THEMA: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi
30 Jul 2012 12:21 #246571
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Kurzer Nachtrag zum 04. Juli 2012:

Als wir von den Vic-Falls heim kamen, holten wir an der Bar einen Sundowner (hmmm, lecker Savanna Dry B) ) und stellten uns in die Nähe der Terrasse, um die Elefanten zu beobachten. Eine südafrikanische Familie kam hinzu und ich unterhielt mich mit der Frau und deren Tocher. Sie erzählte uns, dass sie uns wohl tags zuvor schon im Elephant Sands gesehen hatte. Ich war ganz erstaunt, dass sie mich erkannte und fragte ganz überrascht, woher sie das wüsste? Naja, ihnen war dieses rote Auto aufgefallen :woohoo: Dies sollte uns noch öfter passieren :silly:

Lieber Gruß und heute geht es noch weiter mit dem Reisebericht

Kathy
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30 Jul 2012 17:34 #246622
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Donnerstag, 5. Juli 2012

Chobe NP


Unterkunft: Senyati Safari Camp
Kosten: Chalet, BWP 550,- (Ü)
Strecke: 105 km

Nach dem Fertigmachen fuhren wir auf direktem Weg ans Sedudu-Gate. Zuvor gab es ja schon viele Diskussionen, auch hier im Forum, wie es mit den Öffnungszeiten, Gebühren… weitergeht. Wir hatten gestern von Leuten gehört, dass sie bereits um 6.30 Uhr privat mit einem Camper in den Park durften, ihnen wurde sogar noch ein Campingplatz angeboten. Als wir ans Gate kamen, es war bereits 9:30 Uhr, wurden uns nur die Einbahn-Regeln erklärt, Hinroute entlang des Flusses, zurück den anderen Weg, und dass wir ja genügend Zeit hätten, denn wir könnten ja bis 18.30 Uhr bleiben :) Tja, hätten wir nicht unsere Bootstour schon gebucht, na dann…

Wir freuten uns schon sehr auf den Park und wurden immer wieder mit wunderschönen Ausblicken auf den Fluss und etlichen Tiersichtungen belohnt. Wie vorgeschrieben, fuhren wir zuerst entlang des Flusses, über die Puku-Flats und am Serondela Picnic Area drehten wir dann.











Insgesamt begegneten uns nur wenige Privatfahrzeuge und die Game-Drive-Autos hielten sich so gar nicht an die Einbahnstraßenregelung… Deshalb ging es auf dem Rückweg bei uns teilweise auch wieder am Fluss entlang :whistle: Zugeben müssen wir aber, dass der Terios hier im Park an ein paar Stellen schon an seine Grenze kam :woohoo:

In Kasane kauften wir noch kurz Getränke und erstanden sogar noch Wildfleisch für das Braai heute Abend. Wir verstauten es gut in der Kühltasche und fuhren zum Old House, wo wir unsere Bootstour gebucht hatten. Leider habe ich vom Old House keine Bilder gemacht (wo war ich da nur mit meinen Gedanken???), denn es sah total hübsch und originell aus. Vom Bootsanleger starteten wir unsere Tour auf dem Chobe mit einem kleinen Boot.

Zwei Warane verweilten auf den Wurzeln eines großen Baumes direkt am Wasser,



Kingfisher spähten nach Beute und Schreiseeadler hielten von den Baumwipfeln Ausschau.



Paviane stillten am Wasser ihren Durst oder suchten nach etwas Essbarem,



hatten sich einfach nur gerne und lausten sich :silly:



oder spielten auf dem Rücken der Eltern!



Elis standen vergnügt im Wasser und pflückten ihr Abendbrot,





während Lillytrotters und Egrets durch das kühle Nass stapften.



Einige Crocs und Hippos waren wohl müde und gähnten,



während eine Elefantengruppe am Fluss entlang zog.





Langsam wurde es schon etwas dunkler, eine Büffelherde stand im Wasser und graste, begleitet wurde sie durch unzählige Vögel.



Elefanten zogen in der Ferne vorbei.



Nun ging es schon an die Stelle, von wo wir den Sonnenuntergang beobachten konnten, auch wenn es immer wieder etwas „kitschig“ ist, ich liebe Sonnenuntergangsbilder B) und kann sie euch nicht ersparen :laugh:







Im Dunkeln fuhren wir dann zurück nach Senyati und erst so merkt man wirklich, wie hell deutsche Straßen auch in der Nacht sind. Ein großer Elefant war am Straßenrand erst in letzter Sekunde auszumachen und trotz wirklich langsamer Geschwindigkeit, rannte uns eine Mongoose direkt unter das Auto.

In Senyati wurden wir wieder von Elefanten am Wasserloch begrüßt. Ich machte sogleich das Feuer an, doch vor lauter Schauen brachten wir erst spät unser Essen auf den Grill. Das Impala-Steak und die Game-Boerewors schmeckten herrlich! Zu noch etwas späterer Stunde trieb sich ein Honey Badger in der Nähe des Wasserlochs umher. Er kam immer näher, wir saßen ganz leise auf unseren Stühlen und etwa 2 Meter von uns entfernt setzte er seine Vorderpfote auf die Terrasse. Ich machte ein lautes „psssst“, er machte kehrt, drehte eine Runde um unser Chalet und trollte sich dann wieder. Später nahmen wir noch unsere Tierbestimmungsbücher und lasen nach, welch ein aggressiver Zeitgenosse ein Honigdachs ist. (Dabei sieht er doch so lieb aus…) Die Geschichte erzählten wir später Heike von der DOMBO-Farm. Sie meinte nur, dass wohl jeder Südafrikaner Respekt gehabt hätte, denn mit Honigdachsen ist wohl echt nicht zu spaßen und man sollte ihnen auf keinen Fall in die Augen leuchten. Wie oft ist man noch sooo unwissend, auch wenn man schon öfter im südlichen Afrika war…

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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31 Jul 2012 18:44 #246803
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Freitag, 6. Juli 2012

Kasane - Camp Kwando


Unterkunft: Camp Kwando
Kosten: Chalet, € 74,- (ÜF) 3=2-Angebot von Dertour
Strecke: 295 km

Da wir in den nächsten Tagen in Lodges blieben, mussten heute Morgen die letzten Lebensmittel „vernichtet“ werden, viel war nicht mehr da: 4 Scheiben Toast, mit Wasser verdünnter Ketchup und Mozzarella-Käse ohne Geschmack, hmmm war das lecker :unsure: Am Wasserloch war nach gestern Abend wieder Ruhe eingekehrt und nach dem Packen ging es zuerst nach Kasane . Auf der Ausfahrtsstraße von Senyati sahen wir unzählige Greifvögel ihre Kreise ziehen. Auf der Hauptstraße durch den Chobe NP ging es weiter Richtung Ngoma Bridge. Am Anfang und Ende der Strecke trugen wir uns in einem kleinen Kontrollhäuschen brav in die Listen ein, wer immer sie auch kontrollieren mag… Es ist schon komisch, wenn man auf einer breiten Straße in der Ferne Elefanten kreuzen sieht, oder Zebras die Straße passieren.



An der Grenze erledigten wir die Formalitäten und fuhren über die Brücke.



Auf der anderen Seite wurden wir an der Grenze freundlich begrüßt. Ich sollte unbedingt das Grenzschild fotografieren und dann gab es das „Schuhbad“ für uns und das „Reifenbad“ fürs Auto. Wieder einmal Zettel ausfüllen und schon waren wir in Namibia.



Immer wieder mussten wir wegen kreuzenden Kühen langsam fahren, einmal sogar stoppen. Die Kuh schaute uns ganz verdutzt an, als wir 2m vor ihr zum Stehen kamen. Entweder hatte sie noch nie ein rotes Auto gesehen oder erkannte am Bremsverhalten, dass wir Touris waren :silly:

Am Abzweig von der B8 zum Camp Kwando stand dann ein großes Schild: „Road closed“ und wir sahen eine riesige Baustelle. An der Tankstelle füllten wir zuerst unseren Tank und fragten nach: „Nooo problem!“, kam als Antwort. So fuhren wir irgendwie die Piste, aber schön war es nicht gerade :( Als wir nach etlichen Kilometern auf die „Original-Straße“ kamen, wussten wir, warum die Straße neu gemacht werden soll...

Endlich erreichten wir den Abzweig zum Camp. Die gut zu befahrene Sandpiste führte durch ein kleines Örtchen und der Eingang zum Camp Kwando sah sehr einladend aus. An der Rezeption wurden wir herzlich begrüßt und bekamen eine nette Erklärung zum Camp.





Dann begleitete uns die nette Dame zu unserem Chalet Nr.1 (eigentlich hätten wir gerne eines weiter weg vom Haupthaus gehabt…), trotzdem war ich sofort begeistert. Es war zwar alles viel kleiner als in Senyati, aber das Bett und die Sicht auf den Fluss waren himmlisch, die Dusche wieder unter freiem Himmel! Marco brauchte allerdings noch ein wenig, um sich daran zu gewöhnen, genauso wie der bayern schorsch damals :laugh: :P :whistle:







Um uns etwas die Füße zu vertreten, liefen wir am Fluss und den Tented Chalets entlang. Die letzten Chalets sind nur über eine kleine Brücke zu erreichen, allerdings gibt es auch ein paar wenige Häuschen in „zweiter Reihe“. So waren wir doch froh über unser Chalet direkt am Fluss.





Der offene Aufenthaltsbereich ist wunderschön und gepflegt, ein bisschen afrikanischer Luxus für uns, den wir nicht immer haben müssen, aber trotzdem auch manchmal sehr schön finden.





Von unserer „Flussaussichtsterrasse“ schauten wir den Sonnenuntergang, bevor es dann zum Abendessen ging.









Die Tische waren liebevoll eingedeckt, entlang der Holzdecks standen überall Kerzen und das Menü wurde uns von der Köchin vorgestellt. Leider waren heute Abend nicht viele Gäste da, so dass die Anzahl der Angestellten etwa der Anzahl der Gäste entsprach. Manchmal finde ich das etwas komisch, doch mit ein paar Witzchen war dann doch alles ganz entspannt. Das Essen war vorzüglich, für Marco „sternemäßig angerichtet“ B)

Im Anschluss setzten wir uns noch ein wenig in die Lounge und lasen Reiseführer. Leider gab es von der Terrasse unseres Chalets kein so großes Spektakel zu sehen wie in Senyati und darüber war ich schon ein wenig traurig. Ich leuchtete die Umgebung zwar immer wieder mit der Lampe ab, aber nichts war zu sehen…

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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02 Aug 2012 16:48 #247124
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Samstag, 7. Juli 2012

Camp Kwando


Unterkunft: Camp Kwando
Kosten: Chalet, € 74,- (ÜF) 3=2-Angebot von Dertour
Strecke: 58 km

Immer wieder das gleiche Übel mit diesen solarbeheizten Duschen :evil: Während Marco noch ausgiebig das warme Wasser genießen kann, wird es bei mir immer kälter und kälter … Doch so bin ich wenigstens immer gleich hellwach. Den Tag gingen wir geruhsam an, gemütlich frühstücken, noch ein wenig im Camp umherschlendern, die schöne Aussicht genießen und so fuhren wir erst gegen Mittag in den Mudumu Park.

Die Bäume links und rechts der Pad waren von dem hellen Staub ganz überzogen, immer wieder standen „Elefantenschilder“ am Straßenrand. Irgendwie wirkte die Landschaft hier sehr unwirklich.



Auch das Schild des Mudumu Parks hatte seine besten Zeiten wohl schon hinter sich.



Den Eintritt mussten wir an der Ranger-Station Nakatwa zahlen und als wird dort ankamen, stand ein Landy mit deutschem Kennzeichen davor, und das kam ganz aus unserer Nähe. Wir unterhielten uns noch nett mit dem Besitzer, der eine mehrmonatige Rundreise machte.



Im Park hatte der Terios ordentlich zu arbeiten, die Landschaft war wunderschön, aber die Tiere machten sich rar. Naja, nach der heutigen „Rumtrödelei“ waren wir ja auch zur besten Tageszeit im Park :whistle:



Kurzzeitig hatten wir etwas die Orientierung verloren, denn die erhaltene Karte war nicht gerade der Renner, und so standen wir dann plötzlich vor der Lianshulu Lodge. Dennoch fanden wir den Weg zurück zur Mainroad, vorbei am mit Elefantenknödeln garnierten Airstrip.



Um 16 Uhr begann unsere Boots-Tour am Camp. Hier konnten wir noch einmal schön das Camp vom Wasser aus sehen, es hat ja schon eine traumhafte Lage.





Etwas weiter flussabwärts stiegen an einem Campground noch 2 weitere Gäste zu und somit waren wir dann zu Viert. Unser Guide war sehr engagiert, erklärte viel und man hatte das Gefühl, dass er gerne Touris über den Fluss schippert, das ist ja nicht immer so. Bee-Eater und Kingfisher ließen sich zuerst blicken, auch die seltene Lechwe-Antilope bekamen wir kurz zu Gesicht. Sie war aber schnell wieder verschwunden.



Die Hippos wurden langsam munter und Schreiseeadler zogen ihre Kreise in der Luft.



Die Landschaft entlang des Kwando ist wirklich wunderschön und hinter jeder Kurve ergeben sich neue Ausblicke.







Nun war es Zeit zum Drehen und es gab lecker Savanna Dry und Windhoek Lager. Auf dem Rückweg entdeckten wir noch ein winziges Croc, das auf einem Stamm lag. Ach, Urlaub kann so schön sein!





Zurück im Camp saßen wir noch etwas auf unserer Terrasse. Heute war beim Abendessen im Gegensatz zu gestern richtig viel los! Alle Tische waren eingedeckt. Das 3-Gänge-Menü war wieder richtig lecker. Auch ein geruhsamer Tag wie heute kann richtig müde machen, so lagen wir schon um 21 Uhr im Bett und schlummerten auch bald ein.

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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03 Aug 2012 15:04 #247262
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Sonntag, 8. Juli 2012

Camp Kwando


Unterkunft: Camp Kwando
Kosten: Chalet, € 74,- (ÜF) 3=2-Angebot von Dertour
Strecke: 0 km

Für heute hatten wir einen kompletten „Ruhetag“ eingeplant. Einfach nur „Gucke“ war angesagt. Wie heißt es bei uns zuhause immer wenn nicht viel Zeit ist: „Im nächsten Afrika-Urlaub setzen wir uns einfach nur ans Wasserloch und gucke…“ Hier hatten wir zwar kein Wasserloch zum „Gucke“, dafür einen ganzen Fluss, der gemächlich vor sich hinfloss. Alles war ruhig, total idyllisch und die Landschaft super.

Doch vor dem eigentlichen „Gucke“ gab es zuerst ein leckeres Frühstück, danach kam der Guide von der gestrigen Bootsfahrt auf der Aussichtsterrasse zu uns. Wir unterhielten uns lange und er erzählte uns viel über Tiere, Pflanzen, die Natur und seine Kultur. Er wirkte richtig stolz, dass er uns das alles erzählen konnte.

Dann begann der „Einfach nur Gucke-Tag“ richtig und zwar auf unserer Terrasse :) Wir beobachteten und bestimmten Vögel mit unserem Bestimmungsbuch. In unseren ersten Urlauben hatten uns Vögel gar nicht so sehr interessiert, aber da hatten wir ja auch noch Probleme ein Impala von einem Springbok und einen Kudu von einem Nyala zu unterscheiden :woohoo:







Plötzlich schwebte ein African Fish Eagle ein und landete direkt im Baum an der Aussichtsterrasse. Er saß dort eine ganze Zeit lang, dann hob er ab und flog ganz knapp über meinen Kopf und unsere Terrasse hinweg.





Der Tag mit „Gucke“ verging rasch und um 16 Uhr wollten wir wieder die Bootsfahrt machen. Einfach nochmal gemütlich über den Fluss schippern und die Tiere und die Landschaft genießen.









Als Sundowner gab es wieder Savanna Dry und Windhoek Lager, aber heute Abend war es nach Sonnenuntergang wesentlich kälter als gestern. Der Fahrtwind tat noch sein Übriges dazu, trotzdem wars SCHÖN! Übrigens finde ich das „Sundownern“ in Afrika sowieso eine total geniale Sache, das müsste man auch mal in Deutschland einführen!!!







Im Camp genossen wir noch die abendliche Stimmung (ein Bild dazu gibt’s im Rb vom bayern schorsch B) , ich hab´s verpasst zu fotografieren…) und wir waren immer noch erstaunt darüber, wie unterschiedlich die beiden unternommenen Bootstouren waren. Heute hatten wir viel mehr Tiere gesehen, sogar Elis, gestern war alles viel ruhiger, dafür konnten wir kurz die seltene Lechwe-Antilope sehen.

Heute gab es zum Abendessen vorzügliche Wildroulade und wir waren erstaunt, dass man auch an einem „Chilling-Day“ abends wieder müde ist :laugh:

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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Montag, 9. Juli 2012

Camp Kwando – Ngepi Camp


Unterkunft: Ngepi Camp
Kosten: Tree House, Nam$ 1000,- (ÜF)
Strecke: 245 km

Heute Morgen wollten wir gar nicht aufstehen, denn es war lausig kalt. Der Gedanke an die wohl kalte Dusche machte dies nicht einfacher. Dennoch blieb uns nichts anderes übrig :unsure: Fertig machen, frühstücken, schnell zusammenpacken, den Rest bezahlen und schon waren wir auf der Piste nach Kongola.

Die Fahrt auf dem Trans-Caprivi Highway nach Divundu war unspektakulär. Marco wollte aber auch schnell in Ngepi ankommen, denn es ging ihm heute nicht sonderlich, so machten wir keine größeren Stopps. In Divundu bogen wir Richtung Botswana ab und nach 14 km kam der Abzweig zum Ngepi Camp. Die Piste war schon etwas abenteuerlich und die kleinen „Motivationschilder“ waren die Vorboten auf dieses doch „spezielle“ Camp. Hippie, Hippie :silly:



Wir erhielten das Tree House Nr. 11 und das hatte den Namen Baumhaus auch wirklich verdient. Ich hatte mich zuvor schon sehr auf diese Unterkunft gefreut, und sie war total nach meinem Geschmack! 3 Tage und Nächte mitten in der Natur!









Da wir 1a Aussicht auf den Okavango hatten, verbrachten wir den Nachmittag mit Tierbeobachtungen. Von unserem Häuschen sahen wir einige Hippos auf der anderen Flussseite, teilweise sonnten sie sich am Ufer, natürlich flatterte eine große Anzahl verschiedener Vögel umher und selbst Otter tummelten sich im Wasser des Flusses.



Marco hatte heute keine großen Ambitionen mehr viel zu unternehmen, hing vor Übelkeit mehr oder weniger im Camping-Stuhl herum oder suchte nach sonnigen Plätzchen, um sich aufzuwärmen. Ich testete zwischenzeitlich die lustige Außendusche und wow, es gab HEISSES Wasser!!!

Der Bar-/Rezeptionsbereich und die Aussichtsterrasse, auf der es auch das Abendessen geben sollte, waren nett und afrikanisch angelegt. Überall gab es „Kleinigkeiten“ zu entdecken. Dazu aber mehr in der Fortsetzung des Reiseberichtes.









Abendessen war um 19.30 Uhr. Kurz davor machten wir uns mit unseren Lampen auf den Weg dahin, es war stockdunkel und schon unheimlich. Da wir den kürzeren Fußweg noch nicht kannten, liefen wir die längere Fahrstrecke und hatten immer Angst, dass irgendwo aus dem Gebüsch ein Hippo auftaucht…

Als wir im Restaurant ankamen war ich schon etwas enttäuscht. Es stand auf jedem Tisch, der vorbestellt war, genau eine Öllampe… und das wars… keine Decke, nicht einmal ein klitzekleines Deckchen… Hui, wenn man vom Camp Kwando kommt ist das echt bescheiden. Dort gab es jeden Abend liebevoll gedeckte Tische, immer anders gefaltete Servietten, Deko :) und überall standen Kerzen entlang der Holzdecks. Und hier??? Aber ich sage ja immer, dass ich keinen “Luxus“ brauche und wegen Deko war ich auch nicht hier, die habe ich ja daheim ;)

Als wir mittags für das Essen reserviert hatten wurde uns gesagt, dass es einfache, aber selbst gekochte, typische Küche ist und so war es dann auch. Zur Vorspeise gab es die Auswahl von einem Salat :huh: danach bekam man am Buffet immer einen Löffel von allem auf den Teller geklatscht, aber das Dessert wurde serviert. Irgendwie fand ich das echt schade, (gehört aber wohl zur „Philosophie“ des Camps), denn das Essen an sich, war, abgesehen von Salz, eigentlich echt gut. Wie viel mehr könnte man da nur rausholen, wenn man sich ein bisschen mehr Mühe geben würde!!! Noch ganz kurz: Es störte eigentlich nur mich ein wenig, denn Marco bekam persönlich serviert auf einem Teller, trockene Brötchen und eine Coke B)

Dies soll jetzt nicht zu negativ klingen, denn ich würde wieder ins Ngepi Camp gehen, auf alle Fälle. Und so einfallslos das Ambiente beim Abendessen war, so ideenreich, lustig und amüsant ist das ganze restliche Camp :silly: Dazu aber mehr im übernächsten Teil B)

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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