THEMA: Strecke Maun - Kasane über Moremi/Savuti
10 Jul 2021 17:04 #620763
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  • loser am 10 Jul 2021 17:04
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Auch früher sind Touristen dorthin gefahren, und Einheimische gab es ja auch ;) , die mit damaligen Motorisierungen gut zurechtkamen. Die Series III Landrover hatten ca. 70, 85, 90 PS mit 4, V6, V8 Zylinder-Benzinern. Der Landcruiser Reihen-6-Zylinder leistete ca. 100 PS. Noch ältere Modelle leisteten vielleicht 1/3 weniger und das ging auch, dafür ist die Untersetzung ja da.
Also, das geht schon.
Derartige Empfehlungen von mindestens 160 PS sind nicht nur ein Blödsinn sondern auch schädlich, weil immer mehr Leute nur auf Kraft und Durchzugsvermögen anstelle von Technik setzten. Oft war hier zu lesen, unbedingt so einen Kraftlackel zu nehmen. Denn das erspare sogar das Luft Ablassen (also auch das lästige Wiederaufpumpen), PS: 18:15 Sogar die Zuschaltung des Allradantriebes könne man sich dann ersparen, nach dem Motto: Der wühlt sich überall durch. Die Wege schauen dann eben auch entsprechend aus.
Grüße
Letzte Änderung: 10 Jul 2021 18:14 von loser.
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10 Jul 2021 17:12 #620764
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  • Andre008 am 10 Jul 2021 17:12
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In der Trockenzeit ist es dort im Sand entspannt. Wie bereits geschieben, Luft auf 1,5 Bar runter und du gleitest perfekt durch...

Nur in der Regenzeit ist Vorsicht geboten. Wir hatten uns im Februar 2014 übel festgefahren. Aber das lag nicht am Landcrusier, sondern an meinen (damals nicht vorhandenen) Fahrkünsten... ;) Und wenn man sich doch mal im Sand festfährt ist das noch weit angenehmer als in einer 1m tiefen Matschfütze, also beim Schaufeln... ;)
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10 Jul 2021 18:09 #620768
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  • loser am 10 Jul 2021 17:04
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Andre008 schrieb:
In der Trockenzeit ist es dort im Sand entspannt. Wie bereits geschieben, Luft auf 1,5 Bar runter und du gleitest perfekt durch...
Für mich war es immer genau umgekehrt, so unterschiedlich können Erfahrungen sein :) . Meine ist, dass heißer Sand viel unangenehmer ist als kühler Sand und feuchter Sand ist noch leichter zu fahren. Daher Tiefsand immer möglichst früh am Tag fahren. Was um 7 Uhr gut geht, kann Mittags zur Qual werden.
Dass hängt mE einerseits mit der temperaturabhängigen Dichte des Sandes zusammen und andererseits damit, dass trockener Sand nicht komprimierbar ist. Meine ersten praktischen Erfahrungen damit habe ich beim Bauen von Sandburgen gemacht. In der Düne sind sie mir zerbröselt aber nahe der Wasserlinie wurden sie so richtig schön :) . So lehrreich können Kindheitserfahrungen sein. Ich habe diese nie veröffentlicht B), aber der Rest der Welt ist auch ohne mich dahintergekommen :) . So wird z. B. beim Wegebau immer wieder gespritzt, damit sich das Feinmaterial komprimieren lässt.

Was allerdings im Nassen unangenehmer bis unbefahrbar wird, ist der lehmige Untergrund, Stichwort „black cotton“. In der Trockenzeit ist er hart und man segelt drüber, aber wenn nass………..
Grüße
Letzte Änderung: 10 Jul 2021 18:16 von loser.
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10 Jul 2021 18:34 #620769
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  • Andre008 am 10 Jul 2021 17:12
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Na Loser, im Sand an der Oberfläche schaufelt es sich aber weit angenehmer als im Schlamm 1 Meter unter Wasser... Wobei ich mich noch nie im Sand festgefahren habe, nur im Schlamm und das sogar mit Schwiegermutter und Schwiegervater bei deren ersten Afrika Reise mit uns... War ein Fest und ich hatte den besten Eindruck hinterlassen... ;)
Letzte Änderung: 10 Jul 2021 18:35 von Andre008.
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10 Jul 2021 18:44 #620770
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Hallo Kerstin, fiel mir noch ein/auf, weil noch nicht erwähnt, aber mE wichtig im Sand.
In den ausgefahrenen Tiefsandpisten NICHT oder möglichst wenig "aktiv" lenken. In der tiefen Spur wird das Auto von der Spur in der Spur gehalten. Wenn du versuchst selber zu lenken, kommst du leicht in eine Auslenkung und diese bremst dich ein, du verlierst den Schwung und das ist der erste Schritt zum Festfahren. Lass das Auto "selber fahren", es wird der Spur von selber folgen. Hänge aber nie deinen Daumen in die Lenkradspeiche, denn wenn die Vorderräder trotzdem durch eine Bodenwelle odgl. abgelenkt werden, kann das deinen Daumen verletzen.
Grüße und viel Spaß
Letzte Änderung: 10 Jul 2021 18:56 von loser.
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10 Jul 2021 18:55 #620771
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Andre008 schrieb:
Na Loser, im Sand an der Oberfläche schaufelt es sich aber weit angenehmer als im Schlamm 1 Meter unter Wasser... Wobei ich mich noch nie im Sand festgefahren habe, nur im Schlamm und das sogar mit Schwiegermutter und Schwiegervater bei deren ersten Afrika Reise mit uns... War ein Fest und ich hatte den besten Eindruck hinterlassen... ;)
Hallo Andre, ich wollte nur sagen, dass SAND in der trockenen Jahreszeit schwieriger ist als in der feuchten. Da sind wir uns doch einig, oder? Diese Anfragen kommen ja von Leuten, die (noch) überhaupt keine Erfahrung haben und obig leicht missverstehen könnten.
Dass lehmiger Boden eine komplett andere und eigene Kategorie ist, ist doch wohl auch klar.
Mit meinem Hinweis @trockenem vs. feuchten Sand wollte ich dich keinesfalls kritisieren.
Grüße, Werner
und mmmmhhhhh, also: ich habe mich schon oft im Sand festgefahren. Ist doch normal und keine Schande ;)
Letzte Änderung: 10 Jul 2021 19:04 von loser.
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