THEMA: Durchquerung Central Kalahari
10 Aug 2006 11:12 #21528
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  • Andreas Cierpka am 10 Aug 2006 11:12
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Ein Nachteil des HiLux ist auch der Ersatzreifen unterhalb des Autos. Damit nimmt man sich einiges an Bodenfreiheit. Vor allem bei Sandfahrten ist das wie an Anker den man staendig ausgeworfen hat.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
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10 Aug 2006 11:37 #21536
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  • Suscha am 10 Aug 2006 11:37
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@ pangolin

Wenn du dich jetzt an mich wendest betreffend Sat-Phone: Wir hatten im südlichen Afrika nie eins dabei, obwohl wir zwar normalerweise alleine reisen aber uns für Gebiete wie der Kalahari immer jemandem anschlossen oder schon von Beginn weg zu zweit reisten. Ein Satphone ist uns zu teuer, da man meist Prepaidkarten kaufen muss, die nach einem Jahr häufig verfallen. Und teuer telefonieren tut man ja nur im Notfall. Zudem hat man fast auf allen Hauptstrassen und auch in Dörfern und Stätden sowieso Natelempfang. Wenn wir nun aber gezwungen wären in einem abgelegenen Gebiet wie der Kalahari oder auch Makgadikgadi alleine zu reisen, dann würden wir ein Satphone organisieren.

Eine interessante Info habe ich jetzt aber letzte Woche von zwei Südafrikanern bekommen, die wir in Sambia getroffen haben: In Südafrika soll es anscheinend möglich sein für verhältnismässig wenig Geld in vielen Vodaphoneshops Iridium Satphones wochenweise zu mieten. Das werden wir je nach Reise bestimmt genauer abklären.

Wem würde ich im Notfall anrufen? Ich denke, dass ich nach Hause telefonieren würde, da hier genügend (afrikakundige) Leute sitzen, die mir von Europa aus am schnellsten aus der Patsche helfen könnten. Die richtige Adresse vor Ort aus dem Busch zu bekommen wäre wohl mehr als schwierig. Das bedeutet zwar für die zu Hause gebliebenen sicher etwas Aufwand, aber im Ernstfall ist das wohl der einfachste Weg.<br><br>Post geändert von: admin, am: 10/08/2006 12:27
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10 Aug 2006 13:17 #21545
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  • Crazy Zebra am 10 Aug 2006 13:17
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Hallo zusammen,

wen würde ich anrufen?

Wir haben mit dem Autovermieter eine Bergevertrag abgemacht, das kann je nach Region dann bei einer Panne shon mal 48 Stunden dauern, spielt aber im äussersten Notfall keine Rolle.

Der SA Automibilclub kann auch helfen, gut ist es auch wenn man die eine oder andere Telefonnummer der Parkverwaltungen hat, ob es dann funktioniert im Notfall mit Hilfe organisieren sei mal offen gelassen aber schaden kann es nicht.

Wenn wir wirklich Outsideafrika unterwegs sind sende ich jeden Abend per Iridium die Koordinaten nach Hause, sollten die zu Hause nach 48-72 Stunden nichts neues von uns hören wüssten sie wo sie die Suche beginnen müssten. Auch ist zu Hause und teileise auch beim Autovermieter immer der Routenverlauf und der jeweilgiege Zeitraster hinterlegt, bei grösseren spontanen Aenderungen sollte man dies natürlich dann auch melden.

Wichtig scheint mir auch eine Telefonnummer für den Luftrettungsdienst dabei zu haben wenn Hilfe aus medizinischen Gründen notwendig würde, hier haben viele Krankenversicherer 24Stunden Notfallnummern auch der Automobilclub in D oder CH hat solche Alarmzentralen. Wenn Das zu bereisende Land einen Flyingdotor Service anbietet, sollte man auch diese Nummer abspeichern.

Etwas vom wichtigsten erscheint mir genügend Wasser und Voräte zu haben um sich mal 4-5 Tage autonom versorgen zu können, um dann gelassen den Löwen und Zebras zuzuschauen bis Hilfe/Rettung naht.

Gruss VA<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 10/08/2006 13:29
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14 Aug 2006 17:59 #21725
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  • pangolin am 14 Aug 2006 17:59
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Hallo VA

Danke für die vielen Inputs. Da wir bereits mehrere Male mit einem Mietwagen (Hilux DC mit Dachzelt) gereist sind und jeweils 10 - 12 Tage am Stück im Busch verbracht haben, konnten wir diesbezüglich auch Einiges an Erfahrungen sammeln.

Da wir alleine und mit eigenem Fahrzeug reisen werden, mache ich mir natürlich auch Gedanken zu etwaigen Fahrzeugpannen oder auch gesundheitlichen Problemen. Ich möchte dies auf keinen Fall überbewerten, aber da gibt es schon vieles, dass vorab gut durchdacht werden muss.

Wir haben für anfangs 2007 vorerst mal 12 Wochen geplant, davon ca. 6 Wochen in Botswana und die restliche Zeit in Namibia. Die Reiseroute für Botswana steht in groben Zügen fest. Ca. 12 Tage im KTP/Mabuasehube und 10 Tage im CKGR, 5 Tage Moremi und anschliessend ev. noch 6 Tage Chobe. Wenn möglich, möchten wir den Panhandle und das Delta umfahren. Wir werden dann sehen.

Gruss Sonja
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