THEMA: Madagaskar zum zweiten Mal: la crème de la crème!
11 Sep 2022 21:33 #651040
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  • ANNICK am 11 Sep 2022 21:33
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Samstag, den 30. Juli 2022

Um 08.30 geht es wieder mit Kapitän Nestor los. Er fährt die Westküste entlang und 45 Minuten später erreichen wir einen Mangrovenstrand vom Lokobe NP.
Lokobe NP befindet sich auf Nosy Bé, östlich von Andoany (Hell-Ville).
Da wartet auch schon ein Guide der mich durch den Park führen wird. Eintritt pro Person 55'000 Ariarys.
Der Circuit Ramy kann losgehen. Sehr bald zeigt mir Gaston (der Guide) ein Pantherchamäleon.





Diese Tiere haben entlang des Rückens einen nach hinten abfallenden Kamm aus grossen, dicht hintereinander stehenden stachligen Schuppen. Ebensolche Schuppen befinden sich auf der Kehlwamme. Entlang der Körperseite sieht man Lateralstreifen die sich von der Färbung des Körpers abheben. Wie alle Chamäleons kann auch das Pantherchamäleon seine Augen unabhängig voneinander bewegen.





Gleich danach erblicken wir sogar ein Anderes.





Man findet unterwegs immer Vanilleplantagen.





Ich laufe hinter Gaston.





Er besitzt echt Adleraugen. Später entdeckt er das kleinste Chamäleon der Welt (Brookesia micra) das hier endemisch ist. Man findet es nur am Boden unter trockenem Laub. Manche sind nicht grösser als ein Streichholz.





Gaston findet auch einen Lepilemur. Diese Lemurenart ist nur nachts aktiv und verbringt den Tag meistens auf einem Baum beim Ausruhen.





Ich bekomme auch noch ein Erdchamäleon zu sehen. Die Tour finde ich einmalig.





Mohrenmakis gibt es Viele.













Schlangen sehen wir auch noch. Hier ein Baumboa Pärchen.





Leider konnte mir Gaston nicht erkären um welche Schlange es sich hier handelte.





Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 11 Sep 2022 21:46 von ANNICK.
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12 Sep 2022 06:45 #651056
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Sensationell das Mini Chamäleon :-)
Ich liebe es!
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13 Sep 2022 18:22 #651166
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@ yp-travel-photography: ich liebe sie auch die Kleinen! B)

Fortsetzung

Wir beobachten noch eine Weile die Mohrenmakis













und dann bringt mich Gaston wieder zum Mangrovenstrand. Nestor fährt uns anschliessend zu einem wunderschönen einsamen Strand wo ich ausgiebig bade.





Um 12.30 serviert er mir das Picknick. Es besteht aus achards, Fisch Carpaccio, Hähnchen, Tomatensalat und Mangos. Miam miam.
Ab und zu kommen an uns Boote vorbei.





Wir können auch eine Art von Kolibris beobachten.





Den Strand finde ich einfach spitze.





Langsam wird es Zeit in die Lodge zurückzukehren. Wir fahren dieses Mal die Ostküste entlang.









Wir passieren da mehrere Dörfer.





Es wird nie langweilig.





Gegen 15 Uhr erreichen wir Jardin Vanille.





Hier noch einige Bilder von der Lodge.









Ich kann sie echt weiter empfehlen.





Am Abend gönne ich mir eine Caipirina. Morgen geht es weiter nach Diego Suares (Antsiranana). Hervé bringt mich mit dem Boot nach Ankify (Hafen am Festland). Von da aus nehme ich ein 4X4 privates Taxibrousse. Hat Hervé für mich reserviert. Das Taxi nimmt nur 5 Passagiere. Kostet 70'000 Ariarys und braucht um die 4 1/2 Stunden.
Man kann auch mit einem normalen Taxi Brousse nach Diego fahren. Es handelt sich da um einen Minibuss. Da werden so viele Passagiere wie möglich hineingequetscht. Kostet um die 20'000 Ariarys und es braucht 8 bis 9 Stunden wenn alles gut geht.... :P

Zum Abschied hat mir Nestor heute Abend den Tisch besonders nett gedeckt.





Zum Abendessen gibt es Butternutsuppe, Confit de canard mit Gemüse, Fruchtsalat mit Vanilleeis.

Danach begleiche ich meine Rechnung. Preis/Leistung echt OK.
Letzte Änderung: 13 Sep 2022 18:36 von ANNICK.
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13 Sep 2022 22:15 #651186
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Hallo Annick,

danke für Deinen Reisebericht. Ich finde es immer ziemlich crazy, wie Du unterwegs bist.

Hast Du die Reise vorgebucht oder hast Du das vor Ort organisiert? Ich vermute mal einen Reiseveranstalter hattest Du nicht, oder?

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
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16 Sep 2022 09:58 #651345
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@Gabi: meine Reise habe ich nicht im voraus gebucht. Alles vor Ort organisiert.


Sonntag, den 31. Juli 2022

Gegen 8 Uhr verabschiede ich mich von Hervé und Mario. Nestor hilft mir mit dem Gepäck bis zum Boot. Ich muss immer wieder grinsen wenn ich diese kleine Ferries beobachte.





45 Minuten später erreichen wir den Hafen von Ankify.









Da ist echt etwas los!









Da erfahre ich auch schnell dass verschiedene Taxis 2 Stunden Verspätung haben. Es gab einen Unfall auf einer Brücke....





Die 70'000 Ariarys werden aber gleich abkassiert. Um 10.45 ist unser 4X4 Taxi endlich da und startbereit.





7 Leute können in der Karre Platz nehmen. Vorne der Fahrer + Ersatzfahrer/Mechaniker. Hinten ich + ein Expat Franzose mit seinem Sohn und ganz hinten 1 einheimisches Pärchen.
Ich nehme gleich den Sitz am Fenster. Der Malagasy Sohn vom Expat will nicht in der Mitte sitzen. Der Vater ist so doof und nimmt den unbequemen Sitz. Der kleine Bengel scheint mir echt verwöhnt zu sein.....
Es kann losgehen.
Hier die Karte wo man die Strecke verfolgen kann.





Die Strasse von Ankify nach Ambanja ist in einem sehr schlechten Zustand. So viele Potholes habe ich nirgendwo in Afrika gesehen! :woohoo:
Danach wird die RN6 etwas besser. Zum Glück sind wir Sonntag sonst wäre hier die Hölle los. Die Chinesen arbeiten momentan daran. 2025 soll die Strecke Ankify - Diego Suarez total geteert sein. Glaubt aber hier Keiner.... :laugh:
Um 13 Uhr wird eine Pause in Ambilobe gemacht. Die 2 Fahrer gehen zum Mittagessen.





Ich plaudere mit den anderen Insassen. Der Franzose Didier beklagt sich er hätte Rückenschmerzen. Keiner hat Mitleid mit ihm.....
Um 14 Uhr geht die Fahrt weiter. Didier hat es geschafft den Bengel in die Mitte zu setzen. Dieser macht ein bösartiges Gesicht. Bei Didier erkundige ich mich wie ich von Diego Stadtmitte bis nach Ramena (17 Kilometer weiter) komme. Er meint die Taxis wären viel zu teuer. Sein Kumpel würde mich aber bestimmt dort mitnehmen da er in Ramena wohnt. Er ruft ihn auch gleich an und es scheint OK zu sein.
Um 17 Uhr erreichen wir Antsiranana (Diego Suarez). Das Taxi lässt uns vor dem Haus des Franzosen. Ich bringe mein Gepäck schon einmal in den Hof. 5 Minuten später erscheint sein Kumpel mit seiner Frau und Kind. Sie haben die Eltern von der Frau in der Stadt besucht und fahren zurück nach Ramena.
Ich verabschiede mich von Didier und bedanke mich recht herzlich. Ein halbe Stunde später stehe ich vor dem LAKANA Hotel. Ich will dem Kumpel etwas für die Fahrt geben aber er will nichts davon wissen.

Das Hotel macht gleich einen guten Eindruck. Es wird durch Damen geführt. Ich erkläre der Chefin auch gleich dass ich ein 4X4 Wagen mit Fahrer anschliessend für 8 Tage benötige. Sie versichert mir sie würde sich erkundigen.
Ich bekomme Bungalow 2. Die Terrasse sieht gemütlich aus.





Das Zimmer ist zweckmässig eingerichtet.









Der Swimming Pool befindet sich in der Nähe.





Zum Strand muss man 500 Meter laufen.





Da gibt es Hotelliegen.





Ich packe meine Sachen aus. Später begebe ich mich zum Restaurant. Ich bin nicht allein. Die Chefin sagt mir sie wäre praktisch ausgebucht.





Zum Abendessen gibt es: Samosas mit achards, geschnetzeltes Zebufleisch mit Reis und Gemüse, Eisbecher. Nicht schlecht.

Preis pro Nacht in Halbpension 53 euros.

Morgen möchte ich das Smaragdmeer besuchen.
Letzte Änderung: 16 Sep 2022 10:13 von ANNICK.
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16 Sep 2022 16:28 #651374
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Hallo Annick, ich reise sehr gerne bei dir mit, weil ich deine Art zu reisen sehr spannend finde.
Ich finde es sehr mutig von dir, dass du dich das alleine getraust! Bin schon gespannt auf deine weiteren Erlebnisse. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
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Letzte Änderung: 16 Sep 2022 16:28 von Enilorac65.
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