THEMA: Afrika Reise möglich?
19 Mai 2020 08:42 #589027
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  • Shaan5 am 19 Mai 2020 08:42
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Moin in die Runde,

da ich mittlerweile keinen Überblick mehr habe, wollte ich fragen ob und ab wann wieder Reisen nach Tanzania/Sansibar möglich sind?

VG
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19 Mai 2020 08:57 #589029
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  • travelNAMIBIA am 19 Mai 2020 08:57
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Viel Überblick braucht man dazu nicht... ist seit heute Morgen Thema: namibia-forum.ch/for...ffnung-in-sicht.html

Viele Grüße
Christian

P.S. Ich hätte sicherlich nicht antworten sollen... scheint mir eher eine Fakeanfrage von Dir zu sein...?!
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia bis 15.7.2022.
- Geimpft (ohne Booster)/Genesen (max 3 Monate): (1) Impf-/Genesenennachweis (ausgedruckt), (2) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form"), (3) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars
- Ungeimpft/nicht genesen: (1) PCR-Test nicht älter als 72 Stunden vom Abstrich bis Einreise ausgedruckt, (2) Trusted Travel (PDF) ausgedruckt, (3) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form"), (4) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars
Kinder <12 Jahre (bis einschl. 15.6.2022 <5 Jahre) brauchen keinen Nachweis zu erbringen.
Letzte Änderung: 19 Mai 2020 09:00 von travelNAMIBIA.
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20 Mai 2020 14:04 #589121
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John Magufuli Der Präsident von Tansania verbreitet die absurdesten Theorien über die Seuche. Auf sich selbst passt er aber gut auf.

Bernd Dörries, Kapstadt

John Magufuli sagt, er habe Proben einer Papaya, einer Ziege und eines Schafs zum Testen schicken lassen, und in allen seien Erreger von Covid-19 gefunden worden. «Wir sehen, dass sie nur positive Resultate veröffentlichen», beklagte Tansanias Präsident das Wirken des Nationalen Gesundheitslabors.

Einen Tag später feuerte er dessen Chef. Seitdem veröffentlichen die Gesundheitsbehörden keine positiven Testergebnisse, seit Anfang Mai werden überhaupt keine Daten mehr gemeldet.

Gäbe es einen internationalen Wettbewerb zwischen den Staats- und Regierungschefs, wer der grösste Corona-Leugner ist, dann wäre es wohl ein enger Dreikampf zwischen Donald Trump, Brasiliens Jair Bolsonaro und eben Magufuli.

Als es in Tansania die ersten Fälle gab, empfahl der 60-Jährige seinen Bürgern, viel und eifrig zu beten, da das Virus «nicht im Körper von Jesus überleben kann; es wird verbrennen». Sein Sohn habe sich mit einer Mischung aus Zitrone und Ingwer von der Infektion geheilt. Einen Lockdown hält Magufuli für überflüssig, in der grössten Stadt Daressalam dürfen Restaurants weiter öffnen, Bars Bier verkaufen, die Menschen in die Kirche gehen. Alles kein Problem, sagt der Präsident. Er selbst hat sich zur Sicherheit aber in sein Heimatdorf zurückgezogen.

Knapp über 500 Fälle hatte Tansania zuletzt offiziell gemeldet, seit fast zwei Wochen nun gibt es keine neuen Zahlen. Die US-Botschaft hat ihre Bürger davor gewarnt, das Haus zu verlassen, da es in Daressalam eine «extrem hohe Ansteckungsgefahr» gebe, die Spitäler seien «über fordert». Die Nachbarländer Sambia und Kenia haben ihre Grenzen geschlossen, weil unter den Lastwagenfahrern aus Tansania viele positiv getestet worden seien. Im Netz kursieren Bilder von nächtlichen Beerdigungen.

Man solle sich mit Schlangenöl ein reiben oder heissen Dampf einatmen, schlägt der Präsident vor. Er scheint in eine ganz eigene Welt abgedriftet zu sein. Selbst enge Freunde wie der kenianische Oppositionschef Raila Odinga berichten, sie könnten Magufuli nicht mehr telefonisch erreichen.

Dabei hatte Magufuli einst als Hoffnungsträger begonnen. «Der Bulldozer» wurde er genannt, weil er als Minister viele Strassen hatte bauen lassen und dann nach seiner Wahl zum Präsidenten im Jahr 2015 eine Kampagne gegen Korruption und Missmanagement startete. Die Zahl der Minister im Kabinett sank, ebenso das Einkommen des Staatschefs. Er legte sich mit den ausländischen Minenkonzernen an, seine Frau liess sich in einem öffentlichen Krankenhaus behandeln, nicht in einem teuren Privatspital im Ausland.

Viele jubelten, Magufuli war auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit. Und zeigte bald sein wahres Gesicht: Kritiker verschwanden und tauchten tot wieder auf. Im Herbst stehen eigentlich Wahlen an in Tansania, der Präsident war trotz seiner zu nehmend autokratischen Züge immer noch beliebt. Viele im Land fühlen sich in Zeiten von Corona nun aber von ihrem Präsidenten im Stich gelassen.

Finger weg!!
LG
Malbec
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