THEMA: Ölbohrung Okavango-Ökosystem NAM/BOT
29 Okt 2021 11:29 #629049
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  • travelNAMIBIA am 29 Okt 2021 11:29
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Grob die Gegend ;-)
"Simbabwe plant ab dem kommenden Jahr im Norden des Landes nach Öl zu suchen. Aktuell laufen einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge bereits die seismischen Untersuchungen im Cabora-Bassa-Becken, etwa 300 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Harare. Schon vor einigen Monaten hatte die Regierung in Simbabwe mit einer australischen Firma ein Explorationsabkommen für die nächsten 25 Jahre abgeschlossen. Das Unternehmen sieht in dem Becken das Potential für riesige, unentdeckte Ölvorkommen und rechnet mit möglicherweise bahnbrechenden Auswirkungen auf den simbabwischen Energiesektor." (Hitradio Namibia, 29.10.2021)
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia vom 16.1.2022 bis 15.2.2022: (1) PCR-Test nicht älter als 72 Stunden vom Abstrich bis Einreise (vollständig geimpfte Namibier/PRP ausgenommen), (2) Trusted Travel (PDF), (3) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form"), (4) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (5) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.

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29 Okt 2021 19:21 #629077
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Ich frage mal hier, weil auch zum Energieversorgungsthema gehörend.
Wer schreibt bitte derartig unsachliche und unreflektierte Jubelpropaganda?
namibiafocus.com/nam...asserstoffindustrie/
Die hier auf der Starseite verlinkt ist
Glaubt das irgendwer in Namibia? Ist die Leserschaft des Namibia Focus wirklich so unbedarft oder liest es sowieso niemand? Wenn nicht, müsst man sowas auch nicht extra verlinken.
Danke für aussagekräftige Auskünfte
und Grüße
Letzte Änderung: 29 Okt 2021 19:29 von loser.
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29 Okt 2021 19:43 #629078
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Namibia Focus gehört zur Gondwana Collection und beleuchtet verschiedenste Themen in Namibia, hauptsächlich aber aus dem Tourismus- und Unweltbereich.

Oder geht es Dir um den Inhalt. Green Hydrogen ist seit Monaten ein Thema und zuletzt wurde deswegen ein Partnerschaft zw. Namibia und Deutschland geschlossen, siehe z. B. www.az.com.na/nachri...e-chancen-2021-08-27 oder www.bmbf.de/bmbf/sha...any-and-Namibia.html

Viele Grüße
Christian
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia vom 16.1.2022 bis 15.2.2022: (1) PCR-Test nicht älter als 72 Stunden vom Abstrich bis Einreise (vollständig geimpfte Namibier/PRP ausgenommen), (2) Trusted Travel (PDF), (3) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form"), (4) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (5) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.

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30 Okt 2021 11:19 #629098
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Danke Christian, aber das weiß ich schon. Diese Pressemitteilung des BMBF zu „Green Hydrogen“ habe ich selber hier schon vor 2 Monaten verlinkt.
Es ist gut und richtig, dass BRD das auch so angeht und schön für Namibia, dass es dabei auch partizipieren und abstauben kann. Und dass Namibia seine Selbstdarstellung ein bisschen übertreibt ist auch verständlich und normal. Trotzdem sollte man am Boden der Realität bleiben und das ist eben mE im Namibia Focus nicht der Fall, z. B.
.. „Angesichts unserer erstklassigen erneuerbaren Energieressourcen wird Namibia eine nationale Strategie zur Entwicklung von grünem Wasserstoff und Ammoniak entwickelt. Während wir diese Strategie verfolgen, haben wir die Möglichkeit, als erstes Land in Afrika CO2-Neutralität zu erreichen und die African Continental Free Trade Area (AfCFTA) zu nutzen, um saubere Energie an unsere Nachbarn zu exportieren“…
Investitionen in der Größenordnung eines BIPs (mit allem Drum und Dran), anspruchsvolle Produkte wie Windkraft-Rotorflügel, sogar „Grünstahl“ (was immer das sein mag ;) und mit welchen Rohstoffen, für welche Produkte?), usw. … bis „Mega-Solar“ (siehe früher), wow. Und das in einem Land ohne industriellen Hintergrund und Leistungsfähigkeit. In dem Artikel im Namibia Focus wird das Bärenfell schon verteilt, bevor man noch die Spur des Bären gefunden hat.
Auch in Ländern mit besseren Voraussetzungen haben sich einige Desertec-artige Projekte angesichts der Kosten und technischen Schwierigkeiten bald wieder in Luft aufgelöst. Das heißt nicht, dass es nicht irgendwann gehen wird (die ersten großen Windräder waren auch ein Fehlschlag und heute haben wir „Farmen“ davon) aber es wird dauern und man braucht einen seeehr langen Atem. Denn nur mit PV (für die die Wüste kein freundliches Ambiente bietet) und Wind wird obig schwierig werden und CSP in diesen Dimensionen muss sich erst noch bewehren, vor allem bei Installation und Betrieb in einem technologisch rückständigen Land, ohne Wasserressourcen, usw. Man wird wohl die Erfahrungen der neuen Anlagen in Nordafrika abwarten müssen. Dafür braucht es längere Zeiträume als seitens Namibia und Focus angekündigt.
Forschen und Entwickeln ist eine Sache, aber im Großen herstellen eine andere. Außerdem ist das Ziel ja die CO2-Bilanz zu verbessern. Wasserstoff macht folglich nur dann und dort Sinn, wo es einen ÜBERSCHUSS (also wo eine Überdeckung des nationalen Verbrauches vorliegt) nicht fossil erzeugten Stroms gibt. Und wo ist das bitte so? Und ohne massive staatliche Förderung aus welch immer Titel ist es auch mittelfristig nicht darstellbar.
Werner
Letzte Änderung: 30 Okt 2021 11:32 von loser.
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01 Nov 2021 05:26 #629174
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"US-amerikanische Investoren haben das Explorationsunternehmen ReconAfrica verklagt. Das Unternehmen agiere betrügerisch in Zusammenhang mit ihren Arbeiten in Namibia, heißt es im Namibian. Vor einigen Tagen sei deshalb Anklage im Namen aller Investoren eingereicht worden. Den Geschäftsführern werde vorgeworfen wissentlich falsche Aussagen gemacht und gefälschte Dokumente vorgelegt zu haben. Hierdurch hätten sie die Öffentlichkeit und Investoren belogen. Die Verbreitung von Lügen zu den angeblich bisher sehr vielversprechenden Explorationsarbeiten hätten den Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben." (Hitradio Namibia, 1.11.2021)
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08 Nov 2021 12:24 #629586
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Dutzende Uran-EPLs in der Kalahari: Abbau durch Laugenprozess wird Wasserleiter unweigerlich verseuchen
www.az.com.na/nachri...-kalahari2021-11-08/

Roy Miller hat bereits einige Male vor dem Abbau von Uran im Gebiet des Stampriet-Aquifers gewarnt. Anhand einer Karte zeigt er an, dass bisher mindestens 35 Explorationsgebiete entlang des Aquifers registriert wurden. Auch die Produktion des „umweltfreundlichen“ Wasserstoffs, ist wieder in ein Naturschutzgebiet verlegt worden. ...

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