THEMA: Reisebericht Madagaskar August 2019
13 Sep 2019 13:43 #567581
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Fortsetzung

Die Nacht war ein Horror! Mein Mann machte sich sehr breit im kleinen Zelt..... :whistle: Es wurde auf einmal auch sehr kalt und die Bettwäsche wurde ganz feucht. Ich habe schnell kapiert wieso. Es tröpfelte von oben auf mich direkt zu.... :pinch:
Die Luftfeuchtigkeit mag stark sein aber mit dem Zelt stimmt etwas nicht. Ich bin keine grosse Camperin aber so etwas hatte ich noch nie. Sogar bei schlechtem Wetter. B)

Langsam wird es hell und ich begebe mich zur Luxustoilette.





Am Ufer werden auch langsam alle wach. Die 2 andere Boote, eine Gruppe von Italiener, sind mit einem Bodyguard unterwegs.





Kann ich verstehen wenn man sich an die verschiedene Touristenüberfälle vom letzten Jahr erinnert....





Ich eile schon einmal zu Siteren und zeige ihm unser Zelt mit dem nassen Bettzeug. Er bemerkt gleich dass die Crew ein Teil des Zeltes vergessen hat. Deswegen ist es auch undicht! :cheer:
Er versichert uns dass heute Nacht das Problem nicht mehr auftreten wird. Da freut sich mein Toni rieisig! :silly:

Um 07.30 wird auf dsem Boot gefrühstückt. Es gibt Spiegeleier, Brot, Konfitüre, Honig, Butter und guter schwarzer Café.





Punkt um 8 Uhr legen wir ab. Am Ufer nähert sich ein kleines Kind und beobachtet uns.





Ich liebe Kinderportraits!









Vom oberen Deck aus kann man die Landschaft immer wieder geniessen.





Es gibt zu jeder Zeit etwas zu sehen.













Leere Touristenboote kommen uns immer noch entgegen. Ein grosses Business hier!





Am Ufer ist auch immer etwas los. Echtes Kino.









Die Einheimischen machen das Geschirr





oder ihre Toilette.









Kinder begrüssen uns.





Fortsetzung folgt
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16 Sep 2019 08:11 #567804
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Fortsetzung

Eine gute Stunde später erreichen wir das Ufer vom Dorf BEGIDRO.





Dieses werden wir uns heute auch anschauen. Wir sind aber nicht die einzigen Vazahas die da anlegen.....





Heute findet ein kleiner Markt statt.





Diese junge Dame ist auf ihr Baby besonders stolz!





Wir begeben uns mit Siteren direkt zur Primar Schule.





Da machen wir mit dem Klassenlehrer Bekanntschaft.









Die Kinder arbeiten fleissig.









Ich muss natürlich wieder ein Portrait schiessen.





Bevor wir gehen übergebe ich noch dem Klassenlehrer einen Koffer voller Kinderklamotten. Er ist mir echt dankbar. Danach spazieren wir durch das Dorf. Die Hightech hat hier keine Grenzen!!! :laugh:





Da treffen wir auch die grosse italienische Gruppe. Die Frauen spielen alle mit den einheimischen Kindern. Manche nehmen sie sogar auf ihren Schoss. Kinder kommen auch gleich auf einen zu und wollen deine Hand in ihre nehmen. Ist nicht mehr so mein Ding. In Aethiopien zum Beispiel hatte ich mir so die Krätze eingeholt.





In Madagaskar bekommt man meistens Flöhe. Eine grosse Plage hier im Land. Wir haben viele Vazahas unterwegs getroffen die diese Erfahrung gemacht haben..... B)
Im Dorf wird man immer freundlich angesprochen.









Verhungern tut man hier bestimmt nicht.





Langsam wird es aber Zeit auf unser Boot zurück zu kehren.





Uebrigens, wir sind hier im Land der Sakalava, die erste Volksgruppe, die sich auf Madagaskar formte. Sie stamm von den afrikanischen Bantu ab. Ihr Name bedeutet soviel wie "die, die im langen Tal leben". Die Heimat der Sakalava zieht sich vom Südwesten Madagaskars bis in den Norden der Insel Nosy Bé. Viele Sakalava Frauen schützen ihr Gesicht mit einer selbsterzeugten Maske aus Sandelholz.





Die Sakalavas lassen sich auch gerne fotografieren. Die Kinder wollen anschliessend immer die Bilder sehen.





Gegen 10.30 verlassen wir das Dorf.





Fortsetzung folgt
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17 Sep 2019 11:06 #567964
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@Gaby: Welcome!
Doch man kann schon die Strecke von Miandrivazo nach Belo/Tsiribihina mit dem Wagen unternehmen. Dieses Teil ist unser Driver auch gefahren. Er hat uns in Belo/Tsiribihina wieder abgeholt. Von Miandrivazo fährt man die RN34 bis Malambandy dann die RN35 bis Morondava. Die Fahrt soll echt langweilig sein und dauert gute 5 Stunden wenn nicht mehr. Dann bist du aber noch lange noch nicht in Belo/Tsiribihina.......

Fortsetzung

Wir begeben uns wieder auf dem oberen Deck und geniessen das Geschehen.









Uns wird es nicht langweilig.









Gegen 12.30 wird das Mittagessen serviert. Es gibt Zebu Braten mit Creole Reis. Miam Miam!









Schmeckt etwa wie Boeuf Bourguignon. Nach dem Lunch geniessen wir einfach weiter die Fahrt. Im Land haben wir viele Einheimische mit diesem TShirt getroffen. Der aktuelle Präsident muss sie millionenweise verteilt haben! :P









Die Armut der Menschen bekommt man öfters vor den Augen.





Zum Glück wächst im Land praktisch alles und der Boden ist sehr fruchtbar.





Dieser Fischer scheint sehr nachdenklich zu sein.....





Und so vergehen einige Stunden an Bord.













Mein Toni hätte gerne heute Abend geduscht.....Ich kann ihn schon verstehen denn er riecht nicht gerade nach Chanel 5.....
Siteren erklärt ihm auf seine Art und Weise dass es keine Dusche geben wird. Und noch weniger ein Bad! Er zeigt uns 2 Crocs die die Sonne am Ufer geniessen.









Um 18 Uhr erreichen wir den Ort wo wir übernachten werden. Unweit liegt ein kleines Dorf.





Unser Zelt wird gleich von der Crew aufgeschlagen. Dieses Mal vergewissere ich mich dass kein Teil am Zelt fehlt. Die Sonne geht auch langsam unter und die Atmosphäre ist eigenartig.





Zum Abendessen wird eine frische Weisskohlsuppe gebracht sowie Spaguettis mit frischer Tomatensauce. Miam miam!
Anschliessend spielen wir mit der Crew Karten.
Gegen 22 Uhr gehen alle schlafen.
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18 Sep 2019 09:35 #568064
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@Wüstenfee: schön auch von dir zu hören! :) Ja das waren Zeiten.......Und trotzdem hinterlassen sie uns gute Erinnerungen. B)


27.07.2019

Die Nacht habe ich wieder kein Auge zugedrückt. Mir war kalt und mein Toni schnarchte wie verrückt....... :pinch:
Um 06.30 stehen wir Beide auf. Die Crew ist auch schon beim Aufräumen. Draussen ist es wahnsinnig nebelig. Wir begeben uns gleich auf das Boot wo unser Frühstückstisch uns erwartet.





Siteren hatte uns gestern gefragt ob wir heute morgen ein Malagasy Frühstück probieren wollen. Wir waren sofort damit einverstanden. Eine halbe Stunde später erscheint er auch mit 2 kleine Schüssel. Für die Vazaha hat er Vary Sosoa Kitoza organisiert. Es handelt sich um gekochten Reis mit viel Wasser (Art Reissuppe).





Dazu wird ein zart sautiertes Fleisch gegessen. Schmeckt nicht schlecht aber man wird sehr schnell satt davon. Ein Schmetterling hat sich auch dazu eingeladen.





Nach dem Frühstück schauen wir uns schnell die Küche vom Boot an.





Draussen braucht es seine Zeit bis der Nebel sich auflöst.









Auf einmal hören wir Stimmen die sich immer mehr nähern. Die Kinder vom Dorf kommen uns besuchen.





Sie nehmen am Ufer, vor dem Boot Platz. Sie verfolgen genau was wir so tun.









Die Sonne kommt auch langsam heraus.





Bevor wir gehen fragen die Kinder nach leeren Plastikflaschen. Siteren erklärt uns dass sie sie als Behälter weiter benützen. Wir haben leider nur 3 abzugeben. In Tana hatte ich aber die gute Idee einige Tüten mit Bonbons für die Kinder zu kaufen. Ich übergebe 2 davon Siteren. Er verteilt sie. Die Kinder strahlen vor Freude..
Gegen 9 Uhr verlassen wir das Dorf und verabschieden uns.





Immer wieder kommen uns Boote entgegen.





Die Tsiribihina wird auch breiter.





Für die Malagasy beginnt der Alltag.













Immer wieder hören wir vom Ufer aus die Einheimische SALAMA VAZAHA schreien.





Sie winken uns auch meistens zu.





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19 Sep 2019 08:29 #568186
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@Eric: Du wirst keinen Driver finden der dich direkt von Morondava nach Ifaty fahren wird! Wenn du es so eilig hast, verzichte auf Bekopaka.....
Irgendwie hat Carmen schon Recht...... B)


Fortsetzung

Auf dem Boot gibt es Szenen die einfach Einen prägen. Hier ein Beispiel.





Die Zebus mit der Karre gehören zum Alltag auf dieser Insel. Solche Augenblicke bin ich froh nicht vermisst zu haben.





Natur pur!





Gefischt wird überall um sich zu ernähren.





Siteren bekommt auf einmal einen Anruf von unserem Fahrer Léon. Er kommt mit der nächsten Fähre nach Belo sur Tsiribihina. Unsere Crew entscheidet uns das Mittagessen jetzt zu servieren. Wir legen an.





Hungrig sind wir nicht gerade. Die Reissuppe hat ihren Job gemacht.... :silly: Bei diesem Anblick können wir aber nicht wiederstehen.





Dazu gibt es auch noch Hähnchen mit Reis und flambierte Bananen. Auf dem Fluss herrscht grosser Ferry Verkehr.













Eine halbe Stunde später klingelt wieder bei Siteren das Telefon. Da erfahren wir das Léon auf der Fähre ist. Die Crew legt auch gleich ab. Bald erblicken wir auch schon auf der Fähre Léon (der Monsieur mit weisser Casquette).





Etwa gleichzeitig um 12 Uhr erreichen wir das Ufer von Belo sur Tsiribihina.





Die Crew bringt uns das Gepäck in Léon's Wagen. Mit einem Trinkgeld verabschieden wir uns von der Crew.


FAZIT BOOTSFAHRT auf der Tsiribihina
Es gehört einfach zu einer Madagaskar Reise. Ob Pirogue oder Boot muss jeder selber entscheiden. Wir haben die Fahrt sehr genossen. Wir fuhren durch idyllische Landschaften und haben fast an den Alltag der Einheimischen teilgenommen. Die Zelte sind nicht gerade komfortabel, das Essen dafür la Crème de la Crème. Die Crew war genial. Wir werden diese Augenblicke nie vergessen können. B)

Wir verlieren keine Zeit und fahren gleich weiter Richtung Bekopaka. Der Weg führt durch sandige und schlechte Pisten.









Für die 100 Kilometer benötigen wir 3,5 Stunden. Um rüber nach Bekopaka zu kommen müssen wir noch die kleine Fähre nehmen.





Das Ufer ist tiefsandig. Einige Einheimische haben hier während der Hochsaison ihr Quartier. Sie hoffen einige Mitbringsel verkaufen zu können.





Mit so einer Pirogue werden wir morgen den Fluss erkunden erklärt uns Léon.





Die Fähre ist inzwischen zurückgekommen und wir können darauf Platz nehmen.





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20 Sep 2019 08:04 #568283
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Auf der Fähre steigen wir aus um uns umzusehen.





Beim Anlegesteg befindet sich auch das Office vom Parc National Tsingy de Bemahara.









Léon will noch die Permits und den Guide für morgen besorgen. Es sind aber zu viele Leute am Schalter. Wir fahren direkt zu unserer Unterkunft für die nächsten 3 Tage: SOLEIL DES TSINGYS
www.soleildestsingy.com

Es befindet sich nur 2 Kilometer entfernt. Wir werden in der Halle mit einem Welcome Drink empfangen.





Das Restaurant liegt neben der Hotelhalle.





Das Schwimmbad unterhalb vom Restaurant finde ich klasse!





Die Rezeptionistin erklärt uns das Nötigste und wir bekommen Bungalow Nummer 10, unweit vom Pool. Die Terrasse ist grosszügig





und mit toller Aussicht.





Das Zimmer finden wir etwas eng. Es ist mit einem King Size Bett und einem Kleinbett ausgestattet.













Es gibt auch einen kleinen Schreibtisch.





Das Badezimmer hingegen wirkt sehr geräumig.









Das WC ist separat.





Um 18 Uhr klingelt das Handy. Es ist Léon. Er erwartet uns in der Lobby. Da machen wir auch mit unserem Guide für den Park Bekanntschaft.
Uebrigens: in jedem Park oder Reserve auf der Insel bleibt der Guide obligatorisch!
Wir besprechen was wir morgen unternehmen werden und verabreden uns um 7 Uhr. Léon verschwindet danach mit anderen Drivers. Es gibt spezifische Zimmer für die Fahrer und sie haben Kost und Logis frei. Jeder Driver freut sich hier zu übernachten. Sie werden gut behandelt.

Wir gönnen uns anschliessend eine Pina Colada. Igitigit. Ist zu wasserig.... :pinch:
Gegen 19.30 begeben wir uns zum Restaurant für das Abendessen. Das Hotel ist total ausgebucht.

Unser Bungalow kostet 115 euros pro Nacht inklusive Frühstücksbuffet.

Das Diner wird 65'000 Ariary (16,5 US$) pro Person berechnet. Für uns nicht sehr teuer aber für die Einheimischen ein Vermögen!
Als Vorspeise gibt es Shrimps Lasagne, dann Entebrust mit Gemüse und ein Zitronensorbet als Nachspeise. Die Portionen sind echt winzig für den Preis.....









Da wir reichlich zu Mittag gegessen haben reicht es uns. Aber für morgen müssen wir uns etwas anders überlegen. B)

Um 21 Uhr verschwinden wir totmüde ins Bett. Ein richtiges Bett, Mensch tut das gut! :lol:
Letzte Änderung: 20 Sep 2019 08:21 von ANNICK.
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