THEMA: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi
18 Aug 2012 15:37 #249592
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Montag, 16. Juli 2012

Ein Tag auf der Farm


Unterkunft: Dombo Farm
Kosten: Chalet, € 204,- (VP)
Strecke: 0km

Heute war ein Tag auf der Farm angesagt, deshalb frühstückten wir erst gegen 8 Uhr. Das Frühstück mit dem selbstgebackenen Brot war wieder lecker, jedoch war Garfield heute nicht am Wasserloch, aber es kann ja nicht jeden Morgen ein Frühstück mit Leoparden geben ;) Gut gestärkt gingen wir dann hoch zu den Luchsen, denn diese warteten auch schon auf ihr morgendliches Mahl. Mit Heike und Uli zusammen gingen wir ins Gehege und die beiden Caracals haben beim Essen richtig zugelangt.

Im Anschluss setzten wir uns auf die Terrasse des Gästehauses um Postkarten zu schreiben. Weit kamen wir jedoch nicht, denn wir beobachteten die vielen Vögel an der Tränke und unterhielten uns angeregt mit Heike. So verflog die Zeit im Nu. Gegen 12 Uhr fuhren wir dann mit Uli, Heike und ihrem Mitarbeiter über das Farmgelände zum zweiten Wasserloch. Auf dem Landcruiser war eine Sitzbank über dem Wasserfass angebracht, so konnten wir richtig gut über die Fahrerkabine hinweg die Weite des Farmlandes bestaunen.



Einige Meter von der Pad entfernt, sahen wir ein Tier im hohen Gras sitzen. Ich war mir eigentlich sicher, dass es ein Leopard war, Marco meinte: “Wären wir jetzt in Australien, hätte ich gesagt, das ist ein sitzendes Känguru.“ :woohoo: Uli stoppte den Landcruiser, fuhr rückwärts, doch das Tier hatte sich schon hinter einen Busch verzogen. Als wir am Wasserloch ankamen, bestätigte der Mitarbeiter auf Ulis Nachfragen, dass es wirklich ein Leopard gewesen war. Heike meinte nur, dass wir ihr wegen unseres Tiersichtungsglücks langsam „unheimlich“ würden :whistle: :silly: :whistle:

Das Wasserloch war nahezu trocken und wurde wieder aufgefüllt. Am Himmel konnten wir einen kleinen Greifvogel beobachten, der ständig einen großen Greifvogel attackierte.

Als wir wieder zurück waren, wurden wir mit einem leckeren Mittagessen verwöhnt. Dann starteten wir einen zweiten Anlauf mit den Postkarten, aber die Unterhaltungen waren wieder viel interessanter. Immerhin schafften wir es, über den ganzen Tag verteilt, 3 Postkarten zu schreiben :whistle:

Nun war Zeit für eine Spielstunde mit den Luchsen. Timmy und Sophie gaben beim Seilziehen ihr Bestes.





Wir spielten „Ästefangen“.





Dazwischen musste immer mal wieder eine kleine Pause eingelegt werden.





Wie schön kann ein Ast mit einem Seil bloß sein :silly:





Und Timmy chillte manchmal in der Ecke.



Die Zeit verging wie im Flug und es wurde schon wieder dunkel. So brachten wir die Luchse in ihr Nachtquartier, ich durfte Timmy tragen. Ein deutlicher Gewichtsunterschied zu unseren beiden Stubentigern :P

Auf dem Feuer bereitete Heike im Potje ein vorzügliches Oryx-Stir-Fry zu. Dazu gab es Reis, Salat und Gemüse, zum Nachtisch einen Obstsalat. Am beleuchteten Wasserloch statteten uns ein Stachelschwein und eine Hyäne, vermutlich „Dracula“, einen Besuch ab. Um 22 Uhr war dann Bettzeit, denn morgen wollten wir früh zu Nxai-Pan aufbrechen.

Liebe Grüße aus der heißen Südpfalz

Kathy & Marco
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19 Aug 2012 16:02 #249691
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Dienstag, 17. Juli 2012

Ausflug Nxai-Pan NP


Unterkunft: Dombo Farm
Kosten: Chalet, € 204,- (VP)
Strecke: selbst gefahren: 0km (Das hat alles Uli für uns gemacht :) )

Heute gab es das Frühstück schon vor 7 Uhr, schließlich war es bis zur Nxai-Pan ein Stückchen zu fahren. Danach machten wir uns rasch fertig und liefen ans Auto. Am Regenwasserfass entdeckten wir eine große Stabheuschrecke. Man musste wirklich dreimal hinschauen, denn sie sah wie ein echter Zweig von einem Baum aus. Von ihrer Größe waren wir so beeindruckt, dass wir total vergaßen, ein Foto zu machen.

Doch dann ging es auch schon los Richtung Nxai-Pan. Vom ersten Gate des National Parks führte eine teilweise tiefsandige Piste bis zum zweiten Gate. Hier sahen wir unseren ersten und auch einzigen Oryx in diesem Urlaub.

Am zweiten Gate stoppten wir kurz, bevor es in die Pan ging. Die Landschaft war sehr weitläufig und in der Ferne grasten vereinzelt Springböcke. Wir fuhren weiter zum Wasserloch und verweilten dort. Es war ein richtiges „Elefantenknödelminenfeld“ :woohoo:



Am Wasserloch herrschte ein reges Treiben.









Danach drehten wir eine Runde und fuhren wieder zurück ans Wasserloch, da sich die meisten Tiere hier aufhielten. Wir beobachteten 8 Kudus, mehrere Impalas und Springböcke beim Trinken. Plötzlich entdeckten wir in der Ferne die Silhouette eines riesigen Elefantenbullen. Dieser lief auf leisen Sohlen, nur wenige Meter vor unserem Auto vorbei, ans Wasserloch. Es war absolut faszinierend, wie ein tonnenschweres Tier nahezu lautlos dahinschreitet. Den 8 Kudus machte er durch ein energisches Kopfschütteln klar, wer nun das Sagen am Wasserloch hat.





Während der Elefant genüsslich trank, schwebte ein großer Ohrengeier ein.



Zwei Schakale versuchten immer wieder in der Nähe des Elefanten ans Wasserloch zu kommen. Welch imposanter Größenvergleich.



Ein Sandteufel kam auch am Wasserloch vorbei, Durst schien er aber nicht zu haben B)



Aus der Ferne schritt eine Giraffe gemächlich näher. Sie beobachtete immer wieder das Treiben am Wasserloch und entschied sich auch ihren Durst zu stillen.





An der Campsite legten wir noch eine Mittagspause ein, bevor wir uns zu Baines Baobab aufmachten. Auf dem Hinweg zur Nxai-Pan war der Sand noch so fest, dass Uli die ganze Strecke mit 2x4 fahren konnte. Jetzt, auf dem Rückweg, war der Sand durch die höheren Temperaturen richtig weich geworden. Außerdem war die Sandpiste von einem vorherigen Fahrzeug dermaßen zerfurcht, dass wir uns zweimal fast festgefahren hätten.

Ab dem Abzweig zu Baines Baobab wurden wir heftig durchgeschüttelt, die Pad war richtig übel. Doch die Landschaft und die Pan bei Baines Baobab entschädigten dafür.











Auf dem Weg zurück sahen wir mehrere Schakale und eine Riesentrappe, ein Secretary Bird stolzierte im hohen Gras.



Auf der Teerstraße fuhren wir direkt in den Sonnenuntergang. Uli musste sehr vorsichtig sein, denn links und rechts der Straße tauchten immer wieder Gnus, Böckchen und sogar einige Giraffen auf.

Die Zufahrt zur Farm erreichten wir heute erst im Dunkeln, denn es war ein langer, aber wunderschöner Ausflug. Kurz nach unserer Ankunft gab es dann schon Abendessen: Gnu-Steak, Pap, Kartoffeln, Gemüse und ein Bananendessert, wieder einmal an einem liebevoll gedeckten Tisch!

Da es unser letzter Abend auf DOMBO war, spendierte Uli ein Gläschen Sekt und wir waren schon jetzt etwas wehmütig, denn hier bei Heike und Uli fühlten wir uns richtig wohl! Zum letzten Mal kuschelten wir uns bei kalten Außentemperaturen in die herrlich bequemen und warmen Betten und lauschten den Geräuschen. Ach, das werden wir sicherlich morgen Abend vermissen…

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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23 Aug 2012 18:06 #250347
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Mittwoch, 18. Juli 2012

Dombo Farm – Francistown


Unterkunft: Woodlands Stop Over
Kosten: Riverview Room, BWP 689,- (Ü)
Strecke: 434 km

An unserem letzten Morgen auf DOMBO standen wir etwas später auf und richteten noch vor dem Frühstück die Taschen größtenteils zusammen. Wir genossen das letzte Frühstück richtig ausgiebig. Im Anschluss verstauten wir unsere Taschen im roten Flitzer und beglichen unsere Rechnung. Dann gingen wir nochmal zu Timmy und Sophie und leisteten ihnen bei ihrem „Frühstück“ Gesellschaft. Danach gab es noch eine kleine Spielrunde.





Nun war die Zeit für den Abschied gekommen und dieser fiel richtig schwer. Wir hatten uns bei Heike und Uli richtig wohl gefühlt. Es half alles nichts, wir mussten los. Auf der Farmpad entdeckten wir eine Peitschenschlange und etwas weiter zog ein Bateleur seine Kreise.



Gegen 11.45 Uhr erreichten wir die Teerstraße. Nach 3 fahrfreien Tagen kam es Marco so vor, als würden wir bei 80 km/h bereits fliegen :woohoo: Bei der Fahrt durch den Nxai Pan NP sahen wir viele Zebras und auch Böckchen. Auf der Weiterfahrt nach Nata beeindruckte uns die Weite der Pfannen.

Die Straße führte immer wieder durch kleine Ortschaften, links und rechts standen Esel und Eselskarren waren Verkehrsmittel Nr.1 :silly:







Irgendwann wechselte der Sand seine Farbe und war wieder richtig rot.







Gegen 16.30 Uhr erreichten wir dann das Woodlands Stop Over. Irgendwie hatten wir keine großen Erwartungen an unseren Riverview Room. Uli meinte aber, dass wir eine gute Wahl getroffen hätten. Er behielt Recht, wir fanden es richtig schön.







Auf der Terrasse schrieben wir die restlichen Postkarten, danach machten wir ein richtig schönes Braai-Feuer, unser letztes für diesen Urlaub. Das Essen schmeckte richtig lecker, eine Katze hat auch den Duft in die Nase bekommen und leistete uns beim Essen Gesellschaft, in der Hoffnung, dass etwas für sie abfällt. Da es nun doch recht frisch wurde, gingen wir rein, spülten das Geschirr und legten uns dann zeitig ins Bett. Ich habe noch eines der bereitgelegten Bettfläschchen gefüllt. Irgendwie schon komisch, mitten im Juli mit einem Bettfläschchen schlafen zu gehen.

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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27 Aug 2012 20:27 #250958
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Donnerstag, 19. Juli 2012

Francistown – Martins Drift


Unterkunft: Kwa Nokeng Lodge
Kosten: Chalet, BWP 549,- (Ü)
Strecke: 284 km

Heute Morgen war es richtig frisch im Chalet, so dass wir dick angezogen am Tisch saßen und zum Frühstück einen heißen Tee genossen. Wir ließen es ganz langsam angehen und brachen um 10 Uhr auf. In Francistown mussten wir uns erst mal wieder an den Verkehr in einer Stadt gewöhnen. Als erstes suchten wir die Post, denn die mühevoll geschriebenen Postkarten sollten ja noch von Botswana aus auf ihre lange Reise gehen, schließlich hatten wir die Briefmarken ja schon gekauft.







Im Shopping Center kauften wir noch eine Kleinigkeit fürs Picknick. Zu Beginn der Reise mussten wir uns erst wieder an das Treiben in einer afrikanischen Stadt gewöhnen, heute war es für uns schon normal.













Im „dichten Großstadtverkehr“ fuhr Marco an einer großen Kreuzung noch über eine knallrote Ampel, glücklicherweise kam kein anderes Auto.



Auf der Weiterfahrt fiel uns dann auf, dass wir noch einen Vet-Zaun passieren mussten. Ohje, hatten wir doch im Supermarkt auch etwas Wurst eingekauft :dry: Ich stieg aus und packte alles ganz tief in unsere Kühltasche. Tja, und als wir am Vet-Zaun ankamen, wurden wir einfach durchgewunken.

Unterwegs begegneten uns immer wieder Eselskarren.



In Kwa-Nokeng machten wir auf der Terrasse Picknick und „lauschten dem Hupen und Türeschlagen“ der Lkw an der nahen Grenze. Ach, wie hatten wir das vermisst :pinch: Danach packten wir schon einmal einen Großteil unserer Sachen in unsere Reisetaschen und liefen noch eine Runde über das Lodgegelände. Die „kleinen Drecksäcke“ zogen eine richtige Show ab.



Um 19 Uhr gab es auf der Aussichtsterrasse Abendessen und im Vergleich zum letzten Mal war heute Abend richtig viel los. Das Buffet war ganz lecker, doch nach dem Dessert war es so kalt, dass wir uns an das wärmende Feuer im Barbereich setzten. Zum Abschied von Botswana bestellten wir uns noch ein botswanisches Bierchen und ein Savanna Dry. Auf den morgigen Tag freuten wir uns schon, denn der Besuch im Pilanesberg NP stand noch bevor.

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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28 Aug 2012 18:16 #251106
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Freitag, 20. Juli 2012

Martins Drift – Pilanesberg NP


Unterkunft: Valley View Guest House
Kosten: Double Room, ZAR 750,- (ÜF)
Strecke: 367 km

Wegen des regen Verkehrs an der Grenze wurden wir schon recht früh wach. Die heiße Dusche war bei den kühlen Temperaturen in der Frühe einfach genial. Zum Frühstück gab es ein paar Reste vom gestrigen Picknick, dann beluden wir das Auto und um 8.00 Uhr waren wir bereits unterwegs. Wir tankten unser „Feuerrotes Spielmobil“ noch auf botswanischer Seite voll und die Prozedur an der Grenze auf Botswana-Seite klappte reibungslos. An der Brücke mussten wir rückwärtsfahren, da die Ampel defekt war und ein großer LKW sich als stärkerer Gegner herausstellte. An der südafrikanischen Grenze ging auch alles ganz rasch :silly:



Um 8.45 Uhr waren wir dann in Südafrika und fuhren los in Richtung Pilanesberg NP. Kurz hinter Lephalale wollten wir in dem kleinen Laden wieder die leckere Wildwurst einkaufen, leider gab es diese heute nicht :( :( :(



Die Strecke zwischen Lephalale und Thabazimbi ist landschaftlich wirklich wunderschön. In Thabazimbi zogen wir am ATM nochmals Rand.





In der Region wird Eisenerz abgebaut, was auch überall sichtbar ist.



Die letzte Etappe bis zum Valley View Guest House verging wie im Flug. Im B&B machten wir uns kurz frisch, hier hatten wir ja bereits 2 Nächte Ende März verbracht.





Kurz darauf fuhren wir zum Pilanesberg NP und um 13.30 Uhr erreichten wir schon das Manyane Gate. Als erstes fuhren wir den Tilodi Loop und über den Nkwe-Loop zurück zur Hauptstraße. Über den Mankwe Way fuhren wir dann zum Fish Eagle Picnic Spot. Dort gab es dann ein "kleines Picknick", denn wir besaßen noch eine Tüte Chips, die wir als „Notration“ schon durch halb Botswana gekarrt hatten. Über den Manke Way und den Letsha Link ging es zum Mankwe Hide. Auf der anderen Uferseite grasten viele Gnus und Wasserböcke, auch mehrere Hippos. Im Wasser stand ein Baum, der von Reed Cormorants und Whitebreasted Cormorants belagert wurde. Schildkröten zogen im Wasser ihre Kreise.











Einen Pied Kingfisher konnten wir bei der Jagd, und danach beim Fressen der Beute beobachten.





Auf dem Hippo Loop blockierte eine Herde Gnus kurzzeitig unseren Weg und ein African Fish Eagle hielt von einem Baum Ausschau. Wir fuhren noch den Tlhware Loop und dann gemütlich zurück zum Manyane Gate.





Am B&B räumten wir dann das Auto komplett aus, packten schon vieles in die Reisetaschen und relaxten noch ein wenig. Um 19.30 Uhr gingen wir zum Abendessen. Der Kingklip schmeckte vorzüglich :) Nach dem Essen graulten wir noch ein wenig die beiden Katzen und unterhielten uns noch nett mit den Besitzern des B&B. Für den nächsten Tag bestellten wir ein „Take-away-Breakfast“ und durften sogar bis 12 Uhr das Zimmer belagern. So konnten wir den Morgen noch einmal ausgiebig im Pilanesberg Park verbringen :silly: bevor wir nach Joburg an den Flughafen mussten.

Liebe Grüße

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03 Sep 2012 20:10 #252145
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Samstag, 21. Juli 2012

Pilanesberg NP – Johannesburg


Unterkunft: SA 260 A340-600
Kosten: eine Menge :silly: (HP)
Strecke: 266 km

Heute brachen wir bereits um 7.00 Uhr mit unserem Take-Away-Frühstück in den Park auf. Vom Manyane Gate fuhren wir auf der Main Road direkt zum Mankwe Dam. Wir entdeckten ein White Rhino und beobachteten dieses eine Zeit lang.



Wir fuhren weiter auf dem Hippo Loop. Der Mankwe Dam wirkte im Morgenlicht wie ein klarer Bergsee, die Landschaft spiegelte sich im Wasser. Wir stellten uns an den Rand und genossen unser Frühstück mit Blick auf den Dam.



Auf der Weiterfahrt entdeckten wir einen African Fish Eagle und etwas weiter stand eine Straußendame mitten auf dem Weg. Sie machte keine Anstalten, uns den Weg frei zu machen. Also machten wir halt ein paar Nahaufnahmen vom „Model“ :laugh:





Nach einer Weile machte sie dann Platz und wir fuhren weiter auf dem Thutla Loop. Auf dem Weg zum Mankwe Lookout zeigte sich eine Mongoose am Straßenrand.





Am Mankwe Lookout war „tierisch“ viel los. Wir beobachteten unzählige Wasservögel, Hippos, Turtles und ein Baby-Krokodil. Auf der gegenüberliegenden Uferseite grasten Zebras, Wasserböcke und Gnus.











Die Zeit verging wie im Flug. Um Punkt 11:00 Uhr erreichten wir wieder das Gate. Wir tankten das Auto nochmal voll und fuhren zurück zum B&B. Kurz frisch gemacht, alles zusammengepackt und schon waren wir auf dem Weg zum Airport. Die Fahrt war ereignislos und etwas wehmütig gaben wir am Airport unser eingestaubtes „Feuerrotes Spielmobil“ zurück :(



Dann gaben wir unser „eingeschweißtes“ Gepäck auf und gingen dann gleich durch die Kontrolle. Nun war noch ein bisschen Shopping angesagt. Marco deckte sich noch mit Springboks-Kleidung ein und stellte kurz darauf fest, dass sein Handy/MP3-Player leer war :woohoo: Er hatte vergessen, die GPS-Navigation auszuschalten. Glücklicherweise entdeckten wir gleich eine Steckdose, dummerweise steckte der Adapter noch in der Steckdose im B&B :evil: Nebendran war aber eine Steckdose, in die das Ladegerät passte. Während ich noch nach den „Einmachglas“-Leuchten Ausschau hielt, lud Marco den Akku des Handys. In einem Shop entdeckte ich noch drei dieser Leuchten und kaufte diese natürlich gleich. Das Handy hatte nun auch wieder drei Balken und so begaben wir uns zum Abflug-Gate. Dort sahen wir einen Mann mit einem Laptop, wir durften das Handy an seinen Adapter anschließen. Bald war dann der Akku wieder voll.

Der Abflug war für 19.05 Uhr terminiert, und gegen 18.45 Uhr begann das Boarding. Als wir auf unseren Plätzen saßen, kam eine Durchsage vom Flugkapitän. Er teilte uns mit, dass sich der Start aufgrund der errechneten Flugzeit und des Nachtflugverbotes in Frankfurt auf ca. 20.00 Uhr verschiebt. So saßen wir nun im Flieger und warteten :evil:

Wie versprochen, ging es dann um kurz nach 20.00 Uhr los. Nach dem Abendessen kam dann der MP3-Player zum Einsatz, ich hörte Musik und Marco hatte ein Verlangen nach „Hummeldumm“. Nachts wurde ich mehrmals wach, weil es richtig kalt wurde. Die Klimaanlage machte im 15-Minuten-Rhythmus immer wieder richtig kalt. Nichtsdestotrotz setzten wir pünktlich um 6:00 Uhr in Frankfurt auf. Weil viele Maschinen wegen des Nachtflugverbotes nun in kurzen Abständen landeten, gab es an den Passkontrollen lange Schlangen, die aber doch zügig abgearbeitet wurden. Nun hatte uns Deutschland wieder…

Wir hoffen, dass ihr Spaß hattet bei unserer Tour mit dem „Feuerroten Spielmobil“!

Liebe Grüße

Kathy & Marco
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