THEMA: Landcruiser - reicht Benzin für Routing?
11 Dez 2018 14:01 #542268
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  • offbeat am 11 Dez 2018 14:01
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GinaChris schrieb:
Die Puma Tankstelle in Muchenje hat nicht immer Treibstoff, und das Bezahlen mit Karte ist auch nicht immer möglich.

Als wir am 15.11. dort waren, war sie komplett außer Betrieb, inkl. Papierzettel "no fuel, no diesel". Man sollte lieber nicht damit rechnen, dort tanken zu können. Wir hatten zum Glück genug Diesel dabei.

P.S.: Wir haben für 5 Nächte ab Kasane bis Maun (2xSavuti-2xXakanxa-South Gate) mit unserem Nissan Hardboy D/C einen Tank (soll angeblich ein 70l Tank gewesen sein) plus 25 Liter Diesel aus Kanistern gebraucht, sind aber auch nicht den ganzen Tag rumgefahren. Z.B. am vollen Xakanaxa-Tag sind wir morgens 3-4 und abends 2 Stunden unterwegs gewesen für Game Drives. Da wäre natürlich deutlich mehr möglich gewesen und dann wäre der Verbrauch auch höher. Ich würde lieber großzügig zu viel mitnehmen, am Ende stresst man sich nur und verzichtet auf Game Drives, aus Sorge, dass es nicht reicht, nur um sich hinterher zu ärgern, dass es doch gepasst hätte. Falls ihr keine Außenhalterung habt, die Kanister am besten mit Panzertape zukleben, mit mehreren Müllsäcken umwickeln und gut fest "einbauen", damit nichts ausläuft.
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
Letzte Änderung: 11 Dez 2018 14:32 von offbeat.
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11 Dez 2018 14:46 #542273
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  • Mogambo am 11 Dez 2018 14:46
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loser schrieb:
Auf so einer Route (aber auch i.A.) besteht mE kein Sparpotenzial für Treibstoff durch Minimierung des (zuschaltbaren) Allradantriebs. Für ungeübte Fahrer ist es mE auch keine gute Idee. Der höhere Spritverbrauch unter diesen Bedingungen kommt nicht von den paar Kilos bewegter Masse in der Vorderachse, sondern vom Fahren in den niedrigen Gängen und dem Rollwiderstand.

Hallo Werner,

im Grunde volle Zustimmung. Es macht wenig Sinn nach Sparpotential in der Fahrweise auf der Strecke zu suchen und noch weniger Freude macht es.

Insoweit lass es mich vielleicht so formulieren: die abschließende Unwägbarkeit im Spritverbrauch ist die jeweilige individuelle Fahrweise ;) Das ganze dann immer mit Blick auf die jahreszeitlichen Streckenverhältnisse. :)

LG Mogambo :-)
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11 Dez 2018 15:11 #542277
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  • Tanja73 am 11 Dez 2018 15:11
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Hallo zusammen

Meine Anfrage kam vermutlich etwas zu früh, denn ich weiss in der Tat noch nicht, welches Landcruiser-Modell für uns gebucht wird (habe die Bestätigung noch nicht erhalten, ist aber in Abklärung). Die Buchung läuft über einen lokalen Agenten von uns (ich arbeite selber in dieser Branche, die Buchung läuft aber über unseren Hauptsitz), welcher schon mal erwähnt hat, dass wir dann noch Ersatzkanister bräuchten. Ich versichere mich aber lieber gerne selber, wieviel Kanister ich noch mitgeliefert erhalten soll, als dass ich mich voll und ganz auf den Agenten verlasse.

Ich werde somit mal abwarten, welcher Typ Landcruiser für uns dann im Oktober bereit stehen soll und JA, wir werden dann natürlich das richtige tanken :-) Hab einfach mal Benzin geschrieben, damit meinte ich jedoch eher einfach Treibstoff im Allgemeinen. Hatte in der Schweiz schon mal das Falsche getankt und sogar hier ist es nicht lustig, nach 300m stehen zu bleiben. Geschweige denn in Botswana, wo ja dann mein Traumurlaub beginnen soll.

Werde mich wieder melden, wenn ich mehr zum Fahrzeugtyp weiss.....

Lieber Gruss an alle, Tanja
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11 Dez 2018 15:51 #542280
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Hallo Tanja,

ich bin die Strecke vergleichbare Touren von Kasane nach Maun schon viele Male mit einem gemieteten Landcruiser gefahren. Das Standardmodell ist der 4,2l Saugdiesel. Den empfehle ich Euch sehr. Nehmt bloß keinen Benziner. Ein guter Landcruiser Mietcamper sollte dann auch einen Longrange-Tank mit min. 160l Volumen aufweisen. Wenn das der Fall ist, könnt Ihr Euch die Sauerei mit den Ersatzkanistern sparen. 160l reichen bei o.g. Modell auf jeden Fall.

Ich kann Euch nur dringend davon abraten, nach verlassen der Asphaltstraße zwischendurch auf 2x4 umzuschalten. Die zu erwartende Ersparnis steht in keinem Verhältnis zum Mehrverbrauch und Mehrarbeit, wenn man sich dadurch dann doch mal festfährt. Das passiert schneller als man denkt, denn das Geläuf wechselt teilweise von Meter zu Meter und das Einlegen des 4x4 geht nicht während der Fahrt.

Alles Gute
Thomas
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12 Dez 2018 08:53 #542351
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Topobär schrieb:
Das passiert schneller als man denkt, denn das Geläuf wechselt teilweise von Meter zu Meter und das Einlegen des 4x4 geht nicht während der Fahrt.

Alles Gute
Thomas

Folgende Info hierzu: (Betrifft Land Cruiser.)
Manche haben vorne an den Radnaben Auto Locks, mit Auto- und Lockstellung und andere haben auch die manuellen Hubs mit Free- und Lockstellung. Ich rate das die, egal welche Version, auf Lock gedreht werden, dann kann man zwischen 2 und 4 Rad schalten ohne anzuhalten, auch ohne Kupplung, nur kurz das Gas lupfen und dann einschalten. Bei den Auto Hubs geht das nicht in der Autostellung, da macht man die Radnaben kaputt, also immer anhalten, es geht aber sehr wohl in der Lockstellung, wie schon geschrieben. Wir nennen das 'Shift on the Fly'. So mach ich das auch auf Gravelroads bei 80km/h. Die Autohubs können mit dem Radmutterschlüssel verstellt werden. Es macht auch überhaupt nichts aus in der Lockstellung auch mal größere Strecken auf Asphalt zurückzulegen, aber mit dem Schalthebel in der 2WD Stellung. Man verbraucht aber mehr Sprit, ungefähr 1l/100km mehr.



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Letzte Änderung: 12 Dez 2018 08:55 von Cruiser.
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Ich muß hier aber noch ergänzend erwähnen, das dies nicht möglich ist zwischen H4 und L4. Hier muß man zum absoluten stehen kommen.
Dead stop.

Nicht das mich oben jemand falsch verstanden hat und dann sein Transfergetriebe zersägt. :woohoo:
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