THEMA: Reisebericht Madagaskar August 2019
01 Okt 2019 08:09 #569126
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Fortsetzung

Bevor wir wieder die Hügelkette erreichen, erblicken wir noch einen Rotstirnmakki.





Eine Schaar von Vazahas kommt uns dann entgegen. Es wird Zeit abzuhauen! Der Parkplatz ist auch bumsvoll und Einheimische verkaufen Obst und Wasser. Kinder hoffen auf eine kleine Gabe.









Natürlich steht da ein Polizist. Er befehlt uns auf das nächste Convoi zu warten. Léon redet sich zum Glück daraus. Er behauptet wir hätten noch eine Fähre zu nehmen.....Der Polizist lässt uns weiterfahren. Gegen 13 Uhr sind wir in der Lodge zurück. Danach gönnen wir uns einen Salatteller im L'Olympe du Bemahara.





Dann geht es zurück zum Le Soleil des Tsingy.





Den Rest des Nachmittags verbringen wir beim Faulenzen am Pool. Ab und zu lassen sich da Echsen erblicken.









Der Sonnenuntergang wird auch wieder ein Erlebnis.









Nach dem Abendessen plaudern wir noch eine Weile mit einer deutschen Familie und dann heisst es hop ins Bett!




30.07.2019

Um 6 Uhr stehen wir auf und packen die Koffer. 20 Minuten später frühstücken wir und punkt um 06.45 holt uns Léon ab. Wir fahren gleich zur Fähre. Ein Uebergang pro Wagen kostet 5000 Ariarys.









Auf der anderen Seite wartet auch schon wieder ein Convoi mit Polizist. Wir sollen da eine Stunde warten......





Léon redet sich wieder daraus und wir dürfen mit einem anderen Wagen weiterfahren.





Um 10.30 kommen wir in Belo sur Tsiribihina an. Léon bringt uns direkt zum MAD ZEBU Restaurant.





Es soll überall in Madagaskar für sein gutes Zebufleisch bekannt sein. Ein Tisch erwartet uns. Léon denkt an alles!





Ohne Reservation bekommt man am selben Tag keinen Platz. Das Lokal macht sofort einen sympathischen Eindruck.









Das gebrachte Bier mit dem kleinen Hut finden wir einmalig!





Reden wir nicht vom Toilettenschild! :laugh:





Wir sind zu früh dran aber wir haben noch einen langen Tag vor uns. Wir bestellen eine hausgemachte Gemüsesuppe und ein Zebufilet.









Miam, miam, das Fleisch zergeht unter der Zunge. La crème de la Crème. Léon isst mit den anderen Drivers und scheint auch mehr als zufrieden zu sein.

Fortsetzung folgt
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02 Okt 2019 08:58 #569185
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Gegen 11.30 fahren wir zur Fähre die uns nach Tsimafana bringen wird. Die Fahrt kostet 50'000 Ariarys pro Wagen.









Es handelt sich um 2 Boote mit einem Deck aus Brettern auf dem wir den Wagen parken.





Die Fähren werden durch zwei einzylindrige unabhängig voneinander bediente Dieselmotoren angetrieben und gesteuert.





Einige modernere Ferrys entdecken wir auch unterwegs!





45 Minuten später erreichen wir das Ufer von Tsimafana. Die Einheimischen gucken die Vazahas genauer an.









Man bereitet die Ausfahrt vor.





Wir steigen dann aus und Léon kommt mit dem Wagen nach.





Auf dem Weg nach Morondava fahren wir dann an viele Sakalava Gräber vorbei.





Manche wurden mit netten Malereien geschmückt.









Bald erreichen wir unser erstes Ziel: Le Baobab Sacré, der Heilige Affenbrotbaum. Um sich ihm zu nähern muss man die Schuhe ausziehen.









Wie das Oekosystem rund um einen Affenbrotbaum eigentlich aussieht sehen wir hier. Er steht nicht frei sondern ist von vielen anderen Bäumen umgeben. Der Baumriese ist von einem Zaun abgetrennt.





Der Stamm hat einen Umfang von 26 Metern. Die Kinder im Dorf begrüssen uns wie immer.









Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 02 Okt 2019 09:12 von ANNICK.
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03 Okt 2019 08:14 #569257
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Wir bleiben nicht sehr lange beim Baobab sacré denn wir haben noch Einiges vor. Uebrigens, die RN8 Piste ist heute besonders tiefsandig.





10 Kilometer südlicher gibt es eine Abzweigung von der RN8 nach rechts. Nach einigen staubigen Kilometern mit wasserreiche Buschlandschaft





erreicht man LES BAOBABS AMOUREUX. Es handelt sich um 2 Liebende ineinander verschlungenen Stämme.





Die Einheimischen versuchen natürlich von diesem Naturwunder zu profitieren!









Toni kauft einen kleinen Baobab aus Palissandre Holz. 12 Kilometer vor Morondava sehen wir auf einmal am Strassenrand die bekannte ALLEE DES BAOBABS. Sie besteht aus über einem Dutzend fast gleichaltriger Affenbrotbäume beiderseits der Piste.









Alles Resten eines einstmals gewaltigen Waldes.





Ab 17 Uhr kommen da etliche Taxis und Pick ups um den Sonnenuntergang da zu bewundern. Am Office wurde auch eine Bar für die Vazahas eingerichtet.





Ich kann mir schon vorstellen dass man beim Sunset super gute Bilder schiessen kann. Die Einheimischen die da ihre Souvenirs verkaufen kommen schon langsam an.





Die ersten Taxis lassen sich auch blicken.





Wir entscheiden den Sonnenuntergang nicht abzuwarten. Der ganze Rummel würde uns nerven. Und so fahren wir weiter und kommen an grünen Reisfeldern vorbei.









Nach einigen Kilometer gelangt die RN8 auf die Asphaltstrasse der RN35. Wir biegen rechts ab Richtung Morondava. Links geht es nach Ambositra.
Gegen 16.15 erreichen wir unsere heutige Unterkunft in Morondava: DAS SELECT HOTEL





An der Rezeption werden wir auch freundlich empfangen. Léon verabschiedet sich von uns. Er übernachtet bei seinem Bruder in der Stadt. Er holt uns morgen um 9 Uhr wieder ab.
Wir bekommen den Schlüssel zu Zimmer 109. Es liegt im ersten Stock und es gibt keinen Aufzug. Im Flur sieht es wie in einem Spital aus.





Fortsetzung folgt
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07 Okt 2019 08:11 #569610
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Das geräumige Zimmer sieht nicht schlecht aus. Es besteht aus einem King Size Bett





Klimaanlage, Ventilator, Wifi





und Fernseher.





Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet und sauber.













Das Zimmer kostet 27 euros, da kann man echt nicht meckern! B)

Im Hof gibt es sogar ein Schwimmbad.





Morondava Stadt ist einfach aufgebaut. Das Zentrum erstreckt sich entlang der Rue principale die zum Meer führt. Am Ende biegt nach links die Route de La Plage ab. An deren Ende knickt die Rue de l'Indépendance ab. Diese ist die Hauptachse zur Halbinsel Nosy Kelly auf der nette Resorts und Restaurants stehen.

Gegen 19 Uhr nehmen wir ein Tuk Tuk der uns zur Halbinsel bringt. Wir haben da einen Tisch bei LE CAPANNINA reservieren lassen. Das Restaurant macht einen guten Eindruck.





Unser Mojito lässt sich wie Limonade trinken! :P





Wir bestellen Avocado/Crevettes. Schmeckt sehr gut.





Die Tuna Médaillons sind uns leider ein wenig zu fettig angemacht.





Gegen 21.30 kehren wir zum Hotel zurück.



31.07.2019

Wir haben sehr gut durchgeschlafen. Gegen 07.30 gehen wir zum Frühstücksraum.





Das Frühstück besteht aus Spiegeleier, frische Früchte, Baguette Brot, Butter, Marmelade, Saft und starken Café.





Es kostet 15'000 Ariarys pro Person. Da treffen wir auch Vazahas die im Le Soleil des Tsingy übernachtet haben. Man begrüsst sich. Danach packen wir unsere Sachen. Die Aussicht von unserem Zimmer aus ist nicht gerade romantisch....









Anschliessend spazieren wir noch ein wenig auf der Hauptstrasse herum.




Die Stadt zählt ca 40'000 Einwohner. Sie bietet keine besondere Sehenswürdigkeiten. Der Verkehr nimmt rasch zu.





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08 Okt 2019 10:40 #569701
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Punkt um 9 Uhr erscheint Léon. Unser Gepäck wird vom Zimmer herunter gebracht und wir verabschieden uns vom freundlichen Personal. Eine gute Adresse! :)









Zuerst halten wir bei der ersten Tankstelle in der Stadt an. Das Auto wird vollgetankt sowie die 2 Kanister Reserven.





Zwischen Morondava und Tulear gibt es meistens keinen Sprit! Wir sind nicht die Einzigen beim Tanken.





Bald verlassen wir die RN35 und somit die Asphaltstrasse. Die Piste wird schnell tiefsandig.





Es gibt auch mehrere kleine Flüsse zum überqueren. Die Einheimischen haben hier Stöcke im Wasser befestigt um den Drivers die genaue Passage zu zeigen.





Und gleich danach kommt auch schon die erste Strassensperre. Die Dorfeinwohner wollen natürlich Geld. Léon verhandelt. Nach 5 Minuten können wir weiterfahren. Die Strassensperren sind illegal aber die Menschen sind so arm. Jede Masche ist OK um sich Geld zu beschaffen. Die Polizei kommt ab und zu vorbei und beseitigt sie. Sie werden aber gleich danach wieder aufgebaut! :pinch:

Immer wieder erblicken wir unterwegs einzelne Baobabs.





Einige Kilometer weiter gibt es die zweite Strassensperre. Da wird auch wieder gepalabert.









Insgesamt sind es heute 4 Strassensperren und wir werden 20'000 Ariarys los.... B)





Langsam sehen wir von weitem die Küste. Die Piste bringt uns wieder durch tiefsand Passagen.





Auf einmal erblicken wir eine Gruppe von Einheimischen. Ein Wagen zieht auch einen Anderen. Männer schieben das beschädigte Fahrzeug im Sand.









This is Africa aber auch Madagaskar.





Bevor wir unser nächstes Ziel erreichen, die Salinen von Belo sur Mer, gibt es noch eine tiefe Pfütze zu durchquerren. Léon meistert sie ohne Problem. Ich kann mir schon vorstellen wie es hier bei Regensaison ausschaut....





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Letzte Änderung: 08 Okt 2019 10:52 von ANNICK.
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09 Okt 2019 09:53 #569822
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@Mari: du schreibst von der Copa aus: Meinst du Copacabana? Oder was meinst du damit?



Fortsetzung

Bald erreichen wir auch die Salinen. Belo sur Mer ist für seine Ausbreitungen von Salzgruben soweit das Auge reicht sehr bekannt. Dieses Können wird auch von Generation zu Generation weitergegeben.









Die Familien reinigen den Sand um daraus Salzklumpen herauszunehmen und es wird auch gleich weiter verschifft.









Das Befahren dieser Gegend ist nicht ungefährlich wegen des oft weichen Bodens erklärt Léon. Man muss genau wissen welche Spuren man da folgt. Anschliessend beim Verlassen der Salinen fährt Léon deshalb auf einer kleineren Piste einen 1,5 km längeren Umweg am Rand entlang und nicht auf der Hauptpiste mitten durch diese Fläche.

Gegen 13 Uhr erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte: HOTEL ENTREMER
www.beloentremer.com





Es besteht aus 6 Bungalows und macht sofort einen guten Eindruck. Wir werden auch gleich von Laurence, die Besitzerin, empfangen. Ihre Freundlichkeit und Gelassenheit machen dass wir uns gleich wie Zuhause fühlen.
Wir werden sofort zum Mittagessen gebeten. Genial denn wir sind hungrig.





Die Aussicht vom Restaurant ist ein Geschenk für die Augen.









Reden wir nicht vom Essen. Der frische Fisch mit den verschiedene Salaten ist ein Geschenk Gottes! :P
Anschliessend werden wir von Laurence zu unserem Bungalow 5 Agate gebracht.









Unser Gepäck erwartet uns im Zimmer. Es besteht aus einem Grand-Lit





einem Zusatzbett





Schrank und Schreibtisch





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