THEMA: (Leider wieder) zurück aus Botswana
22 Mai 2011 16:11 #188180
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  • leofant am 22 Mai 2011 16:11
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:(
Liebe Fomis,
am Freitag sind wir wohlbehalten in Frankfurt gelandet. Glücklich, weil wir viele neue Eindrücke sammeln konnten; traurig, weil die Reise schon wieder vorbei ist und jetzt die sechsmonatige „Dürrezeit“ für uns beginnt, bevor wir im November endlich wieder im Flieger nach Kasane (Botswana) sitzen.
Ich hatte eigentlich vor mich aus Kasane zu melden, aber erst war ich beschäftigt und dann ging für fast zwei Tage das Internet / Mobilfunk nicht. Deshalb sitze ich heute hier, um zumindest einen Kurzbericht ins Forum zu stellen.

03.05.11 Abflug Frankfurt mit der SAA um 20:45, Ankunft Jo´burg am 04.05. um 07:15. Der Flug verlief problemlos. Wir hatten unser Gepäck bis nach Maun durchgecheckt und mussten uns im Transitbereich deshalb nur die Tickets für die Air Botswana holen. Leider hatte ich beim Einpacken einen Beutel vertauscht, deshalb waren plötzlich eine Nagelfeile und eine Nagelschere im Handgepäck. Das fiel in Frankfurt nicht auf, wohl aber in Jo´burg. Pech gehabt! Weiterflug um 10:10, Ankunft in Maun um kurz vor 12:00. Die Einreise ging superschnell, dann wurden wir auch schon von Carinas Mitarbeiterin (Safari Destinations) in Empfang genommen. Ich hatte Carina versprochen, viele Tafeln Milka Schokolade mitzubringen, da war die Freude groß! Zehn Minuten später ging es mit dem Piloten aufs Rollfeld zum nächsten Flug. Auf meine Frage wann denn die neue Landebahn des „Maun International Airport“ wohl fertig werden würde, grinste er und sagte: „Eigentlich seit Juli 2010, aber wie das halt so ist in Afrika…“ Das Gepäck war schnell verstaut, dann hoben wir auch schon ab. (Maschine: 6-Sitzer der Mack Air). Noch nicht mal 20 Minuten später hatten wir auch schon die Schotterpiste des Khwai Airstrip erreicht und wurden von „Face“, unserem Begleiter für die nächsten drei Tage, abgeholt.

Sango Safari Camp 04.05. – 07.05.11
Das Sango Camp (Eco-friendly) besteht aus 6 Unterkünften (Zelte mit Holztür). Bilder dazu findet Ihr in Forumsbeiträgen vom 04.06.2010. Es gibt keinen Generator, der Strom wird über Solarzellen gewonnen. Im „Badezimmer“ gibt es fließend kaltes Wasser, wenn man duschen will bestellt man sich einfach heißes Wasser. Wir haben uns morgens mit kaltem Wasser gewaschen und vor dem Gamedrive einfach heißes Wasser bestellt. So konnten wir direkt nach der Rückkehr duschen. Das Camp liegt in einer privaten Konzession, ca. 10 Autominuten vom Moremi NP (North Gate) entfernt. Sango wird von vielen deutschsprachigen Gästen besucht. Während unseres Besuchs waren zwei Guides tätig. „Judge“, der Manager des Camps und „Face“, sein Bruder. Beide sind in der Nachbarschaft aufgewachsen und kennen sich bestens aus.
Unser Eindruck: Sehr schön gelegen. Kompetente, freundliche Guides, freundliches Personal. Die Jahreszeit war halt nicht ideal, es hatte viel geregnet und der Busch war grün, deshalb blieben uns viele Tiere verborgen. Wir konnten „nur“ drei Löwinnen entdecken. Allerdings berichteten uns andere Gäste von Leoparden, Wilddogs, Liebesspiele bei den Löwen usw. Leider nicht auf unseren Gamedrives. Trotzdem war es sehr schön! Im Moremi NP war – bedingt durch Überflutungen – die Bewegungsfreiheit auf den Pads sehr eingeschränkt. Auch wir blieben zweimal stecken und mussten wieder herausgezogen werden. Und dass mit einem erfahrenen Guide,, der den ganzen Tag nichts anderes macht als in diesem Gebiet herumzufahren.
Jede Nacht haben wir die Löwen gehört, mal nah, mal weiter weg. Auch die Hippos haben uns geweckt, wenn sie direkt vor dem Zelt grasten. Um 06:00 wurden wir geweckt, um 06:30 gab es Frühstück, um 07:00 war Abfahrt zum Gamedrive. (Es war morgens kühl, irgendwo um 10 Grad Celsius, also mussten wir uns warm anziehen, tagsüber wurde es sehr angenehm, ca. 27 Grad. Gegen 10:30 waren wir wieder zum Brunch im Camp. Danach duschen, Siesta. Um 15:00 war Teatime, 15:30 zweiter Gamedrive bis ca. 19:15, je nach Wildbeobachtungen. Fahrer „Face“ war sehr humorvoll, er hat auch schon Chuck Norris und das königliche Paar William und Kate herumkutschiert. Das hat er uns jedenfalls erzählt.
Die einzige Kritik die mir auf die Schnelle einfällt: Das „Afrikafeeling“ wurde manchmal durch den regen Flugverkehr gestört, denn Khwai Airstrip ist – im Vergleich zu anderen Orten im Delta – relativ stark frequentiert. Das Hundegebell aus dem nahen Dorf passte nachts auch nicht unbedingt ins „Afrikaklischee“. Die Hunde waren sehr nervös wenn die Löwen in der Nähe waren, sie haben da schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht (leichte Beute für Löwen).
Wir würden jedenfalls gerne noch mal nach Sango kommen, speziell weil ich mich – trotz der kurzen Zeit – mit „Face“ fast schon richtig angefreundet habe.

Khwai Tented Camp (African Bushcamps) 07.05.-10.05.11
Nicht weit von Sango entfernt liegt das Khwai Camp. Deshalb mussten wir nicht fliegen, sondern wurden von Manager / Guide „Pilot“ auf halbem Weg abgeholt. Es handelt sich um ein mobiles Camp, dass normalerweise aus vier Zelten besteht, die Erweiterung um ein fünftes Zelt ist möglich. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs war das Camp an einer anderen Stelle als üblich aufgebaut, da man den üblichen Platz wegen Überflutung nicht erreichen konnte. Die Zelte stehen unter Akazienbäumen, diese tragen gerade sehr viele Samen. Das hat zur Folge, dass sich Tag und Nacht in unmittelbarer Nähe einige Elefantengruppen tummeln, denn sie lieben diese Samen. Nachts konnte man nur etappenweise schlafen, denn immer wieder wurde man durch Elis geweckt, welche die Bäume schütteln, um an die Samen zu gelangen. Uns fiel auf, dass die Elefanten hier total entspannt sind. Sie laufen keine fünf Meter an den Zelten vorbei und schauen höchstens mal neugierig herüber, wenn man gerade beim Essen sitzt.
Wir waren von der Lage des Camps hellauf begeistert. Hier habe ich mich total „am Busen der Natur“ gefühlt, und trotzdem mussten wir auf eine Dusche (Wasserbestellung) und eine richtige Toilette nicht verzichten – traumhaft! Heißes Wasser wurde morgens ans Zelt gebracht. Toll für uns war, dass wir die ersten zwei Tage ganz alleine im Camp waren, wir kamen uns vor wie VIPs. Die Gamedrives finden in etwa zur gleichen Zeit und im gleichen Gebiet statt, wie die Gamedrives in Sango. Pilot konnte sogar einen Leoparden aufspüren. Der war aber „not amused“ und rannte davon. Nachts war der Geräuschpegel relativ hoch: Wir konnten Elefanten, Löwen, Hyänen, Paviane hören.
Unser Eindruck: Toll gelegen, hat meinen Wunsch nach dem „ursprünglichen“ Afrika voll und ganz erfüllt. „Pilot“ war gut geschult und hatte extrem gute Augen für das versteckte Wild. Das Personal war freundlich, wir haben uns sehr, sehr wohl gefühlt. Kritikpunkt: Das Camp mag nicht für jeden geeignet sein, besonders wenn man sich vor Elefanten in unmittelbarer Nähe fürchtet. Wir aber fanden gerade diese Nähe zu den Elis einfach super. Außerdem wurde in Sichtweite noch ein zweites Zeltcamp (von einem anderen Betreiber) aufgebaut, das Gefühl einsam im Busch zu sein, wird damit etwas beeinträchtigt. Jedenfalls solange, bis das „Khwai Tented Camp“ wieder an seinen ursprünglichen Platz verlegt werden kann.

Linyanti Bushcamp (African Bushcamps) 10.05.-13.05.11
Pünktlich um 10:30 werden wir vom Buschflieger am Khwai Airstrip abgeholt und – mit einem Zwischenstopp in Xaxanaka – nach Linyanti geflogen. Der Saille Airstrip war allerdings überflutet, deshalb mussten wir ausweichen. Leider habe ich mir den Namen des „Ausweichflughafens“ nicht gemerkt. Die Anfahrt dauerte dadurch ca. 1 ½ Stunden. Ungefähr eine Stunde auf einer Gravelroad, der sogenannten „Cutline“, dann ca. 30 Minuten durch den Chobe NP.
Das Linyanti Bushcamp besteht aus 6 Unterkünften (Luxuszelten), zurzeit werden gerade vier weitere Zelte aufgebaut, die sollten jetzt – nach unserer Rückkehr - in Betrieb genommen werden. Der Blick vom Zelt aus über die Linyantisümpfe bis hinüber nach Namibia ist wirklich toll. Das Camp hat einen Generator, der stundenweise läuft. Dusche / Toilette ist natürlich in jedem Zelt vorhanden. Die Unterkünfte sind sehr großzügig bemessen und gut ausgestattet. Wir konnten unser Zelt nicht sofort beziehen, weil ein Elefantenbulle den Weg blockierte  Der erste Gamedrive am Nachmittag war nicht so toll, wir (meine Frau, zwei Engländer und ich) kamen irgendwie mit unserem Guide nicht zurecht, der wurde dann am nächsten Tag ohne viel Diskussion ausgetauscht. Die restliche Zeit waren wir hoch zufrieden. Allerdings waren wir auch hier zur falschen (Jahres)zeit am richtigen Platz. Vier Wochen später wäre es wohl perfekt gewesen, jetzt war das Gras einfach zu hoch. Trotzdem haben wir einige Tiere gesehen. Was uns aufgefallen ist: Speziell die Elefanten waren hier viel nervöser als in Khwai, einmal mussten wir sogar vor einem Bullen in der Musth flüchten, der mochte uns nicht! Der Bushwalk an einem Vormittag war sehr interessant, wir sind drei Elis gefolgt, mussten immer wieder die Windrichtung prüfen und haben uns ganz dicht angeschlichen. Am nächsten Morgen fanden wir auf den Gehwegen des Camps, außer den üblichen Elefantenspuren, auch frische Spuren eines großen Löwen. Auch der hatte am frühen Morgen das Camp inspiziert. Auch hier heißt es also: Nie alleine im Dunkeln durch das Camp marschieren und auch tagsüber genau schauen ob ein Eli in der Nähe ist.
Unser Eindruck: Schöner Platz, luxuriöses Camp, geschulte Guides (bis auf die erste Tour), superfreundliches Personal.

Garden Lodge 13.05.-18.05.11
Am Morgen starteten wir gegen 08:00 Richtung Landestreifen, wieder ging es durch den Chobe NP, dann durch eine private Konzession. Wir haben unterwegs ein Suchteam getroffen. Am letzten Nachmittag sind zwei Selbstfahrer zu einem Gamedrive hinausgefahren und sind seitdem nicht mehr zurückgekehrt. Was mag da wohl passiert sein? Wir erreichten den Airstrip um 11:15, das Buschflugzeug (diesmal ein voll besetzter 16-Sitzer) stand bereits mit laufendem Motor bereit zum Start. Schnell wurde unser Gepäck verstaut und los ging´s. Um kurz vor 12:00 landeten wir in Kasane. Wir wurden von Moss (einem Angestellten) abgeholt und in die Garden Lodge gebracht.
Tja, was soll ich über die Garden Lodge erzählen? Wir waren schon 5 x da, sind mit den Besitzern befreundet und kennen inzwischen die meisten Angestellten. Die Lodge hat mit ihren 8 Zimmern eine sehr familiäre Atmosphäre und wir fühlen uns hier einfach sauwohl, zumal wir uns inzwischen mehr oder weniger blind auskennen. Diesmal hielt sich eine Fotogruppe hier auf, mit denen war ich 1 ½ Tage unterwegs. Das ist schon etwas ganz anderes als ein normaler Boatcruise auf dem Chobe. Wir haben z.B. sage und schreibe 2 ½ Stunden neben einer Hippomutter mit Baby „geankert“ um einfach zu sehen was sich so tut. Das klingt nicht spektakulär, trotzdem ist viel passiert, Madenhacker und Reiher sind auf den Tieren gelandet, jede Menge Impalas kamen zum Trinken und Kämpfen, Büffel zogen vorbei, ein Waran wurde von mutigen Kibitzen angegriffen usw, usw… Am Nachmittag gab es am Flussufer natürlich Elefanten, Elefanten, Elefanten in bestem goldenen Licht zu sehen. Ein anderes Mal konnten wir nach langer Wartezeit einen Fisheagle beim Fischfang fotografieren. Einer aus dem Kurs erzählte mir er hätte in den 4 Tagen 20.000 Fotos geschossen! Wann bitte will er die durchsehen?
Der Chobe führt auch dieses Jahr sehr viel Wasser, die Wege direkt an der Riverfront waren zum großen Teil überflutet, der Verkehr drängte sich dementsprechend auf den oberen Sandpisten. Übrigens: Die Parkverwaltung diskutiert darüber den Parkeintritt im Bereich der Chobe Riverfront von 80 Pula auf 800 (!!) Pula zu erhöhen um die Anzahl der Besucher einzudämmen. Natürlich sind in diesem Gebiet eigentlich viel zuviel Besucher unterwegs, ob aber ein Eintrittspreis von über 100 US Dollar nicht doch überzogen ist? Wer will da noch kommen? Naja, noch ist nichts entschieden, aber eine Erhöhung wird es wohl geben.
Außer Gamedrives und Boatcruises waren wir noch privat unterwegs, z.B. mit Freunden zum Grillen im Senyanti Safari Camp. Dort gibt es ein künstliches Wasserloch und abends erscheinen da jede Menge Elefanten. Die kann man ganz nah beobachten während man grillt. Toll! Auch das Wildererproblem haben wir hautnah miterlebt. Am Stadtrand von Kasane gibt es ein Klärbecken, dahinter befindet sich eine Wasserstelle. Hier kann man am Abend oft einige Tiere wir Elefanten, Büffel, Impalas usw beobachten. Als wir dort ankamen war der Busch unnatürlich still, Freundin Gabi wurde misstrauisch. Wir benutzten einen Handscheinwerfer und konnten einen toten Elefanten ausmachen. Ein Stoßzahn war weg, aber die Wunde blutete noch. Auch die Rüsselspitze war blutig. Trotzdem war kein Raubtier oder Aasfresser in der Nähe. Ich wollte mir die Sache näher anschauen, aber Gabi hat es mit verboten. Sie meldete den Vorfall beim Wildlife Department. Die schauten sich die Sache an und informierten uns, dass der Eli drei Einschusslöcher im Körper hatte. Anscheinend wurde er kurz vor unserer Ankunft getötet und wir störten die Wilderer beim Abtransport des Elfenbeins, denn der zweite Stoßzahn war noch da. So gesehen war es wohl besser, dass ich nicht aussteigen durfte, um nachzusehen was mit dem Eli passiert ist 
Unser Fazit: Garden Lodge – natürlich immer wieder (ist das jetzt Schleichwerbung??)

Amadeus Garden Guesthouse 18.05.-19.05.11
Die Zeit rauschte wie im Flug vorbei, plötzlich mussten wir uns schon wieder von der Garden Lodge verabschieden. Das fällt uns jedes Mal schwerer. Der einzige Lichtblick: Mitte November sind wir wieder hier. Um 13:30 wurden wir abgeholt und zur Grenze nach ZIM gefahren. Wir wollten uns das benötigte Visum holen. Die Beamten auf der Grenzstation waren superfreundlich (ich musste ihnen „Danke schön“ aufschreiben, sie wollten Deutsch lernen),aber leider war der Block mit den Aufklebern leer. Es dauerte eine gute Viertelstunde bevor ein neuer Block organisiert war. Am Schalter nebenan bekam eine Französin gerade einen Nervenzusammenbruch. Sie wollte mit einer Reisegruppe nach ZIM einreisen, hatte aber nur noch eine freie Seite im Reisepass. Freundlich aber bestimmt erklärte ihr der Grenzbeamte, dass er sie nicht einreisen lassen könnte, er benötigte 2 freie Seiten. Wie das Drama ausging weiß ich nicht, wir hatten inzwischen unsere Aufkleber in den Pässen und konnten die Grenze zu Fuß überqueren. Dort wartete unser neuer Fahrer, der uns dann nach VicFalls brachte.
Amadeus Garden ist ein Gästehaus mit einem guten Preis- /Leistungsverhältnis. Es liegt am Rand von VicFalls in einer ruhigen Gegend. Die Zimmer sind einfach, aber sauber. Sie sind mit allem ausgestattet was man so braucht. Hartmut, der deutschen Eigentümer, stand uns mit Rat und Tat zur Seite. Er schickte uns zum Abendessen in die Victoria Falls Safari Lodge. Dort kann man hinlaufen und auf einer Terrasse den Sonnenuntergang genießen. Auch das Abendessen mit tollem Ausblick (Wasserloch mit vielen Elefanten) war sehr gut, unser Kellner war uns sofort symphatisch und er hat meine Frau zum Abschied sogar gedrückt. Zurück ging es allerdings mit dem Taxi, denn Hartmut hatte uns vor Elis und Büffel in der Nacht gewarnt. Nach einer außergewöhnlich ruhigen Nacht (kein Trompeten, keine Löwengrollen, kein Hundegebell) entspannten wir uns am Vormittag noch am Pool. Die Fälle hatten wir ja bereits früher mal gesehen und dieses Jahr führen sie soviel Wasser, dass man durch den Sprühnebel kaum etwas sieht. Um 11:00 Uhr wurden wir zum Airport gebracht, um 13:25 ging unser Flug mit SAA nach Jo´burg, dort landeten wir um 15:00. Am Gate konnten wir später den „großen“ Airbus der Lufthansa sehen, dagegen wirkte der SAA-Flieger ja richtig zierlich! Mit der kompletten Lufthansa Crew, die dann eintraf, hätte man fast schon wieder ein eigenes Flugzeug füllen können. Um 19:40 hoben wir ab und mit dieser kleinen Verspätung erreichten wir am nächsten Morgen um 6:25 Frankfurt.

Alles lief perfekt, nur eine Frage habe ich: Wir hatten in VicFalls unser Gepäck bis Frankfurt durchchecken lassen, wie konnte es passieren dass mein Seesack recht früh auf dem Gepäckband lag, der Seesack meiner Frau aber so ziemlich das letzte Gepäckstück war, das noch auftauchte? Ok, ok – es gibt Schlimmeres! Aber interessieren würde es mich trotzdem…
So, das soll es erst mal gewesen sein.
Ich wünsche allen FoMis noch einen schönen Sonntag.

Bilder kann ich noch nicht zeigen, ich sichte gerade 4.500 Mitbringsel! Schuld daran war der Fotokurs und unendlich viele andere Motive, vor allem Elefanten.
Viele Grüße Walter






Khwai Tented Camp, Botswana
Letzte Änderung: 22 Mai 2011 16:14 von leofant.
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22 Mai 2011 16:37 #188184
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  • SASOWEWI am 22 Mai 2011 16:37
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Hallo Walter,

vielen Dank für deinen Bericht, wir werden demnächst auch in der Gegend unterwegs sein, ich hätte eine Antwort auf deine Frage mit dem Seesack. Der könnte z.B. auf dem Weg vom Flugzeug bis zum Gepäckband einfach vom Anhänger gefallen sein und beim Abholen des nächsten Anhängers gefunden worden sein. Oder einfach beim Ausladen vergessen oder irrtümlich aufs falsche Band gelegt worden sein oder oder oder... Da gibts 1000 Möglichkeiten, die Anzahl und Anordung von Gepäckstücken folgt keinem festgelegten Muster, so ähnlich wie Lotto...
Sasowewi
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22 Mai 2011 16:41 #188185
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  • leofant am 22 Mai 2011 16:11
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Hi SaSoWeWi,

Danke für Deine Antwort. Wie gesagt, nicht dass es mich jetzt besonders gestresst hätte, aber ich bin einfach mal neugierig. Du hast schon recht. Es gibt 1.000 Möglichkeiten :-)
Gruß Walter
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22 Mai 2011 18:24 #188203
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  • Sanne am 22 Mai 2011 18:24
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Wunderschöner Kurzbericht, vielen Dank! Deine Erfahrungen mit Sango decken sich absolut mit unseren - tolle Lage, netter Service, aber auch bei uns (Mitte März) gabs Wasser, wohin das Auge blickte ;)

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
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22 Mai 2011 18:29 #188206
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  • Bazi am 22 Mai 2011 18:29
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Hallo Walter
danke für Deinen schönen, kompletten Kurzbericht.
Er ist sehr erfrischend wieder einmal einen Bericht fortlaufend zu lesen zu können, ohne sich durch seitenweise Kommentare bis zur jeweiligen kurzen Fortsetzung wühlen zu müssen.
Gisela
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