erst aufbrechen, wenn die Mokorotour gestartet ist, in der Hoffnung, dass Nadège mitdarf. Das heißt: ein weiteres gemütliches Frühstück – prima!

Timba fährt uns zu den Zelten und wir schlafen in den nächsten Tag hinein, der unser letzter in Botswana sein wird und an dem sich der „Elefantenkreis“ schließt!


TOP: die vielen großen Vögel und die gemütliche Fahrt alleine mit unseren Guides
FLOP: Das Gequassel der deutschen Mutter (aber vielleicht bin ich ein bisschen überempfindlich....)
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 20:52 von Champagner.
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24 Sep 2012 18:59 #255348
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25.08.2012 – Pom Pom / last day in paradise



Another day in paradise - so begrüßt uns der Schöngeist Timba auch heute Morgen mit sanfter Stimme ;) !

Genau genommen ist es aber unser letzter Tag im Paradies, denn morgen steht uns nur noch die Heimreise bevor.




Das Hauptgebäude des Pom Pom Camps ist wirklich wunderschön – geschwungen angeordnet gibt es rechts die Bar, dann diverse Sitzgruppen, ein kleiner Shop und der große Esstisch. Ein Holzsteg führt dorthin




Wenn man durch den Eingang tritt, hat man einen tollen Ausblick auf die Feuerstelle und das Wasser





Vor dem Frühstück klärt Timba mit seinen Kollegen, dass noch ein Mokoro-Sitz benötigt wird – das muss erst mal beantragt werden....
Schlussendlich bekommt Nadège aber das Okay und so sind alle zufrieden! Wir gönnen uns ein ganz gemütliches Frühstück und jeder freut sich auf den Vormittag, der vor ihm liegt.

Ach nee, du schon wieder – aber dank Maddy hab ich dich jetzt: ein Golden Weaver! Wegen dir hab ich mir heute ein umfangreicheres Vogelbestimmungsbuch bestellt – so geht das einfach nicht weiter!



Als die Poler ihren Gästen die wichtigsten Regeln erklären, sehen wir diesen dekorativen Elefanten auf der Gegenseite





Und zweitens sehr sehr viele Hippos vorne im Wasser.:woohoo: Oweia.....:S




Nach dem Ablegen wählen die Poler tatsächlich eine ganz andere Strecke als gestern, nämlich ganz außen links. Ob sie nun den wirklich sehr aktiven Tieren rechts im Wasser ausweichen oder näher zum Elefanten links gelangen möchten, wissen wir nicht. Was wir aber wissen: einem brüllenden und aus dem Wasser springenden und mit lautem Platschen dort wieder landendem Hippo würden wir nicht gerne in die Quere kommen.


Die Gruppe beobachtet die Mekorofahrer auch ständig.






und macht aus der Ferne immer wieder Scheinangriffe.




Hui, so ganz wohl wäre es mir an der Stelle von Nadège gerade nicht....

Dafür bekommen wir diesen wunderschönen Anblick geboten! Ich hatte ja vor der Reise viele Fotos angeschaut und in Reisekatalogen geblättert. Dabei dachte ich oft: na ja, sieht ja toll aus, ist aber sicher eine Ausnahme. Und jetzt stehe ich tatsächlich in Botswana und betrachte staunend diese Bilderbuchkulisse :)










Als die Mekoro aus unseren Augen und aus denen der Hippos entschwunden sind, klettern wir drei mit Timba in unser Fahrzeug. Heute fährt kein zusätzlicher Guide mit und somit sind wir in der kleinsten Besetzung des Urlaubs unterwegs – was wir nutzen, um in aller Ruhe dahinzuschaukeln, anzuhalten solange wir wollen und uns üüüüberhaupt keinen Stress zu machen. Trotzdem werden wir wieder neue Tiere sehen!

An der ersten Brücke halten wir an



und beobachten die größten einheimischen Entenvögel.





Naja, der Kopf ist ja nicht so hübsch,



aber der Rest doch sehr stattlich und farbenfroh!











Außerdem soll diese Spur-winged Goose (Sporengans) laut Timba sehr gut schmecken! :sick:

Daneben wirkt der African Jacana ganz zierlich!







Ein Black Heron (Schieferreiher) Slaty Egret ist Vogelart Nr.47, die ich in diesem Urlaub identifiziere.




Danach geht’s über eine alte Bekannte – auch wenn ich die Brücke nicht mag: die Landschaft drum herum um so mehr!






Vorbei an dem Grey Go-away-Bird (Graulärmvogel)



und dieser Impalaherde



fahren wir zu einer weiten Fläche mit mehreren kleinen Tümpeln. Und dort treffen wir einen großen Pelikanschwarm an – was für ein tolles Bild! Mit Pelikanen hatte ich irgendwie überhaupt nicht gerechnet – die gehören für mich nach Walvis Bay an den Atlantik!





Hier sieht man gut, dass es Rosa (mit gelbem Kehlsack, sehr logisch der Name!)- und Rötelpelikane sind. Ich vermute, dass es sich bei den Rosapelikanen um Jungtiere handelt, da das Gefieder noch nicht weiß ist (ich lasse mich gerne korrigieren)



Für mich die beiden letzten neuen Vogelarten – Nr.48 und 49, wenn ich richtig gezählt habe!

Eine Sporengans ist auch hier mit dabei!







Sie schwimmen nicht nur in der Gegend herum, sondern fliegen zu unserer Freude von Tümpel zu Tümpel,






Dieses Bild mag ich ganz besonders gerne!



Sie putzen sich und machen dabei recht lustige Verrenkungen!










Ich kann mich gar nicht satt sehen (und Ihr müsst da jetzt mit durch :P !)!











Ein siamesischer Zwilling






Am letzten Tümpel grasen hinter bei den 16 Pelikanen ein paar Tsessebes und Warzenschweine.










Der hier hat noch nicht ausgeschlafen!



Eine halbe Stunde später: Panik in den Augen




ein verwunderter Blick des Warzenschweins ob dieser Hektik





auch ein Rosa – und ein Rötelpelikan schauen erst einmal zu



und schon fliegen alle auf Nimmerwiedersehen davon.










Zurück bleiben ein Graufischer, der uns mehrfach seine Tauchkünste vorführt (leider reicht meine Kunst trotz mehrfacher Versuche und sehr zu meinem Ärger nur dazu, das aufspritzende Wasser zu erwischen.....es muss aber als Beweis genügen)




(er flattert da oben mit seinem spitzen Schnabel als Punkt über dem Wasser)

und platsch !!!



Ein Schieferreiher



und ein nachdenkliches Warzenschwein.:cheer:




Die Tsessebes machen sich davon




Und auch wir brechen auf und wundern uns kurze Zeit später über diese Riedböcke, die überhaupt nicht scheu sind und einfach liegen bleiben!









Um 10 Uhr beschließt Timba, dass es Zeit für einen Coffee-Break ist und sucht uns ein sicheres Plätzchen zum Aussteigen. Auch wenn wir es als völlig unnötig empfinden – Timba baut streng nach Protokoll das Klapptischchen auf...




Die Jungs untersuchen später noch diesen Termitenhügel



und dann geht es zurück Richtung Camp.

Wir nehmen uns aber trotzdem noch Zeit für dieses niedliche Zebrafohlen mit seiner Familie.









Zusammen mit der großen Herde von Red-Lechwe-Antilopen





sorgen sie noch einmal für schöne Motive in der kargen Landschaft










Ein bisschen verwirrend!



Zebra-Papa hat einen verstümmelten Schwanz




Aber er kompensiert das ganz gut.....B) :whistle:




Als wir dann wirklich schnell zurück wollen, raschelt und knackt es plötzlich dicht neben uns. Eine kleine Elefanten-Gang will uns ein bisschen Angst einjagen, bricht durchs Gebüsch und wedelt bedrohlich mit den Ohren.












Uij, wir bringen uns lieber schnell über diese landschaftlich gelungene, mir aber unbekannte Brücke






in Sicherheit und fahren zurück ins Camp, wo unser letzter Morning-Drive, den wir auch ohne sensationelle Sichtungen wunderschön fanden, endet. Nadège ist auch schon zurück und sehr zufrieden mit ihrem Vormittag!

Nach dem Brunch entsorgt dieser freche Kerl die Reste






und wir begeben uns zu unserer wohlverdienten Mittagspause, die allerdings früher enden wird als erwartet!!! B) :woohoo:

TOP: die Pelikane!

FLOP: ich habe es nicht geschafft, den Pied Kingfisher beim Eintauchen zu fotografieren :angry:
Letzte Änderung: 13 Mär 2015 20:52 von Champagner.
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