THEMA: Madagaskar zum zweiten Mal: la crème de la crème!
23 Sep 2022 08:45 #651766
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Fortsetzung

Nach einer Weile machen wir eine Pause und können diesen grünen Taggecko beobachten.









Zum Schluss wird es dann anstrengend. Man muss 626 Treppen bewältigen.





Diese führen manchmal durch eine Höhle wo es dunkel ist. Man bringt am besten eine Taschenlampe um seinen Kopf nicht anzustossen.





Von oben sieht es ganz anders aus.





Auf dem Gipfel findet man Ueberreste von einer Burg.





Das schönste bleibt aber die Aussicht auf die Bucht.









Dann geht es wieder runter





und man kann die Landschaft besser geniessen.





Hier der Kreuzweg.





Um 12 Uhr sind wir wieder am Eingang. Einige Vazahas sind gerade mit einem typischen Taxi von Diego angekommen.





Ich stehe am Strassenrand und warte auf das nächste Taxi Brousse Richtung Ramena. Es kommt 10 Minuten später und ich steige beim französischen Soldatenfriedhof aus.





Da findet man 159 Gräber,





die meisten aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts.





Der Friedhof wird ab und zu von der stationierten Fremdenlegion aus Mayotte gepflegt





und ist daher in einem guten Zustand. Kommischerweise findet man da 2 praktisch neue Gräber









wo man die Namen lesen kann. Anschliessend laufe ich den Kilometer bis zum Lakana Hotel. Nach dem Mittagessen treffe ich den Driver mit Wagen für die kommende Reise an der Rezeption. Er will 100 euros Anzahlung. Kein Problem. Ich schaue mir dann die Karre an. Sie scheint in Ordnung zu sein. Nur die Reifen sind praktisch am Ende. Normal für Madagaskar.....

Den Rest des Nachmittags verbringe ich am Strand. Das Abendessen ist auch wieder ein Highlicht. Es gibt Fisch Carpaccio, Coco Reis mit einem "catch the day", Papayasorbet.

Morgen werde ich die Stadt Diego Suarez besuchen
Letzte Änderung: 23 Sep 2022 09:06 von ANNICK.
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25 Sep 2022 13:42 #651850
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Mittwoch den 3. August 2022

Um 8 Uhr nehme ich das Taxi Brousse nach Diego Suarez. Kostet mich 4000 Ariaries. Dieses Mal sitze ich mit den Passagieren hinten und plaudere ein wenig. Ich steige am "parcage" aus (Endstation). Es liegt 15 Gehminuten vom Zentrum.

Hier einen Plan von der Stadt.





Ich laufe bis zur Hauptstrasse der Innenstadt, die Rue Colbert.





Die Rue Colbert offenbart einen Teil des Zaubers von Diego. Die zahlreichen Häuser im Kolonialstil, die relative Ordnung und die Freundlichkeit und Zürückhaltung der Bewohner sind wohltuend.






Ganz am Ende der Strasse, erreicht man die Rue Richelieu. Da findet man das Gerichtgebäude





und die eindrucksvollsten Ruinen Madagaskars: das Hotel de la Marine. Anfangs des 20. Jahrhunderts erbaut, galt es als das mondänste und teuerste Haus am Platz.
1984 wurde es durch den Zyklon Kamisy zerstört und nicht mehr aufgebaut.









Ich eile zur nächsten Bank um Geld umzutauschen. Da heisst es ich müsse eine Maske tragen um das Gebäude zu betreten. Habe ich aber leider nicht dabei. Die Banken sind die einzigen Orte wo es maskenpflicht gibt. Im Informationsbüro erfahre ich dass ich auch bei den Hotels Mora Mora und Concorde Geld wechseln kann.
Das Hotel Concorde liegt nicht weit entfernt. Tatsächlich ist das Geldtauschen hier unkompliziert. Kurz 1 euro = 3800 Ariaries. Auf der Bank bekommt man 3900.
Alle Geschäfte in der Innenstadt sowie Wechselstuben sind in der Hand von indische Leute. Gute Geschäftsleute! B)

Danach erledige ich noch einige Einkäufe im Supermarkt SCORE und spaziere noch eine Weile in der Stadt herum.









Gegen 12 Uhr nehme ich wieder das Taxi Brousse Richtung Ramena und steige später im Ort aus.





Das kleine Dorf besitzt viel Charme.





Ich laufe den Strand entlang bis zum Hotel Lakana





dass ich gegen 13 Uhr erreiche. Im Restaurant bestelle ich mir einen Avocadosalat, miam miam!





Heute windet es besonders stark so dass ich den Rest des Nachmittags am Pool verbringe.

Zum Abendessen gibt es Calamars frits, Crevettes au Pastis und Bananentorte. Ein Genuss!

Morgen geht es weiter Richtung Montagne d'Ambre.
Letzte Änderung: 25 Sep 2022 13:52 von ANNICK.
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27 Sep 2022 11:04 #651951
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Donnerstag, den 4. August 2022

Um 7 Uhr packe ich alle Sachen in meinen Koffer. Nach dem frühstück bemerke ich dass mein Fahrer mit dem Toyota Landcruiser schon da ist. Gegen 08.30 verlassen wir LAKANA HOTEL.

Fazit LAKANA HOTEL:
- tolle Lage
- gute Küche
- sehr freundliches Personal
- nette Bungalows
- Poolanlage sehr gemütlich
- Preis/Leistung einfach spitze!
Nachteil: nicht direkt am Strand

Bevor wir nach Joffreville fahren, möchte ich noch Kap Miné und les Trois baies besuchen. Da braucht man unbedingt einen 4X4 Wagen da viele sandige Pisten.
Um Cap Miné zu erreichen, muss man zuerst die Halbinsel Orangea erreichen. Bei Ankunft in Orangea gibt es eine Schranke. Einige Soldaten wollen 10'000 Ariarys um uns durchzulassen. Die Gegend hier gilt als Sperrgebiet.





Danach passieren wir einige Wohnhäuser aus der Kolonialzeit sowie Militäranlagen der Fremdenlegion.













Bald kommen wir am Leuchtturm von Cap Miné an.





Unweit steht ein Blockhaus mit mehreren alten Kanonen.





Während der Kolonialzeit war es hier ein strategischer Stützpunkt.









Von da, bekommt man einen tollen Blick auf das Meer.





Nächster Stop: La Baie des dunes. Ein Strand zum Verlieben!









Da nehme ich natürlich ein Bad. Es tut gut. Die Baie des Pigeons sieht später auch sehr einladend aus!





Das letzte Ziel wird die Baie de Sakalava, ein Paradies für Kitesurfer. Das Hotel Kiteparadise ist da ein Geheimtip!









Fortsetzung folgt
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30 Sep 2022 00:24 #652141
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Super Bericht, wie immer bei Dir! Vielen Dank dafür! Ich merke ich kriege zunehmend Lust auch den Norden zu besuchen. Auf unserer bevorstehenden ersten Reise nach Mada (nächsten Freitag geht's los!) kommen wir da leider nicht hin - aber vielleicht gibt es ja irgendwann eine zweite Reise...

Super auch dass Du genau schilderst wie Du die Autos, Fahrer und Fähren findest. Bei meiner Suche nach interessanten Zielen bin ich u.a. auf die Insel Nosy Mitsio mit ihren Basalt Lava Säulen gestoßen. Sie liegt etwa 50 km nordöstlich von Nosy Be, oder gut 30 km vom Festland, westlich vom Tsingy Ankarana. Auf Nosy Mitsio scheint es keine Unterkunft zu geben, und somit gibt's wohl auch keinen öffentlichen Bootsverkehr dorthin.

Wie würde man zu so einer Insel kommen?
meine HP: www.wolfgangsphotos.de

leave nothing but footprints, take nothing but memories
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30 Sep 2022 09:29 #652149
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@Wus: danke für die Blumen! :) Die Inseln des Mitsio-Archipels liegen etwa 60 Kilometer von Nosy Bé. Die "Malediven Madagaskars" sind ein Paradies für Taucher und Segler. Es gibt 13 Inseln und die meisten werden von Sakalavas und Antankaranas bewohnt. Sie leben zurückgezogen, daher rät man von Besuchen dieser Dörfer ab.
Man kann aber Grande Mitsio, Nosy Lava, Nosy Kajohy, Nosy Karabo besuchen.
Wie!
1) Man kann einen Katamaran für mehrere Tagen in Nosy Bé buchen
2) Einige Hotels auf Nosy Bé bieten auch Tagesausflüge mit einem Speedboat.
3) Wenn dein Geldbeutel sehr gefüllt ist, empfehle ich dir auf Nosy Tsaranbanjina zu übernachten. Da gibt es das Luxusresort Constance Tsarabanjina. Da wird man direkt in Nosy Bé abgeholt.



Fortsetzung

Auf dem Strand windet es wie verrückt.





Es macht Spass den Kitesurfern zuzuschauen.









Wir laufen anschliessend zum Parkplatz zurück.





Da verkaufen einige Sakalavas ihre Produkte.





Dieses Kind mit seinem home made Spielzeug sorgt für meine Aufmerksamkeit.





Jacky, mein Fahrer, nimmt jetzt Kurs auf Diego Suarez.





Da halten wir am französischen Militärfriedhof an.









Wenn man die Gräber anguckt, findet man das Ganze ist nicht so lange her!













Unweit liegt auch der englische Militärfriedhof.





Dieser ist leider geschlossen. Er wird mit netten Blumen geschmückt. Da muss regelmässig ein Gärtner vorbeikommen.









Fortsetzung folgt
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Fortsetzung

Nach Diego Suarez geht es jetzt Richtung Joffreville. Wir wollen dann gleich zum Parkeingang von Montagne d'Ambre fahren. Da wollen wir das Programm für den nächsten Tag klären.
Wir passieren Joffreville und dann kommt eine schlechte Piste





bis zum Eingang.





Da erfahre ich dass man momentan nur einen kleinen Teil des Parks besuchen kann. Wegen Covid wurde der Park total vernachlässigt. Man kann nur die Punkte 1 bis 8 betreten die auf der Karte vermerkt sind. Die Tour dauert 3 Stunden.
Eintritt pro Person: 55'000 Ariarys
Der obligatorische Guide für die Tour: 80'000 Ariarys. Eine Unverschämtheit! 2019 bezahlte man nur 40'000 Ariarys
Wir verabreden uns für den nächsten Tag um 8.30 mit dem Guide.

Danach fahren wir nach Joffreville zurück. Die Stadt war ab 1950 Stützpunkt und Erholungsort französicher Fremdenlegionäre, für die die Stadt aufgehübscht wurde. Trotz zaghafter Renovierungsversuche im Zuge des Aufschwungs des Nationalparktourismus ist das Ensemble ebenso im Verfallen begriffen wie die umliegenden Häuser, die in allen möglichen Stilen erbaut sind.









Durch neobarocke Herrenhäuser neben Betonbungalows, die ein wenig an Mies van der Rohe erinnern, ergibt sich hier ein beinhahe grotesk anmutendes Gesamtbild.









Durch den Ort zieht sich eine ehemals prächtige Avenue die ihren Glanz verloren hat....





Ich laufe eine ganze Stunde und entdecke noch eine Kirche





und eine Busstation.





Viel ist hier nicht los.





Anschliessend fährt mich Jacky zu meine Unterkunft für 2 Nächte: die Nature Lodge
www.naturelodge-ambre.com

Sie liegt ausserhalb von Joffreville. Das Hauptgebäude macht sofort einen guten Eindruck.





Wir werden Beide von der Chefin mit einem Welcome Drink begrüsst. Sie erklärt uns auch sofort dass die Unterkunft für den Driver kostenlos sei.
Inzwischen habe ich auch erfahren dass Jacky längere Zeit LKW Fahrer war. Er fuhr Güter durch die ganze Insel. Seit 6 Monaten arbeitet er jetzt als Driver in Diego und Umgebung. Für in ist alles neu. Er fährt aber zuverlässig und ist mir sehr dankbar dass er so Einiges miterleben darf.

Die Chefin bringt mich danach zu meinem Bungalow 9.









Die Aussicht von der Terrasse aus ist einfach der Hammer! Pure Natur.






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Letzte Änderung: 02 Okt 2022 22:30 von ANNICK.
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