Ich fahre zwar schon lange nicht mehr hin aber gerade deswegen und/oder trotzdem interessiert mich die „Entwicklung“, unter „“ weil mehrdeutig….

Es ist atemberaubend, was sich in der Region über die Jahrzehnte getan hat, an Dutzenden mehr Lodges und noch mehr Camping-Stellplätzen. Jetzt werden nördlich und östlich von Moremi wohl die letzten Reserven auf den Markt geworfen. Lt. www gibt es dort (oder bald) doppelt so viele Stellplätze wie in Moremi. Und auch bei festen Unterkünften soll mehr Wachstum in der pipeline sein.
Ich war vor Jahren einmal für 3 Tage „Wasserwart“

in Xakanaxa und machte mir seither (aber nicht nur deswegen) Gedanken über mein Duschvergnügen und den botswanischen Umgang mit unseren Verdauungsprodukten und Brauchwassergewinnung. Folgende Frage stelle ich mir daher beim Lesen der RBe hier schon seit Langem, habe mich aber immer davor gescheut, sie dort zu stellen. Hier ist es aber hoffentlich zulässig?
Seit Jahren frage ich mich also, wie bei diesem Wachstum die Wasserhygiene für die Gäste gesichert wird. Bei solcher Frequenz und Kleinräumigkeit stößt nämlich die einfache "Fäkalienentsorgung durch Loch im Boden“ irgendwann an Grenzen und macht Brauchwasserentnahme für Menschen aus unmittelbarer Nähe problematisch. Dort steht ja monatelang das Grundwasser hoch. Eine professionale Entsorgung über „septic tank + French drain“ wird dort wohl nicht verbaut, oder? Wäre für solche Kleinanlagen auch sehr aufwändig.
In einem RB wurde hier kürzlich (und auch schon davor) erwähnt, dass gerade ein abgenutztes Sanitärhaus anderswo neu errichtet wurde, anstelle Bestehendes zu reparieren. Oder verlegt man einfach die „Häuschen“ alle paar Saisonen aus o.a. Gründen? Professionelle Lösungen kosten, brauchen Materialien, die es dort nicht gibt, Maschinen usw.
Wie machen die das also und sieht man, wo das Wasser zum Duschen herkommt?