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THEMA: Skeletton Coast
15 Nov 2011 06:18 #213215
  • Carsten Möhle
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  • Carsten Möhle am 15 Nov 2011 06:18
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wo sonst?
hier findet man die Schiffswrackliste der bekannten Schiffswracks entlang der gesamten namibischen Küste:

www.bwana.de/allgeme...rmation-namibia.html

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
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15 Nov 2011 21:31 #213340
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  • Olli am 15 Nov 2011 21:31
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Guten Abend im Forum,

ich empfehle niemandem einen Abstecher oder gar einen mehrtägigen Aufenthalt in den Skelettküstenpark, nur um dort Wracks oder menschliche Skelette zu sehen! Mit der Bezeichnung „Skeleton Coast“ werden im namibischen Tourismus Erwartungen erweckt, die einfach nicht erfüllt werden! Es gibt entlang der dem Normalreisenden zugänglichen Gebiete des „Parks“ einfach keine Wracks und keine Skelette mehr zu entdecken, zu besichtigen, zu bestaunen, …bis auf eine Ausnahme: Auf Position S21 05 00.6 E13 33 23.5, also schon nach 17 Km nördlich des Südeingangs kann man das einzige Wrack sehen:



…nicht sehr imposant, oder? Es handelt sich um die kläglichen Reste des hölzernen Fischkutters „Benguela Eagle“. Viele haben bestimmt schon von der berühmteren „Dunedin Star“ gehört: Wer zu den Strandabschnitten der dramatischen Rettungsaktionen um die Überlebenden der „Dunedin Star“ von 1941 fahren möchte, …als Selbstfahrer nicht erlaubt! Wer zu den Resten des Ventura Bombers fahren möchte, …als Selbstfahrer nicht erlaubt! Alles befindet sich im Konzessionsgebiet! Aber es sind tatsächlich auch nur noch ein paar Reste des Bombers zu sehen. Die „Dunedin Star“ selbst ist schon laaaange verschwunden!

Wer richtige Wracks sehen möchte, der kann von Swakopmund aus „auf einen Kaffee“ nach Hentiesbaai fahren. Kurz davor ist das in diesem Thema schon genannte Wrack von der Hauptstraße aus zu bestaunen.

Weitere sichtbare ältere (!) Wracks entlang der Küste Namibias sind aber südlich der Stadt Walfischbucht zu sehen! Aber auch hier: …als freier Selbstfahrer nicht erlaubt! Das berühmteste und wohl spektakulärste Wrack ist die „Eduard Bohlen“. Weiter südlich, in der Hottentottsbucht liegt noch die „Otavi“. Wer diese Wracks als Selbstfahrer bestaunen möchte, der buche eine Dünenfahrt von Lüderitzbucht nach Walfischbucht. Es gibt da einige Anbieter, die auch nur Abschnitte in kürzeren Etappen von Walfischbucht oder Solitaire aus anbieten. Aber, hier spreche ich nun nicht mehr über den Skelettküstenpark!

Auch die von Carsten Möhle aufgestellte “ Schiffswrackliste der bekannten Schiffswracks entlang der gesamten namibischen Küste“ ist sehr informativ, …jedoch gilt auch hier für die gesamte Küstenlänge Namibias: Es sind kaum noch Wracks sichtbar! Nur die Positionen sind bekannt! Nach 10 Jahren in der Brandung des Atlantiks verschwindet i.d.R. jedes Wrack für immer unter den Wellen!

Nun wollen wir hier im ehrenwerten Forum nicht hoffen, daß die Skelettküste zukünftig durch neue Wracks wieder ihrem Namen gerecht wird!

Verschwitzte Grüße aus Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
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22 Okt 2025 19:02 #714705
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  • Logi am 22 Okt 2025 19:02
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Ich stelle es Mal hier mit dazu:

Schutz für Namibias empfindliche Wüste

An der Skelettküste werden die Flechtenfelder, eines der empfindlichsten Ökosysteme Namibias, durch illegales sogenanntes „Off-Road Driving" bedroht. Deshalb haben das Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus und der World Wildlife Fund Namibia (WWF Namibia) kürzlich 5,2 km der insgesamt 5,7 km beschädigten Schutzbarrieren repariert. Zudem werden neue Schilder aufgestellt, um Besucherinnen und Besucher zu leiten und aufzuklären. ...

LG
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28 Okt 2025 11:52 #715010
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  • Logi am 22 Okt 2025 19:02
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Namibia setzt sich für die Rettung empfindlicher Flechtenfelder an der Skelettküste ein

...
Laut dem World Wildlife Fund (WWF) Namibias beherbergt die Skelettküste eines der empfindlichsten Ökosysteme der Welt. Flechtenfelder brauchen Jahrzehnte zum Wachsen, können aber innerhalb von Sekunden zerstört werden.

Um diese unersetzlichen Landschaften zu schützen, startete das Umweltministerium mit Unterstützung des WWF Namibia im August 2025 eine Restaurierungsinitiative als Teil des Skeleton Coast–Etosha Conservation Bridge Project, das vom Legacy Landscape Fund finanziert wird.
...
Bis Ende August waren bereits 5,2 Kilometer der Barrieren fertiggestellt, und der letzte Abschnitt steht kurz vor der Fertigstellung.
Außerdem werden neue Schilder aufgestellt, um Besucher über die ökologische Bedeutung von Flechten aufzuklären und verantwortungsvollen Tourismus zu fördern.
...
Die Behörden rufen alle Besucher und Offroad-Fans dazu auf, markierte Routen und Naturschutzgebiete zu respektieren. Jeder Fußabdruck und jede Reifenspur hinterlässt Spuren – und an der Skelettküste können diese Spuren ein Leben lang bleiben.


LG
Logi
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